DE754254C - - Google Patents

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DE754254C
DE754254C DENDAT754254D DE754254DA DE754254C DE 754254 C DE754254 C DE 754254C DE NDAT754254 D DENDAT754254 D DE NDAT754254D DE 754254D A DE754254D A DE 754254DA DE 754254 C DE754254 C DE 754254C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/38Products with no well-defined composition, e.g. natural products
    • C11D3/386Preparations containing enzymes, e.g. protease or amylase

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  • Detergent Compositions (AREA)

Description

BA. 572222*12 8.41
^3856
R 84 361 IYd / 8i
Verfahren zum Relaiige^von Ifa^exs-^oif en, mfabeb'onaere von ',/lifeehe.
Es ist begannt, zum Reinigen von Faserstoffen, insbesondere von. Wasene, Seife und Enzyme entreilende jaschlau^en zu vervender. Hierbei hui es sich gezeigt, daß aie bei der Benutzung von hartem Yasser entstehenden Ausfüllungen von Kalkseifen gewisse Mengen der Enzyme mit niederreißen, wodurch deren Wirksamkeit ^eochidi^t wird.
Weiterhin ist es auch bekannt, zum Reinigen von Textilgut i'ettalicoholsuifoiiate zu verwenden, die sich t.e£,enüber Seifen besondere durcür ihre Beständigkeit &e^en die Härtebilcmer aes Wassers auszeichnen. Vorschlage, die Fettdlicoholculfonute bei α er enzyni&tisoneii Reinigung von Textilgut &.nzuvvenaen, sino. ueaocii noch nicht
Durch Versuche wurde nun festgestellt, d^ß Fettdkoholsulfonöte bei uoerschreitun^ eines oewistaeu Verhältnisses von BnzyiL zu PettdixioiioiculiOrLüit eine sci.aai^ende /vir.zun^ auf aie Enzyme ausüben, so d^ß besondert bei οturner verschmutzter iatche, für aeren Defrieai^enae Reinigung, größere Mengen an Pett^lrrcholsuifoi-idten erfcrueriich bind, die ^ieichzeitiee Verwenaun? von ünz^ü.eu uno. Fett&.j.ÄOholsuifonaten im ,v'aschDaa zu einer wesentlichen Verminderung der enzymaticcnen Reimeunrswir oxn_ fuhrt.
Diese Nachteile werden bei den erfmdun^scemäßen Verfahren dadurch vormieden, daß man P&serstoff'e, insbesondere Wäsche, vorzugsweise mit Hilfe von aie lasche ocer aie Waschlauge be\ve£enaen Lu£ohiaen zunächst mit einer
P8357
tryptische Enzyme enthaltenaen Reinj._un&sf lussii^eit, aer gerebeiaenf ^Hs bonatziiolioiae beit.eteben txraa, and daran anschließend, zwecn-iriaßi^ i_i ^ieionen G-eiaß, mit aer bleichen Flüssigkeit nach Zu^aoe von Fettdlkoholsulion^ten bei opt_iLaler Temperatur ber±ancelt.
Durch diese Arbeitswej.se wira ferner erreicht, daß auch bei nartestern j/asser ^eue wasserunlöslichen iiub-3jh.eiuariten entsteiiea. E^n weiterer Vorteil aes r.puen Verfahrens Desteht aarm, α^ί3 auch Dei saurer He^.^tion der «aachi'lotte a.it Enz^ ne.i we-rbejtet «-eraen suim. Es können cito auch alxCctiieiivfln^lxcne Textilien, wie i/olle, Acetctkunstdeiue, .ία oh α en. i ier £eschilaerten Veriahren tereinitt werden.
Bei aer neuen ^rbeits veice mit SnL^ 1^eIi und Fettalkohol— sulionat v\irJ. zunächst aie Dohmatziose^irixun^ aer IuS voll ausgenutzt, ohne dc*ß die Gefahr irLend» -i'-r Schaaigun^, durch das Pett&iKOholsulfonat besteht. «Zn der zv^eiten Stufe können aara. unbeaenklich auch ^roßere Lenct:n aer Fettai^oholt^ilon^te ver vermet, v^raen, wie tie bei sehr oclunutzi^er ^a= jhe notxe onne a^ß sine Abschwuchung. der n'^r£unc aer Enzyme eintritt, aie bei fcleichzeitieer Zatcue . 'i"vorcemiyL v,iru.
