DE757410C - Goniometer zum Peilen von drahtlosen, insbesondere sehr kurzen Wellen - Google Patents

Goniometer zum Peilen von drahtlosen, insbesondere sehr kurzen Wellen

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Publication number
DE757410C
DE757410C DEM140168D DEM0140168D DE757410C DE 757410 C DE757410 C DE 757410C DE M140168 D DEM140168 D DE M140168D DE M0140168 D DEM0140168 D DE M0140168D DE 757410 C DE757410 C DE 757410C
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DE
Germany
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goniometer
coupling
short waves
coils
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Expired
Application number
DEM140168D
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English (en)
Inventor
Sidnay Bertram Smith
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BAE Systems Electronics Ltd
Original Assignee
Marconi Co Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

  • Sidnay Bertram Smith, St. Cloud, Chelmsford, Essex (Großbritannien) ist als Erfinder genannt worden Die Erfindung betrifft ein Goniometer, und zwar insbesondere ein Goniometer mit sehr starker Kopplung, das für Richtungsfinder und ähnliche Zwecke bei sehr kurzen Wellen, d. h. bei Wellen in der Größenordnung von 14 bis 60 m, verwendet werden soll.
  • Wenn die bekannten Goniometer, die eine sehr feste Kopplung zwischen den Feld- und den Suchspulen, z. B. eine Kopplung mit einem Kopplungsfaktor von etwa 60°/o, besitzen, für sehr kurze Wellen verwendet werden, dann zeigt sich, daß vorwiegend achtelkreisige Peilfehler von ziemlicher Größe auftreten, und zwar sind diese Fehler wesentlich größer als jene, die sich bei Verwendung des gleichen Goniometers bei längeren Wellen ergeben.
  • Beispielsweise ist bei einem Goniometer bekannter Konstruktion bei Wellenlängen von 14 his 6o m und einem Kopplungsfaktor von 6o 0/o ein Fehler von + 5°/o festgestellt worden. Diese Fehler könnten auf einen sehr geringen Betrag durch Herabsetzung der Kopplung zwischen den Feld- und den Suchspulen des Goniometers vermindert werden. Aber diese Art der Reduktion der Fehler ist mit einer Empfindlichkeitsverschlechterung verbunden, so daß dieses Mittel nursehrunvollkommen ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein verbessertes Goniometer, das insbesondere für sehr kurze Wellen Verwendung finden soll und bei dem für einen gegebenen Kopplung faktor oder eine gegebene Gegeninduktivität zwischen den Feld- und Suchspulen der im wesentlichen achtelkreisige Fehler eine Größe besitzt, die wesentlich geringer ist als bei den bekannten Goniometern. Es kann andererseits auch für einen vorgegebenen, zulässigen Fehler ein gegenüber dem bekannten Goniometer vergrößerter Kopplungsfaktor angewendet werden.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung soll zunächst der Aufbau eines bekannten Goniometers, das auch für sehr kurze Wellen geeignet ist, beschrieben werden. Im Anschluß daran soll erklärt werden, aus welchem Grunde die Fehler wachsen, wenn eine stärkere Kopplung verwendet wird.
  • Bei den bekannten Kurzwellengoniometern sind die Feldspulen, von denen natürlich zwei vorhanden sind, auf einem ringförmigen Statorkörper untergebracht, der koaxial zum Rotor angeordnet ist, auf dem die Suchspule untergebradit ist. Der Rotor ist gegenüber dem Stator drehbar, und zwar um die dem Rotor und Stator gemeinsame Achse. Jede der Feldspulen besteht aus einer Mehrzahl, z. B. sechs, von in Abständen voneinander liegenden Windungen, die aus runden Drähten bestehen und auf dem ringförmigen Statorkörper untergebracht sind. Jede dieser Windungen besteht aus zwei parallelen Leitern, die zur Achse parallel verlaufen, und aus zwei weiteren Leitern, die etwa rechtwinklig zu dieser Achse angeordnet sind. Die Windungen besitzen roneinander gleiche Abstände und sind so auf dem Statorkörper angeordnet, daß sie etwa die Hälfte des gesamten Umfanges oder etwas weniger einnehmen. Die zweite Feldspule ist ähnlich der ersten aufgebaut, aber senkrecht zu dieser angeordnet und nimmt die andere Hälfte des Umfanges des ringförmigen Statorkörpers ein. Die Suchspule besteht aus der gleichen Anzahl von runden Drahtwindungen wie eine Statorwicklung und ist auf dem Rotor in der gleichen Weise angeordnet wie die beiden Feldspulen auf dem Statorkörper, so daß dann, wenn sich die Feldspule in der maximalen Kopplungsstellung zu einer der beiden Feldspulen befindet, die Ävindungsebene dieser Feldspule parallel liegt zu der der entsprechenden Feldspule. Um die Suchspule ist ein elektrostatischer Schirm vorgesehen, der sich mit dem Rotor dreht. Da derartige Schirme bekannt sind, ist eine weitere Beschreibung überflüssig.
