DE7527298U - Heftmechanik zum abheften von gelochtem schriftgut - Google Patents

Heftmechanik zum abheften von gelochtem schriftgut

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5. September 1975 G/r
Heftmechanik zum Abheften von gelochtem Schriftgut
Die Neuerung betrifft eine Heftmechanik zum Abheften von gelochtem Schriftgut mit aus biegsamem und/oder elastischem Material bestehenden Heftzungen, die jeweils an einem Ende an einem Schriftgutträger,z.B. an einem Hängehefter, Schnellhefter, Hängeordner, Ordner usw. befestigbar sind, sowie mit einer an den Heftzungen befestigbaren Deckleiste zum Zusammendrücken bzw. Zusammenhalten des Schriftgutes.
Derartige Heftmechaniken sind bekannt. Sie bestehen im einfachsten Fall aus Heftzungen, die von einem flachen Metallstreifen gebildet werden, auf welchen das gelochte Schriftgut derart aufgereiht wird, daß die Heftzungen durch die im Schriftgut vorgesehenen Locher hindurchreichen. Als Abschluß dient eine ebenfalls aus flachem Metall gestanzte Deckleiste mit zwei Lochern, durch die die Heftzungen hindurchgeführt und im Anschluß daran umgebogen werden, wodurch das Schriftgut zusammengehalten wird.
Konto: Bayerische Vereinsbank (BLZ 75020073) 5804248 Postscheckkonto München 893 69-801
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Gerichtsstand Regensburg
Besonders umständlich ist bei derartigen Heftmechaniken das Ausheften einzelner Blätter innerhalb des Schriftgutstapels, da hierfür zunächst das Übar dem gewünschten Blatt liegende Schriftgut ausgeheftet werden muß, bevor das gewünschte Blatt entnommen werden kann. Im Anschluß daran muß dann das ausgeheftete Schriftgut wiederum in der Regel Blatt für Blatt auf die Heftzungen aufgereiht werden.
Um diesen Nachteil zu vermeiden und um ein schnelles sowie bequemes Entnehmen einzelner Blätter eines bereits abgehefteten Schriftgutes zu ermöglichen, wurden bereits Heftmechaniken entwickelt, bei denen das gelochte Schriftgut an starren Bügeln aufgereiht ist, die durch Betätigung einer besonderen Mechanik j zur Entnahme eines bestimmten Blattes des Schriftgutes geöffnet werden können. Diese Heftmechaniken sind Jedoch sehr aufwendig und haben weiterhin den Nachteil, daß sie einen erheblichen Platzbedarf erfordern, so daß Aktenordner mit derartigen Heftmechaniken im Vergleich zur Ordnerdicke nur ein verhältnismäßig geringes Fassungsvermögen aufweisen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben und eine Heftmechanik aufzuzeigen, die trotz einfacher und billiger Ausführung und trotz geringen Platzbedarfs eine bequeme Entnahme beliebiger Blätter aus einem bereits abgehefteten Schriftgutstapei gestattet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Heftmechanik der eingangs geschilderten Art neuerungsgemäß so ausgebildet, daß die Deckleiste wenigstens einen seitlichen Ansatz aufweist, mit dem das andere, freie Ende einer Heftzunge lösbar verbunden ist.
Die Heftmechanik gemäß der Neuerung zeichnet sich aus durch einfache und preiswerte Herstellung sowie durch bequeme Bedienung. Die neuerungsgemäße Heftmechanik kann aus Kunststoff billig hergestellt werden. Xn geschlossenen Zustand erzeugt die Heftmechanik genügend Anpreßkraft, um einen sicheren und einwandfreien Halt des Schriftgutes am Schriftgutträger zu gewahrleisten
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und vor allem auch bei sog. Hängeordnern, die in Aktenschränken aufgehängt werden, ein Durchhängen des Schriftgutes zu vermeiden.
