DE759227C - Kraftfahrzeugrad fuer Doppelreifen - Google Patents

Kraftfahrzeugrad fuer Doppelreifen

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Publication number
DE759227C
DE759227C DED85217D DED0085217D DE759227C DE 759227 C DE759227 C DE 759227C DE D85217 D DED85217 D DE D85217D DE D0085217 D DED0085217 D DE D0085217D DE 759227 C DE759227 C DE 759227C
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DE
Germany
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wedge pieces
motor vehicle
vehicle wheel
wedge
double tires
Prior art date
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Expired
Application number
DED85217D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr-Ing Schwaiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE759227C publication Critical patent/DE759227C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/06Wheels with more than one rim mounted on a single wheel body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Kraftfahrzeugrad für Doppelreifen Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug für Doppelreifen, dessen Felge auf einem vorzugsweise aus Leichtmetall oder Kunststoff bestehenden Radkörper mittels in an dessen Umfang vorgesehenen Rinnen liegenden und axial wirkenden Keilstücken aus einem festeren Werkstoff aufgespannt ist und besteht darin, däß die Keilstücke mittels in ihren Längsseiten vorgesehenen Keilflächen in den Rinnen frei eingespannt festliegen und die Spannschrauben in an sich bekannter Weise ausschließlich in den äußeren Keilstücken gelagert sind. Durch die Erfindung wird eine Führung der Schrauben in dem nachgiebigeren Werkstoff des Radkörpers vermieden und dadurch verhindert, daß die Schraubenlöcher in den weniger festen Werkstoffteilen sich ausweiten oder gar ausreißen und die ganze Felgenbefestigung sich lockert.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i die Seitenansicht eines Kraftfahrzeugrades, Abb. 2 einen Radialschnitt durch das Rad nach der Linie II-II von Abb: i und die Abb. 3 einen Querschnitt durch eine Radspeiche nach der Linie III-III von Abb. i bzw. 2.
  • Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel besteht der Radkörper aus einer Nabe i mit daran . angegossenen Hohlspeichen 2 von U-förmigem Querschnitt. An ihrem freien Ende sind die Speichen mit einer äußeren, zur Radnabenachse parallelen Rinne 3 versehen, die seitliche Paßflächen 4, .4 aufweist (Abb. i). Auf diesen Paßflächen liegen drei Keilstücke 5, 6, 7 auf, und zwar liegen je ein längeres Keilstück 6 zwischen zwei kürzeren Keilstücken 5 und 7 in einer Flucht hintereinander (Abb. 2). Die drei Keilstücke 5, 6 und 7 weisen eine durchgehende Bohrung 8 auf, durch die eine Spannschraube 9 mit einer Mutter io und einem Anschlagkopf i i hindurchgesteckt ist. An einer Seite der Rinne 3 ist ein hakenförmiges Halteblech 12 an dem Speichenkörper 3 befestigt, und zweckmäßig sind die Keilstücke 5 mit diesem ebenfalls z. B. durch Schweißen fest verbunden.
  • Zwischen den Keilstücken 5, 6 einerseits und 6, 7 andererseits liegen zwei ungeteilte Felgenringe 13, 13 mit ihren Ergänzungsteilen 14, 14 und 15, 15 eingespannt. Es handelt sich bei diesen Felgenteilen um handelsübliche Normteile, weshalb von einer Beschreibung ihrer besonderen Formgebung abgesehen wird. Die Felgen 13 tragen die übliche Gummibereifung 16.
  • Der Zusammenbau erfolgt auf folgende Weise: Zunächst werden auf die Schrauben 9 die Keilstücke 5 aufgeschoben. Dann werden an den Keilstücken 5 die Haltebleche 12 festgeschweißt, und hierauf werden wiederum die Haltebleche 12 mit den Speichenkörpern 3 verschweißt. Dann wird die Felge 13 mit ihren Ergänzungsteilen 14 und 15 aufgesetzt, und hierauf werden die Keilstücke 6 auf die Schraubenbolzen 9 aufgeschoben. Dann wird die zweite Felge auf die Keilstücke 6 aufgelegt, hierauf die Keilstücke 6 auf die Schraubenbolzen 9 aufgeschoben und schließlich die Muttern io aufgeschraubt und angezogen.
  • Die Haltebleche 12 haben lediglich den Zweck, das Herunterfallen der Schraubenbolzen 9 und Keilstücke 5 von den Speichen 3 beim Lösen der Muttern io zu verhindern. Es brauchen die Keilstücke 5 jedoch nicht unbedingt mit den Halteblechen 12 fest verbunden sein. An Stelle der einzelnen Haltebleche 12 kann auch ein durchlaufender Sicherungsring vorgesehen sein. Ein solcher Sicherungsring kann auch auf der Gegenseite mit der Mutter io festgespannt werden. Die Nabe i mit den Speichen :2 besteht zweckmäßig aus Leichtmetall und die Keilstücke 5 bis 7 aus Guß eisen oder Stahl. Da die Schrauben 9 nicht mehr unmittelbar in einem Werkstoffbauteil von geringerer Festigkeit gelagert sind, kann sich deren Sitz auch nicht mehr lockern. Außerdem kann die Felgenverspannung jederzeit angezogen oder leicht gelöst werden. Von besonderem Vorteil ist, daß ungeteilte Felgen mit normalen Abmessungen verwendet werden können. An Stelle von Leichtmetall kann auch Grauguß oder jeder geeignete metallische oder nichtmetallische Natur- oder Kunststoff verwendet werden. Insbesondere ist bei leichteren Rädern an die Verwendung von Kunstharz gedacht. Die Naben werden dann entsprechend ausgebüchst, wie die Abb. z. Bezugszeichen 17, zeigt. Gegebenenfalls kann die Gummibereifung auch durch einen Schienenlaufkranz oder sonst eine Bereifung aus vollem Material für die Straße ersetzt werden. Es kann durch die Anordnung nach der Erfindung auch eine gewisse Schalldämpfungs- und Federwirkung erzielt werden. wenn man Keilstücke aus einem schalldämpfenden oder federnden Werkstoff verwendet, dessen Spannung durch entsprechendes Anziehen der Muttern io genau eingestellt «erden kann. An Stelle eines Radkörpers mit Speichen kann im Rahmen der Erfindung auch ein Scheiben- oder Trommelkörper verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Kraftfahrzeugrad für Doppelreifen, dessen Felge auf einem vorzugsweise aus Leichtmetall oder Kunststoff bestehenden Radkörper mittels in an dessen Umfang vorgesehenen Rinnen liegenden und axial wirkenden drei Keilstücken aus einem festeren Werkstoff aufgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilstücke (5, 6, 7) mittels an ihren Längsseiten vorgesehenen Keilflächen (4) in den Rinnen (2) frei eingespannt festliegen und die Spannschrauben in an sich bekannter Weise in den äußeren Keilstücken (5, 7) gelagert sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 197 986, 5o6 6o5, 631 6o6, 632 043, 661 725, 672 335 britische Patentschriften Nr. 686o vom Jahre igo8, 9922 vom Jahre i908; USA.-Patentschriften Nr. 1 652 653, 1684 398, 1 972 610, 2 149 113.
DED85217D 1941-06-11 1941-06-11 Kraftfahrzeugrad fuer Doppelreifen Expired DE759227C (de)

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