DE758858C - Stauklappe mit zwei zusammenfaltbaren Klappenteilen - Google Patents

Stauklappe mit zwei zusammenfaltbaren Klappenteilen

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DE758858C
DE758858C DEF87939D DEF0087939D DE758858C DE 758858 C DE758858 C DE 758858C DE F87939 D DEF87939 D DE F87939D DE F0087939 D DEF0087939 D DE F0087939D DE 758858 C DE758858 C DE 758858C
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DE
Germany
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flap
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foldable
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stowage
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Expired
Application number
DEF87939D
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English (en)
Inventor
Arno Fischer
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/44Hinged-leaf gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Stauklappe mit zwei zusammenfaltbaren Klappenteilen Bei Dachwehren ist es bekannt, die Wände des Wehres gelenkig miteinander zu verbinden und so zueinander anzuordnen, daZ sie in der umgelegten Stellung des Wehres übereinanderzuliegen kommen. Auch hat man schon Schleusenklapptore so ausgebildet, daß, die Stauwand des Tores aus zwei oder mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, die sich beim öffnen der Schleuse übereinanderlegen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Stauklappe, deren Stauwand aus zwei durch ein Gelenk miteinander verbundenen, einen Winkel einschließenden, zusammenfaltbaren Klappenteilen besteht, die durch ihre Zuordnung zueinander und durch die Anordnung ihrer Haltemittel einen einfachen Wehraufbau ergeben, bei dem die für die Verstellung der Stauklappe erforderlichen Antriebskräfte sehr gering gehalten werden können. Erreicht sind diese Vorteile dadurch, daß erfindungsgemäß der obere Teil der Stauklappe in der Staustellung nach dem Unterwasser zu überhängend angeordnet ist und durch in der gleichen Ebene liegende Streben mit dem oberwasserseitigen Wehrboden gelenkig verbunden ist, während der untere in entgegengesetztem Sinne geneigte Klappenteil auf den unterwasserseitigen Wehrboden beweglich abgestützt und in der Strömungsrichtung niederlegbar ist. Durch diese Ausbildung der Klappe und Anordnung der Stützpunkte für die einzelnen Klappenteile ergibt sich eine unterschiedliche Verstellbewegung beider Klappenteile, bis bei umgelegter Klappe beide Teilklappen übereinanderzuliegen kommen und sich so auf die Gleitschienen od. dgl. der Führung für den unteren Klappenteil auflegen. Dabei ist die Anordnung der Gleitschienen od. dgl. so getroffen, daß die zusammengelegte Klappe allseitig im Wasser liegt, also auch auf die untere Fläche des unteren Klappenteiles der Gesamtdruck des überströmenden Wassers wirkt. Von der Verstellkraft muß somit bei der Klappenverstellung nur der Strömungswiderstand und ein Teil des Staudruckes überwunden -,verden.
  • . Um zu erreichen, daß. die Stauklappe in ihrer umgelegten Stellung allseitig von dem überströmenden Wasser umgeben werden kann, wird man den scharnierartig mit dem unteren Klap.penteil verbundenen oberen Klappenteil über Streben od. dgl. mit seinem festen Stützpunkt am Wehrkörperbau drehbar gehalten verbinden. Selbstverständlich kann auch die Verbindung zwischen dem festen Stützpunkt und dem oberen Klappenteil mit Hilfe eines Rechens erfolgen, wodurch eine Verkiesung od. dgl. an der Umlegstelle des unteren Klappenteiles vermieden wird.
  • Für die Verstellung der Stauklappe kann man z. B. einen am oberen, in seinem festen Stützpunkt gehaltenen Klappenteil angreifenden Seilzug benutzen, der in bekannter Weise die Verstellbewegung eines Hand- oder Motorantriebes auf die Stauklappe überträgt. Durch Anordnung von Gegengewichten an dem Seilzug kann das Klappengewicht und der Fließdruck des überströmenden Wassers in jeder der Stellungen der Klappe noch weitmöglichst ausgeglichen werden. Selbstverständlich können auch andere bekannte Antriebsarten für die Verstellung der Stauklappe verwendet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens zeigt die Abbildung der Zeichnung. Die Stauwand der Stauklappe wird von den Klappenteilen a und b gebildet, die bei c scharnierartig miteinander verbunden sind. Die Teilklappe a ist mit ihrem Stützpunkt d an der Schiene e gegen Auftrieb gesichert geführt, während die Teilklappe b an dem Wehrkörperbau f in dem nicht veränderlichen Stützpunkt g drehbar gehalten ist. Die Verbindung zwischen dem Klappenteil b und dü m Drehpunkt g erfolgt über Streben h oder über einen Rechen derart, daß der Raum zwischen diesen Streben 1c, und der Fläche der Teilklappe a ebenfalls von dein Stauwasser mit ausgefüllt ist. Beim Umlegen der Stauklappe wandert der Stützpunkt d der Teilklappe a an seiner Führungsschiene e, bis sich in der ganz umgelegten Stellung die obere Teilklappe b auf die Teilklappe a legt. In dieser Stellung ist die zusammengelegte, sich auf den Führungsschienen e oder dem Wehrkörperbau abstützende Stauklappe allseitig von dem überströmenden Wasser umgeben. Es wirkt also auch auf die untere Fläche der Teilklappe a der gesamte Wasserdruck. Damit ist aber erreicht, daß für das Aufrichten der Stauklappe nur eine verhältnismäßig geringe Verstellkraft erforderlich ist. Der Antrieb der Klappe erfolgt über den Seiltrieb i und mittels des Ausgleichgewichtes k.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stauklappe, deren Stauwand aus zwei durch ein Gelenk miteinander verbundenen, einen Winkel einschließenden, zusammenfaltbaren Klappenteile.n besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Klappenteil (b) in der Staustellung nach dem Unterwasser zu überhängend angeordnet ist und durch in der gleichen Ebene liegende Streben (h) mit dem oberwasserseitigen Wehrboden gelenkig verbunden ist, während der untere, in entgegengesetztem Sinne geneigte Klappenteil (d) auf den unterwasserseitigen Wehrboden beweglich abgestützt und in der Strömungsrichtung niederlegbar ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften \i r. 55 378, ISI 761, 651 841; USA.-Patentschriften NTr. 579 3-19, 1 257240.
DEF87939D 1940-02-10 1940-02-10 Stauklappe mit zwei zusammenfaltbaren Klappenteilen Expired DE758858C (de)

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EP0741206A1 (de) * 1995-05-03 1996-11-06 Societe Parisienne De Recherches Appliquees Überlaufklappenwehr
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