Die Heftmechanik gemäß der Neuerung kann sowohl in Hängeordnern bzw. Ordnern jeglicher Art als auch in Schnellheftern, Hängeheftern usw. Verwendung finden.
Weiterbildungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Neuerung wird im folgenden anhand der Figuren an Aus^ührungs-*· beispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. l eine Draufsicht auf eine Heftmechanik gemäß der Neuerung; Fig. 2 und 3 Einzeldarstellungen verschiedener Deckleisten zur i
der
Verwendung bei/Heftmechanik gemäß der Neuerung;
Fig. 4 einen seitlichen Schnitt durch einen Schriftgutträger zusammen mit schlauchförmigen oder vollprofiligen Heftzungen aus Kunststoff oder Metall zur Verwendung bei der Heftmechanik gemäß der Neuerung;
Fig. 5, 6 und 7 in Teildarstellung weitere Ausführungsformen der Deckleiste zur Verwendung bei/Heftmechanik gemäß der Neuerung;
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich Fig. 4, jedoch mit einer geänderten Ausbildung der Heftzungen;
Fig. 9 eine Teildarstellung einer Heftzunge, die im Bereich der zugehörigen Deckleiste als gewundene Metallfeder ausgebildet ist, bzw. in Kunststoffausführung eine gleiche Oberflächenrillung zeigt.
Fig. 10 einen Schnitt durch einen Schriftgutträger 1 zusammen mit einer Heftmechanik gemäß der Neuerung.
In Fig. 1 ist ein Schriftgutträger, z.B. Hängehefter, Schnellhefter, Hängeordner usw., an welchem nicht näher dargestelltes gelochtes Schriftgut befestigt werden soll. Zu diesem Zweck ist an dem Schriftgutträger 1 eine Heftmechanik vorgesehen, welche die beiden Heftzungen 2 sowie die Deckleiste 3 aufweist.
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Die Heftzungen 2 bestehen bei der in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform vorzugsweise aus elastischem Kunststoff, entweder als Schlauch oder Vollmaterial mit schlauchförraigen Bohrungen 2WI ausgebildet ist und zu seiner Befestigung am Schriftgutträger 1 durch die öffnungen 4-7 oder nur 4 und 7 (Fig. 4) die-j ;ses Schriftgutträgers 1 hindurchgeschlungen ist und mit seinen i Enden die Heftzungen 2 bildet. An einer Längsseite der flachen j bzw. flachbandförmig ausgebildeten Deckleiste 3 sind zwei Ansätze 8 angeformt, die sich seitlich zur Deckleiste und vorzugsweise ! parallel zu den Oberflächenseiten dieser Deckleiste 3 erstiecken ι und an denen die schlauchformigen Heftzungen 2 mit ihren Enden i lösbar befestigt werden können. In der Fig. 1 ist die dort gezeigte obere Heftzunge 2 an dem betreffenden Ansatz 8 befestigt, während die untere Heftzunge 2 von dem zugehörigen Ansatz 8 : abgezogen bzw. gelöst wurde. j
Um ein unerwünschtes Herunterrutschen der Enden der schlauchformigen Heftzungen 2 von den Ansätzen 8 zu vermeiden, sind letztere an ihren Enden jeweils mit einer pilzförraigen Verdickung 9 ver- \ sehen, so daß die auf dieser pilzförmige Verdickung 9 aufgeschobenen Enden der schlauchformigen Heftzungen 2M" dort aufgrund der Eigenelastizität des für die Heftzungen 2 verwendeten Materials durch Klemmsitz gehalten werden.
