DE753387A - - Google Patents

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DE753387A
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dioxodisiloxane
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Chemische Fabrik von Heyden
Aktiengesellschaft Radebeul-Dresden,
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Beschreibung zur Patentanmeldung ν " / !
C 57 74^ VIb/8ob ' V* '
Verfdhren zur ΗθΧΑ-ΐώllung IranstjLA-etK^r Saiiöuöisteine
Schdumbeton οτ±βτ de^gls-rrh-rrt künstliche Scnaumstüine sind begannt. Sie wurden z.B. dadurch hergestellt, dasc nan den G-rund^i schlingen derartiger Steine vor ^eo. 4bbinden Chemikalien zusetzt, die sich unter Gasentwicklung umsetzen. Bei den bisherigen Verfahren benutzte nan hierfür unter anderen Stoffen Peroxyde, die mit Hilfe weiterhin zugesetzter Katalysatoren zersetzt wurden. Die Zerfallsprodukte dieser beiden Zusätze sind künstlichen Steinen artfremd und können die Haltbarveit derartiger bchaumsteiie beeinflussen.
Die vorliegende Erfindung besteht in einem einfachen Verfahren, Ccbdumbeton ο&&& dergl-r künstliche cjchdum&teine durci Zusatz von Dioxodisiloxan zu erhalten. Dioxodisiloxan (lloSi^Or) geht unter Einwirkung geringer Mengen alkalien, wie sie in den Srundmischungen derartiger künstlicher Steine meistens vorhanden sind, oder ''arme unter Abspaltung von ,'/asserstoff in kieselsaures Salz bzw. Kieselsäure aber. Durch! die leicht zu erreichende gleichmassige Verteilung des pulverfdrmigen Dio^odisiloxaas in den 3-rundmischungen kunstlicher Steine wird infolge der dabei entstehenden G-asentwicklung das Gemenge gleichmassig aufgelockert. Hierdurch erhalten nach dem Abbinden die kunstlichen Steine ihre porige, schaumahnliche Beschaffenheit.
Vorteile der Erfindung liegen darin, dass den Grundmischungen nur eine chemische Komponente zugefügt zu v/erden braucht, die sich in den meisten Pal]en spontan unter Gasentwicklung zersetzt.
Die Zerfallsprodukte des Dioxodisiloxans sind kunstlichen Steinen artverwandt. Die entstehende Kieselsaure tragt zur Haltbarkeit der Steine bei. Der freiwerdende Wasserstoff hat
e im er AiA.ditsrahvoriitzer Gehe.mrat Dr Julius J υ η g e I Voriitznr des Vorctondes Dr phil Hans Ud ..ι g Vorstandsmitglied . Ferdinand S Ir u bb. rg Vorstandsmitglied

Claims (1)

  1. Chemische Fabrik von Heyden
    Aktiengesellschaft Radebeul-Dresden,
    ~2~ 350 4
    eingebauten Metallen gegenüber korrosionsschützende Eigenschaften, die gegebenenfalls nocn erhöht werden, wenn geringe Mengen nicht umgesetzten Dioxodisiloxans vorhanden sind.
    Die Grosse und Menge der Schaumporen hängt von der Menge und Teilchengrösse des zugesetzten Dioxodisiloxans und der Viskosität der Grundmischungen der künstlichen Steine ab. Die gleichmässige und gleichbleibende Verteilung der Poren kann durch Zusätze von bekannten Stabilisatoren erhöht werden. Die Erfindung umfasst alle in Präge kommenden Zusatzmengen des Dioxodisiloxans zu beliebigen bekannten Kunststeinmassen.
    Beispiel 1:
    Zu einer Zement-Sand-Mischung wird I/o Dioxodisiloxan zugesetzt und mit Wasser angerührt. lach dem Abbinden ergibt sich ein Schaumbeton von gleichmässiger Porigkeit.
    Beispiel 2:
    Zu Alabasbergips werden 2$ Dioxodisiloxan zugemischt und diese Mischung mit Wasser angerührt. Wach dem Abbinden erhält man Schaumgips.
    Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von selbst erhärtenden oder abbindenden künstlichen Schaumsteinen, dadurch gekennzeichnet, dass man den Massen vor dem Abbinden Dioxodisiloxan zumischt .
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren
    fülyundü Diuüu.ÜllirU!ll*7
    keine Drückschriften*) in Betracht gezogen worden.
    Nichtzutreffendes ist zu streichen

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