DE757645A - - Google Patents
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Description
EA 237833*12.4
guag Bc>r"ieb eines Quecksilberdampf-^Boppelgleichrichtcrs"«
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb von Quecksilberdampf-Doppelgleichrich^rn für die Speisung
der beiden Bogenlampen zweier im Überblendbetrieb arbeitender KinoproRektoren« Bei "Überblendbetrieb" werden bekanntlich,
durch Filmwechsel bedingte Unterbrechungen der Vorführung vermieden, indem rechtzeitig vor Ablauf der Filmrolle ein
zweiter Projektor mit der nächsten Filmrolle betriebsbereit gemacht wird. Dazu ist es auch erforderlich, die Bogenlampe
des zweiten Projektors einzubrennen, so dass kurzzeitig die Bogenlampen beider Projektoren zugleich brennen. Zur Speisung
der beiden Bogenlampen werden zweckmässig zwei voneinander
unabhängige Stromquellen verwendet, damit das Ein- oder Ausschalten einer Bogenlampe den Betrieb der anderen nicht stört.
Erfolgt die Speisung durch Quecksilberdampfgleichrichter, so kann man die beiden Gleichrichter zu einem ''Doppelgleichrichter11
mit gemeinsamem Gleichrichtergefäss vereinigen. Die eine Hälfte der Arbeitsanoden dieses ^efässes gehört dem einen,
die andere Hälfte dem anderen Gleichrichtersystem an· Während des Betriebes arbeitet also den überwiegenden Teil der 2eit
hindurch nur die Hälfte der vorhandenen Arbeitsanoden, da die Zeiten des Zugleichbrennens beider Bogenlampen nur verhältnismässig
kurz sind.
Erfindung e dass bei dieser Art des Betriebes Quecksilberdampf, statt ausschliesslich
auf den dazu bestimmten kühlen Flächen (Gefässdom) zu kondensieren, sich auch im Gebiete der gerade nicht brennenden
Anoden (in den Anodenarmen) niederschlagen kann, da dort ebenfalls verhältnismässig niedrige Temperatur herrscht. Ein solcher
Quecksilberniederschlag wird bei Kinoglasgleichrichtergefässen dadurch begünstigt, dass diese ^efässe meist geradlinige,, d.h.
ungeknickte Anodenarme geringer Länge besitzen, wodurch trotz der geringen Gleichrichtergleichspannung leichte Zündbarkeit
und guter Wirkungsgrad (niedriger Lichtbogenspannungsabfall) erzielt werden. Bei Quecksilberkondensation in den nicht benützten
Anodenarmen können aber bei darauffolgender Inbetriebnahme der betreffenden Anoden Eückzündungen auftreten, die oft
eine Beschädigung oder auch völlige Zerstörung des G-efässes herbeiführen.
Durch die Erfindung wird dieser ""achteil beseitigt
und gleichzeitig eine wesentliche Vereinfachung der Gleichrichteranordnung erzielt. Erfindungsgemäss wird nämlich zur Vermeidung
eines Quecksilbemiederschlages in e
Cieweils mit einem Hilfsstrom weiter betrieben, der gleichzeitig die Aufgaben des Erregerstromes
des üefässes erfüllt, so dass ein eieg Erregerkreis
und(Erregeranoden entbehrlich sind. Zu diesem Zwecke kann
eine von Sand bediente oder gegebenenfalls auch selbsttätig in Abhängigkeit von dem jeweiligen Betriebszustand des Doppelgleiehrichters
gesteuerte Umschalteinrichtung vorgesehen wer-
den, welche einen entsprechend "bemessenen oder einstellbaren
Widerstand an die Gleichstromklemmen des jeweils nicht benützten Gleichriehtersystems anschaltet. Der eine Pol dieses Wider-istandes
kann vorteilhafterweise dauernd mit der den beiden
Gleichrichtersystemen gemeinsamen Kathode (Pluspol) des Entladungsgefässes verbunden sein, so dass lediglich der andere Pol an den Transformatornullpunkt (Minuspol) des einen oder
des anderen Gleichrichtersystems ^anschlössen zu werden braucht« ee weitere^/Erfindung kann man insbesondere bei <£lelchrlch.-beY3jaiiemGn mit sehr stark falle nder Stromspannungscharakteristik, wie sie bei Bogenlampenbetrieb üblich sind, vorteilhafterweise jedem der beiden Systeme einen eigenen Widerstand zuordnen, der auch bei Inbetriebnahme des betreffenden Systemes weiter eingeschaltet bleibt, so dass sowohl Umschalter als auch Auschalter für die Widerstände entbehrlich sind» Bei Hutzstromabgabe sinkt nämlich mit der
Gleichrichtergleichspannung die in dem Widerstand vernichtete Leistung in erwünschter Weise sehr beträchtlich ab. Dieser
Effekt kann noch durch "Verwendung von Widerständen mit negativem Temperaturkoeffizienten gesteigert werden.
