DE757300C - Steuerung fuer Kopierfraesmaschinen mittels eines allseitig beweglich gelagerten Fuehlfingers - Google Patents

Steuerung fuer Kopierfraesmaschinen mittels eines allseitig beweglich gelagerten Fuehlfingers

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DE757300C
DE757300C DEA81886D DEA0081886D DE757300C DE 757300 C DE757300 C DE 757300C DE A81886 D DEA81886 D DE A81886D DE A0081886 D DEA0081886 D DE A0081886D DE 757300 C DE757300 C DE 757300C
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tongue
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Peter Konrad Dr-Ing Hermann
Wolfgang Schmid
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/12Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft, Berlin-Grunewald Gegenstand des Patents 676551 ist eine Fühlersteuerung für Kopierfräsmaschinen u. dgl. mit einem allseitig beweglichen Fühlfinger, bei der zur Übertragung der Fühlfingerbewegung auf die die Vorschubmotoren steuernden Schaltmittel an , sich bekannte elektromagnetische Meßköpfe Verwendung finden. Die Erfindung sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Steuerung nach dem Hauptpatent vor, durch welche den bekannten Fühlensteuerungen anhaftende Nachteile vormieden, werden. Bei den bekannten Fühlersteuerungen von Kopierfräsmaschinen werden vom Fühlfinger mechanische Kontakte betätigt, durch die unmittelbar die Vorschubmotoren steuernde Relais eingeschaltet werden. Da die Bewegungen des Fühlfingers verhältnismäßig langsam erfolgen, bildet sich beim Abschalten leicht ein Lichtbogen an den Kontakten aus, durch den einmal die Kontakte sehr bald zerstört werden. Ferner erhalten die Relais über den Lichtbogen noch länger als vorgesehen Spannung, und' J infolgedessen tritt beim Abfallen des Relais eine unerwünschte Zeitverzögerung ein, deren Dauer außerdem unbestimmt ist. Die Abfallzeit wird noch durch die magnetische Reinanenz der Relais vergrößert. Die Folg;. hiervon ist, daß der durch das Schließen der Kontakte herbeigZfiilirte Schaltvorgang, beispielsweise das Zurückführen des Tasters vom :Modell und des Fräsers vom Werkstück, bedeutend länger aufrechterhalten wird als erforderlich. Dies bedeutet einmal einen unnötigen Zeitverlust für den Bearbeitungsvorgang, und ferner werden die Stufen des treppenstufenartigen Fräservorschubes für Werkstücke, bei denen es auf eine sehr genaue Bearbeitung ankommt, zu groß, so daß eine zeitraubende Nachbearbeitung des gefrästen Werkstücks nötig ist. Die Ungenauigkeit läßt sich durch Anwendung von Relais, die mit großer Ansprechempfindlichkeit ausgebildet sind und bei geringen Unterschieden des Stromes ansprechen und wieder abfallen, nur zum Teil vermeiden, und außerdem kann dies nur mit dem Nachteil erkauft werden, daß sehr empfindliche Relais verwendet werden.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die di-e Vorschubmotoren steuernden Relais durch die von den Meßköpfen in der zugehörigen Brückenschaltung erzeugte Spannung über gittergesteuerte Gasentladungsgefäßee, vorzugsweise mit Edelgasfüllung, gesteuert werden. Da diese Röhren bei ganz geringen Spannungsunterscniedien zünden bz-w. wieder verlöschen und hierbei den Durchgang für einen großen Strom freigeben und wieder sperren, können gewöhnlich Relais verwendet werden, an die keinerlei besondere Anforderungen an Ansprechempfindlichkeit und geringe Unterschiede des Stromes für Anziehen und _lbfallen gestellt zu werden brauchen, da diese Funktionen von den Röhren übernommen werden. Durch Vermeidung mechanisch betätigter Kontakte zwischen Fühlfing°r und Röhren wird ein störungsfreier Dauerbetrieb sichergestellt, der die Genauigkeit der Steuerung weiter erhöht und eine teuere und zeitraubende Nachbearbeitung des Werkstücks überflüssig macht.
  • Mit den Ansprüchen i und 2 wird nur Schutz begehrt für soldlie Vorrichtungen, die sich im Rahmen der durch das Patent 676 5 5 i geschützten Erfindung halten.
