DE756554C - Schaltungsanordnung zur Schwundregelung in Fernsehempfaengern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Schwundregelung in Fernsehempfaengern

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DE756554C
DE756554C DET49360D DET0049360D DE756554C DE 756554 C DE756554 C DE 756554C DE T49360 D DET49360 D DE T49360D DE T0049360 D DET0049360 D DE T0049360D DE 756554 C DE756554 C DE 756554C
Authority
DE
Germany
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control
circuit
pulse
voltage
circuit arrangement
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Expired
Application number
DET49360D
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Hewel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Publication of DE756554C publication Critical patent/DE756554C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00—Details of television systems
    • H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/52—Automatic gain control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Schwundregelung in Fernsehempfängern Das Problemader Schwundregeliung in Fernsehempfängern ist insofern anderer Art als das Problem der Schwundregelung beim Rundfunkempfang, als beim Fernsehen außer einer Reihe von Wechselstromfrequenzen auch die sogernannte Gleichstromkomponente, welche die mittlere Bildhelligkeit darstellt, fernübertragen werden muß und als man empfangsseitig nicht unterscheiden kann, ob eine Veränderung der mittleren Trägeramplitude auf eine Änderung der Übertragungsbedingungen oder auf eine schon sonderseitig vorliegende Äderung ,in der mittleren Bildhelligkeit zurückzuführen ist. Man kann daher beim Fernsehempfang die Schwundregelung nicht in derselben Weise vornehmen wie beim Rundfunkempfäng, d. h. nicht derart, .daß man empfangsseitig die mittlere Trägeramplitude durch Aussiebung aller Modulationsfrequenzen aus dem vom Dete!ktorkreis gelieferten Strom feststellt und die Verstärkung in Ab- hängigkeit von diesem Strom beei,nflußt. Man muß vielmehr nach anderen Hilfsmitteln suchen, um die Schwundregelung zu bewerkstelligen, ohne durch die Änderungen der in den Fernsehsignalen enthaltenen Gleichstromkomponente die Regeleinrichtung zu beeinflussen. Zu diesem Zweck ist auch schon bekannt, bei einem Bildübertragungsverfahren, bei welchem durch die zulieh.mende ildlrelligheit eine Trägerwellenamplitude vergrößert und durch die Synchronimpulse verringert wird, mit der Frequenz der Zeilen- oder der Bild- bzw. Zeilenfolgensynchronisierimpulseeinen Regelimpuls mit konstanter Trägeramplitude zu übertragen. Dieser wird empfangsseitig coli den Bildhelligkeitssignalen und den Synchronisierimpulseil getrennt und liefert somit im Empfänger ein Maß für den gerade vorliegenden Schwund. Man kann also nach diesem Prinzip Fernsehsendungen schwundfrei empfangen und auch das praktisch identisch: ProbIem des sogenannten Feldstä rkeausglei.chs für Fernsehempfänger lösen. Bei den bereits bekannten Anordnungen hat man während des Regelimpulses empfangsseitig einen Kondensator mit dem der RegelimpulsampIitude elitsprechenden Gleichstrom aufgeladen und die Größe dieses Kondensators zu-samirnen mit der Größe eines ihm parallel liegenden Widerstandes derart bemessen, daß die Z°_.itl,on stante des RC-Gliedes groll gegenüber der Zeit bis zum nächsten Regelimpuls war. Da die Spannung an diesem Widersta@lid@s;lcondensator@gl"ed jedoch nicht stark belastet werden kann, war an diesem Kreis eine Stromverstärkerröhre angeschlossen, die zwar dann eine stärker belastbare Stromduelle darstellt, aber keine sehr hohe Regelspannung für die Schwundregelung zu liefern vermag.
  • Gemäß der Erfilidung wird unter Vermeidung einer Röhre im Empfänger voll den ausgesiebten Regelimpulsen ein Scli@cin",ull(Yskreis von so geringer Dämpfung an- estol,',en.
  • daß er auch über die Dauer des Regelimpulses hinaus noch freie Schwingungen ausführt, und es wird zur Gewinnung der Regelspannung die an diesem Kreis auftretende Spannung gleichgerichtet.
  • Durch den Schwingungskreis kann eine höhere Spannung erzeugt werden als durch das bekannte `Viderstandskondensatorglied, und der an den Schwingungskreis: angeschlossene Gleichrichter kann ohne weiteres so ausgebildet -,verden, daß er keine erhöhte Dämpfung für den Schwingungskreis darstellt. Die Stromverstärkerröhre wird also erspart und eine Vereinfachung des insgesamt zur Schwundregelung notwendigen Aufwandes an Schaltungsmitteln .erzielt, da der Schwiligungskreis keine Heizung wie eine Verstärkerröhre erfordert und auch keiner Abnutzung unterliegt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Abb. i der Zeichnung veranschaulicht. Es ist dabei vorausgesetzt, daß der Regelimpuls im Anschluß all den Bildwechsel- bzw. Ze-ilenfolgenwechselimpuls übertragen wird. In 4bb. i bedeutet io eine Sechspolröhre, und mit i i ist ein im Anodenkreis dieser Röhre liegender Schwingungskreis, bestehend aus dem Isondensator 12 und der Drosselspule 13, bezeichnet. Mit der Spule 13 ist eine weitere Spule i- induktiv gekoppelt, an welche das Gitter einer Röhre 15 angeschlossen ist, in deren @#,nodenl:reis ein RC-Glied 16 liegt. Der Widerstand 17 und der Kondensator 18 stellen eine Siebkette dar. Dein Gitter 3 der Röhre io wird die vom Gleichrichterkrei-s gelieferte Spannung zugeführt, welche aus Bildhelligkeitssignalen P, aus Synchronisierimpulsen Z für den Z.eilen"vechsel und aus Svnchronisierinipulsen I" für den Bild- bzw. Zeilenfolgenwechsel besteht sowie aus den schon mehrfach erwähnten R@gel-impul-sen, welche die Amplitude P besitzen und die Dauer t'. Dem Gitter i der Röhre io wird -eine Spannung zugeführt, welche die Dauer t des Impulses L' plus der Dauer t' besitzt.
  • Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach Abb. i ist die folgende: Die Röhre io kann nur Strom führen, solange soii-o'il ihr Gitter i als auch ihr Gitter 3 sich auf einem genügend hohen Potential gegeniiber der Kathode befindet. Das Gitter i läßt den Anodenstrom mir während der Dauert + t' fließen. w 'ihr i eild in der übrigen Zeit der Stromdurchgang an dieseln Gitter verriegelt .ist. Am Gitter 3 liegt während der Dauer t noch eine SIl#@ri-spannting linderst während der Dauer t' die Spannung von der Amplitude P, d. 1i. der Regelimpuls. Somit wird der Koidensator 12 lediglich während der Zeit t' von dein Anodenstrom, welcher der I#egetimpttls-liöli.e P entspricht, aufgeladen. Die Ladung des Kond`nsators führt nach Beendigung der Zeit t' zu freien Schwingungen in dein Schwingungskreis i i, welche wegen der erfindungsgemäß geringen Dämpfung dieses Schwingungskreises erst nach mehreren vollen Schwiligungsperioden abgeklungen sind. Die positiven Halbwellen dieses Spannungsverlaufes, der durch den Transformator 13, 1.f herauftransformiert wird, öffnen jeweils die Röhre 15, so daß der Kondensator des RC-Gliedes 16 während jeder positiven Halbwelle aufgeladen wird. Die Filterlette 17, 18 unterdrückt die am RC-Glied 16 noch - vorhandene ZVechselspannungskomponente, so daß an der oberen Belegung des Kondensators 18 ein negatives Potential gegenüber Erde abgegriffen «-erden kann, welches um so stärker ist, je größer die Impulsamplifude I' ist. Das Potential an der oberen Belegung des Kondensators 18 kann also unmittelbar zur Regelung des Verstärkers für die Bildsignalspannungen benutzt werden, heispielsweise als Vorspannung für die Steuergitter von Exponentialröhren.
  • Mit der Vorspannung im Gitterkreis der Röhre 15 können die Regeleigenschaften bequem verändert werden, d. h. man kann, je negativer diese Vorspannung gemacht wird, die in Abb. 2 dargestellte Kurve für -den Zusammenhang zwischen der Größe P und der Regelspannung am Kondensa@toT 18 erzielen, wobei mit zunehmender negativer Vorspannung die Kurve sich in der Richtung des Pfeiles p verschiebt.
  • Der Regelimpuls kann auch im Anschluß an den Synchronisierimpuls für den Zeilenwechsel gegeben werden, so daß eineNeueinstellüng der . Regelspannung bereits mit der Zeilenfrequ,enz vor sich geht.
  • Der Impuls für das Gitter i der Röhre io kann beispielsweise aus dem Impuls V bzw. aus den Impulsen Z hergeleitet werden unter Benutzung einer Impulsverlängerungsschaltung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung. zur Schwundregelung in Fernsehempfängern bei einem übertragungsverfahren, bei welchem durch die zunehmende Bildhelligkeit die Trägerwellenamplitude vergrößert und durch die Synchroni,sieri@mpulse die Trägerwellenamplitude verringert wird, unter Verwendung eilies vom Sender mit der Frequenz .eines Synchronisierimpulses ausgesandten Regelimpulses von konstanter Trägeramplitude sowie unter Verwendung einer diesen Regelimpuls auf der Empfängerseite aussiebenden Schaltung, dadurch gekennzeichnet, daß im Empfänger von Aden ausgesiebten Regelimpulsen ein Schwingungskreis so geringer Dämpfung angestoßen wird, daß er auch über die Dauer .des Regelimpulses hinaus noch freie Schwingungen ausführt, und daß zur Gewinnung der Regelspannung die Spannung an diesem Kreis .gleichgerichtet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterröhre transfolrmatorisch an den Schwingungskreis angekoppelt ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Britische Patentschrift Nr. 458 585.
DET49360D 1937-10-21 1937-10-21 Schaltungsanordnung zur Schwundregelung in Fernsehempfaengern Expired DE756554C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET49360D DE756554C (de) 1937-10-21 1937-10-21 Schaltungsanordnung zur Schwundregelung in Fernsehempfaengern

Applications Claiming Priority (1)

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DET49360D DE756554C (de) 1937-10-21 1937-10-21 Schaltungsanordnung zur Schwundregelung in Fernsehempfaengern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE756554C true DE756554C (de) 1952-12-15

Family

ID=7563109

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DET49360D Expired DE756554C (de) 1937-10-21 1937-10-21 Schaltungsanordnung zur Schwundregelung in Fernsehempfaengern

Country Status (1)

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DE (1) DE756554C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB458585A (en) * 1935-03-20 1936-12-21 Alan Dower Blumlein Improvements in and relating to the transmission of electrical signals having a direct current component

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB458585A (en) * 1935-03-20 1936-12-21 Alan Dower Blumlein Improvements in and relating to the transmission of electrical signals having a direct current component

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