DE758547C - Magnetische Elektronenlinse - Google Patents

Magnetische Elektronenlinse

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DE758547C
DE758547C DET51780D DET0051780D DE758547C DE 758547 C DE758547 C DE 758547C DE T51780 D DET51780 D DE T51780D DE T0051780 D DET0051780 D DE T0051780D DE 758547 C DE758547 C DE 758547C
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DE
Germany
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ring
pole pieces
electron lens
shaped pole
magnetic electron
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Expired
Application number
DET51780D
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English (en)
Inventor
Willi Schroeder
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/58Arrangements for focusing or reflecting ray or beam
    • H01J29/64Magnetic lenses

Landscapes

  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • Es ist oft erwünscht oder notwendig, eine magnetische Elektronenlinse i (in Abb. i) an einer verengten Stelle 2 des Röhrenhalses einer Röhre 3 anzubringen. Die Verengung des Halses bringt den Vorteil eines geringeren Leistungsaufwands und eines kürzeren Wirkungsbereichs der magnetischen Elektronenlinse mit sich; der kathodenseitige Teil des Röhrenhalses muß dagegen aus elektronenoptischen oder Hochspannungsgründen oft weiter sein als diese Halsverengung. Es besteht daher ein Bedürfnis für geteilte magnetische Elektronenlinsen, die an solchen verengten Stellen des Röhrenhalses angebracht werden können. Auch bei Röhren ohne derartige Verengungen, z. B. fest eingebauten Röhren, kann es von Vorteil sein, wenn zusammensetzbare Elektronenlinsen zur Verfügung stehen.
  • Die gewöhnlich als magnetische Elektronenlinsen verwendeten, mit einer das Elektronenbündel umschließenden Wicklung versehenen Spulen können begreiflicherweise nicht geteilt werden. Bei Verwendung nur weniger Windungen und entsprechend großer Stromstärken wäre an sich auch hier eine Teilung denkbar, jedoch wirkt dann das magnetische Feld der Zuleitungen außerordentlich störend auf den Strahlverlauf, so daß starke Bild- bzw. Brennfleckverzerrungen auftreten.
  • Gegenstand des Hauptpatents 720 927 ist eine magnetische Elektronenlinse mit den Kathodenstrahl umschließenden ringförmigen Polschuhen. Diese Polschuhe sind durch zwei oder mehr Erregerspulen tragende magnetisierbare Kerne, deren Erregerwicklungen den Kathodenstrahl nicht umschließen bzw. durch eine entsprechende Zahl permanenter Magnete verbunden sind.
  • Eine solche Linse eignet sich besonders zur Herstellung teilbarer magnetischer Linsen, weil die Wicklungen den Kathodenstrahl nicht umschließen, und daher sind gemäß der Erfindung die ringförmigen Polschuhe aufklapp bar.
  • Ein Ausführungsbeispiel zeigt die Abb. 2. Die Linse besteht aus zwei Weicheisenringen 5, 6, die durch mehrere zylindrische Eisenbolzen 7, 8, 9, io verbunden sind, auf welchen die felderzeugenden Wicklungen angebracht sind. Die Wicklungen sind in der Weise stromdurchflossen, daß gleichnamige Pole an den Ring 5 oder an den Ring 6 angrenzen. Die Bolzen brauchen an sich keinen kreisrunden Ouerschnitt zu haben, er kann vielmehr z. B. auch rechteckig oder oval sein.
  • Anstatt der Spulen können auch Permanentmagnete 7a, 8a, 9a, ioa verwendet werden, wie Abb. 3 zeigt.
  • Die Einzelstücke der geteilten Spule können nun auf verschiedene Art miteinander verbunden werden. Sie können z. B. ein oder mehrere Scharniere haben (i i in Abb. 2, 3), so daß die Linse um den Röhrenhals herumgeklappt wird. Die nicht durch Scharniere verbundenen Teile erhalten einen Verschluß 12, 12a, z. B. einen Haken, einen Riegel, eine Schnappvorrichtung oder ähnliches. Die Teile können auch z. B. dadurch verbunden werden, daß sie Steckstifte erhalten, die in Paßlöcher des Gegenstücks passen. Auch hier können Verriegelungen, die ein Auseinanderfallen der Teile verhindern, angebracht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . i. Magnetische Elektronenlinse, bei welcher die den Kathodensträhl umschließenden ringförmigen Polschuhe durch zwei oder mehr Erregerspulen tragende magnetisierbare Kerne, deren Erregerwicklungen den Kathodenstrahl nicht umschließen, bzw. durch eine entsprechende Zahl permanenter Magnete verbunden sind nach Patent 720 927, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Polschuhe aufklappbar sind.
  2. 2. Magnetische Elektronenlinse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aufklappbaren ringförmigen Polschuhe durch Scharniere oder Verschraubungen oder Verriegelungen oder Steck- oder Gleitvorrichtungen miteinander oder durch mehrere dieser Vorrichtungen verbunden sind. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Französische Patentschrift Nr. 773711; Brüche und Scherzer, Geometrische Elektronenoptik, Berlin 1934, S.199 bis 200.
DET51780D 1939-02-11 1939-02-11 Magnetische Elektronenlinse Expired DE758547C (de)

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