DE760146C - Einrichtung zur Erzeugung einer hochfrequenten Wechselspannung fuer Messzwecke - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung einer hochfrequenten Wechselspannung fuer Messzwecke

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DE760146C
DE760146C DEL102866D DEL0102866D DE760146C DE 760146 C DE760146 C DE 760146C DE L102866 D DEL102866 D DE L102866D DE L0102866 D DEL0102866 D DE L0102866D DE 760146 C DE760146 C DE 760146C
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DE
Germany
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frequency
voltage
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voltages
mixing
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DEL102866D
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English (en)
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Walter Dipl-Ing Kloepfer
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/40Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using discharge tubes or semiconductor devices as final control devices
    • G05F1/42Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using discharge tubes or semiconductor devices as final control devices discharge tubes only
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B21/00Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies
    • H03B21/01Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies

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Description

  • Einrichtung zur Erzeugung einer hochfrequenten Wechselspannung für Meßzwecke Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung einer hochfrequenten Wechselspannung für Meßzweclce, die sich vor allen Dingen zur Prüfung von Empfangsgeräten im Ultrakurzwellenbereich: eignet.
  • Die bisher bekannten Anordnungen dieser Art bestehen im wesentlichen (vgl. Abb. i) aus einem abstimmbaren Oszillator O und einem kapazitiven Spannungsteiler, mit dem die Oszillatorspannung, beispielsweise in den Grenzen von i ,uV bis i V, geregelt werden kann. Die so geregelte Meßspannung dient als Eingangsspannung des zu prüfenden Empfangsgerätes E. Bei dieser Prüfanordnung tritt jedoch der Nachteil auf, daß auf die Eingangskreise des Empfangsgerätes nicht allein die am Spannungsteiler abgegriffene Spannung wirkt, sondern außerdem noch eine beträchtliche Strahlungsenergie des Hochfrequenzgenerators, insbesondere wenn, es: sich um sehr kurze Wellenlängen handelt.
  • Zur Behebung dieses Übelstandes hat man versucht, den Oszillator mit einer metallisehen Abschirmung zu umgeben und dadurch eine direkte Strahlung auf den zu prüfenden Empfänger zu verhindern. Hierbei hat sich gezeigt, daß diese Aufgabe nicht einfach zu lösen ist, so daß man unter Umständen nicht nur einen, sondern eine ganze Anzahl von Abschirmkästen verwenden muß. Diese Maßnahmen bedeuten jedoch einen unerwünschten Umstand, so daß man: bestrebt sein muß, zu besseren Prüf- und Meßanordnungen zu gelangen. Es ist versucht worden, den Oszillator in großer Entfernung vom Empfänger aufzustellen und die gewünschte Spannung über eine Energieleitung zuzuführen. Bei dieser Lösung hat sich herausgestellt, daß es nicht möglich ist, die Strahlung einer solchen Energieleitung einwandfrei zu unterbinden. Es ist also auch hierdurch nicht gelungen. den zu prüfenden Empfangsgeräten eine eindeutig definierte Hochfrequenzspannung zuzuleiten.
  • Es sind Meß- und Prüfanordnungen bekannt, bei denen die hochfrequente Wechselspannung gewünschter Größe und ge-vünschter Frequenz durch Mischung zweier Frequenzen als Summen- oder Differenzfrequenz erzeugt wird. Hierbei schwingt in der Regel ein Generator mit konstanter Frequenz, während der andere in seiner Frequenz veränderlich ist. Am Ausgang des Mischteils wird die gewünschte Meßspannung abgenommen und in bekannter Weise einem kapazitiven Spannungsteiler zugeführt, an dem beliebige Spannungsbeträge innerhalb eines gewissen Bereichs abgegriffen werden können. Auch hier treten die eben beschriebenen Nachteile auf, da die dem Spannungsteiler zugeführte Spannung direkt auf das zu prüfende Empfangsgerät strahlen kann.
  • Vorliegende Erfindung schlägt nun zur Beseitigung der geschilderten Nachteile eine Einrichtung zur Erzeugung ein-er Meßzwecken dienenden hochfrequenten Wechselspannung vor, wobei diese Meßspannung ebenfalls durch Mischung zweier Wechselspannungen, von denen nie eine in ihrer Frequenz regelbar ist, gewonnen wird, im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen jedoch ihre Größe durch eine indirekte Regelung, und zwar durch eine Spannungsregelung vor dem Mischteil, eingestellt wird.
