DE756049C - Verfahren zum Reinigen von Kurbelgehaeusen, Zylinderbloecken und aehnlichen Maschinenteilen mittels Spritzduesen - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Kurbelgehaeusen, Zylinderbloecken und aehnlichen Maschinenteilen mittels Spritzduesen

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DE756049C
DE756049C DESCH124187D DESC124187D DE756049C DE 756049 C DE756049 C DE 756049C DE SCH124187 D DESCH124187 D DE SCH124187D DE SC124187 D DESC124187 D DE SC124187D DE 756049 C DE756049 C DE 756049C
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DE
Germany
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cleaning
assembly device
crankcases
chain
cylinder blocks
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Expired
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DESCH124187D
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English (en)
Inventor
Emil Graf
Hermann Kallenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Benno Schilde Maschinenbau AG
Original Assignee
Benno Schilde Maschinenbau AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/02Cleaning by the force of jets or sprays
    • B08B3/022Cleaning travelling work
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
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  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • verfahren zum Reinigen von Kurbelgehäusen, Zylinderblöcken und ähnlichen Maschinenteilen mittels Spritzdüsen Kurbelgehäuse, Zylinderblöcke und ähnliche Maschinenteile unterliegen während ihrer Herstellung einer Bearbeitung, wie Hobeln, Fräsen, Drehen, Schleifen usw., durch Werkzeugmaschinen. Damit die Werkstücke auf dem Wege von einem Bearbeitungsvorgang zum anderen keine Beschädigungen erleiden und bequem befördert werden können, werden sie in ein 'Montagegerät gespannt. Dieses 'Montagegerät besteht beispielsweise bei Kurbelgehäusen aus zwei Ringen mit verbindenden Querstreben. Zwischen diesen Ringen ist das Kurbelgehäuse eingespannt und wird so von einem Arbeitsplatz zum anderen gerollt.
  • Nach der Beendigung der verschiedenen Bearbeitungsvorgänge ist es erforderlich, das Werkstück zu reinigen, um es von den in den Bohrungen und sonstigen Vertiefungen verbliebenen Bearbeitungsspänen zu befreien. Dies geschieht in Waschmaschinen.
  • Bei den bisher bekannten Waschmaschinen wurde als Reinigungsmittel Benzin benutzt. Neuerdings verwendet man vorwiegend alkalische Lösungen, welche mittels Düsen unter Druck auf das zu reinigende Werkstück gespritzt werden. Im Anschluß an das Spritzen mit dem Reinigungsmittel werden die Werkstücke abgespült, was ebenfalls durch Spritzen mit reinem Wasser oder auch durch Tauchen in einen Behälter mit reinem Wasser erfolgen kann. Hierauf werden die Stücke getrocknet. Im Fließbetrieb sind demgemäß derartige Waschmaschinen in drei Zonen eingeteilt, derart, claß die vorbeschriebenen .#-rbeitsgänge hintereinander erfolgen, wobei die zu reinigenden Teile auf einem Förderorgan durch die Behandlungszone geführt werden. L m bei der .Reinigung nach 1lölichkeit alle Flächen und Vertiefungen *der ' Werkstücke zu erfassen, werden die Stücke in einer Schaukel untergebracht und hierin während des Durchganges durch die Waschmaschine hin und her bewegt, so daß sie den Reinigungsstrahlen der Düsen möglichst viele Angriffspunkte bieten.
  • Bei den bekannten Reinigungsvorrichtungen wurde es stets als nachteilig empfunden, daß die zu reinigenden Werkstücke von dem Montagegerät abgenommen werden mußten, was nicht nur eine umständliche zeitraubende Arbeit bedeutet, sondern die Stücke auch der Gefahr einer Beschädigung der bearbeiteten Flächen durch Anstoßen bei dem Transport aussetzte.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die zu reinigenden Werkstücke während des Durchlauf s der Reinigungsanlage in ihrem Montagegerät verbleiben und mit diesem in Umdrehung versetzt werden, wobei das Montagegerät als Hilfsvorrichtung für die Drehbewegung der Werkstücke dient. Es ist hiernach nicht mehr erforderlich, das Werkstück vom Montagegerät abzunehmen-' und auf die Fördervorrichtung der Waschmaschine aufzuspannen. Dies ist besonders wichtig bei Zylinderblöcken und Kurbelgehäusen mit ihren empfindlichen bearbeiteten Flächen, die vor jeder geringsten Beschädigung geschützt werden müssen. Die Gewähr liieriür ist aber bei den bekannten Reilligungsvorrichtungen nicht gegeben.
