DE751908C - Verfahren zur Entarsenierung von Roestgasen - Google Patents

Verfahren zur Entarsenierung von Roestgasen

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DE751908C
DE751908C DEM153759D DEM0153759D DE751908C DE 751908 C DE751908 C DE 751908C DE M153759 D DEM153759 D DE M153759D DE M0153759 D DEM0153759 D DE M0153759D DE 751908 C DE751908 C DE 751908C
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DE
Germany
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acid
tower
arsenic
gas
gases
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Expired
Application number
DEM153759D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Hoss
Werner Dipl-Ing Moebus
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/48Sulfur dioxide; Sulfurous acid
    • C01B17/50Preparation of sulfur dioxide
    • C01B17/56Separation; Purification

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entarsenierung von Röstgasen unter Anwendung von Türmen, die nacheinander vom Gas durchströmt und mit Schwefelsäure abnehmender Grädigkeit berieselt werden, wie bekannt. Bisher wurden die z. B. elektrisch entstaubten, zunächst noch heißen Gase in dem im Zuge des Gasweges ersten Turm mit starker Säure und in dem oder den nachfolgenden Türmen mit einer immer dünner und kühler werdenden Säure gewaschen, ehe sie in die zumeist elektrische Entarsenierung gelangten. Bei dieser Betriebsweise haben sich, insbesondere bei hocharsenhaltigen Gasen, infolge der hohen Grädigkeit der Säure und der noch auf höheren Graden befindlichen Gastemperatur im ersten Turm und der dadurch bedingten starken Arsenlöslichkeit Verkrustungen und Verschlammungen in den zu diesem Turm gehörigen Zusatzeinrichtungen, wie Pumpen, Kühlern und Rohrleitungen, ergeben. In Erkenntnis der Ursache dieser störenden Erscheinung wird bei dem Verfahren nach der Erfindung die Betriebsweise der aufeinanderfolgenden Waschtürme wie folgt geändert: Die im zweiten Turm umlaufende Waschsäure wird vor Erreichen einer Konzentration von etwa 35 % H2 SO, _ abgezogen und nach Absitzenlassen des As-Niederschlages auf den ersten, mit den heiß entstaubten Röstgasen beschickten Turm gegeben, der so heiß, z. B. mit einer Gasaustrittstemperatur von etwa 200°, gefahren m:ird, daß eine Arsenaufnahme durch die Säure und daraus sich ergebende Schwierigkeiten vermieden werden. Außerdem wird die Waschsäure aus dem ersten Turm in arsenfreier, konzentrierter Form gewonnen.
  • Die Zeichnung zeigt im Schema ein Beispiel für die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung.
  • Auf das Elektrofilter i zur Entstaubung der heißen Röstgase folgen im Zuge des Gasweges die Waschtürme .I, 2 und 3. Der Turm wird mit Schwefelsäure bis zu einer Konzentration von etwa 35% H2 S O-, und der Turn 13 mit Schwefelsäure bis etwa i i ('!o H.., S O,, berieselt. Die aus dem zweiten Turm 2 ablaufende Säure wird in den oder die Absitzbehälter 5 und nach Absitzenlassen des As auf den ersten Turm .l gepumpt. Das Gas hat beim Eintritt in den ersten Turm -4 eine Temperatur. von etwa .loo@ und beim Austritt aus ihm von etwa 20o=, so da!., eine Arsenaufnahme durch die Säure nicht stattfinden kann. Die aus dein heißgefahrenen Türm 4. ahlaigfende arsenfreie Säure gelangt in konzentrierter, transport- und verkaufsfähiger Form in den Sammelbehälter 6. Iin Turm 2 wird das Gas auf etwa So= und im Turm 3 auf etwa 4o' ali gekühlt und darauf einer bekannten, nicht weiter därgestellten Entarsenierung, z. B. einem Elektrofilter, zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENTA\SPRUCII: Verfahren zur Entarsenierung von Riistgasen unter Anwendung von Türiren, die nacheinander vom Gas durchsti-Fimt und mit Schwefelsäure al)neliniendl r Gr ädigkeit berieselt werden, dadurch gekennzeichnet, daß unter Gewinnung der Waschsäure in arsenfreier konzentrierter Foi-ni die in dem im Zuge des Gasweges zweitrn Turm (2) umlaufende Säure vor Erreichen einer Konzentration von etwa 3,5 °/o H., S O, abgezogen wird und daß der erste, finit den heiß entstaubten Röstgasen beschickt: Turm (4), auf den die durch Ahsitzenlassen von dein As-Niedersclilag ' befreite Säure gegeben wird, so heiß gefahren wird (Gasaustrittstemperatur etwa Zoo= ), daß eine Arsenaufnahme durch die Säure nicht stattfindet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968619C (de) * 1951-11-17 1958-03-13 Metallgesellschaft Ag Verfahren und Einrichtung zur Kuehlung und Reinigung von staubhaltigen Industriegasen, wie Roestgasen
EP0101780A1 (de) * 1982-08-07 1984-03-07 Hugo Petersen Ges. für verfahrenstechn. Anlagenbau mbH & Co KG Verfahren zur Reinigung von SO2-haltigen Gasen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968619C (de) * 1951-11-17 1958-03-13 Metallgesellschaft Ag Verfahren und Einrichtung zur Kuehlung und Reinigung von staubhaltigen Industriegasen, wie Roestgasen
EP0101780A1 (de) * 1982-08-07 1984-03-07 Hugo Petersen Ges. für verfahrenstechn. Anlagenbau mbH & Co KG Verfahren zur Reinigung von SO2-haltigen Gasen

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