DE755469C - Synchronisierverfahren fuer den Fernsehempfang, bei welchem der Bildwechsel-Ablenkvorgang durch ein Ankuendigungssignal vorbereitet wird - Google Patents

Synchronisierverfahren fuer den Fernsehempfang, bei welchem der Bildwechsel-Ablenkvorgang durch ein Ankuendigungssignal vorbereitet wird

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DE755469C
DE755469C DEW102989D DEW0102989D DE755469C DE 755469 C DE755469 C DE 755469C DE W102989 D DEW102989 D DE W102989D DE W0102989 D DEW0102989 D DE W0102989D DE 755469 C DE755469 C DE 755469C
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DE
Germany
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pulse
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line
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announcement signal
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Expired
Application number
DEW102989D
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English (en)
Inventor
Dietrich Von Dr Oettingen
Georg Dr Weiss
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Publication of DE755469C publication Critical patent/DE755469C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals
    • H04N5/067Arrangements or circuits at the transmitter end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Synchronisierverfahren für den Fernsehempfang, bei welchem der Bildwechsel -Ablenkvorgang durch ein Ankündigungssignal vorbereitet wird Bei fast allen Bildübertragungs- und Fernsehsystemen tritt die Aufgabe auf, am Empfangsort zwei unabhängig voneinander laufende Zerlegungseinrichtungen mit Impulsen zu synchronisieren, die über denselben Übertragungsweg vom Sender zum Empfänger gelangen. Hierbei ergibt sich die Notwendigkeit, das aus Zeilen- und Bildwechselimpulsen bestehende Impulsgemisch aufzutrennen, um dem den langsamen Zerlegungsvorgang ausführenden Organ (Bildablenkgenerator) am Empfangsort nicht das gesamte Impulsgemisch, sondern nur noch die für dieses Organ bestimmten Bildwechselimpulse zuzuführen. Diese Aufgabe muß besonders sauber bei Zeilensprungverfahren gelöst werden, da andernfalls bei ungenügender Aussiebeng der zur Zeilenzugsynchronisierung dienenden Impulse leicht das Raster paarig wird.
  • Es ist nun bereits bekannt, den Ablenkvorgang des Zeilenzugablenkgenerators in einem Fernsehempfänger für Zeilensprung-Übertragung durch ein dem Zeilenzugwechselimpuls vorhergehendes Ankündigungssignal vorzubereiten und erst durch den Auslöseimpuls einzuleiten. Dabei diente aber bisher als Ankündigungssignal eine Zeitspanne, welche eine längere Dauer besaß als eine Zeilenperiode und in welcher keine Zeilenimpulse beim Empfänger eintrafen. In dieser Zeit nimmt ciie Gittervorspannung an der Eingangsröhre des Zeilenzugablenkgenerators einen anderen Wert an, als er sich während des fortlaufenden Eintreffens von Zeilenimpulsen einstellt. Diese Änderung der Gittervorspannung und somit die Vorbereitung der Auslösung des Ablenkvorgangs kann aber dabei nur nach Maßgabe des Energieinhaltes des (zeilenimpulsfreien) Ankündigungssignals im Verhältnis zum Energieinhalt einer gleich langen Zeitspanne, in der Zeilenimpulse übertragen werden, vor sich gehen. Da nun der Energieinhalt der zuletzt genannten gleich langen Zeitspanne wegen der kurzen Dauer der Zeilenimpulse im Verhältnis zur Zeilendauer, rund io °/o, nur wenig von dem Energieinhalt des Ankündigungssignals abweicht, kann während des Ankündigungssignals ebenfalls nur eine Gittervorspannungsänderung von rund ioo/o am Zeilenzugablenkgerät erreicht werden. Diese geringe, erreichbare Vorspannungsänderung bedeutet aber nichts anderes, als daß das Ablenkgerät jederzeit durch verhältnismäßig kleine Störimpulse ausgelöst werden kann.
