DE753376C - Einstellscheibe, insbesondere fuer photographische und kinematographische Apparate - Google Patents

Einstellscheibe, insbesondere fuer photographische und kinematographische Apparate

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DE753376C
DE753376C DEZ24967D DEZ0024967D DE753376C DE 753376 C DE753376 C DE 753376C DE Z24967 D DEZ24967 D DE Z24967D DE Z0024967 D DEZ0024967 D DE Z0024967D DE 753376 C DE753376 C DE 753376C
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DE
Germany
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lenses
light
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disk according
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Expired
Application number
DEZ24967D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ24967D priority Critical patent/DE753376C/de
Application granted granted Critical
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00—Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18—Focusing aids
    • G03B13/24—Focusing screens
    • G03B13/26—Focusing screens with magnifiers for inspecting image formed on screen

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • " Einstellscheibe, insbesondere für photographische und kinematographische Apparate Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstellscheibe, wie sie für photographische und kinematographische Apparate Verwendung finden. Bei derartigen Einstellscheiben werden folgende Forderungen gestellt: z. genaue Fixierung der Einstellebene, a. gleichmäßige Zerstreuung des Lichtes über den Raumwinkel, in dem bei der Betrachtung die Pupille des Auges des Beobachters liegt, 3. große Helligkeit des auf der Einstellscheibe erscheinenden Bildes.
  • Die bisher üblichen Einstellscheiben erfüllten nur teilweise diese Forderung, indem sie eine dieser Forderungen bevorzugten, während die andere Forderung vernachlässigt wurde.
  • Den einen Extremfall stellen die sog. Klarscheiben dar, bei denen auf einer klar durchsichtigen Fläche, meist einer Planfläche, feine Striche oder Raster zur Fixierung der Einstellebene und zur Vermeidung von Fehleinstellungen durch die Akkommodation des Auges angebracht waren. Zu dieser Gruppe gehören auch die bei Einstellfernrohren üblichen Fadenkreuze. Diese Form der Einstellscheibe erlaubt geübten Beobachtern, eine sehr große Einstellgenauigkeit zu erzielen, da kleine Fehleinstellungen sich nicht durch eine schlechtere Auflösung feinster Einzelheiten, sondern nur durch paral'laktische Verschiebungen erkennen lassen. Für ungeübte Beobachter ergeben sich bei Einstellscheiben dieser Gruppe jedoch häufig Fehleinstellungen, deren Größe von der Tiefenschärfe des Beobachterauges (unter Berücksichtigung der Wirkung ev t1. benutzter Betrachtungslupen) bedingt ist. Außerdem ist die Lage des Augenortes bei diesen Klarscheiben meist auf einen sehr kleinen Raumwinkel beschränkt. Erfolgt die Einstellung unter Benutzung einer Einstelllupe oder eines Okulars, so muß das Auge praktisch an den Ort der Austrittspupille gebracht werden.
  • Den anderen Extremfall stellen Einstellscheiben dar, bei denen in der Einstellebene eine entsprechend dünne, das auffallende Licht weitgehend vollkommen zerstreuende Schicht angebracht ist. Neben dünnen Lackanstrichen gehören zu dieser Gruppe z. B. die sog. Opal-und Milchglasscheiben. Bei Einstellscheiben dieser Art sind Fehleinstellungen infolge der Akkommodation des Auges usw. weitgehend ausgeschlossen, dafür ist aber die Helligkeit infolge der allseitigen Lichtzerstreuung meist so gering, daß die Einstellung hierdurch wiederum nur mit geringer Genauigkeit möglich ist.
  • Die üblichen durch Schleif- und/oder Ätzverfahren hergestellten Mattscheiben nehmen eine Kompromißstellung zwischen diesen beiden Extremen ein. Je nach Ausführung der Mattfläche überwiegen die Nachteile des einen oder anderen Extremfalles. Gemeinsam ist allen Mattscheiben die Eigenschaft, daß die Größe der Lichtzerstreuung mit zunehmendem Zerstreuungswinkel zunächst rasch und dann langsamer abnimmt. Es findet also keine gleichmäßige Lichtzerstreuung über einen Raumwinkel von für praktische Zwecke ausreichender Größe statt.
  • Ferner sind Einstellscheiben bekannt, die den bei Mattscheiben nach den Rändern zu vorhandenen Lichtabfall durch eine in der Nähe der Mattscheibe angeordnete Kollektiv-oder Feldlinse beseitigen. Als Ersatz derartiger Linsen hat man auch Stufenlinsen verwendet, die als Planplatte ausgebildet und mit prismatischen Elementen versehen waren. Jedoch konnte auch durch derartige Einstellscheiben die ungenügende Bildhelligkeit nicht behoben werden.