Tn der Deckleiste 3 sind weiterhin zwei seitlich offene Schlitze 10 vorgesehen, die sich keilförmig zu ihrem geschlossenen Ende hin verengen und sich vorzugsweise senkrecht zu den Ansätzen 8 erstrecken. Die Schlitze 10 sind bei 11 zu der den Ansätzen 8 abgewandten Seite der Deckleiste 3 hin offen, so daß die vorzugsweise schlauchformigen Heftzurapn 2 von der Seite her jeweils in einen der Schlitze 10 eingeführt und in dem sich keilförmig verengenden Teil des betreffenden Schlitzes 10 festgeklemmt werden können· ι
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform der Deckleiste 3* sind zusätzlich zu den sich keilförmig verengenden Schlitzen 10 an der mit den Ansätzen 8 versehenen Seite der Deckleiste 3' weitere
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seitlich offene und schräg zu den Ansätzen 8 verlaufende Schlitze 12 vorgesehen, in welche die. aus den Schlitzen 10 heramsragenden Enden der Heftzungen 2 zur zusätzlichen Sicherung der Deckleiste 31 an den Heftzungen 2 seitlich hineingeschoben werden, wie dies in Fig. 3 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Die Heftzungen 2 verlaufen dabei dann zwischen den Schlitzen und 12 auf der einen Oberflächenseite (z.B. auf der Oberseite) der Deckleiste 3· und im Bereich der durch die Schlitze 12 gebildeten Zungen 13 auf der anderen Oberflächenseite (z.3. auf der Unterseite) der Deckleiste 3*.
Zum Befestigen von Schriftgut am Schriftgutträger 1 werden die Enden der schlauchförmigen Heftzungen 2 von den Ansätzen 8 bzw. j den pilzförmigen Verdickungen 9 heruntergezogen und die Deck- j leiste 3 bzw. 31 durch Verschieben in Richtung des Pfeiles A ; (Figi) aus ihrer Klemmbefestigung an den Heftzungen 2 gelöst | bzw. von den Heftzungen 2 abgenommen. Im Anschluß daran kann das gelochte Schriftgut in üblicher Weise auf die Heftzungen aufgereiht werden. Ist dies erfolgt, so werden die Enden der schlauchförmigen Heftzungen wieder auf die Ansätze 8 bzw. die dortigen Verdickungen 9 aufgeschoben und die Deckleisten3 bzw. 3' nach dem seitlichen Einführen der Heftzungen 2 in die Schlitze 10 durch Verschieben in Richtung des Pfeiles B (Fig. 1) an den Heftzungen 2 festgeklemmt, wobei bei Verwendung der Deckleiste 3* die Heftzungen 2 zusätzlich noch in die seitlich offenen Schlitze 12 eingeschoben werden. Es versteht sich von selbst, daß die Deckleiste3 bzw. 3* bei ihrer Befestigung an den Heftzungen 2 gegen das abgeheftete Schriftgut angedrückt und die Heftzungen zumindest im Bereich zwischen dem Schriftgutträger 1 und der Deckleiste 3 bzw. 3* strammgehalten werden, damit bei geschlossener Heftmechanik eine ausreichende Anpreßkraft für das Schriftgut erreicht wird, was vor allem bei sog. Hängeregistraturen, die in einem Aktenschrank aufgehängt werden, wesentlich ist, um ein Durchhängen des Schriftgutes zu vermeiden.