ülb tryutische Bnz^me si^u solche beliebigen verwendbar, z.B. a^e dar B^aonc
Füllstoffe, ν ie 5oGa»oaer Alicalib_Car fc^nat, κχηηβη uen Ens^nen bei^e^euen »(erueii. Deb^xeiohen smu ^ujh anaere ZutoatzbtoiJe, .''ie nej.trule oa^r s^u^r reagierende S^lse ffiitverwenubctr.
r8B58
Beispiele :
If1 In 3CC Liter passer w-rü i kto eines gegeben, aas aus 100 ^ K-mcre'^s enzymen una besteht.
Zu aieser in ei.,er ^sch^ciscriine befiiiuiichen werden 100 ££ Trockenwäsche ceLeben, Aora^f etv;a 5-10 lainutei.1 bei e-ner xeiayerax^r von 30-40 bewegt ,viru.
Mein betzt αυχι 600 £ eiaes Pettaj-^onoloaiiOnctfa zu und. wäfc^Lt etwa weitere £5 Lzuiuteii bei ο er obigen Xeutera tur.
, In eine i/äbcüaafacnine λ er u en 100 Kt trociiene vVascie gegeben. Dann Iä3t „:an iasser zulaufen una cpdit 5 Limiten, unter UmrdLren. Nach den1 Ablaufen dieses Wassers wj.rd frieohes i/asser zu^e^eben, das auf eine l'emperatur von 55-40 ^ebrctchx vV-.ru. Hierauf sotct man 1 J£^ eines Panüre-Stjroauizxfes zu, aas aus 100 Teilen Pomireo>senzymen una 900 Teilen xMaxriurioulfdt besteht. Llan lcuat nun aie mfaoGLiLicuGhine 5-10 11±ίΐυ.τβη laufen. Lei cn dieser Zeit setzt m^n 6^0 £ Petto^tohol sulfonate zu una w_t,jht weitere 25 ianuten. Soll aie «Tasche ii. e_nefx. ,'/asch^an^, fertig gewaschen werden, dann virc c ie «Vas cn brühe am Ence aer inz^Lj-fettdlivoh sulfonct-Sinwir^unc. bis zur_ iLoolien erhitzt, wjbei gleichzeitig ηοcn Seife, Soua una, wenn gebleicht weraen soll, auch noch terverb-nuun^en zugesetzt werden können.
kfc. beschmutzte farbige Jauche bzw. Kleidungsstücke
vfolle oaer Kunstseide werden in etwa 50 Liter Wabchf lussi^eit oegeben. Diese i7abchl'ldüsio^eit enthalt 150 g eines aus Asper£,illus oryzae gewonnenen Enz^m^episches, das mit Kochsalz oder anderen neutralen ritof.. en auf einen be&tiramten wirxiun^swert ein£estellt ist. Zum Andauern wira uä 10hfat.ure zuresetst ana hierauf etw'oi 5 Kmuten ±n einer idciiw engend en i/ab jhnciisohine cewdtjiien. Hierauf tetzt Kmii 100 ^ eines sulfonierten Fett^llcohols zu una wascht nach ungefähr 25 Linuten weiter, vorteilhaft bei einer Temperaxur zwibjhen 20 ui.c 25 · Eine 8tei& run^ der l'ecperatur bis etwa 4O itt unbeaen±clich. So dünn wire rait T/asser bid zur neutr^xen fie^xition cespüxt, ^eschieuaert
Die nach αem neuen Verfahren erhaltene Wasche zeichnet sich w^rch besondere Reinheit und Weichheit cjus. Sin weiterer erheblicher Vorteil aes Verfahrens besteht aarin, d«3 die Pc*ser in einer bisher unbekannten rfeise geschont wiru, -uoh b~i aen empfindliche.ten Textilien.

Claims (1)

  1. Patentanspruch^
    Verfahren zum Heimsen von Faserstoffen, insbesonaere von lasche, unter Verwendern^ vor. Enzymen und ',7a schmitt ein, aaaurch o eic ennzeich.net, daß das Waschgut zuerst mit einer Enzyme enthaltenden Reinigungsflüssigkeit, ...er Oegeoe-enfalls Schutz^olloiae oeitoegeben sina, kurze Zeit be.x^-.ueit und. uar*.: send in der „leicheη Fiat.,i^iveit aaa zwecxcu
    n8S6Q
    auch im gleichen Gefäß nach Zugabe von FettalKohol salfonaten bei optimaler iirKunrsternperatur eier Enzyme weiterbehanaelt wird.
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