  • In dIer Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Alb. i das Schaltschema für die Verbindungen zwischen den Meßköpfen und den Röhren mit den in ihren Anodenkreisen angeordneten Steuerrelais, Alib. 2 die Steuerung der Vorsc'lrubmotoren durch die Kontakte der Steuerrelais.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß der Fühlfinger und der Fräser durch den Tischantrieb, der in seinen Endstellungen durch einen Umkehrschalter umgesteuert wird, zeilenartig über das :Modell bzw. das Werkstüc'k'hin und her bewegt wird. Wenn bei dieser Bewegung der Fühlfinger f auf ein Hindernis trifft, durch das der Fü'hlfinger seitlich ausgelenkt wird, wird die Zunge ZZ des Meßkopfes IVaus der Mitteliageherausgeschwenkt und der Antrieb für die Tischbewegung unterbrochen. Durch den Meßkopf 111 wird die Tiefenhewegung des Fräsers und des Fühlfingers gesteuert.
  • Der NIeßkopf iIIl bildet mit seinen Spulen a und b zwei Zweige einer Brückenschaltung B1, während die Spulen a und b des Meßkopfes 112 in einer zweiten Brückenschaltung B2 liegen. Die Brückenschaltungen werden über Transformatoren 43 bzw. 44 aus einem Wechselstromnetz gespeist. In dem Mittelleiter der dreiadrigen Zuleitungen zu den M.eßköpfen 111 un'd a12 ist je ein Schutzrelais 22 bzw. 23 eingeschaltet, das bei Betriebsstörungen, z. B. Bruch der Mittelleitung, die ganze Anlage stillsetzt. Zu diesem Zweck besitzen die Schutzrelais 22 und 23 Arbeitskontakte 22, und 23a iQi Stromkreis der Nullspannungsspule i des Hauptschalters 2, über den die Anlage aus dem Wechselstromnetz mit Strom versorgt wird.
  • Die von dem Meßkopf 3I1 bei der Bewegung der Zunge Z1 aus der Nullstellung" erzeugten Spannungen im Brückenstromkreis Bi werden durch den Transformator 41 herauftransformiert und zur Steuerung der Röhren 34, 35 und 36 benutzt, die vom Transformator 32 mit Wechselstrom betrieben werden. Der Transformator 32 enthält auch noch eine nicht dargestellte Heizwicklung, an die die Heizfäden der Röhren angeschlossen sind. In den Anodenstromkreisen der Röhren 34. 35 und 36 liegen die Relais i9. 2o und 21. Im Gitterkreis der mit ihren Gittern parallel geschalteten Röhren 34, 35 und 36 liegt die Wechselspannung der Sekundärwicklung des Transformators 4i. In Reihe mit dieser W echselspanutnig liegt ferner in den Gitterkreisen jeweils eine der über die Spannungsteiler 12, 13 und 14 abgegriffenen Gleichstromvorspannungen. je nach der Höhe der eingestellten Vorspannung können die Röhren bei zunehmender Wechselspannung früher oder später zünden. Die Werte der Gleichstromv orspannung werden so eingestellt, daß in Stellung o der Zunge Z1 keine Röhre i zündet; bei Stellung i zündet die Röhre 34, wodurch das Relais ig zum Ansprechen kommt. In Stellung 2 zündet außerdem die Röhre 35, wodurch das Relais 20 erregt wird. Die Röhre 36 mit dem Relais 21 sollen nur im Fall von Störungen zum Ansprechen kommen. Sei es, daß die Relais ig und 20 nicht wirksam geworden sind oder,daß eine,der äußeren Zuleitungen zum Meß'kopf M1 gebrochen ist, so wächst die Wechselspannung noch über den Wert hinaus, der das Relais 2o zum Ansprechen bringt. Dann zündet die Röhre 36. Das hierauf ansprechende Relais 21 setzt durch Öffnen seines Kontaktes 21,. im Stromkreis des Nullspannungsauslösers i des Hauptschalters die ganze Anlage still. Dabei muß bedacht werden, daß im Störungsfall durch Leitungsbruch das Vorzeichen der W,ec'hs-elspannung verschieden ausfallen kann. Aus diesem Grund wird im Anodenkreis der Röhre 36 mit Hilfe des Trockengleichrichters i z eine Halbwellenspannung erzeugt, so daß die Anode bei um i8o° phasenverschobener Gitterwechselspannung in gleicher Weise zündet.
  • Die Gleichspannung für die Spannungsteiler 12, 13 und 14. wird einem Netzanschlußteil mit Netztransformator 25, Trockengleichrichter 26, Glättungskondensator 28 und Stabilisator 31 entnommen. Die Widerstände 5, 6 und 7 in den Gitterzuleitungen der Röhren 34, 35 und 36 haben den Zweck, den beim Zünden einer Röhre auftretenden Gitterstrom klein zu halten, so daß eine gegenseitige Beeinflussung der Röhren vermieden wird. Dem gleichen Zweck dienen die Widerstände 8 und 9 in den Gitterzuleitungen der Röhren 37 und 38.
