DE754796C - Entladungsgefaess mit Gas- oder Dampffuellung - Google Patents
Entladungsgefaess mit Gas- oder DampffuellungInfo
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- DE754796C DE754796C DES135628D DES0135628D DE754796C DE 754796 C DE754796 C DE 754796C DE S135628 D DES135628 D DE S135628D DE S0135628 D DES0135628 D DE S0135628D DE 754796 C DE754796 C DE 754796C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J5/50—Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
Landscapes
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Description
- Entladungsgefäß mit Gas- oder Dampffüllung Die Erfindung betrifft ein gas- oder dampfgefülltes elektrisches Entladungsgefäß mit metallischer Wandung. Zweck der Erfindung ist, eine kompakte und stabile Bauart eines derartigen Entladungsgefäßes zu schaffen, welche bei kleinen räumlichen Ausmaßen eine hohe elektrische Leistung zu steuern gestattet und im übrigen bezüglich der Montage die Vorteile einer normalen kleinen. Rundfunkröhre besitzt. Das Entladungsgefäß soll in eine normale kleine Fassung eingesetzt werden können.
- Bei der Erfindung wird -von der bei metallenen Entladungsgefäßen vorhandenen Möglichkeit Gehrauch gemacht, das Elektrodensystem bei kleiner Länge gedrängt aufzubauen. Gleichzeitig werden Vorkehrungen dafür getroffen, daß sich ein einwandfreier Betrieb ergibt und insbesondere die Beschädigung empfindlicher Gefäßteile vermieden und das Einsetzen der Röhre in ihre Fassung erleichtert wird.
- Es ist bereits bekannt, ein elektrisches Entladungsgefäß mit Metallwand mit einem über den vakuumdichten Gefäßabschluß hinausragenden Verlängerungsteil zu versehen, der die Stromzuführung sowie den Pumpatutzen umschließt und als Träger einer Sockelplatte dient. Bei diesem bekannten Entladungsgefäß ist der Verlängerungsteil von dem eigentlichen Gefäß getrennt, und es müssen besondere Mittel vorgesehen werden, um den Verlängerungsteil an dem .eigentlichen Gefäß zu befestigen. Dies erfordert einen zusätzlichen technischen Aufwand. Außerdem kann auch das. Abquetschen bzw. Abschmelzen des Pumpstengels. bei der bekannten Röhre nur vorgenommen werden, wenn die Hülse nicht an dem Gefäß sitzt, da sonst der Pumpstengel nicht zugänglich ist.
- Durch die Erfindung wird die Konstruktion der Röhre vereinfacht und ihre Herstellung erleichtert. Erfindungsgemäß ist bei einem Entladungsgefäß mit Gas- oder Dampffüllung und metallischer Gefäßwand sowie mit mittels eines Glaskörpers in die Wandung eingeschmolzenen Stromzuführungen die Wandung selbst über den vakuumdichten Glasabschluß hinaus verlängert, derart, daß der verlängerte Wandungsteil die Stromzuführungen sowie einen Pumpstutzen umschließt, als Träger der Sockelplatte dient und mit seitlichen öffnungen versehen ist, welche das Abquetschen und v akuumdichte Verschließen des Pumpstutzens von der Seite her ermöglichen. Man gewinnt dadurch den Vorteil einer besonders einfachen Konstruktion, da lediglich die Röhrenwandung etwas länger zu wählen ist, als wenn keine Schutzhülle für die Stromzuführungen und den: Stutzen geschaffen werden sollte. Diese einfache Lösung ist nur dadurch möglich, daß die Stromzuführungen mit Hilfe eines eingeschmolzenen Glaskörpers vakuumdicht in die Röhre eingeführt werden. Der über die Einschmelzung hinausragende Wandungsteil übernimmt den Schutz der Stromzuführungen und des Pumpstengels, und zwar schon während der ganzen Herstellung der Röhre. Dabei macht aber das Abschmelzen bzw. Abquetschen des Pumpstengels keinerlei Schwierigkeiten. Der vakuumdichte Abschluß des: Stutzens erfolgt vielmehr von der Seite her durch die in dem verlängertenWandungsteil befindlichenLöcher hindurch. Man. braucht lediglich mit den Backen irgendeines Quetschwerkzeuges durch die Löcher hindurchzugreifen, um den Pumpstutzen zusammenzupressen, wobei gleichzeitig zwecks Erzielung einer Schweißverbindung ein elektrischer Strom über die Schweißstelle geleitet werden kann. Nach dem Abschmelzen der Röhre wird die Sockelplatte aufgesetzt. Das Ende des Pumpstutzens befindet sich dann oberhalb der Sockelplatte, so daß es nicht mehr aus dem Sockel hervorragt. Man braucht bei der Anordnung nach der Erfindung nicht, wie dies bei einer bekannten Röhrenart der Fall ist, in der Fassung für die Röhre eine besondere Öffnung für die Aufnahme des Pumpstutzens vorzusehen. Die Röhre kann vielmehr auf einen normalen Sockel aufgesteckt werden wie eine gewöhnliche kleine Glasröhre. Durch die enge Bauart, welche die Ver «-endung der metallischen Gefäßwand unc gegebenenfalls auch andere noch zu be sprechende Maßnahmen gestattet, wird dif Möglichkeit gegeben, den erwähnten Fort ratz an der Röhre anzubringen, ohne dat deren Länge unerwünscht groß würde. Di( Verlängerung der Gefäßwand hat aber für die beschriebene Entladungsröhre noch den weiteren Vorteil, daß die sich im Gefäß reiclilicl? entwickelnde Wärme infolge der Vergrößerung der abstrahlenden Oberfläche wirksam abgeführt wird. Dadurch wird verhindert, daß die Gefäßteile eine zu hohe Temperatur annehmen und beschädigt werden und daß auch die vakuumdichten Verschmelzungen nicht unter einer zu hohen Erhitzung des Gefäßes zu leiden haben.
- Im übrigen, ist die ganze Bauart des Gefäßes sehr stabil, so daß das Gefäß für rauhesten Betrieb gut geeignet ist.
- Die besondere Anordnung des Pumpstutzens und der COffn.ungen zum Verschließen des Pumpstutzens in der Verlängerung der metallischen Gefäßwand bietet auch noch die Möglichkeit, den Pumpstutzen in besonders einfacher Weise als Stromzuführung für eine der Elektroden zu verwenden. Man braucht lediglich in das Pumpröhrchen von unten her ein Stück Draht (Litze) einzuführen und beim Zusammenquetschen des Pumpstutzens oder in einer zweiten Schweißstelle auch außerhalb der Abdichtungsschweißung mit einzusch-,vei.ßen. Dieser Draht wird dann auf der anderen Seite mit dem Steckerstift verlötet, wenn die Sockelung der Röhre vorgenommen wird.
- Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die metallische Röhrenwandung i besitzt einen über die gläserne Einschmelzung 2 hinausragenden Verlängerungsteil 3, an dessen Ende die Sockelplatte q. befestigt wird. Innerhalb des von dem Verlängerungsteil 3, umschlossenen Raumes liegen die Zuleitungen 5 und 6 für die Kathode 8 sowie der Pumpstutzen 7, welcher als Stromzuführung für die Anode g dient. Das Steuergitter io ist mit der Röhrenwand i fest verbunden. Wie man aus der Figur ersieht, sind die Kathodenzuführungen durch die Anode und das Steuergitter io frei hindurchgeführt und unisoliert. Der Abstand dieser Zuführungsdrähte von den Elektroden ist an den Durchführungsstellen unter Berücksichtigung des Paschenschen Gesetzes so, gewählt, daß eine Entladung zwischen diesen Teilen an der l)urchdringungss,telle nicht zustande kommen kann. Diese Bauart hat den besonderen Vorteil einer großen Raumersparnis.
- In dem zylindrischen Fortsatzteil 3 sind zwei einander gegenüberliegende Öffnungen vorgesehen, von denen die eine, ii, auf der Figur erkennbar ist, und welche es ermöglichen, den Pump.stutzen von beiden Seiten her mit den Backen einer Zange zu fassen und abzuquetschen.