  • Um die bei den bekannten Einstellscheiben vorhandenen Nachteile zu beseitigen, findet für die Scharfeinstellung des Bildes bei photographischen oder kinematographischen Apparaten eine mit lichtbrechenden Elementen versehene Einstellscheibe Verwendung, bei der erfindungsgemäß die lichtbrechenden Elemente aus einer Vielzahl von kleinen gleichförmigen Linsen oder Prismen bestehen, die rasterförmig gleichmäßig verteilt auf einer vorzugsweise ebenen Fläche angeordnet sind. Größe und Abstand dieser Elemente sind dabei so gewählt, daß sie höchstens gleich, vorzugsweise aber kleiner sind als der Durchmesser des bei Fehleinstellungen maximal zulässigen Zerstreuungskreises. Die Neigungen der Flächen (im Fall der Verwendung von prismatischen Einzelelementen) oder der Radius der Flächen (bei linsenförmigen Einzelelementen) sind so beschaffen, daß durch die optische Wirkung der Flächen der Einzelelemente das auf die Einstellscheibe auffallende Licht nur in dem Räumwinkel zerstreut wird, in dem sich die Pupille des Beobachterauges befinden kann, daß aber andererseits kein Licht die Einstellscheibe unter größeren Ablenkungswinkeln verläßt. Damit ist erreicht, daß jede Fehleinstellung sich durch eine Unschärfe der Konturen bemerkbar macht, daß jede Akkommodation des Auges ohne Einfluß ist und daß schließlich eine bestmögliche Ausnutzung des auf die Einstellscheibe vom Sucherobjektiv einfallenden Lichtes stattfindet.
  • In der Zeichnung ist in drei Ausführungsbeispielen die Erfindung im Schema in stark vergrößerten Dimensionen der Linsen oder Prismen dargestellt.
  • Ab .. r zeigt die Einstellscheibe in Verbindung mit einem Objektiv und einer Betrachtungslupe, wobei auf der linsenförmig ausgebildeten Einstellscheibe dicht nebeneinander über die gesamte Fläche verteilt Linsen angebracht sind; Abb. 2 und 3 zeigt eine Einstellscheibe, bei der gekreuzt zueinander angeordnet Zylinderlinsen Verwendung finden.
  • Abb..l und 5 zeigt eine Einstellscheibe, bei der Prismen über die gesamte Fläche verteilt angebracht sind.
  • In der Zeichnung bedeutet r das Sucherobjektiv, 2. die Einstellscheibe, welche als Linse ausgebildet ist, und 3 ist die zur Einstellung benutzte Betrachtungslupe. q. ist das Auge des Beobachters. 5 sind die vergrößert dargestellten linsenförmigen Einzelelemente, welche dicht nebeneinander angeordnet sind. Die Größe dieser Einzelelemente ist so gewählt, daß der Durchmesser etwa der Größe des maximal zulässigen Zerstreuungskreises entspricht. Der Krümmungsradius der Linsenfläche ist unter Berücksichtigung des Brechungsvermögens des Materials, aus dem die Einstellscheibe besteht, so gewählt, daß das wirksame Öffnungsverhältnis der Einzellinse etwa gleich dem Öffnungsverhältnis der Betrachtungslupe 3 ist. Damit ist erreicht, daß das durch das Objektiv t eintretende auf die Einstellscheibe 2 auffallende Licht gleichmäßig die Öffnung der Betrachtungslupe 3 ausfüllt.
  • Die linsenförmigen Einzelelemente der Einstellscheibe sind untereinander gleich. Das auf ein Einzelelement am Rande der Einstellscheibe auffallende Licht würde demnach durch die Wirkung des Linsenelementes allein nicht in die Öffnung der Betrachtungslupe 3 abgelenkt werden können. Um zu erreichen, daß auch das Licht, welches auf außeraxiale Linsenelemente der Einstellscheibe auffällt, gleichmäßig die Öffnung der Betrachtungslupe 3 erfüllt, ist die noch frei wählbare Fläche der Einstellscheibe als Konvexfläche solcher Krümmung ausgebildet, daß die Einstellscheibe als Kollektivlinse wirkt, d. h. daß sie beim Fehlen der Linsenelemente die Öffnung des Objektivs i in die Öffnung des Okulars 3 abbilden würde.
  • Die lichtbrechenden Elemente können auf die Einstellscheibe in bekannter Weise durch Schleif- und Polierverfahren aufgebracht werden. Zur Herstellung in größeren Mengen werden diese lichtbrechenden Elemente mittels einer Walze oder einer Platte mit geeignet geformter Oberfläche in das noch nicht erstarrte Material der Einstellscheibe eingewalzt oder eingeprägt. Für viele Zwecke ist es auch ausreichend, auf dem Wege einer mechanischen Bearbeitung prismatische Vertiefungen zu erzeugen und die so vorbehandelte Platte dann in eine Ätzflüssigkeit einzubringen, so daß durch einen geeignet geleiteten Ätzvorgang eine Abrundung der scharfen Kanten oder Spitzen der prismatischen Einzelelemente erfolgt.