Gleichrichtersystemen gemeinsamen Kathode (Pluspol) des Entladungsgefässes verbunden sein, so dass lediglich der andere Pol an den Transformatornullpunkt (Minuspol) des einen oder
des anderen Gleichrichtersystems ^anschlössen zu werden braucht« ee weitere^/Erfindung kann man insbesondere bei <£lelchrlch.-beY3jaiiemGn mit sehr stark falle nder Stromspannungscharakteristik, wie sie bei Bogenlampenbetrieb üblich sind, vorteilhafterweise jedem der beiden Systeme einen eigenen Widerstand zuordnen, der auch bei Inbetriebnahme des betreffenden Systemes weiter eingeschaltet bleibt, so dass sowohl Umschalter als auch Auschalter für die Widerstände entbehrlich sind» Bei Hutzstromabgabe sinkt nämlich mit der
Gleichrichtergleichspannung die in dem Widerstand vernichtete Leistung in erwünschter Weise sehr beträchtlich ab. Dieser
Effekt kann noch durch "Verwendung von Widerständen mit negativem Temperaturkoeffizienten gesteigert werden.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es bedeutet 1 ein Gleichrichtergefäss mit einer
Quecksilberkathode 2, einer Zündeinrichtung 3 und sechs Ar-
Quecksilberkathode 2, einer Zündeinrichtung 3 und sechs Ar-
seitsanoden 4fDer mit 5 bezeichnete dreiphasige Gleichrichtertransformator
weist eine zwecks Spannungsregelung mit
einem Stufenschalter 6 versehene Primärwicklung sowie zwei
dreiphasige, untereinander gleiche, an je drei Anoden ange-
einem Stufenschalter 6 versehene Primärwicklung sowie zwei
dreiphasige, untereinander gleiche, an je drei Anoden ange-
sehlossene Sekundärwicklungen auf« In den ^reis jeder einzel-
noch
nen Anode ist/je eine gegebenenfalls einstellbare Drosselspule
7 eingeschaltet. Diese ^rosselspulen ergeben die für
£±x Bogenlampenspeisung erforderliche fallende Stromspannungs-Charakteristik
und zwar im Gegensatz zu den be^ m den
Gleichstromkreis eingeschalteten Beruhigungswiderständen,
auf praktisch verlustlosem Wege. Die drei Phasen jedes Systems sind zu einem den Minuspol darstellenden Nullpunkt zusammengefasst.
Der Pluspol, der durch die kathode gebildet wird, ist den beiden Systemen gemeinsam. In die Plusleitung kann
eine beiden Systemen angehörende G-lättungsdrossel 8 eingeschaltet
werden. Man könnte aber statt dessen z.B. auch jedem der beiden Systeme je eine eigene, etwa in die Minusleitung
eingeschaltete Glättungsdrossel zuordnen. Die beiden
Bogenlampen sind bei 9 angedeutet,
Erfindung wird nun zwecks Vermeidung eines
Quecksilberniederschlages indenXanodenarmen an beide Gleichrichtersysteme
noch je ein Widerstand 10 angeschaltet. Diese Widerstände bewirken das Weiterbrennen des jeweils nicht benützten
Anodensystems und machen einen Erregerkreis für das Entladungsgefäss entbehrlich. Bei Vorhandensein einer selbsttätigen
Zündeinrichtung wird, wie in der Abbildung gezeigt, mangels eines eigenen Erregerkreises öübt Strom beider oder
eines dieser Widerstände durch die Spule des Zündrelais 4ll£
üeieitet. Dieses dient dazu, den von der Hilfswicklung 12 gelieferten
Zündstrom nach erfolgter Zündung, d.h.sobald der
Gleichstrom in den Widerständen 10 zu fIiessen beginnt,
zu unterbrechen.
Die Erfindung ist anwendoar bei Quecksilberdampf-Doppelgleichrichtern,
die nicht für Kinobogenlampenspeisung sondern für die Speisung zweier anderer zu verschiedenen,
sich jedoch überlappenden Zeiten arbeitender Grleichstromveroraucher bestimmt sind.
Claims (1)
- Patentansprüche .I.f ^eriahren zum Betrieb eines Quecksiloeraampf-Doppelgleichrichters mit gemeinsamem G-leichrichtergefäss für die Speisung der beiden Bogenlampen zweier im Überblend-Detrieb arGeltender Kinoprojektoren oder zweier anderer zu verschiedenen, einander jedoch überlappenden Zeiten arbeitender u-leichstromver braucher mittels jeweils der einen -teem, der anderen Hälfte der im ü-eiäss vorhandenen Arbeitsanoaen, aadurch gekennzeichnet, dass zur vermeidung eines Queeksiioerniederschlages m eo- gerade nicht benützten Anodensystem dieses jeweils mit einem Hilfsstrom weiter oetrieben wird, der gleichzeitig die Aufgaben des Erregerstromes des ^efässes erfüllt, so dass ein Irregerkreis und [Erregeranoden entbehrlich sind.2+$ Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Umschaltvorrichtung,mittelsder ein Widerstand, dessen einer Pol/mit der Kathode des ^efässes verbunden ist, mit dem anderen Pol von Hand aus oder selbsttätig an den Transformatornullpunkt des jeweils gerade nicht benützten Gleichrichtersystems angeschlossen wird.3.Y Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, insbesondere für Doppelgleichriehter mit stark fallender Stromspannungscharakteristik, dadurch gekennzeichnet, dass an jedes G-leichriehtersystem ein eigener Widerstand dauernd angeschlossen ist.4.)" Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der ei~ einen -&ea?- beideitf. Widerstände durchfliessende Strom --e die Spule eines ZündrelaisTiurchfliessißr.Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahrenfolgende Druckschriften*)in Betracht gezogen worden.·■) Nichtzutreffendes ist zu streichen
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