Soll nun dem abgehefteten Schriftgut ein bestimmtes Blatt ent-
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nommen werden, so wird die Deckleiste 3 bzw. 3' durch Verschieben in Richtung des PfeilesA(Fig. l) von den Heftzungen 2 entfernt, ohne daß jedoch gleichzeitig die Verbindung zwischen den Heftzungenenden und den Ansätzen 8 gelost wird» Im Anschluß daran kann das Schriftgut bequem durchgeblättert werden, wobei das Schriftgut solange von den Heftzungen 2 gleitend auf die Ansätze 8 der Deckleisten 3 bzw. 3' geschoben wird bis das gesuchte Blatt vorliegt. Nun werden die schlauchförmigen Heftzungen 2 von den Ansätzen 8 getrennt, so daß das gesuchte Blatt entnommen werden kann, wobei sich ein Stapel des Schriftgutes auf den Ansätzen 8 und der übrigen Stapel des Schriftgutes auf den Hextzungen 2 befindet. Nach der Entnahme des betreffenden Blattes werden die Enden der schlauchförmigen Heftzungen wiederum an den Ansätzen 8 der Deckleiste 3 bzw. 3· befestigt und der sich auf den Ansätzen; 8 befindende Stapel des Schriftgutes wird auf die Heftzungen 2 : zurückgeschoben, so daß im Anschluß daran die Deckleiste 3 bzw. ; 3' mittels der sich keilförmig verengenden Schlitze 10 wieder an; den schlauchförmigen Heftzungen 2 befestigt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, jedes beliebige Blatt des abgehefteten Schriftgutes zu entnehmen, ohne daß zuvor darüberliegendes Schriftgut ausgeheftet werden muß, wie dies bei bekannten Heftmechaniken mit Heftzungen und Deckleisten bisher der Fall ist. Die Ansätze 8 weisen eine Länge auf, die gleich oder aber größer ist als die Dicke der maximal abzuheftenden Schriftgutir.enge und sind zumindest im Bereich ihrer Verdickungen 9 im Querschnitt kreisförmig bzw. oval ausgebildet, wobei der Durchmesser der Ansätze 8 an ihren Enden derart an die schlauchförmigen Heftzungen angepaßt ist, daß sich nach dem Befestigen der Heftzungen 2 an den Ansätzen 8 zwischen dem betreffenden Ansatz 8 und der zugehörigen Heftzunge 2 ein stufenloser Übergang ergibt.
W8hrend die Deckleisten 3 und 3· mit Hilfe der sich keilförmig verjüngenden Schlitze 10 an den Heftaungen 2 durch Klemmen befestigt werden, erfolgt diese Klemmbefestigung bei den in den j Figuren 5 und 6 gezeigten AusfUhrungsformen der Deckleisten 3" : und 3IM Kit Hilfe besonderer Federmittel. Die Deckleiste 3M (Fig. 5) weist seitlich offene Schlitze 10' auf, bei denen jeweils
in einer seitlichen Nut 14 ein aus Federdraht gebogenes, U-förmiges und zumindest teilweise in den Schlitz 10* hineinragendes Federelement 15 vorgesehen ist, welches die betreffende Heftzunge 2 durch Klemmen festhält.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Deckleiste 3M· erfolgt das Festklemmen ^n den Heftzungen 2 dadurch, daß an jedem Ende der Deckleiste 3"' jeweils eine unter der Wirkung einer Feder 16 stehende Nase 17 vorgesehen ist, die gegen die Wirkung dieser Feder Parallel zu den Oberflächenseiten der Deckleiste 3HI seitlich schwenkbar ist und zwischen sich und der den Ansätzen 8 abgewandten Seite der Deckleiste 3"1 einen Schlitz 10" bildet, in welch··'« die betreffende Heftzunge festgeklemmt werden kann. Ansonsten entspre-: chen die Deckleisten 3" und 3"' den Deckleisten 3 bzw. 3*.
Fig. 7 zeigt eine Deckleiste 3"", deren Klemmschlitz 10 entweder keilförmig oder parallel ausgeführt ist. Die seitlichen Klemmflächen 10"' zeigen eine sägezahnförmige oder schlangenlinienformige Oberfläche zum Festklemmen der Heftzunge 2.
Fig. 8 zeigt als weitere Abwandlung zwei verschieden ausgeführte Heftzungen 21 bzw.2", die sich von der Heftzunge 2 der Fig. 4 im wesentlichen durch ihre Befestigung am Schriftgutträger 1 unter-ι scheiden und zwar erfolgt die Befestigung der Heftzungen 2' bzw. 2" am Schriftgutträger 1 jeweils dadurch, daß die Heftzungen an ihren Enden mit einer Verdickung 18 bzw. 18· versehen sind, wobei im Falle der Heftzunge 2" auch auf der anderen Seite des Schriftgutträgers 1 eine weitere Verdickung 19 vorgesehen ist. Die Heftzungen 2* und 2" sind ebenfalls zumindest an ihren Enden schlauchförmig ausgebildet und besteben (ebenso wie die Heftzungen 2) beispielsweise aus biegsamem und/oder elastischem Kunststoff oder aber aus Metal1.