  • Die von @d-em Meßkopf M2 erzeugten Spannungen werden über die Brückenschaltung B2 nach Herauftransformieren durch den Transformator .i2 an die parallel geschalteten Gitter der Röhren 37 und 38 gelegt, in deren Anodenkreisen die Relais 17 und 18 angeordnet sind. Da die Röhren 37 und 38 auf Auslenkungen der Zunge Z2 nach beiden Seiten ansprechen sollen, sind in den Anodenkreisen beider Röhren 37 und 38 Trockengleichrichter 39 bzw. do vorgesehen. Die von -den Spannungsteilern 15 und 16 abgenommenen Gleie'hstromvorspannungen der Röhren 37 und 38 sind so bemessen, daß in Stellung i nur die Röhre 37 anspricht, während bei übermäßig starkem Ausschlag der Zunge Z2 bis in Stellung 2 oder darüber hinaus die Röhre 38 zündet. Die Röhre 38 hat die gleiche Aufgabe wie die Röhre 36. und zwar im Störungsfall die Anlage stillzusetzen, indem das Relais 18 bei seinem Ansprechen seinen Ruh-kontakt 18,. im Stromkreis der Nullspannungsspule i des Hauptschalters 2 öffnet. Normalerweise kommt nur die Röhre 37 zum Ansprechen, wenn der Fühlfinber F seitlich nach der einen oder anderen Richtung aasgelenkt wird: Die Gleichspannung für die Spannungsteiler 15 und 16 wird dem Netz über den Transformator 2.i, die Trock -engleic'hrichter 27, den _Glättungskondensator 29 und den Stabilisator 30 -entnommen.
  • In Abb. 2 ist mit M3 der Tischantri,ebsmotor bezeichnet, dessen Nebensehlußfeld über den Schalter .IS an das Glei:listromnetz angeschaltet werden kann, das von dem Generator .4 des in Abb. i dargestellten 3, 4 gespeist wird. Parallel zum Anker des Motors liegt der Bremswiderstand Tf'1, der durch Ruhehilfslcontakt.e .i6 und .i7 der Umkehrschütze V1 und R1 kurzgeschlossen werden kann. Hierdurch wird beim Ausschalten des Motors -ein schnelles Abbremsen erreicht. Der Steuerstromkreis für die Umkehrschütze V1 und R1 verläuft über den Anstoßsteuerschalter U. Je nach der Stellung des Anstoßs.teuerschalters wird der Tisch vorwärts oder rückwärts in Bewegung gesetzt. Am Ende eines jeden Hubes wird durch Knaggen der Anstoßst-uerschalter aus der einen Endstellung z. B. i, in die entgegengesetzte Endstellung i' umgelegt und' damit die Tischbewegung selbsttätig umgeschaltet. Die Knaggen sind an der W ; rkzeugmaschine verschiebbar angeordnet, so daß di-e Hublänge der Länge des zu fräs°nd,°n Werkstücks bzw. der Länge des Modells angepaßt werden kann.
  • Mit 11I4 ist der Motor für den Tiefenbewegungsantrieb bezeichnet, der ebenso wie der Motor sW3 als Nebenschlußmotor mit dauernd parallel geschaltetem Ankerwiderstand W2 ausgebildet ist, der durch die Ruhenilfsko.ntakte 48 und .i9 der Umkehrschütze L'2 und R2 kuzgeschlossen `werden kann. Der Steuerstromkreis für die Umkehrschütze I'2 und R2 verläuft über einen Steuerschalter IL mit den Stellungen i »Fühler vorwärts«, Stellung o »Fühler halt« und Stellung 2 »Fühler rückwärts«.
