DE753973C - Einrichtung zur Regelung des Stromes eines Wechselstromverbrauchers mit Hilfe von zwei steuerbaren Lichtbogenentladungsstrecken - Google Patents
Einrichtung zur Regelung des Stromes eines Wechselstromverbrauchers mit Hilfe von zwei steuerbaren LichtbogenentladungsstreckenInfo
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- DE753973C DE753973C DES138495D DES0138495D DE753973C DE 753973 C DE753973 C DE 753973C DE S138495 D DES138495 D DE S138495D DE S0138495 D DES0138495 D DE S0138495D DE 753973 C DE753973 C DE 753973C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
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Description
- Einrichtung zur Regelung des Stromes eines Wechselströmverbrauchers mit Hilfe von; zwei steuerbaren Lichtbogenentladungsstrecken Es ist bekannt, däß der Strom eines Weehsetstrom verbrauchers mit -Hilfe von zwei s.teuerh.'ärki Lichtbbgenentlädungs.strekken, beispielsweise gittergesteuerten Quecksilberdampgentladzngsstrechen, geregelt wer-'den- kann. rede der beiden Entladungsstrecken übeniiMrnt während je einer der beiden Halb.-wellen des°Wechselstromes die Stro@mfühxung. Dien Größe .der an den Verbraucher ,abge@gebe--nen-Ei%erge.wimd durch Änderung des. Zündzeitguti@ctes. der beiden Entladungsstrecken geregelt. Schaltungen dieser Art sind- 'besonders- für die Regelung von Schweißmmchinen vielfach angewendet worden: Bei den bisher bekariritgewo@rdenen Schaltungen sind die beiden für die Regelung verwendeten steuerbaren Lichtbogenentlad-ung,5stxecken in. der sog: gegensinnigen Parallelschaltung in dier Verbindungsleitung zwischen dein Verbraucher und dem speisenden Wechselstromnetz geschaltet, d, h. es ist bei dieser Schal-.tung jeweils die Kathode der einen Entladungsstrecke unmittelbar leitend mit _ der Anöde der anderen Entladungsstrecke verrbunden, und diese Parallelschaltung liegt .in einer der beiden. Leitungen zwischen Verbrauch.--,r und Wechselstromnetz. Obwohl mit dieser Schaltung gute Ergebnisse erzielt worden sind, hat sie einen Nachteil, der sich in mehrfacher Hinsicht ungünstig auswirkt. Infolge der gegensinnigen Parallelschaltung haben die Kathoden :der Entlatlungssbrecken verschiedenes Potential. Das hat zur Folge, daß man diejenigen Schaltanordnungen, welche von den mehranodigen bzw. mehrphasigen Gleichrichtern 'her bekannt sind, nicht ohne- weiteres anwenden kann, sondern daß besondere Maßnahmen getroffen werden müssen, um das unterschiedliche Potential der Kathoden zu berücksichtigen. Für die - Gitterspannurig bedeutet das die Anwendung eines sog. Symmetriertransformators, der durch Einfügung von Hilfsspannungen mit Bezug auf diel Gitterspanngngsquelle ein für beide Entladungsstrecken gemeinsames, Bezugspotential schafft.* Nachteilig ist auch die Tatsache, daß'zwei Erregersatze notwendig sind, um an den beiden auf verschiedenem Potential befindlichen Kathoden die für den Betrieb notwendige Dauererregung der Quecksilberkathode aufrechtzuerhalten. Schließlich müssen, bei den bekannten Schaltungen auch wieder infolge des;- Potentialunterschiedes, zwischen den Kathoden zwei getrennte Entladungsgefäße angewendet werden, falls man nicht von der üblichen Bauart der Entladungsgefä.ße abweichen und zu Sonderkonstruktionen greifen. will.
- Gemäß der Erfindung werden die vorstehend geAennzeichneten Nachteile dadurch vermieden, da.ß die beiden für die Regelung des Stromes dies -Wechselstrariiverbrauehers d'ienend'en Entladungsstrecken kathodenseitig gemeinsam an- die MittdIa@nzapfung eines Speisetirans.fosmators angeschlossen werden, während die beiden Anoden, über je eine Teilwicklung des den Verbraucher speisenden Transformators an die Klemmen des Speisetransformators angeschlossen sind. Die Schaltung nach; der Erfindung unterscheidet sich somit von den bekannten Schaltungen zunächst dadurch, daß der Verbraucher zwei getrennte Primärwicklungen erhält. Diese beiden Wicklungen liegen: beide einerseits an je einem Ende der Sekundärwicklung dies Speisetransformators und andererseits an, je einer Hauptelektrode bzw. Anode der beiden für die '.Regelung verwendeten Entladungsstrecken. Wesentlich ist, daß die Kathoden der beiden Entladungsstrecken miteinander unmittelbar leitend verbunden sind und daher gemeinsames Potential besitzen. Die beiden Xathoden liegen an der Mittelanzapfüng der Sekundärwicklung des Speisetransformators. Der Vorteil der Eifindung liegt darin; daß der Potentialunterschied der Kathoden beseitigt ist, und d@aß die oben geschilderten Hilfsmittel, die bei den bekannten Schaltungen durch den Potentialunterschied der, Kathoden bedingt warn, nicht erforderlich sind. Man kann nicht nur die Kathoden miteinander verbinden, sondern kann ein normales Entladungsgefä,ß mit einer Kathode und zwei Anoden; verwenden. Das bedeutet eine wesentliche Vereinfachung des Entladungsgedäßes selbst und 'auch eine Vereinfachung der Hilfseinrichtungen., weil nur ein Erregersatz. erforderlich ist und weil die Gitterspannungen beider Entladungsstrecken auf das gleiche Kathodenpotential bezogen werden können.
