DE759948C - Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder - Google Patents

Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder

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DE759948C
DE759948C DES136590D DES0136590D DE759948C DE 759948 C DE759948 C DE 759948C DE S136590 D DES136590 D DE S136590D DE S0136590 D DES0136590 D DE S0136590D DE 759948 C DE759948 C DE 759948C
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DE
Germany
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motor
bicycles
auxiliary motor
motor drive
driver
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Expired
Application number
DES136590D
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English (en)
Inventor
Hans Dr-Ing Seehase
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M7/00Motorcycles characterised by position of motor or engine
    • B62M7/10Motorcycles characterised by position of motor or engine with the engine over the front wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Hilfsmotorantrieb für Fahrräder Bei Fahrrädern mit Hilfsmotor kann man zwei Gruppen unterscheiden, Die erste Gruppe umfaßt Räder mit ausreichender Motorlestung, die in bekannter Weise eingebaut werden und das Fahrrad in ein Motorrad verwandeln; hierfür liegen heute brauchbare Ausführungen vor, die jedoch ziemlich schwer und teuer sind. Die zweite Gruppe benutzt Motoren sehr kleiner Leistung, die bedarfsweise zugeschaltet werden und den Fahrer entlasten sollen. Es hat sich herausgestellt, daß mit den letztgenannten Einrichtungen keine brauchbare Lösung geschafft werden kann. Sie zeigen nicht nur Mängel an ihrem mechanischen Einbau, ihrer Bedienung, ihrean Wirkungsgrad, sondern sie kranken vor allein daran, daß die kleinen empfindlichen VerL br ennungsmotoren in kurzer Zeit durch Überlastung versagen oder bei elektrischem. Antrieb zu schwer werden und die Batterie rasch erschöpfen. Selbst wenn der Fahrer genügend Verständnis für die Empfindlichkeit jener Hilfsapparate hat, wird er bald aus Bequemlichkeit oder andere aus Unkenntnis den Motor überlasten. Er kann nämlich oft bei bestem Willen den zulässigen Fahrwiderstand nicht richtig abschätzen (Steigung, Gegenwind, Reifenhärte usw.). Der Zweck der nachsteli:nden Erfindung ist es. einen Zuschaltmotorantrieb zu schalten, welcher unter H::ranzieliung der Muskelkraft des Fahrers betriebssichere Verwendung von Elektro-oder 1-Lrlirennunsmotoreai kleiner Leistung gestattet.
  • Zu diesem Zwecke wird dem Fahrer die Möglichkeit. elen -Motor zuzuschalten, durch eine mechanische Vorrichtung solange genommen, bis er nicht durch seine eigene Muskelkraft das Fahrrad beschleunigt und auf eine Geschwindigkeit gebracht hat, bei welcher der -Motor nur den normalen Fahrwiderstand zu überwinden hat. Sinkt die Fahrgeschwindigkeit wieder unter eine bestimmte Grenze. darin wird dem Fahrer wieder die Verfügung iib; r die Leistung des Motors entzogen. Hierzu wird ein an sich b°-kannter Flfehkraftschalter benutzt, dessen Anordnung und Wirkungsweise für diesen besonderen Zweck nachstehend erläutert ist.
  • Der Erfindungsgedanke wird nachstehend an einer Anordnung erläutert, bei welcher beispielsweise das Vorderrad eines Fahrrades durch ein-- Reibrolle angetrieben wird (s. Abb. i). Abb. :2 ist ein Schaltschema für die selbsttätige Zu- und Abschaltung des Motors.
  • Die Verwendung schwacher Motoren gemäß dem Erfindungsgedanken setzt voraus, da.ß die Muskelkraft des Fahrers zur Deckung der Leistungsspitzen mit herangezogen wird. Deshalb wird eine Einrichtung getroffen, die den Motor vor überlastung schützt. In Abb. a ist diese Anordnung schematisch mit den bekannten Symbolen dargestellt. Ein von der Fahrgeschwindigkeit abhängiger Fliehkraftschalter f schließt z. B. bei elektrischem Antrieb den Stromkreis des Sammlers b über den Motor tü. erst nach Erreichen einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit, die durch die Leistungsfähigkeit des Motors oder der Batterie bestimmt ist. Der Fahrer wird daher gezwungen, das Anfahren durch Treten zu bewirken. mach Erreichen der am Fliehkraftschalter feingestellten Isleinstgeschwindigkeit wird der Motor mitlaufen und sie aufrechterhalten oder erhöhen, wenn der Fahrer die Leistungsreserven der Batterie (bei Verbrennungsmotoren des Motors) zuschaltet. Der Fahrer kann jetzt mehr oder weniger mit- I treten oder nichts tun. Sinkt jetzt aus irgendeinem Grunde (Steigung, Gegenwind usw.) die Geschwindigkeit unter die zulässige Mindestgeschwindigkeit, dann wird der Stromkreis durch den Fliehkraftschalter f bekanntlich selbsttätig unterbrochen und der Motor sia abgeschaltet. Der Fahrer wird dadurch veranlaßt, wieder mitzutreten; hat er das Rad wieder auf die Mindestgeschwindigkeit gebracht, schaltet sich der Motor wiederum selbsttätig ein. Unterläßt der Fahrer das Treten unterhalb der ILleinstg°sch%vindigkeit, verhält sich das Rad wie ein Fahrrad ohne Motor und bleibt stehen. Durch diese Anordnung wird es möglich, sogar mit den heute bekannten schweren el:lctrisclien Sammlern einen bezüglich Gewicht und Verbrauch wirtschaftlichen Zu@sclialtantri:b herzustellen.
