DE758876C - Isolationsmaterial aus Glasgewebe oder Glasfasern mit haertbarem Kunstharz od. dgl. - Google Patents

Isolationsmaterial aus Glasgewebe oder Glasfasern mit haertbarem Kunstharz od. dgl.

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DE758876C
DE758876C DES137149D DES0137149D DE758876C DE 758876 C DE758876 C DE 758876C DE S137149 D DES137149 D DE S137149D DE S0137149 D DES0137149 D DE S0137149D DE 758876 C DE758876 C DE 758876C
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DE
Germany
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glass
insulation
synthetic resin
material made
insulation material
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Expired
Application number
DES137149D
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English (en)
Inventor
Georg Ziegler
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Isolationsmaterial aus Glasgewebe oder Glasfasern mit härtbarem Kunstharz od. dgl. Die Verwendung von Glas. in Form von Fäden zum Isolieren elektrischer Leiter ist bekannt. Man hat auch für die elektrische Isolierung von Telegraphendrähten Glasgewebe vorgeschlagen, dessen Zwischenräume zwischen den einzelnen Fäden gegebenenfalls mit Harz od. dg1. ausgefüllt sind.
  • Die Erfindung besteht in der neuen Erkenntnis, daß ein solches Isolationsmaterial aus Glasgewebe oder Glasfasern mit härtbarem Kunstharz in vorteilhafter Weise als Spulenisolation für elektrische Hochspannungsmaschinen verwendet werden kann, wobei der Isolation Glimmer zugesetzt werden kann.
  • Derartige Spulen für Hochspannungsmaschinen müssen bekanntlich gegen Glimmentladungen geschützt sein, die zwischen den einzelnen Leitern in den Hohlräumen zwischen der Wicklung und den Nutwandungen auftreten können. Wird wie üblich die Isolation aus organischen Stoffen, z. B. Baumwolle, Papier od. dgl., hergestellt, dann ist man genötigt, alle Hohlräume, die zum Glimmen neigen können, sorgfältig mit geeigneten Massen auszufüllen. Eine vollständige Ausfüllung läßt sich aber namentlich bei langen Nuten kaum erzielen. Zudem besteht die Gefahr, daß bei hoher Betriebstemperatur die Füllmass erweicht und abwandert. Es ist zwar vorgeschlagen worden, für Hochspannungsmaschinen die Wicklungsspulen mit Glimmer zu isolieren, doch waren dazu immer organische Tragstoffe, wie Papier, Gewebe od. dgl., erforderlich, die auf die Dauer weder den höheren Temperaturen, noch den Glimmentladungen standhalten können. Auch hat man vorgeschlagen, als Tragstoff Asbest zu verwenden. Da jedoch Asbest ein Halbleiter ist und mitunter durch Eisenbeimengungen usw. verunreinigt ist, wird eine solche Isolation unzuverlässig.
  • Bei einem bekannten Verfahren zum Herstellen von Spulen für elektrische Maschinen besteht die Isolation der Leiter aus Papier, Baumwolle od. dgl. Diese mit Papier- oder Baumwollisolation versehenen Leiter werden beim oder nach dem Wickeln der Spulen mit Wasserglas oder Lösungen von Wasserglas mit Asbestmehl, Glasmehl od. dgl. getränkt, um das Austreten von brennbaren Gasen aus dem Innern der Spule an die Oberfläche und damit eine Verbrennung der Isolation zu verhindern. Diese Wasserglastränkung hat also die Aufgabe, für einen möglichst gasdichten _gbschluß zu sorgen. Die elektrische Isolation übernimmt fast ausschließlich die aus organischen Stoffen, wie Papier oder Baumwolle, bestehende Tragschicht. Das, Wasserglas, das ein Elektrolyt ist, kann die Isolation elektrisch nur verschlechtern. Bei dieser bekannten Isolation kann jedoch ein Verkohlen der organischen Tragstoffe auch durch das Auftragen einer unverbrennbaren Schicht nicht verhütet werden. Sie weist daher nur eine geringe Betriebssicherheit auf und ist außerdem sehr umständlich. Sie wird aber noch umständlicher, wenn die auf den Isolationsträger aufgetragene Schicht aus Glasmehl od. dgl. vorher nach einem anderen bekannten Verfahren mit geschmolzenen oder gelösten Salzen behandelt wird. Die Verwendung eines so vorbehandelten Glases für die Tränkung des aus Papier oder Baumwolle bestehenden Isolationsträgers würde wohl an sich den Isolationswert erhöhen, aber keinesfalls die Gefahr des Verkohlens des Tragstoffes vermindern.
  • Diesen bekannten Isolationen gegenüber bietet die erfindungsgemäße Verwendung eines Isolationsmaterials aus Glasgewebe oder Glasfaser mit hartbarem Kunstharz od. dgl. den Vorteil, daß eine dauerhafte, betriebssichere Isolation für Hochspannungsmaschinen hergestellt werden kann und ein sorgfältiges Ausfüllen der Hohlräume nicht mehr erforderlich ist und daß die Wicklungen fast in derselben einfachen Weise hergestellt werden können, wie die sonst nur mit organischen Stoffen arbeitenden Wicklungsisolationen.
  • Die Wicklung wird beispielsweise derart hergestellt, daß zunächst die Leiter mit Glas heäponnen, umwickelt, umklöppelt werden od. dgl., hierauf zu Spulen verwickelt und dann mit dem betreffenden Harz oder Lack getränkt und schließlich gehärtet werden. Die Spule kann in der üblichen Weise mit Glimmer umpreßt bzw. die Nut mit Glimmer oder einem anderen hitzebeständigen Isolationsmaterial ausgekleidet werden. Weitere organische Stoffe als die angegebenen Lacke oder Harze sollen dabei aber nicht verwendet werden.
  • Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. r ist die Nut einer Hochspannungsmaschine. : ist die aus Glimmer, Glasgewebe und hartbarem Kunstharz bestehende, geschichtet ausgeführte Nutauskleidung. 3 ist der Nutverschlußkeil. 1 sind die Leiter, die mit einem Glasgewebe 5 od. dgl. umgeben sind, das nach dem Wickeln der Leiter zur Spule mit hartbaren synthetischen Harzen getränkt und in der üblichen Weise behandelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Isolationsmaterial aus Glasgewebe oder Glasfasern mit hartbarem Kunstharz od, dgl., gekennzeichnet durch seine Verwendung als Spulenisolation für elektrische Hochspannungsmaschinen, wobei der Isolation Glimmer zugesetzt werden kann. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 482 366, 673 473, 547 733: britische Patentschrift Nr. 4; vom Jahre 18(--)1, schweizerische Patentschrift Nr. g6 2-8.
DES137149D 1939-05-23 1939-05-23 Isolationsmaterial aus Glasgewebe oder Glasfasern mit haertbarem Kunstharz od. dgl. Expired DE758876C (de)

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