DE759657C - Betrachtungsvorrichtung fuer die aufzunehmenden Bilder bei kinematographischen Geraeten - Google Patents

Betrachtungsvorrichtung fuer die aufzunehmenden Bilder bei kinematographischen Geraeten

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DE759657C
DE759657C DEM148770D DEM0148770D DE759657C DE 759657 C DE759657 C DE 759657C DE M148770 D DEM148770 D DE M148770D DE M0148770 D DEM0148770 D DE M0148770D DE 759657 C DE759657 C DE 759657C
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DEM148770D
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English (en)
Inventor
Joseph Massolle
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Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description

  • Betrachtungsvorrichtung für die aufzunehmenden Bilder bei kinematographischen Geräten Eine vorteilhafte Methode, während der kinematographischen Aufnahme das auf dem Film entworfene Bild zu betrachten, um sowohl Schärfe als auch Bildausschnitt einstellen zu können, besteht in der Anwendung des Spiegelreflexprinzips. Zu diesem Zweck wird während der Dunkelpause das auf den Film geworfene Bild über einen am Dunkelsektor der Blende angeordneten Spiegel über feststehende Spiegelsysteme in die Betrachtungslupe geworfen. Es wird nach diesem Prinzip das Bild demnach jeweils nur während der Dunkelpause sichtbar. Um einmöglichsthelles Bild zu gewinnen, wird zweckmäßig während der ganzen Zeitdauer der Dunkelpause das Bild entworfen.
  • Dieses an sich vorteilhafte Prinzip läßt sich jedoch nicht mehr durchführen, wenn im Interesse einer größeren Lichtstärke der Hellsektor für die Bildaufnahme vergrößert wird, wie dies für viele Zwecke, insbesondere für Farbfilmaufnahmen, erforderlich 'ist. Wird der Hellsektor beträchtlich über 18o°', d. h. über die Hälfte einer Bildperiode, nämlich der für Aufnahme und Abdeckung zur Verfügung stehenden Zeit erhöht, so verkürzt sich entsprechend die Zeit der Dunkelpause, während der das Bild betrachtet werden kann, und diese kurzen Betrachtungszeiten ergeben einmaleitle starke Abnahme der Bildhelligkeit im Sucher und zweitens ein unerträglich starkes Flimmern.
  • Erfindungsgemäß werden die Nachteile vermieden, Nenn bei erhöhtem Hellsektor eine Bildbetrachtung nicht nur während der Dunkelpause stattfindet, sondern zusätzliche kurze Betrachtungszeiten auch während der Hellphase erfolgen. Wenn nach der Erfindung eine Bildbetrachtung nicht nurbeijederBildperiode einmal kurzzeitig, sondern eine wiederholte Bildbetrachtung auch während der Hellphase erfolgt, so wird die Flimmergrenze für das menschliche Auge erreicht, und in der Betrachtungslupe erscheint ein ruhiges Bild.
  • Ein flimmerfreies Bild wird aber nur dann erzielt, wenn die einzelnen Betrachtungszeiten annähernd gleich lang sind und über eineBildperiode völlig oder annähernd gleichmäßig verteilt sind. Im Interesse einer möglichst langen Belichtungszeit werden die zusätzlichen Dunkelsektoren während der Belichtungszeit möglichst klein gehalten. Es ist zweckmäßig, sie in ihrer Größesozubemessen, daß gerade der ganzeBildausschnitt von ihnen erfaßt wird. Nach der Größe dieser Dunkelsektoren, die in den Hellsektor eingeschaltet sind, richtet sich nun auch die Größe der Betrachtungseinrichtung, z. B. des Spiegels während der Dunkelphase. Versuche haben ergeben, daß es nicht zweckmäß ig ist, den ganzen Winkel des Dunkelsektors zur Betrachtung heranzuziehen, wenn dieser Sektor viel größer ist als die zusätzlichen Sektoren während der Hellphase. Ein flimmerloses Bild wird nur dann erhalten. wenn die einzelnen Sektoren annähernd gleiche Größe haben und annähernd gleichmäßig über dengesamtenBlendenumfang verteilt sind. Es ist daher vorteilhaft, nicht die ganze Fläche des Dunkelsektors zur Betrachtung heranzuziehen, sondern jeweils nur eine so große Fläche, wie sie dem zusätzlichen Sektor entspricht.