  • Es ist ferner vorgeschlagen worden, den Ablenkvorgang eines Zeilenzuggerätes in einem Fernsehempfänger während der Dauer des Zeilenzugimpulses vorzubereiten und ihn durch einen aus der Rückfront des Zeilenzugimpulses abgeleiteten Impuls auszulösen. Dies hat den Nachteil, daß der aus der Rückfront abgeleitete Impuls einen sehr geringen Energieinhalt hat und daß demgemäß während der Dauer des Zeilenzugimpulses die Gitterv orspannung schon sehr nahe an den Auslösewert herangebracht werden muß. Dies bedeutet aber wieder, daß durch Störimpulse der Ablenkvorgang in einem Zeitpunkt eingeleitet werden kann, in dem er gar nicht beginnen soll. Ferner besteht. wenn man den Auslöseimpuls aus der Rückfront des Zeilenzugimpulses ableitet, die Gefahr, daß bei geringfügigen Formveränderungen des Rückfrontverlaufes die Form und Größe des Auslöseimpulses sich ganz erheblich ändert.
  • Mit der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, indem als Ankündigungssignal ein Impuls von gleicher Richtung wie die Zeilenimpulse, aber von längerer Dauer als diese, und als Auslöseimpuls ein Impuls von gleicher Richtung wie der Ankündigungsimpuls und beliebiger Dauer, vorzugsweise der Dauer eines Zeilenimpulses, verwendet wird. In einem nach diesem Verfahren gesteuerten Fernsehempfänger ruft das Ankündigungssignal eine größere Potentialänderung hervor als im obengenannten bekannten Falle. Dabei hat auch der Auslöseimpuls einen konstanten und einen größeren Energieinhalt als bei dem oben an zweiter Stelle genannten Vorschlag. Es fallen daher bei einem Empfang gemäß der Erfindung alle oben aufgezählten Nachteile fort.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung, in welcher das bei einem Fernsehempfänger eintreffende Signalgemisch angedeutet ist. Darin hat der Ankündigungsimpulsa beispielsweise die 3','=facheLänge des Zeilenimpulses --; der Abstand des Auslöseimpulses s vom Ende des Ankündigungsimpulses zeigt etwa die i1/2fache Dauer eines Zeilenimpulses. Der Auslöseimpuls selbst hat in dem gezeichneten Beispiel die gleiche Form und Dauer wie ein Zeilenimpuls.
  • Der Ankündigungsimpuls läßt sich schaltungsgemäß leicht, beispielsweise durch eine Integration, auswerten, indem ein Kondensator in einem Zeitkonstantenglied entsprechend höher als bei den Zeilenimpulsen aufgeladen wird und so eine Schwelle für den nachfolgenden Auslöseimpuls öffnet, d. h. beispielsweise eine Elektronenröhre gitterseitig entriegelt. Der kurz auf den Ankündigungsimpuls folgende Auslöseimpuls findet dann diese Röhre entriegelt vor und kann z. B. an deren Anode abgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Synchronisierverfahren für den Fernsehempfang, bei welchem der Ablenkvorgang des Bildwechsel- bzw. Zeilenzugwechsel-Ablenkgerätes durch ein dem Auslöseimpuls vorhergehendes Ankündigungssignal vorbereitet und dann durch den Auslöseimpuls eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankündigungssignal ein Impuls von gleicher Richtung ist wie die Zeilenimpulse, aber von längerer Dauer als diese, und der Auslöseimpuls ein Impuls von gleicher Richtung wie der Ankündigungsimpuls und beliebiger Dauer, vorzugsweise der Dauer eines Zeilenimpulses. ?. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankündigungsimpuls durch Integration in einem Zeitkonstantenglied den Kippvorgang vorbereitet. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB der Ankündigungsimpuls die Gittervorspannung einer Elektronenröhre derart vermindert, daß der Auslöseimpuls an ihrer Anode abgenommen werden kann. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Französische Patentschrift Nr. 8o5 568; Zeitschrift »Fernsehen und Tonfilm«, Berlin 1937, Heft 1I, S. 85 und 86.
DEW102989D 1938-02-26 1938-02-26 Synchronisierverfahren fuer den Fernsehempfang, bei welchem der Bildwechsel-Ablenkvorgang durch ein Ankuendigungssignal vorbereitet wird Expired DE755469C (de)

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DE755469C true DE755469C (de) 1954-04-12

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR805568A (fr) * 1935-05-15 1936-11-24 Telefunken Gmbh Procédé de synchronisation applicable, en particulier, à la transmission en télévision

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR805568A (fr) * 1935-05-15 1936-11-24 Telefunken Gmbh Procédé de synchronisation applicable, en particulier, à la transmission en télévision

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