DE753433C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE753433C DE753433C DENDAT753433D DE753433DA DE753433C DE 753433 C DE753433 C DE 753433C DE NDAT753433 D DENDAT753433 D DE NDAT753433D DE 753433D A DE753433D A DE 753433DA DE 753433 C DE753433 C DE 753433C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- synthesis
- hydrogen
- gasoline
- water vapor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B3/00—Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen; Reversible storage of hydrogen
- C01B3/02—Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen
- C01B3/06—Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents
- C01B3/061—Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents by reaction of water with metal oxides
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B3/00—Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen; Reversible storage of hydrogen
- C01B3/02—Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen
- C01B3/06—Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents
- C01B3/08—Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents by reaction of inorganic compounds with metals
- C01B3/10—Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents by reaction of inorganic compounds with metals by reaction of water vapour with metals
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/30—Hydrogen technology
- Y02E60/36—Hydrogen production from non-carbon containing sources, e.g. by water electrolysis
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
St 55 331 IVb/12 i
Steinkohlen-Bergwerk "Rheinpreussen"
Steinkohlen-Bergwerk "Rheinpreussen"
'^Verfahren zur restlosen Ausnutzung von Synthesegas für die Benzinsynthese
nach Fischer und Tropsch.1·»
Bei der synthetischen Gewinnung von flüssigen
Kohlenwasserstoffen durch katalytische Behandlung von Kohlenoxyd-Wasserstoff-Gemischen nach Fischer und Tropsch
bleibt in beträchtlicher Menge ein Eestgas übrig, dessen Rückführung und Wiederverwertung in der Synthese Schwierigkeiten
bietet, da unwirksame Gasbestandteile wie Stickstoff, Methan, besonders aber Kohlensäure in diesem
Restgas sich angereichert haben. Selbst bei Abtrennung der Kohlensäure aus diesem Gas, beispielsweise durch
eine Wäsche, bleibt das Gas für die Wiederverwendung von geringem Wert, da das Verhältnis von Kohlenoxyd zu Wasserstoff
nicht mehr dem optimalen Verhältnis entspricht. Auch für viele andere Verwendungsarten scheidet dieses
Restgas aus, da es durch seinen hohen Kohlensäure- und Stickstoffgehalt den Normen für Kohledestillationsgaselv
nicht genügt.
Es wurde nun gefunden, dass dieses Restgas zur Reduktion und Aufheizung von Metalloxyden, beispielsweise
von Eisenoxyden, verwendbar ist, zweckmässig in der Weise, dass die bei der Reduktion*nicht vollständig
ausgenutzten Restgase nachträglich verbrannt werden und zur Beheizung der Metalloxyde dienen. Durch anschliessende
Behandlung des reduzierten Metalls mit Dampf, wird in an sich bekannter Weise, unter Rückoxydation des
Metalls, reiner Wasserstoff gewonnen, der infolge der vollständigen Freiheit der Reduktions- und Heizgase von
Schwefel und anderen Verunreinigungen gleichfalls den Vorzug grösster Reinheit hat.
Es war an sich bekannt, Wasserstoff aus Wasserdampf zu erzeugen, indem man letzteren über erhitztes
metallisches Eisen leitet und alsdann die aus dem Sauerstoff des Wassers entstehenden Oxyde durch Reduktion
vermittels kohlenoxyd- und wasserstoffhaltiger Gase z.B. Wassergas wieder zu metallischem Eisen reduziert, sodass
mit der gleichen Menge Eisen weitere Wasserdampfmengen zarsetzt werden können. Es war ferner bekannt,
auch methanhaltige Wasserstoff-Eohlenoxydgemische a.B.
Koksofengas in diesem Eisen-Wasserdampfverfahren zur Reduktion zu verwenden. Immer handelte es sich jedoch
um Gasgemische, die einen im Vergleich zu dem hier zu zu verwendenden Restgas höheren Gesamtgehalt an reduzierenden
Gasen und überdies gar keinen oder einen geringen Gehalt an Kohlensäure besitzen. Die Verwendung des
kohlesäurenreicheη Restgases gemäss der Erfindung ersciien
demgegenüber wenig erfolgversprechend und es war überraschend, dass mit dem Syntheserestgas eine bessere
Wirkung als mit Koksofengas erzielt wurde.
Der unter Ausnutzung der zwangsläufig anfallenx
den Restgase gewonnene reine Wasserstoff ist weiterhin all
Zusatz zu normalem Wassergas geeignet, um ein Synthesegas mit dem für die Synthese geeigneten Kohlenoxyd-Wasserstoff-Verhältnis
zu erzielen. Es wird auf diese ¥/eise ein an unerwünschten, inerten Gasbestandteilen
besonders armes und damit hochwertiges Synthesegas gewonnen, wie es bei den bisher bekannten Herstellungsweisen
nur nach besonderen zusätzlichen Aufarbeitungsmethoden gewonnen werden kann.
Das Verfahren sei an folgendem Beispiel erläutert, ohne dass mit diesem die Arbeitsmöglichkeiten
des VerfahrerBJerschöpft sind.