  • Bei einer solchen Anordnung ist es unmöglich, daß, eine nachteilige Strahlung der Prüffrequenzspannung auf den zu prüfenden Empfänger erfolgen kann; denn keiner der beiden verwendeten Generatoren arbeitet mit der Frequenz, auf die das Empfangsgerät abgestimmt ist, und die am Empfänger gewünschte Meßspannung entsteht am Anodenwiderstand des Mischrohres nur in der gewünschten Größe. Zu einer ähnlichen Regelanordnung, der jedoch vollständig andere Aufgaben zufallen, ist man bei der Ausbildung von Schwebungssummern gelangt. Bei diesen Spannungserzeugern wird bekanntlich durch demodulierende Mischung relativ hoher Frequenzen eine tonfrequente bzw. tieffrequente Wechselspannung erzeugt. Hierbei tritt das Problem auf, die Schwebungsspannung möglichst klirrfaktorfrei zu gewinnen, was dadurch zu erreichen ist, daß eine der auf den Mischteil gegebenen Wechselspannungen im Vergleich zur anderen sehr klein gehalten wird. Dieses erzielt man am zweckmäßigsten durch Herab-, regelung einer der Spannungen vor dem Mischteil.
  • Durch den erf ndungsgemäßen Vorschlag werden die beschriebenen Nachteile bei den Meß- und Prüfanordnungen im hochfrequenten, insbesondere im ultrahochfrequenten Gebiet beseitigt. Vorteilhafterweise wird die vorgeschlagene Anordnung folgendermaßen aufgebaut: Ein Oszillator erzeugt eine in Bezug auf Frequenz und Größe konstante Wechselspannung, die einem Mischteil zugeführt wird. Ein zweiter Oszillator, dessen Frequenz geregelt werden kann, arbeitet auf einen Spannungsteiler bekannter Ausführung, an dem innerhalb eines gewissen Bereiches veränderliche Spannungen abgegriffen werden können, die ihrerseits dem genannten Mischteil zugeführt werden. Am Ausgang der Mischstufe ist die Meßfrequenz als Summen-oder Differenzfrequenz wirksam, jedoch nur in der Spannungsgröße, wie sie dem zu prüfenden Empfangsgerät zugeführt werden soll. Eine ungewünschte direkte Strahlung ist also weitgehend gemindert. Vorzugsweise wird die Spannungsregelung am Ausgang desjenigen Oszillators vorgenommen, der die niedrigere der beiden Frequenzen erzeugt und bei dem eine Vermeidung unerwünschter Strahlung durch Abschirmung oder andere Maßnahmen dementsprechend leicht zu bewerkstelligen ist. Desgleichen ist es zweckmäßig, die Frequenzregelung auch an dem Oszillator vorzusehen, der in der niedrigeren Frequenz schwingt. Hierbei ergibt sich z. B. der Vorteil, daß die erzielbare Einstellgenauigkeit, die vor allen Dingen für die Messung kleiner Bandbreiten von Bedeutung ist, eine entsprechend hohe ist.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung sei an Hand der Abh. 2 für den Fall der Erzeugung einer ultrahohen Frequenz näher erläutert. Der Oszillator O erzeugt dauernd eine konstante Hochfrequenzspannung von beispielsweise d.o MHz, während der Kurzwellenoszillator K in einem Frequenzbereich von 3 bis g MHz geregelt werden kann. Die Spannungsregelung wird an diesem Kurzwellen- generator in einem Spannungsteiler Sp bekannter' Ausführung vorgenommen, wobei die Spannung beispielsweise in einem Bereich von io,uV bis i V regelbar ist. Beide Frequenzen werden der Mischstufe M zugeführt. und dort zur multiplikativen Überlagerung gebracht. Am Ausgang dieser Mischstufe kann dann eine definierte Meßfrequenz in einem Spannungsregelbereich von etwa i ,uV bis ori V und einem Frequenzbereich von: 43@ bis 49 MHz und von 31 bis 37 MHz abgenommen, werden, die dem gewünschten Meßzweck zugeführt wird.