  • In den Steuerstromkreisen für die Umkehrschütze der Motoren 11I3 und 1I4 sind außerdem noch Kontakte der in Abb. i dargestellten Röhrenrelais 17, i9 und 2o angeordnet, deren Wirkungsweise aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgeht. @N@enn -die Kopierfräsmaschine in Betrieb gesetzt werden soll, so ist zunächst der Hauptsclialt.er 2 (Abb. i) einzuschalten, wodurch der Umformer 3, 4. in Betrieb gesetzt wird. Darauf wird der Sehalter So (Abb. 2), der mit dem Schalter .i5 mechanisch gekuppelt ist, eingelegt, wodurch je nach d.er Stellung des Anstoßsteuerschalters U das Umkehrschiitz V1 oder R1 Spannung erhält und den Antriebsmotor in der -entsprechenden Drehrichtung einschaltet. Der Steuerschalter IL wird nun in die Stellung i »Fühler vorwärts« gebracht. Hierdurch erhält die Schützenspule f'2 über den Ruhehilfskontakt i9,. und einen ,#rbeitshilfslsontakt vid oder rid des Umkehrschützes V1 oder R1 sowie über den Steuerschalter IL Spannung. Das Vorwärtsschütz L'2 schließt seine Hauptkontakte und schaltet damit den Antriebsmotor auf Vorwärtsrichtung ein. Der Fühlfinger und der Fräser fahren in Richtung zum Modell bzw. zum Werkstück. Trifft der Fühlfingerkopf auf das ':Modell auf. so gelangt die Zunge Z1 des Meßkopfes .11 aus der Nullage in die Stellung i. Dadurch wird das Relais ig zum Ansprechen gebracht, welches seinen Hilfskontakt ig,, öffnet und die Schützenspule des Vorwärtsschützes V2 spannungslos macht. Der Antriebsmotor M4 wird infolgedessen stillgesetzt. Trifft der Fühler, der durch den Tischantrieb zeilenartig über das Modell geführt wird, auf eine Erhöhung des Modells, so wird die Zunge Z1 aus der Stellung i in die Stellung :2 gedrückt. Hierdurch wird außer dem Relais ig noch das Relais 20 zum Ansprechen gebracht, das durch Schließen seines KOntaliteS 2o" das Rückwärtsschütz R2 einschaltet. Das Rückwärtsschütz R2 schaltet den Antrieb sinotor 11I4 in der umgekehrten Drehrichtung ein. Der Fühler fährt mit dein Fräskopf zurück, bis der Fühlerkopf das Modell verlassen hat und dadurch die Zunge Zi wieder in die Stellung i bzw. o gelangt ist. Trifft der Fühler an eine senkrechte bzw. sehr steile Wand des Modells, so wird er nach oben oder nach unten ausgeschwenkt, je nachdem in welcher Richtung der Tisch gerade läuft. Die Zunge Z2 .des Ileßkopfes @II., wird dadurch in die Stellung i gedrückt. Infolgedessen spricht das Relais 17 an, welches durch Offnen seines Ruhekontaktes 17,. den Tischantrieb sofort stillsetzt und durch Schließen seines Kontaktes 17" den T.iefenbewegungsantrieb auf rückwärts einschaltet, so daß der Fühler und der Fräser vom Modell bzw. vom Werkstück zurückgezogen werden, bis die Zunge Z2 des Meßkopfes :112 wieder die Nulllage ei.ngenommen hat. Dann wird der ArbeitskOntakt 17, wieder unterbrochen, die Rückwärtsfahrt des Fühlers und des Fräsers beendet und durch den Ruhekontakt 17,. der Tischantrieb wieder eingeschaltet. Soll die Fühlerbewegung stillgesetzt werden, so braucht nur der Steuerschalter k in die Nullstellung gebracht zu werden. Wünscht man aus irgendeinem Grund, daß der Fühler zurückgezogen wird, so ist der Steuerschalter in die Stellung 2 zu bringen, über die das Rückwärtssdliütz R2 eingeschaltet wird.
  • Die Stellung 3 der Zunge Zi des Meß- . kopfes l11 und die Stellung 2 der Zunge Z2 des Meßkopfes l12 kommen nur als Notstellung in Betracht. Sobald die \I.eßzungen diese Stellung erreicht haben, spricht das Relais 21 oder das Re ails 18 an, und es wird der Ruhekontakt 2 i,. bzw. 18,. im Stromkreis der Nullspannungsspule i des Hauptschalters 2 geöffnet. Infolgedessen fällt der Hauptschalter 2 heraus, wo- i durch der gesamte Antrieb stillgesetzt wird. Sollte sich beispielsweise bei Beginn des Abtastvorgangs eine der Meßzungen sich nicht in der Ruhelage befinden, da beispielsweise der Fühlfinger mechanisch nicht in Ordnung ist durch `'erunreinigung, ILleminen d°r Lage usw.. so wird das Notschaltrelais 21 bzw. 18 ansprechen, da in diesem Fall das Gleichgewicht der zugehörigen Brückenschaltung sd stark gestört ist, daß die Röhre 36 bzw. 38 zündet. Sollte aus irgendeinem Grund am Meßkopf keine Spannung liegen, beispielsweise dadurch, daß die bewegliche Zuleitung zu den Meßköpfen unterbrochen ist, so fällt das der betreffenden Brückenschaltung zugeordnete