  • Die obere Grenze für Größe und Abstand der Einzelelemente ist durch die Größe des bei der Einstellung maximal zulässigen Zerstreuungskreises gegebene Vorzugsweise werden Größe und Abstand so gewählt, daß sie erheblich unter dieser Grenze bleiben.
  • Bei sehr geringer Größe der Einzelelemente überlagert sich der Brechung durch die optisch wirksamen Flächen dieser Elemente noch eine Beugungserscheinung. Aus Rücksicht hierauf empfiehlt sich, bei Einstellscheiben, die mit Lupen stärkerer Vergrößerung gebraucht werden sollen, eine Verkleinerung der Einzelelemente nur bis etwa zur Größenordnung einer Lichtwellenlänge.
  • Es hat sich weiterhin ergeben, daß durch Mängel in der Ausführung der lichtbrechenden' Elementarflächen häufig die beabsichtigte gleichmäßige Lichtzerstreuung über einen bestimmten Raumwinkel nicht eintritt, sondern daß das direkt hindurchgehende Licht noch überwiegt. Vorschlagsgemäß werden daher in geeigneten Fällen zwei Einstellscheiben mit den linsenrasterförmig unterteilten Flächen gegeneinandergelegt benutzt, wobei die gegenseitige Orientierung so gewählt wird, daß durch die sich überlagernde Wirkung beider Einstellscheiben die gewünschte gleichmäßige Lichtzerstreuung über einen bestimmten Raumwinkel möglichst vollkommen eintritt.
  • Bei der Benutzung der Einstellscheibe bei Kameras mit starr eingebauter vergrößernder Betrachtungslupe empfiehlt sich aus Rücksicht auf die kreisförmige Öffnung dieser Betrachtungslupe die vorzugsweise Verwendung von Linsenelementen mit kugeliger Oberfläche, die, um zu einer möglichst gedrängten Anordnung zu gelangen, wabenähnlich mit ein regelmäßiges Sechseck bildender Begrenzung aneinanderstoßen. Durch die Einstellscheibe wird dann das Licht in einen nahezu kegelförmigen Raumwinkel geschickt, dessen Größe, wie bereits angegeben, durch das öffnungsverhältnis der einzelnen Rasterelemente bestimmt ist. In vielen Fällen ist es aus Herstellungsgründen einfacher, ein Raster von Zylinderlinsen anzubringen. In diesem Fall kann man dann zwei solche Rasterflächen in gekreuzter Stellung hintereinander anordnen. In der Zeichnung ist in Abb.2 und 3 eine solche Einstellscheibe gezeigt. Zu den vorgeschlagenen Einstellscheiben gehören schließlich auch solche, bei denen entweder durch geeignete Formgebung sphärischer Einzelelemente oder durch Anwendung geeigneter prismatischer Flächen das auf die Einstellscheibe auffallende Licht über einen Winkelraum verteilt wird, der in zwei zueinander senkrechten Schnitten eine verschiedene Ausdehnung besitzt. Eine solche Ausbildung der Einstellscheibe kommt vor allem für die beidäugige Betrachtung mit unbewaffnetem Auge in Frage. In Abb. 4. und 5 ist eine solche Einstellscheibe, die mit prismatischen Flächen versehen ist, dargestellt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellscheibe für photographische Kameras, deren Einstellfläche mit lichtbrechenden Elementen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtbrechenden Elemente aus einer Vielzahl von kleinen gleichförmigen Linsen oder Prismen bestehen, die rasterförmig gleichmäßig verteilt auf einer vorzugsweise ebenen Fläche angeordnet sind.
  2. 2. Einstellscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Größe und Abstand der Einzelelemente höchstens gleich, vorzugsweise kleiner als der Durchmesser des bei der Einstellung maximal zulässigen Zerstreuungskreises sind.
  3. 3. Einstellscheibe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente die Form von Zylinderlinsen oder von sphärischen Linsen haben, deren Öffnungsverhältnis etwa gleich dem öffnungsverhältnis der zur Einstellung benutzten Sucherlupe ist. .
  4. 4. Einstellscheibe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rasterförmigen Einzelelemente auf der Planfläche einer als Kollektiv dienenden Plankonvexlinse angebracht sind.
  5. 5. Einstellscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Einstellscheibe aus zwei mit Zylinderlinsen versehenen Scheiben besteht, die so zueinander angeordnet sind, daß die darauf befindlichen Zylinderlinsen gekreuzt zueinander zü liegen kommen. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 5o6 211 716661; schweizerische Patentschrift Nr. i3@ 366;
    französische Patentschrift Nr.831:f76; britische Patentschrift Nr. 371 893; USA.-Patentschriften N r. 1 572 236, 19-42841.
DEZ24967D 1938-12-23 1938-12-23 Einstellscheibe, insbesondere fuer photographische und kinematographische Apparate Expired DE753376C (de)

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