- Die Zuleitungen können vorteilhafterweise wenigstens über einen Teil ihrer Länge zwischen der Einschmelzstelle und dem Sockel flexibel ausgebildet sein. Auf diese Weise wird die Befestigung der Sockelplatte erleichtert.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Entladungsgefäß mit Gas- oder Dampffüllung und metallischer Gefäßwand sowie mit mittels eines Glaskörpers in die Wandung eingeschmolzenen Stromzuführungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung selbst über den vakuumdichten Glasabschluß hinaus verlängert ist, derart, daß der verlängerte Wendungsteil die Stromzuführungen sowie einen Pumpstutzen umschließt, als Träger der Sockelplatte dient und mit seitlichen Öffnungen versehen ist, welche das Abquetschen und vakuumdichte Verschließen des Pumpstutzens von der Seite her ermöglichen.
- 2. Entladungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpstutzen gleichzeitig als Elektrodenzuführung ausgebildet ist.
- 3. Entladungsgefäß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den gemeinsamen Glaskörper eingeführten Zuleitungen zu einer oder mehreren Elektroden eine odermehrere der anderen Elektroden durchdringen und die Abstände zwischen den einander durchdringenden Teilen verschiedener Polarität an der Durchdringungsstelle so, gewählt sind, daß eine Entladung zwischen ihnen nicht zustande kommt.
- 4. Verfahren zur Herstellung eines Entladungsgefäßes nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpstutzen nach dem Auspumpen mit Hilfe einer durch die seitlichen; Löcher des Verlängerungsteils (3) der Gefäßwand eingeführten Zange abgequetscht und unter gleichzeitiger Vornahme einer elektrischen Punktschweißung vakuumdicht verschlossen wird und daß sodann die Sockelplatte aufgesetzt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Abschweißen und Abquetschen des Pumpstutzens in diesen ein zur Stromzuführung zu einer der Elektroden dienender Draht in den Stutzen eingeschweißt wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren felgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Britische Patentschrift Nr. 317398; USA.-Patentschriften Nr. 1617 179, 1 943 523= 1 388 248; französische Patentschriften Nr. 819 309# 803 292; »General Electric Review« 36, Nr. 7, 1933, S. 312 bis 34; »General Electric Review« 35, 1932, S. 622, insbes. S. 628 und 629.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135628D DE754796C (de) | 1939-01-28 | 1939-01-28 | Entladungsgefaess mit Gas- oder Dampffuellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135628D DE754796C (de) | 1939-01-28 | 1939-01-28 | Entladungsgefaess mit Gas- oder Dampffuellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE754796C true DE754796C (de) | 1953-03-16 |
Family
ID=7540064
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES135628D Expired DE754796C (de) | 1939-01-28 | 1939-01-28 | Entladungsgefaess mit Gas- oder Dampffuellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE754796C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1388248A (en) * | 1918-09-18 | 1921-08-23 | C Roy Gleason | Method of sealing vacuum-jackets |
| US1617179A (en) * | 1921-12-31 | 1927-02-08 | Raytheon Mfg Co | Electrical apparatus |
| GB317398A (en) * | 1928-08-15 | 1930-07-03 | Raytheon Inc | Electron discharge device |
| US1943523A (en) * | 1931-06-29 | 1934-01-16 | Cutler Hammer Inc | Electron tube |
| FR803292A (fr) * | 1935-05-08 | 1936-09-26 | Aeg | Perfectionnements aux lampes à décharge électronique |
| FR819309A (fr) * | 1936-03-19 | 1937-10-14 | Aeg | Perfectionnements aux procédés de fabrication de récipients électriques à vide |
-
1939
- 1939-01-28 DE DES135628D patent/DE754796C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1388248A (en) * | 1918-09-18 | 1921-08-23 | C Roy Gleason | Method of sealing vacuum-jackets |
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| FR819309A (fr) * | 1936-03-19 | 1937-10-14 | Aeg | Perfectionnements aux procédés de fabrication de récipients électriques à vide |
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