  • Es sind bereits Reinigungsvorrichtungen bekannt, bei denen die Werkstücke während des Durchgangs durch die Waschmaschine einer Drehbewegung unterworfen werden. Hier handelt es sich aber um anderes Behandlungsgut. welches entweder in Körbe "efüllt wird und mit diesen unter Drehen oder Schwenken der die Teile aufnehmenden Behälter durch die Waschma_chilir, wandert. Derartige Waschmaschinen eiglicn sich nur für kleine Teile und das Problem. welches der I?rrindung zugrunde liegt, tritt hierbei nicht au i.
    Es sind auch Waschmaschinen für Kurbel-
    gehäuse und f1-linderblücl:e bekanntl-eworden,
    bei denen die \\'eri<stucice ebenfalls durch die
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    diesen Zweck besonders ausgebildete Vorrichtung der Waschmaschine aufgespannt. Abgesehen von der Gefahr der Beschädigung der bearbeiteten Flächen bei dem Umspannvorgang, ist das Abnehmen vom Montagegerät und Aufspannen auf die Fördervorrichtung der Waschmaschine mit einem Zeitaufwand verbunden, der in einen modernen Fließbetrieb nicht hineinpaßt.
  • Demgegenüber erfordert die Behandlung der Zylinderblöcke oder Kurbelgehäuse gemäß der Erfindung- keine weitere Handhabung. Die -Montagegeräte werden mit ihren Werkstücken so, wie sie im Wege ihrer Fertigung die verschiedenen Stufen durchlaufen haben, in die Waschmaschine eingebracht und können flach Verlassen der Waschmaschine in gleicher Weise ihrer weiteren Behandlung und Verwendung zugeführt werden.
  • Bei den Kurbelgehäusen ist das Montagegerät aus zwei Ringen gebildet, zwischen denen das Kurbelgehäuse eingespannt - wird. Ein Ring des Montagegerätes wird gemäß der Erfindung mit einem Zahnkranz versehen. Bei Zylinderblöcken hat das Montagegerät eine andere Gestalt. Hier besteht es aus einer Platte mit Löchern, in die die Zylindereinsätze hineinpassen. Die Zylinderblöcke werden ebenfalls mit dem --Montagegerät in die Waschmaschine aufgegeben und wandern auf einer endlosen Kette durch die verschiedenen Dehandlungszonen.
  • Für die weitere Beschreibung wird auf die Zeichnung verwiesen.
  • In Abb. t ist die Waschmaschine im senkrechten Längsschnitt dargestellt, und zwar für die Deliandlung von Kurbelgehäusen; Abb. .2 zeigt einen senkrechten Querschnitt der Waschmaschine nach Linie A-A; in Abb. 3 und 4 ist die Waschmaschine zur Behandlung von Zylinderblöcken dargestellt, und zwar ebenfalls in einem senkrechten Längsschnitt und einem senkrechten Querschnitt.
    Die Waschmaschine bestellt aus einem Ge-
    häuse mit der Waschzone a, der Spülzone b
    und der Trockenzone c. In den Zonen d und b
    'sind in bekannter Weise
    dl bis d`t
    vor-esehen, die mit nicht dar-estellten Puln-
    pen in Verbindung stehen, welche die Reilii-
    1-'"tt1111s- und Spülflüssigkeit unter Druck in die
    hoilre iurdern, voll 11'O sie mittel, Düsen auf
    Dias _\rlleits-tit auf#-,espritzt wird. Die hli.issig-
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    Förderung der Werkstücke durch die lIaschine dient und in Abständen Rollen li besitzt, zwischen denen die Montagegeräte 1 mit den Kurbelgehäusen gelagert sind. Außerdem ist eine endlose Kette i vorgesehen, welche über Räder g geführt ist, die an einer Seite auf den Wellen ei und e' sitzen.
