DE757592C - Anordnung fuer Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen - Google Patents
Anordnung fuer Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf FahrzeugenInfo
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Description
- .Anordnung für Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen Die Erfindung betrifft vorzugsweise die Anordnung für Filter mit großen Abmessungen, wie sie insbesondere für Brennkraftmaschinen notwendig sind, die in stark staubhaltiger Luft betrieben werden, z. B. Brennkraftmaschinen für Wüstenfahrzeuge. Solche Filter können nicht, wie schon vorgeschlagen wurde, einfach in die Luftansaugeleitung eingehängt werden. Es ist auch nicht möglich, die Luftfilter, wie bereits bekannt, auf die Luftansaugaleitung aufzustecken. Infolge ihrer Größe haben die Filter ein entsprechendes Gewicht. Die durch Bodenunebenheiten hervorgerufenen Erschütterungen verursachen ein Abreißen der Filter von ihrer Befestigung. Große Filter nehmen unter der Motorhaube so viel Raum ein, daß die Brennkraftmaschine schlecht zugänglich ist. Hierdurch werden an der Brennkraftmaschine durchzuführende Reparaturen sehr erschwert. Auch die Reinigung der Filter macht große Schwierigkeiten. Es genügt hierzu nicht, wie bisher üblich, die Filtereinsätze herauszunehmen. Es muß auch immer das in der Regel als Staubabscheider dienende Gehäuse herausgenommen und gesäubert werden.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung für Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen zu schaffen, bei der das Filter auf solide Art befestigt ist, und zwar so, daß es dureli wenige Handgriffe fortgenommen werden kann. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Filtergehäuse mittels Schnellverbindungen, z. B. einem Bajonettverschluß oder Kniehebelverschlüssen, leicht abnehmbar mit seiner Eintrittsöffnung auf die Austrittsöffnungei nes hohlen, an der Brennkraftmaschine oder am Fahrzeugrahmen befestigten Sockels aufgesetzt ist, der dem Filter die Luft zuführt und zu diesem Zweck eine auljerhalb der Motorverkleidung oder hinter Windfängen derselben liegende Eintrittsöffnung aufweist.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist im Sockel eine besondere Kammer zum Abführen der gereinigten Luft vorgesehen, welche mit dem Ansaugestutzen der Brennkraftmaschine verbunden ist und über deren Eintrittsstutzen sich der Austrittsstutzen des Filters i)eim Aufsetzen desselben auf den Sockel schiebt. Hierdurch wird vermieden, daß beim Fortnehmen des Filters Anschlußleitungen gelöst werden müssen.
- Es ist bekannt, leichte Filterpatronen für die Verbrennungsluft mit ihrem Austrittsstutzen an die Luftansaugeleitung der hrennkraftinaschine mittels eines Bajonettverschlusses leicht auswechselbar anzuschliel:ien.
- Der Sockel besteht zweckmäßig aus zwei aus Blech gepreßten Schalen, die durch Schweißen. Löten oder Falzen miteinander verbunden sind. Die Kammer kann durch eine in den Sockel eingesetzte, aus Blech gepreßte Schale mit angepreßten Anschlußstutzen gehildet werden.
- In der Zeichnung sind. zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. r zeigt eine Filteranordnung mit einem die Frischluft zuführenden Sockel: Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie A-A in Abb. i ; .'@l>b.3 zeigt eine Filteranordnung, bei w°Icher der Sockel dein Filter die Frischluft und der Preünkraftniascliine die gefilterte, Luft zuführt: '1bb. .E zeigt einen Schnitt nach Linie D-7 in Abb. 3.
- Das Verbrennungsluftfilter a für die Brennkraftmaschine b ist mit seiner Eintrittsöffnung c auf die Austrittsöffnung d eines hohlen Sockels c aufgesetzt und mit letzterem durch eine Schnellverbindung f, z. B. einem oder inehrereri Kniehebelverschlüssen, so--,-nannten Brieflaschenverschlüssen oder einem Bajonettverschluß (Abb. 3), lösbar verbunden. Der Sockel weist eine große Luftzuführöffnung 1, auf, die außerhalb der Motorverkleidung in oder hinter Windfängen n der 1Eotorverlaei.dung liegt. Die halte, außerhalb der !Motorverkleidung aufgefangene Luft wird dem Filter somit über den hohlen Sockel e zugeführt. Die gefilterte Luft gelangt über die lösbare Rohrverbindung o in den Ansaugestutzen p der Briennkraftniaschine. Der Sockel e selbst ist an der Brennkraftmaschine b (Abb. i) oder am Fahrgestell des Fahrzeuges (Abb.3) befestigt. Eine sehr einfache Befestigung des Sockels besteht darin, daß an den Schellen' für die Befestigung der Lichtmaschine Ir besondere Tragarme i vorgesehen sind, an welche der Sockel e angeschraubt oder angeschweißt ist. Das Filter a kann zwecks Reinigung sehr schnell durch Lögen der Schnellverbindungen f und der Rohrverbindung o ausgebaut werden.