Beispiel: g
Beispiel: g
Aus lOCOpiöm" Synthesegas mit einem Gehalt von
60 % Hp und 50 % GO bleiben nach der Synthese der Benzinkohlenwasserstoffe
400 Afenf als Restgas übrig-/mit
einem Gehalt von 25 % GO9, 2 % GH, 20 % CO, 50 % H-,
12 % CH4- und 11 % N2. Mit diesen 400 «tat· Restgas lässt
sich eine solche Menge Eisenerz aufheizen und reduzieren,
dass bei anschließender Wasserdampf behandlung 210 reiner Wasserstoff gewonnen werden können. Diese 210
Hp werden zu 790 ©trar normalem Viassergas mit 49 % Ho und
40 % CO nach j?einreinigung desselben zugemischt, worauf
wieder 1000 ete» normales Synthesegas mit 60 % H2, 31 %
CO und 9 % inerten Bestandteilen zur Verfügung stehen,
die im gleichen Kreislauf aufgearbeitet werden. Auf diese Weise lässt sich unter restloser Umsetzung des Restgases
aus Wassergas ohne Mtverwendung weiterer Ausgangsgase ein zur Benzinsynthese geeignetes Synthesegas gewinnen.
Claims (1)
- Afc I Ä 4 -Patent anspruch »Verfahren zur restlosen Ausnutzung von Synthesegas für die Benzinsynthese nach Fischer und Tropsch, dadurch gekennzeichnet, dass die nach der Benzinbildung übrigbleibenden Eestgase zur Aufheizung und Reduktion von Metalloxyden, insbesonder von Eisenoxyden, verwendet werden, worauf die reduzierten, aufgeheizten Metalle mit Wasserdampf zur Gewinnung von Wasserstoff behandelt werden ( Eisen-Wasserdampf-Verfahren ) und der gebildete Wasserstoff wieder gewöhnlichem Wassergas zugesetzt wird, um ein Synthesegas mit dem für die Synthese geeigneten Kohlenoxyd-WasserstoffVerhältnis zu erzielen.Zur Abgrenzung des ^nmeldungsgaganstandes vom btand djr Technik sind im ^rteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betrachtgezogen worden:deutsche Patentschriften 501 197, 527 546, 35b 762;französische Patentschrift 563 600;österreichische Patentschrift 119 017Berichte der üssellschaft für Kolilenteciinik, Band 3, 1929/30,fit·/Gmelins nandbuch^,S.Auflage, ^stem-&/.2, ^eite 33/39.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE753433C true DE753433C (de) |
Family
ID=577292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT753433D Active DE753433C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE753433C (de) |
-
0
- DE DENDAT753433D patent/DE753433C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102019217631B4 (de) | Verfahren zur Direktreduktion von Eisenerz | |
| DE1543690A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von primaeren Aminen | |
| EP2756249A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von olefinen aus ofengasen von stahlwerken | |
| DE2158006A1 (de) | Verfahren zur Trennung und Aufarbeitung des mischphasigen Reaktionszonenproduktausflusses einer Kohlenwasserstoffumwandlung | |
| DE3616519A1 (de) | Verfahren zur synthese von aliphatischen primaeren gesaettigten alkoholen mittels eines katalysators | |
| DE102011113547A1 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Olefinen aus Ofengasen von Stahlwerken | |
| DE484337C (de) | Verfahren zur Gewinnung mehrgliedriger Paraffinkohlenwasserstoffe aus Kohlenoxyden und Wasserstoff auf katalytischem Wege | |
| DE1545260A1 (de) | Verfahren zur Regeneration von Altoelen | |
| WO2001055461A1 (de) | Verfahren zum entchromen und/oder entnickeln von flüssigen schlacken | |
| DE2507612A1 (de) | Verfahren zur herstellung von wasserstoff | |
| DE476513C (de) | Verfahren zur Waermebehandlung von Metallen und Metallegierungen, insbesondere von Eisen und Stahl in Form von Platinen, Blechen, Bandeisen, Draehten u. dgl. in einer Wasserstoffatmosphaere | |
| DE2921551C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Dimethylformamid | |
| DE1567771B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminiumnitrid | |
| DE1210796B (de) | Verfahren zur Gewinnung von AEthylen | |
| DE728217C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen | |
| DE895588C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schmieroelen | |
| DE881791C (de) | Verfahren zur Herstellung von Fettsaeuren | |
| DE411228C (de) | Verfahren zum Spalten von Kohlenwasserstoffen | |
| DE575347C (de) | Verfahren zur Geruchsverbesserung von Holzgeistoelen | |
| AT128364B (de) | Verfahren zur Umwandlung von Erdölen u. dgl. in leichtsiedende Verbindungen. | |
| DE585420C (de) | Herstellung von Wasserstoff oder Wasserstoff-Stickstoff-Gemischen | |
| AT147488B (de) | Verfahren zur katalytischen Behandlung von kohlenstoffhaltigen Materialien. | |
| DE1567771C (de) | Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminiumnitrid | |
| DE698498C (de) | Verfahren zur Reduktion von Rohphenolen | |
| DE881406C (de) | Verfahren zur Herstellung von Normgas, wie Stadtgas, Ferngas oder anderem heizkraeftigem Gas aus Wassergas |