  • Das Montagegerät 1 wird auf der Aufgabeseite der Waschmaschine auf die Kette h so aufgegeben, daß es zwischen zwei Rollenpaaren k sitzt, welche je durch eine gemeinsame Welle verbunden sind. Das Montagegerät wird mit seinen Laufflächen auf die Rollen 1e aufgesetzt. Neben den Laufrollen sitzt an einem Ende der Welle ein Kettenrad p, in welches die Kette i eingreift. An dem anderen Ende der Welle sitzt neben der Rolle k ein Zahnrädchen qu, welches mit dem Zahnrad in im Eingriff steht. Nachdem der Fördermechanismus eingeschaltet ist, wandert die Kette ufn den Weg einer Behandlungszone vorwärts. Hierdurch wird das aufgegebene Werkstück in die Maschine eingefahren und in der Waschzone a gereinigt. Hierbei schaltet sich die Kette i ein und versetzt das Montagegerät mit Hilfe des neben der Rolle k sitzenden Kettenrades p in Umdrehung. Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs schaltet die Transportkette eine Zone weiter, so daß das Werkstück nunmehr in die Spülzone b gelangt. Die Kette i setzt sich wiederum in Bewegung und dreht das Montagegerät. Bei weiterem F ortschalten der Transportkette h wandert das Werkstück dann in die Trockenzone c, wo es mit warmer Luft getrocknet wird. Auch in dieser Zone tritt die Rollkette i wieder in Tätigkeit, um das Werkstück iri Umdrehung zu versetzen. Es befinden sich demnach ständig drei Werkstücke in der Waschmaschine, und zwar je eins in der Reinigungs-, in der Spül- und in der Trockenzone. Selbstverständlich können diese Zonen auch so groß gestaltet werden, daß zu gleicher Zeit zwei oder mehrere Werkstücke jeweils in den verschiedenen Zonen in Behandlung sind.
  • Bei der Waschmaschine für Zylinderblöcke nach Abb. 3 und 4 vollzieht sich der Waschvorgang in gleicher Weise. Der Unterschied besteht nur in der Form des Montagegerätes und der dadurch bedingten anderen Aufgabe auf die Transportkette lt. Da das Montagegerät aus einer Platte besteht, sind an der Transportkette 7t Befestigungslaschen ia angebracht, an welche die Platte o des Montagegerätes provisorisch angeschraubt wird. Die Rollenkette i, welche das Werkstück in Umdrehung versetzt, greift in diesem Fall in ein Kettenrad p ein. Im übrigen vollzieht sich der I3eliandlungsvorgang für die zu reinigenden Zylinderblöcke in der gleichen Weise wie für die Kurbelgehäuse beschrieben.
  • Sämtliche Bewegungen der \,#Taschmaschine erfolgen selbsttätig und sind entsprechend in Abhängigkeit voneinander geschaltet. Der Arbeitsgang vollzieht sich in nachstehender Reihenfolge: i. Einschalten der Türmotoren, worauf sich sämtliche Türen heben; 2. selbsttätiges Weiterschalten der V orschubkette so, daß der Körper um eine Teilung vorgefahren wird; 3. Schließen der Türen; 4.. Einschalten der Kette, die dann ein Drellen der Teile in sämtlichen Manipulationsräumen bewirkt; 5. Einschalten der Pumpen für das Besprühen der Teile; 6. Abschalten der Pumpen; 7. Abschalten der Kette; B. Heben der- Türen. Mit g. beginnt wieder der neue Vorgang.
  • Selbstverständlich kann die Auslösung der Bewegungen auch einzeln oder gruppenweise durch Druckknopfsteuerung erfolgen.
  • Durch das Verfahren nebst Vorrichtung gemäß der Erfindung ist es möglich, die Behandlungsdauer der zu reinigenden Werkstücke wesentlich abzukürzen und eine noch gründlichere Reinigung als bisher zu gewährleisten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Reinigen von Kurbelgehäusen, Zylinderblöcken und ähnlichen Maschinenteilen mittels Spritzdüsen, durch deren Wirkungsbereich die zii reinigenden Werkstücke auf einem endlosen Kettenpaar hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück während des Durchlaufens der Reinigungsanlage in seinem Montagegerät verbleibt und mit diesem in Umdrehung versetzt wird, wobei das Montagegerät als Hilfsvorrichtung für die Drehbewegung des Werkstückes dient.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehung des Montagegerätes (1, o) durch eine unterhalb der Förderkette (1a) angeordnete endlose Kette (i) hervorgerufen wird, deren Glieder in ein an einer Stirnseite des Montagegerätes angebrachtes Zahnrad (m) oder Kettenrad (p) eingreifen. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften I\Tr. 28i 528, 285 97-1, 286 952. 291 393. -180 990, 531 036. 662 813, 688:273, 697 121; USA.-Patentschriften Nr. 6oo i82 (18g8), 135 1 581, 1,491 195, 1 544 519, 2 118 480.
DESCH124187D 1942-02-17 1942-02-17 Verfahren zum Reinigen von Kurbelgehaeusen, Zylinderbloecken und aehnlichen Maschinenteilen mittels Spritzduesen Expired DE756049C (de)

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