  • Bei der bekannten Goniometeranordnung, wie sie oben beschrieben wurde, wird ein rnagnetisches Mauptfeld erzeugt, dessen Feldlinien rechtwinklig zur Achse des Goniometers verlaufen. Zusätzlich zu diesem Feld sind noch sog. Streufelder vorhanden, die sich um die einzelnen runden Drahtwindungen der Feldspule ausbilden. Durch diese Streufelder ergibt sich im Bereich der Suchspule ein resultierendes Feld von verzerrter Form. Wenn die Kopplung zwischen Sudl- undFeldspulen sehr fest ist, d. h. wenn die Suchspulenwindungen so nahe an den Feldspulenwindungen liegen, daß sie während der Drehung des Rotors in dieses verzerrte resultierende Feld gelangen, wird ein vorwiegend achtelkreisiger Fehler erzeugt. Wenn die jeweilige Kopplung zwi schen Such- und Feldspulen als Ordinate über dem Drehwinkel des Rotors relativ zum Stator als Abszisse aufgetragen wird, so wird durch die Koppelfehler an Stelle der theoretischen idealen Sinuskurve eine verzerrte Kurve von etwas abgeflachter Form erhalten.
  • Gemäß der Erfindung wird nun vorgeschlagen, bei Goniometern, und zwar vorzugsweise bei solchen, die auf sehr kurzen Wellen arheiten, die Wicklung der Feldspulen oder der Suchspulen oder aber beide Wicklungen zur Verringerung des bei fester Kopplung auftretenden Kopplungsfehlers aus bandförmigen Leitern herzustellen. Die bandförmigenLeiter werden hierbei flach gewickelt.
  • Besonders vorteilhaft läßt sich der Erflndungsgedanke auf das bereits beschriebene, bekannte Goniometer anwenden, in dem die runden Feld- und Suchspulenwindungen durch bandförmige Leiter, die relativ dicht beieinanderliegen, ersetzt werden. Diese bandförmigen Leiter werden ziemlich dünn gewählt, und ihre gesamte Fläche bedeckt fast lückenlos die Oberfläche, auf die die Windungen aufgebracht werden.
  • Es ist leicht einzusehen, daß bei der erfindungsgemäßen Konstruktion die Eigenfelder um die einzelnen Drahtwindungen keine Kreisform, sondern eine sehr flache Ellipsenform einnehmen, wobei diese Ellipsen jeweils die Leiter einschIießen, von denen sie erzeugt werden. Schickt man nämlich durch einen Leiter mit kreisförmigem und durch einen mit bandförmigem Querschnitt gleiche Ströme J, dann läßt sich das Feld beider Leiter durch die Gleichung dV H ds = J, J J darstellen. Für einen bestimmten Wirbelring, d. h. für ein bestimmtes konstantes H, ergibt sich in beiden Fällen ein gleich großer Umfang s, d. h. an Stelle des kreisförmigen Wirbelringes um den kreisförmigen Leiter muß beim bandförmigen Leiter eine längliche Ellipse treten, so daß die Linien gleicher Feldstärke wesentlich geringeren Abstand von den angenähert parallel zu ihnen verlaufenden Breitseiten der Bänder besitzen als die entsprechen den Linien vom Umfang der kreisförmigen Leiter. Dadurch wird das verzerrte Feld, das den achtelkreisigen Fehler hervorruft, trotzdem es theoretisch noch vorhanden ist, stark reduziert. Es ist ferner weit von der Drehachse des Rotors entfernt, da, wie bereits erwähnt, das Streufeld nahe bei den Feldwindungen liegt. Deshalb kann nunmehr eine starke Kopplung zwischen den Feld- und Suchspulen vorgesehen werden, ohne daß ein Koppelfehler von störender Größe auftritt.
  • Bei praktischen Versuchen hat sich herausgestellt, daß es möglich ist, ein Goniometer nach der Erfindung bei einer Wellenlänge von I4 bis 60 m mit einem Kopplungsfaktor von 6o 0/o zu betreiben, bei dem der Koppelfehler nur 1 I O/o gegenüber t 5 O/o bei den bekannten Goniometern beträgt.
  • Die Leiter können beispielsweise aus 3 mm breiten Kupferbändern bestehen, die nebeneinanderliegen. Es wird sich dann eine fast gleichmäßige Stromverteilung längs der Windungsfläche ergeben, was eine sehr gleichmäßige Streufeldverteilung in - der Nähe der Windungen zur Folge hat.
  • Zur Erzeugung einer bandförmigen Wicklung ist es ebenfalls möglich, jeweils mehrere nebeneinanderliegende runde Drähte parallel zu schalten.
  • Es ist wichtig, daß bei Radiogoniometern entsprechend der Erfindung ein ausreichender statischer Schirm, wie bereits oben beschrieben worden ist, angewendet wird.
  • PATENTANSPRtJCE1E I. Goniometer zum Peilen von drahtlosen, insbesondere sehr kurzen Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung des bei fester Kopplung auftretenden Kopplungsfehlers die Wicklung der Feldspulen oder der Suchspule oder beider gemeinsam aus bandförmigen Leitern besteht.

Claims (1)

  1. 2. Goniometer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer bandförmigen Wicklung jeweils mehrere nebeneinanderliegende runde Drähte parallel geschaltet sind.
DEM140168D 1936-12-31 1937-12-22 Goniometer zum Peilen von drahtlosen, insbesondere sehr kurzen Wellen Expired DE757410C (de)

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GB757410X 1936-12-31

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DE757410C true DE757410C (de) 1953-06-01

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DEM140168D Expired DE757410C (de) 1936-12-31 1937-12-22 Goniometer zum Peilen von drahtlosen, insbesondere sehr kurzen Wellen

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