Fig. 9 zeigt die bereits beschriebenen Heftzungen, jedoch mit sägefönniger oder schlangenlinienförraiger Oberfläche 20, hergestellt als gewickelte Metallfeder oder biegsamen und/oder elastischem Kunststoff.
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Η/ρ 8*62
13.11.1975 G/Sch.
Xn Fig. 10 ist ein Schnitt durch einen Sohriftgutträger 1 in Form einer Mappe bzw. eines Hefters oder Ordners gezeigt, in welchem die aus den Heftzungen 2 sowie aus der Deckleiste 3 bestehende Heftmechanik gemäß der Neuerung zur Halterung des Schriftgutes 21 vorgesehen ist. An der Deckleiste 3 sind wiederum die Ansätze 8 angeformt, die sich bei dem gezeigten Ausführungebeispiel zum Kücken des Schriftgutträgers hin erstrecken und in einer Ebene mit der flachen Deckleiste 3 liegen. Es ist jedoch auch möglich, daß die Ansätze 8 schräg zu den Oberflächenseiten der Deckleiste 3 verlaufen, wie dies in Fig. 10 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Ferner ist es auch möglich, daß die Ansätze 8 mit Hilfe von Scharnieren oder aber mit Hilfe von als Scharniere wirkenden Materialabschnitten mit der Deckleiste 3 verbunden sind.
Wie die Fig. 10 weiterhin zeigt, wurde die Deckleiste 3 mit den ; Schlitzen 10 und den Ansätzen 8 beim Schließen der Heftmechanik J um 90° gedreht verwendet, so daß die Ansätze 8 dem Bücken des Ordners bzw. der Mappe 1 zugewandt sind. Die Heftzungen 2 sind | dabei in einem solchen Abstand von diesem Bücken angeordnet, ; daß zwischen dem Bücken und dem Schriftgut 21 ein Baum zur Aufnahme
der Ansätze 8 verbleibt. !
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Claims (23)

Schutzansprüche
1. Heftmechanik zum Abheften von gelochtem Schriftgut mit aus biegsamem und/oder elastischem Material bestehenden Heftzungen, die jeweils an einem Ende an einem Schriftgutträger befestigbar sind, sowie mit e.\ner an den Heftzungen befestigbaren Deckleiste zum Zusammendrücken bzw. Zusammenhalten des Schriftgutes, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckleiste (3, 3«, 3M f 3"·, 3M") wenigstens einen seitlichen Ansatz (8) auf- \ weist, mit dem das andere, freie Ende einer Heftzunge (2, 2', 2") lösbar verbunden ist.
2. Heftmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei! Heftzungen (2, 2', 2") sowie zwei seitliche Ansätze (8) an der, Deckleiste (3, 3', 3", 3"') vorgesehen sind, und daß mit jedent Ansatz (8) jeweils ein Ende einer Heftzunge (2, 2', 2") lösbar verbunden ist.
3. Heftmechanik nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Ansatzes bzw. der Ansätze (8) gleich oder größer ist als die Dicke der maximal abzuheftenden Schriitgutmenge.
4. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftzungen (2) an ihren mit dem Schriftgutträger (1) zu verbindenden einen Ende einstückig miteinander hergestellt und zur Befestigung am Schriftgutträger (1) durch Öffnungen (4-7) dieses Schriftgutträgers (1) hindurchgeschlungen sind.
5. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftzungen (2, 21, 2") zumindest im Bereich ihrer anderen Enden schlauchförmig ausgebildet und auf die Ansätze (8) der Deckleiste (3, 3',3", 3"·) aufschiebbar sind.
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6. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftzungen (2, 2', 2") aus einem Schlauch aus elastischem Kunststoff bestehen.
7. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftzungen (2', 2") aus einer biegsamen, gewickelten Metallfeder bestehen.
8. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftzunge (21, 2") aus Kunststoff mit sägezahnförmiger oder wellenförmiger Oberfläche (20) besteht.
9. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) einstückig mit der Deckleiste
: (3, 3·, 3", 31", 3"") hergestellt sind ui d daß die Deckleiste (3, 3·, 3», 3·", 3··") vorzugsweise aus Kunststoff besteht. t
10. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) zumindest im Bereich ihrer mit den Heftzungen (2, 2', 2") zu verbindenden Enden kreisförmigen oder ovalen Querschnitt besitzen.
11. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) an einer gemeinsamen Längsseite der flachen bzw. flachbandförmig ausgebildeten Deckleiste ( 3, 3', 3", 3"·, 3»») vorgesehen sind, und daß sich die Ansätze (8) parallel zu den Oberflächenseiten dieser Deckleiste (3, 3', 3", 3MI) erstrecken.
12. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deckleiste O, 3», 3", 3"·, 3"M) zusätalich zu den Ansätzen Mittel vorgesehen sind, mit denen die Deckleiste (3, 3·, 3», 3···, 3·"·) an der. Heftzungen (2, 2·, 2") zur Halterung und zum Zusammenpressen des Schriftgutes festklemmbar ist.
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13. Heftmechanik nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die , Mittel zum Festklemmen der Deckleiste (3, 3», 3", 3»'', 3"") an den Heftzungen (2, 21, 2") jeweils aus einem seitlich offenen und sich vorzugsweise quer zu den Ansätzen (8) erstrekkenden ersten Schlitz bestehen, in welchem die Heftzunge (2, 2», 2") festklemmbar ist.
14. Heftmeche;xik nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schlitz (10, 10', 10") zu der den Ansätzen (8) abgewandten Seite der Deckleiste (3, 31, 3", 3"·) hin off»n ist (11).
15. Heftmechanik nach Anspruch 13, oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schlitz (10, 10") einen sich keilförmig verengenden Abschnitt bzw. ein sich keilförmig verengendes geschlossenes Ende aufweist.
16. Heftmechanik nach einem e'er Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jedem ersten Schlitz (10) an der mit den Ansätzen (8) versehenen Seite der Deckleiste (3·) ein seitlich offener und vorzugsweise schräg zu den Ansätzen (8) verlaufender zweiter Schlitz (12) zugeordnet ist.
17. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dem ersten Schlitz (10·) hineinragendes Federelement (15) zum Festklemmen der betreffenden Heftzunge (2, 2:, 2") vorgesehen ist.
18. Heftmechanik nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement {15) aus Federdraht besteht und U-förmig gebogen ist.
19. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deckleiste 13^*) für jede Heftzunge (2, 2', 2") jeweils eine unter Federwirkung stehende Nase (18) schwenkbar befestigt ist, die zwischen sich und einer benachbarten Fläche der Deckleiste (3n>) den ersten Schlitz (1OW) bildet.
752729B
■ύ
H/p 8262 -. i2 - 13.11.1975
G/Sch.
20. Heftmeohanik nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (17) seitlich parallel zu den Oberflächenseiten der Deckleiste ( 3 " ') schwenkbar ist und zusammen mit der den Ansätzen (8; abgewandten Seite oder Deckleiste (3 '") den ersten Schlitz (10") bildet.
21. Heftmechanik nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zlemmflachen (lO·111) des parallel oder keilförmig ausgebildeten ersten Schlitzes (10) sägezahnförmig oder wel3eif örmig ausgebildet sind.
22. Heftmechanik nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfläche der Nase (18) und die benachbarte Klemmfläche der Deckleiste (3 ''') sägezahnförmig oder wellenförmig ausgebildet ist.
23. Heftmechanik nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) mit der Deckleiste (3, 31, 3M, 3 '"» 3"") durch Scharniere oder-als Scharniere wirkende Materialabschnitte beweglich verbunden sind.
7527298 11.0176
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