- In; der =Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. An ein Wechselstromnetz i isst ein Transformator 2 angeschlossen. Ein Entladungsgefäß 3 mit einer Khtho:de und zwei Anoden liegt mit der Kathode an der Mittelanzapfung des Transformators-b. _ -Der Verbrauchertransformator hat zwei Teilwicklungen q, und 5, die zwischen den Anoden des Entladungsgefäßes, 3 und den beiden Enden der Sekundärwicklung des Transformators 2 liegen. Es ist angenommen, daß an die Sekundärwicklung des Verbrauchertransformatörs eine Schweißmaschine angeschlossen ist, -von der nur die Schweißelektroden 6 eingezeichnet sind.
- Es sei noch erwähnt, daß es nicht unbedingt notwendig ist, daß die beiden Teilwicklungen des Verbrauchertransformators mit den Anoden -der Entladungsstrecke verbunden sind. Man kann, ohne an dem Prinzip der Erfindung etwas zu ändern, auch den Speisetransformator mit geteilten Wicklungen ausführen und dafür einen Verbrauchertransformator mit Mittelanzapfung verwenden. Die beiden Kathoden der Entladungsstrecken oder eine beiden Entladungsstrecken gemeinsame Kathode sind dann an die Mittelanzapfung des Verbrauchertransformators angeschlossen.
- Die in der Zeichnung dargestellte Schaltung kann auch noch derart geändert werden, daß' .an Stelle des Transformato@rs@ 2 nur ein Spannungsteiler mit Mittelanzapfung verwendet wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i. Einrichtung ---zur Regelung des Stromes eines Wechselstromverbrauchers, insbesondere einer Schweißmaschine, mit Hilfe von zwei steuerbaren Lichtbogenentladungsstrecken, welche, abwechselnd während der beiden: Halbwellen des Wechselstromes die Stromführung übernehmen, dadurch gelkennzeicb et; daß die Kathoden der Entladungsstrecken an die Mittelanzapfung des S'peiserans:fo@rmators angeschlossen -sind, wähnend die Anoden über je eine Teilwicklung des: den Verbraucher speisenden Trans£o@rmators, an die Klemmen des Speisetransformators angeschlossen sind.
- 2. Einrichtung mach Anspruch 1, d@adurch gekennzeichnet; daß beide " Entladungsstrecken in einem Entladungsgefäß mit gemeinsamer Kathode angeordnet sind. , Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Französische' Patentschrift Nr. 721-028; deutsche Patentschrift Nr. 467 135; USA.-Patentschrift Nr. 1 893 781.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES138495D DE753973C (de) | 1939-09-01 | 1939-09-01 | Einrichtung zur Regelung des Stromes eines Wechselstromverbrauchers mit Hilfe von zwei steuerbaren Lichtbogenentladungsstrecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES138495D DE753973C (de) | 1939-09-01 | 1939-09-01 | Einrichtung zur Regelung des Stromes eines Wechselstromverbrauchers mit Hilfe von zwei steuerbaren Lichtbogenentladungsstrecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE753973C true DE753973C (de) | 1952-10-27 |
Family
ID=7540851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES138495D Expired DE753973C (de) | 1939-09-01 | 1939-09-01 | Einrichtung zur Regelung des Stromes eines Wechselstromverbrauchers mit Hilfe von zwei steuerbaren Lichtbogenentladungsstrecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE753973C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE467135C (de) * | 1923-02-27 | 1928-10-20 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur Drehzahlregelung von Asynchronmotoren |
| FR721028A (fr) * | 1930-08-12 | 1932-02-26 | Thomson Houston Comp Francaise | Perfectionnements aux procédés et aux machines pour la soudure électrique |
| US1893781A (en) * | 1931-04-17 | 1933-01-10 | Gen Electric | Electric regulator |
-
1939
- 1939-09-01 DE DES138495D patent/DE753973C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE467135C (de) * | 1923-02-27 | 1928-10-20 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur Drehzahlregelung von Asynchronmotoren |
| FR721028A (fr) * | 1930-08-12 | 1932-02-26 | Thomson Houston Comp Francaise | Perfectionnements aux procédés et aux machines pour la soudure électrique |
| US1893781A (en) * | 1931-04-17 | 1933-01-10 | Gen Electric | Electric regulator |
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