- Bei dem J#usführungsbeispiel nach Abb. 3 ist innerhalb des Sockels e eine besondere Kammer q vorgesehen, welche über die Rohrleitung r mit dein Ansaugestutzen p der Brennkraftmaschine verbunden ist. An der Kamrner q ist ein Stutzen s vorgesehen, über den sich der Austrittsstutzen t des Filters rx, beim Aufsetzen desselben auf den Sockel e schiebt. Die gereinigte Luft tritt somit in die Eiammer q aus und gelangt von dort durch die Rohrleitung f- zur Brennkraftmaschine. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 braucht beim Ausbau des Filters die zur Brennkraftmaschine führende Luftleitung nicht gelöst zu werden.
- Der Sockel e wird vorzugsweise aus Blechpreßteilen zusammengesetzt, z. B., wie aus Abb. r ersichtlich, aus zwei Schalen, die durch Schweißen, Löten oder Falzen miteinander verbunden sind. Desgleichen kann die Kammer q, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, durch eine in den Sockel eingesetzte, aus Blech gepreßte Schale mit angepreßten Anschlu ßstutzen gebildet werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRCI:IIE: r. Anordnung für Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtergehäuse (a) mittels Schnellverbindungen (f), z. B. einem Bajonettverschluß oder Kniehebelverschlüssen, leicht abnehmbar mit seiner Eintrittsöffnung (c) auf die Austrittsöffnung (d) eines hohlen, an der Brennkraftmaschine (b) oder am Fahrzeugrahmen befestigten Sockels (e) aufgesetzt ist, der dein Filter die Luft zuführt und zu diesem Zweck eine außerhalb der Motorverkleidung (-in.) oder hinter Windfängen ()i) derselben liegende Eintrittsöffnung (k) aufweist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Sockel (e) eine besondere Kammer (q) zum Abführen der gereinigten Luft vorgesehen -ist; welche mit dem Ansaugestutzen (p) der Brennkraftmaschine (b) verbunden ist und über deren Eintrittsstutzen (s) ;sich der Austrittsstutzen (t) des Filters (a) beim Aufsetzen desselben auf den Sockel schiebt.
- 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (e) aus zwei aus Blech gepreßten Schalen besteht, die durch Schweißen, Löten oder Falzen miteinander verbunden sind. Anordnung nach den Ansprüchen i biss 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (q) durch eine in den Sockel (e) eingesetzte, aus Blech gepreßte Schale (tr) mit angepreßten Anschlußstutzen gebildet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstandjs vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen «-orden Französische Patentschrift Nr. 727 975; USA.-Patentschrift Nr. 2 o69 379.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK157532D DE757592C (de) | 1940-05-09 | 1940-05-09 | Anordnung fuer Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK157532D DE757592C (de) | 1940-05-09 | 1940-05-09 | Anordnung fuer Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE757592C true DE757592C (de) | 1952-08-04 |
Family
ID=7253704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK157532D Expired DE757592C (de) | 1940-05-09 | 1940-05-09 | Anordnung fuer Luftfilter von Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE757592C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0433923A1 (de) * | 1989-12-22 | 1991-06-26 | Iveco Magirus Aktiengesellschaft | Luftansaugvorrichtung für eine Brennkraftmaschine |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR727975A (fr) * | 1931-04-01 | 1932-06-27 | Schumacher Sche Fabrik G M B H | Filtre à air |
| US2069379A (en) * | 1936-03-13 | 1937-02-02 | Walter W Moe | Air cleaner |
-
1940
- 1940-05-09 DE DEK157532D patent/DE757592C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR727975A (fr) * | 1931-04-01 | 1932-06-27 | Schumacher Sche Fabrik G M B H | Filtre à air |
| US2069379A (en) * | 1936-03-13 | 1937-02-02 | Walter W Moe | Air cleaner |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0433923A1 (de) * | 1989-12-22 | 1991-06-26 | Iveco Magirus Aktiengesellschaft | Luftansaugvorrichtung für eine Brennkraftmaschine |
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