  • Es kann zweckmäßig sein, die zusätzlichen Sektoren der Hellphase um einen geringen Betrag in der Laufrichtung der Blende zu versetzen. Da nämlich die Nachleuchtdauer für das Auge eine Verlängerung der Betrachtungszeit in der Laufrichtung vortäuscht, muß der Betrachtungsspiegel in der Laufrichtung vorversetzt werden, um so eine svmmetrische. gleichmäßige Verteilung der Betrachtungszeiten über die ganze Umdrehungszeit der Blende herbeizuführen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. In den Abb. i bis 4. ist die Umlaufblende jeweils mit i bezeichnet, deren Dunkelsektor a in dem gewählten Beispiel ioo' beträgt, so daß der gesamte Hellsektor 26o= ausmacht. In dem Hellsektor ist nun erfindungsgemäß eine zusätzliche Dunkelphase 3 eingeschaltet, die io= betragen mag. Wird nun in dieser Anordnung die ganze Winkelfläche des Dunkelsektors z und des Zusatzsektors 3 zur Bildbetrachtung herangezogen, so ergibt sich ein sehr starkes Bildflimmern. Erfindungsgemäß wird daher nur der Winkel 4 mittels spiegelnder Belege zur Bildbetrachtung herangezogen, so daß die Sektorwinkel von 3 und a und demnach die beiden Betrachtungszeiten gleich groß und symmetrisch über die ganze Umlaufzeit verteilt sind. Eine noch größere Flimmerfreiheit bei erhöhter Bildhelligkeit wird durch eine Blendenanordnung nach Abb. 3 erreicht. Hier sind drei Belichtungszeiten annähernd svmrnetrisch über den vollen Blendenumfang verteilt, derart, daß zwei Betrachtungszeiten 5 und 6 in die normale Dunkelphase fallen, während die zusätzliche Betrachtungszeit 7 wieder im Hellsektor liegt. Um die Symmetrie in diesem Fall zu verbessern. kann es zweckmäßig sein, den Sektor 7 zu vergrößern, so daß sein Winkel beispielsweise gleich der Summe der beiden Sektoren 5 und 6 ist. Bei einer Drehung der Blende im Uhrzeigersinn ist es zweckmäßig, den Betrachtungssektor 7 in der Laufrichtung um den Betrag vorzuverlegen, den die halbe Nachleuchtdauer des Auges ausmacht.
  • In Abb. 4. ist noch eine Blende gezeigt, bei der während jeder Umdrehung der Blende das Bild viermal entworfen wird, und zwar zweimal während der Dunkelphase und zweimal wegen der eigentlichen Hellphase. Bei symmetrischer Anordnung ergeben sich die in der Abbildung eingezeichneten Winkelwerte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Betrachtungsvorrichtung für die aufzunehmenden Bilder bei kinematographischen Geräten mittels einer Spiegelreflexeinrichtung für die Dunkelphase, dadurch gekennzeichnet, daß der Hellsektor (die Belichtungszeit) durch eine oder mehrere Betrachtungsphasen unterbrochen ist. a. Betrachtungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Bildbetrachtung nutzbaren Winkelflächen in allen Phasen annähernd gleich groß sind. 3. Betrachtungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und -2, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Bildbetrachtung nutzbaren Winkelflächen über die ganze Blende symmetrisch oder annähernd symmetrisch verteilt sind. q.. Betrachtungsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Dunkelphase eine zweimalige Bildbetrachtung und in der Hellphase eine einmalige, deren Zeitdauer etwa gleich der Summe der beiden übrigen .ist, stattfindet.
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