  • Der Elektromotor m kann hierbei an beliebiger Stelle des Fahrrades oder der Gabel angeordnet werden und z. B. eine willkürlich schaltbare Reibrolle t (Abb. i) mit Hilfe einer biegsamen Welle «? antreiben, welche I z. B. auf das Vorderrad wirkt. Bei Verwendung eines geeigneten besonders leichten Elektromotors ist es zweckmäßig, den Motor an der Vordergabel dicht hinter der Lenkachse anzuordnen. Da die Reibrolle dicht vor der Lenkachse angeordnet ist, ergibt sich ein verhältnismäßig kleines Massenträgheitsmoment in bezug auf die Lenkachse, so daß die Lenkung nur unwesentlich beeinflußt wird. Bei schwereren 'Motoren, insbesondere Verbrennungsmotoren, ist es zweckmäßig, die Motoren im Fahrradrahmen, wie in Abb. r gezeigt. anzuordnen.
  • Gemäß dem Erfindungsgedanken soll der Motor erst nach Erreichen einer Mindestgeschwindigkeit zugeschaltet «-erden können, was durch Anordnung des von der Fahrgeschivindigkeit abhängigen Fliehkraftschalters bewirkt wird. Bei elektrischem Antrieb ist eine einfache Schalteinrichtung oben beschrieben, bei welcher der Fliehkraftschalter den Hauptstromkreis öffnet oder schließt; es kann aber auch bekanntlich der Erregerstromkreis entsprechend beeinflußt werden. Der Antrieb des Fliehkraftschalters kann von einem Laufrad aus, von der Triebrolle oder vom Motor selber aus erfolgen. Letztere Anordnung ist bei Elektromotoren einfach und zulässig, da die Drehzahl des Motors und des Fahrzeugrades einander entsprechen.
  • Bei Verbrennungsmotoren könnte der Fliehkraftschalter den Zündstrom in gleicher Weise öffnen oder schließen. Es ist bei Verbrennungsmotoren aber zweckmäßiger, eine Relaisschaltung anzuordnen, weil man dann nicht jedesmal den Motor anzuwerfen braucht, sondern ihn bei Stillstand des Rades oder bei Langsamfahrt (ausgekuppelte Reibrolle) leer laufen lassen kann. In diesem Zustand kann der Verbrennungsmotor dann auch wie üblich Probelaufen. Daher wird in diesem Falle der Fliehkraftschalter nicht vom Motor, sondern vom Rad des Fahrzeuges angetrieben werden müssen. Er wird dann die Zuschaltung des Motors bzw. der Triebrolle erst gestatten, wenn das Fahrrad die eingestellte Mindestgeschwindigkeit angenommen' hat. Durch einen besonderen. Schalter x kann für besondere Fälle, z. B. Probeleerlauf, der Fliehkraftschalter abgeschaltet werden.
  • Das an einem Fahrradhilfsantrieb - erläuterte Beispiel kann auch mit Vorteil überall dort angewandt werden, wo die vorübergehende Zwschaltung von Leistung mit Hilfsmotor.en notwendig wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hilfsmato,rantrieb für Fahrräder, gekennzeichnet durch einen ausschaltbaren, von der Fahrgeschwindigkeit abhängigen Fliehkraftschalter, der den Hilfsmotor ein- oder ausschaltet. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr,. 389.2o8; britische Patentschriften Nr. 36 30a v. J. 1896, 11 o58 v. J. 1896.
DES136590D 1937-04-20 1937-04-20 Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder Expired DE759948C (de)

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DES136590D DE759948C (de) 1937-04-20 1937-04-20 Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder

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DES136590D DE759948C (de) 1937-04-20 1937-04-20 Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder

Publications (1)

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DE759948C true DE759948C (de) 1954-01-11

Family

ID=7540356

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DES136590D Expired DE759948C (de) 1937-04-20 1937-04-20 Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB189611058A (en) * 1896-05-21 1897-05-08 Electric Motive Power Company Improvements in Motor Cars or Auto Cars, applicable also to Launches.
DE389208C (de) * 1922-09-07 1924-01-28 Louis Renault Selbsttaetig schaltbares Wechselgetriebe fuer Motorfahrzeuge

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB189611058A (en) * 1896-05-21 1897-05-08 Electric Motive Power Company Improvements in Motor Cars or Auto Cars, applicable also to Launches.
DE389208C (de) * 1922-09-07 1924-01-28 Louis Renault Selbsttaetig schaltbares Wechselgetriebe fuer Motorfahrzeuge

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