Relais 22 oder 23 ab, wodurch ebenfalls der besamte Antrieb stillgesetzt wird. Dies ist deshalb sehr wichtig. «eil sonst der Fühlfinger und der Fräskopf auf das Modell bzw. das Werkstück auflaufen würden, ohne daß eine Abschaltung der Vorwärtsbewegung stattfindet. Eine Zerstörung des Modells, des Fühlers und des Werkstücks wäre die unmittelbare Folge 'hiervon. Die vorgesehenen Überwachungseinrichtungen bieten also stets eine Gewähr dafür, d'aß die Fühlersteuerung richtig arbeitet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für Kopierfräsmaschinen mittels eines allseitig beweglich gelagerten Fühlfingers nach Patent 676 551, dadurch gekennzeichnet, daß die die Vorschubniotoren steuernden Relais (1g, 20, 21, 17, 18) durch die von den Meßköpfen (Ml und l12) in der zugehörigen Brückenschaltung (BI bzw. B2) erzeugte Spannung über gittergesteuerte Gasentladungsgefäße (34 bis 38) vorzugsweise mit Edelgasfüllung gesteuert werden.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Meßköpfen in den zugehörigen Brückenschaltungen erzeugten Spannungen in an sich bekannter Weise auf die parallel geschalteten Gitter mehrerer gittergesteuerter Gasentladungsgefäße übertragen werden, deren Vorspannung so eingestellt ist, daß die Entladungsgefäße bei verschieden großem Ausschlag der die Meßköpfe beeinflussenden Zungen (Z1 bzw. Z2) des Fühlfingers ansprechen.
  3. 3. Steuerung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Brückenstromkreis (B1, B2) ein Schutzrelais (22 bzw. 23) angeordnet ist, das bei Betriebsstörungen die gesamte Steuerung spannungslos macht.
  4. Steuerung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch geltennzeicliiiet, daß für die Steuerung der Vorschubbewegung des Fräsers (Tiefensteuerung) zwei mit ihren Gittern parallel geschaltete Gasentladungsgefäße (34, 35) vorgesehen sind', von denen das erste bei einem kleinen Ausschlag der Zunge (Z1) des zugehörigen Meßkopfes (Ml) anspricht -und .die Stillsetzung des Vorschubmotors herbeiführt, während das zweite bei einem größeren Ausschlag der Zunge anspricht und die Einschaltung des Vorschubmotors auf Rückwärtsgang bewirkt.
  5. 5. Steuerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gitter der beiden Gasentladüngsgefäße (34, 35) das Gitter eines, dritten Gasentladungsgefäßes (Röhre 36) parallel geschaltet ist, dessen Vorspannung so bemessen ist, daß es bei übermäßig starkem Ausschlag der Zunge anspricht und die Stillsetzung der ganzen Anlage herbeiführt.
  6. 6. Steuerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in :dem Anodenstromkreis der Röhre (36) für die Notschaltung ein Trockengleichrichter (11) eingeschaltet ist.
  7. 7. Steuerung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, d'aß für die Steuerung der Tischbeewegung zwei Gasentladungsgefäße (37,38) vorgesehen sind, die beide bei Ablenkungen der Zunge (Z.) -des zugehörigen Meßkopfes (M2) nach beiden Seiten aus :der Ruhestellung ansprechen und von denen die eine bei kleiner Ablenkung der Zunge die Abschaltung des Tischbewegungsantriebes (Motor M3) und d'ie Umschaltung des Tiefenbewegungsantriebes (Motor M4) auf Rückwärtsfahrt herbeiführt, während das zweite Gasentladungsgefäß (38) bei übermäßig großem Ausschlag der Zunge (Z2) anspricht und die Stillsetzung der ganzen Anlage bewirkt. B. Steuerung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Anodenstromkreis jeder der beiden Röhren (37, 38) ein Trockengleichrichter (39, 40) liegt. Zur Abgrenzung :des Erfindungsgegenstands vom Stande der Tec'hni'k sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht -gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 525 134, 622 188, 667 285, 676 541, 676 55I, 692 92o; französische Patentschrift Nr. 742 636.
DEA81886D 1936-11-06 1937-02-03 Steuerung fuer Kopierfraesmaschinen mittels eines allseitig beweglich gelagerten Fuehlfingers Expired DE757300C (de)

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CH201698D CH201698A (de) 1937-02-03 1938-01-25 Fühlfinger-Steuereinrichtung, insbesondere für Kopierfräsmaschinen, Kopierhobelmaschinen oder Kopierschleifmaschinen.
FR833033D FR833033A (fr) 1937-02-03 1938-02-01 Dispositif de commande du doigt copieur, notamment pour fraiseuses à reproduire
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