  • Eine besonders vorteilhafte Verwertung des Erfindungsgedankens ist in dem Vorschlag zu erblicken, einen gebräuchlichen Meßsender, der beispielsweise Hochfrequenzspannungen von 3 bis 9 MHz liefert, durch einen Vorsatz für die Erzeugung einer definierten Wechselspannung ultrahoher Frequenz zu ergänzen. Die Abb.3 stellt hierfür ein Ausführungsbeispiel dar. i ist der gebräuchliche Meß,sender, der definierte Spannungen von 3 bis. 9 MHz liefert, 2 ist das Ergänzungsgerät, das, die Oszillatorstufe 3 und die Mischstufe 4 enthält. In der Oszillatorstufe 3 wird eine Wechselspannung von beispielsweise genau 4o MHz erzeugt, die Einzelheiten dieser Stufe sind bekannt. Das, Schaltbild: zeigt eine Triode in der Dreipunktsch,altung; in der Mischstufe 4 arbeitet eine Schirmgitterröhre mit einem sehr geringen Ohmschen Anodenwiderstand' 5 von beispielsweise 50 Ohm. Über den Kopplungskondens:ator 6 .gelangt die Ausgangsspannung an die Buchse 7, die gegen die Erdbuchse 8 die definierte ultrahochfrequente Meßspannung führt. Der Meßsender i ist durch die Leitung 9 mit dem Ergänzungsgerät verbunden. Die Spannung des. Meßsenders wird über die Spule io, die mit dem, Osz.illatorkreis gekoppelt ist, zum Gitter der Mischröhre geführt. Die Oszillatorspanmung wird in der, Spule io induziert und überlagert sich so der Meßsenderspannung. Um einen unerwünschten Seitenweg der Oszillatorspannung in dem Meßsender i zu blockieren, ist der Kondensator ia am Ende der Meßisenderleitung9, angeordnet. Der hohe Ohmwiderstand 12 sorgt dafür, daß bei abgeschalteter Meßsenderleitung das Gitter der Mischröhre keine schädliehe Aufladung erfährt. Diese Anordnung ermöglicht es, einen gebräuchlichen Meßsender in sehr einfacher Weise für Ultrahochfrequente Meßzwecke verwendbar zu machen. Die Ausgangsspannung an den Klemmen 7 und 8 steht in einem linearen Spannungsverhältnis zu der definierten Spannung des Meßsenders i. Man kann also durch einfache Umrechnung die Größe der uftrahochfrequente:n Spannung an dem Spannungsanzeiger 13 des Meßsenders z ablesen.. Desgleichen ist durch. einfache Umrechnung die Ultrahochfrequenz an dem Eichknopf 14 abzulesen, mit dem die Frequenz: des MeD-senders eingestellt wird. Mit dem SpannÜngsteiler 15 am Meßsender i wird also auch die ultrahochfrequente Spannung an den Buchsen 7 und 8 in der gewünschten Größe eingestellt. Der Vorteil, die Frequenzregelung bei der niedrigeren der beiden erzeugten Wechselspannungen vorzunehmen, ergibt sich z. B. daraus, daßi die erzielbare Einstellgenauigkeit für die Messung kleiner Band-#breite bei. dem. Meßsender i die etwa zehnfache ist gegenüber derjenigen in der Oszillatorstufe 3.
  • Es ist selbstverständlich, daß sich die neue Meßsenderanordnung nicht nur zum Prüfen von Empfangsgeräten benutzen läßt, vielmehr eignet sich diese für alle die Zwecke in der " Hochfrequenztechnik, bei denen eine genaue definierte Frequenz und eine genau definierte Spannung benötigt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erzeugung einer Meß'zwecken dienenden hochfrequenten Wechselspannung gewünschter Größe und gewünschter Wellenlänge, die durch Mischung zweier Wechselspannungen, von denen. die eine in ihrer Frequenz regelbar ist, gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur indirekten; Einstellung der Größe der hochfrequenten Meßspannung eine Spannungsregelung vor dem Mischteil vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, da3 von den. auf den Mischteil gegebenen Spannungen diejenige, die in ihrer Frequenz regelbar ist, auch in bezug auf ihre Größe regelbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den auf den Mischteil gegebenen Spannungen diejenige, .die die niedrigere Frequenz hat, regelbar ist. q.: Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer ultrahochfrequenten, regelbar veränderlichen Wechselspannung ein normaler Hochfrequenzmeß,sender durch ein Zusatzgerät mit einem Ultrahochfrequenzgenerator und einer Mischstufe ergänzt ist. 5. Einrichtung mach wahlweise einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung, die den Generator der niedrigeren; Frequenz mit der Mischstufe verbindest, induktiv an den Oszillatorkreis der höheren Frequenz in der Weise angekoppelt ist, daß die Summe der beiden Oszillatorspannungen an der Mischstufe (am Gitter der Mischröhre) liegt. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Grad der induktiven Ankopplung der zur 1lischstufe (zum Gitter der @ischrähre) führenden Leitung regelbar ist.
DEL102866D 1940-12-23 1940-12-24 Einrichtung zur Erzeugung einer hochfrequenten Wechselspannung fuer Messzwecke Expired DE760146C (de)

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