DE757858C - Geige - Google Patents

Geige

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DE757858C
DE757858C DEP78960D DEP0078960D DE757858C DE 757858 C DE757858 C DE 757858C DE P78960 D DEP78960 D DE P78960D DE P0078960 D DEP0078960 D DE P0078960D DE 757858 C DE757858 C DE 757858C
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DE
Germany
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string
gut
violin
steel
strings
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Expired
Application number
DEP78960D
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English (en)
Inventor
Gustav Pirazzi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pirazzi Gustav & Co
Gustav Pirazzi and Comp KG
Original Assignee
Pirazzi Gustav & Co
Gustav Pirazzi and Comp KG
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/10—Strings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Geige Die Violine ist mit vier Saiten, E, A, D und G, bezogen, wobei die vierte Saite, G, d. h,. die Saite mit dem tiefsten: Ton, stets eine mit einem Metalldraht bewickelte Darmsaite ist. Man hat später auch die Saiten A und D mit Metallfäden besponneni. Die erste Saite, E, die für den höchsten Ton bestimmt ist, wurde bisher jedoch als unbesponnene Saite verwendet.
  • Die unbesponnene E-Saite aus Darm hat den Nachteil, daß sie sich während dies Spielens leicht verstimmt und stete in Gefahr ist, zu reißen. Sie wurde deshalb vielfach durch: die blanke Stahl-E-Saite ersetzt, die heute fast ausschließlich in Gebrauch ist. Aber auch diese Saite weist Nachteile, auf. Zum Beispiel muß sie u. a. sehr dünn sein, wodurch der Spieler sie schwer unter dem Finger fühlt. Ferner ist ihr Ton sehr scharf und hart, so daß sie schlecht zu den für den feinen Spieler fast ausschließlich in Frage kommenden drei anderen Darmsaiten paßt. Obwohl einerseits die Violinsaiten G, D und auch. in einigen Fällen die A-Saite mit Draht besponnen verwendet werden, und olbwohl die oben geschilderten Nachteile der unbesponnenen E-Saite aus Darm oder Stahl weitgehend bekannt waren, hat man bisher diese Nachteile nicht zu beseitigen vermocht.
  • Diesen. Fehlern wird gemäß der Erfindung abgeholfen, und zwar dadurch, da.ß die Violin-E-Saite als Stahlsaite mit einer Bewicklung aus Metalldraht ausgebildet wird. Mit der Erfindung wurde es erstmalig gewagt, und es wurde mit der allgemeinen Ansicht gebrochen, daß es nicht möglich sei, die Violin-E-Saite haltbar zu bespinnen. Es hat sich ergeben, daß durch das Bespinnen der E-Saite sowohl die Nachteile der unbesponnenen Darm-E-Saite als auch der blanken Stahl-E-Saite beseitigt werden. Die erfindungsgemäß besponnene Stahl-E-Saite paßt sich in der Klangfarbe ausgezeichnet den übrigen Saiten mit DarmeinlageC an. Sie iist leicht spielbar und verstimmt sich nicht so leicht wie eine unbesponnene Darm-E-Saite. Die erfindungsgemäß besponnene E-Saite ist erheblich besser unter dem Finger zu fühlen als die blanke Stahl-E-Saite. Sie spricht auch in den höchsten Lagen leicht und sicher an, wo blanke Darm- wie Stahl-E-Saiten oft versagen. Sie klingt weit besser, runder und voller, so daß sie auch, für verwöhntere, Spieler zusammen mit einem Darmbezug verwendet werden kann.
  • Wollte man die E-Saite aus besponnenem Darm herstellen, so. würde sie noch leichter reißen als die blanke Darmsaite, da sie dünner als diese sein müßte. Unter Stahl sind auch legierte Stähle, die Zusatz von Chrom, Nickel, Mangan od. dgl. einzeln oder zusammen enthalten, zu verstehen. Für die Bewicklung eignet sich vorteilhaft Metalldraht, insbesondere Leichtmetalldraht, wie, Aluminium, Magnesium, Beryllium od. dgl., auch Legierungen. Es ist zweckmäßig, für die: L mwicklung feinstes Material zu verwenden. Statt eines Drahtes kann auch ein Band aus Metall für die Umwicklung genommen «-erden. Die Bewicklung kann unmittelbar auf der Einlage erfolgen. Man kann aber auch eine Ziz-ischenlage vorsehen, wie z. B. eine dünne Faserschicht von Seide od. dgl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geige, dadurch gekeiinzeichiiet, daß ihre E-Saite aus einem Bern aus Stahl mit einer Bewicklung aus -Nletalldralit, vorzugsweise einem Leichtmetallfaden, besteht. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind iin Erteilungsverfa.hren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschrift Nr. 275 765; österreichische Patentschrift Nr. 69 oho.
DEP78960D 1939-04-02 1939-04-02 Geige Expired DE757858C (de)

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DEP78960D DE757858C (de) 1939-04-02 1939-04-02 Geige

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DE757858C true DE757858C (de) 1952-09-29

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DEP78960D Expired DE757858C (de) 1939-04-02 1939-04-02 Geige

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DE (1) DE757858C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE275765C (de) *
AT69060B (de) * 1913-12-24 1915-06-10 Franz Dr Thomastik Verfahren zur Herstellung drahtfest umsponnener Saiten.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE275765C (de) *
AT69060B (de) * 1913-12-24 1915-06-10 Franz Dr Thomastik Verfahren zur Herstellung drahtfest umsponnener Saiten.

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