DE760959A - - Google Patents

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DE760959A
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rocker arm
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EA. 596880 27.8.42
BMf Flugmotorenbau Gesellschaft m.b.H., München B 195 6o9 Ia/46b 1
Ventilantriebsvorrichtun^' mr Brennkraftmaschinen, insbesondre, fflugmotoren.
Es war bisher üblich, für die zur Steuerung von Brennkraftmaschinen verwendeten Ventile die bekannten Schraubenfedem zu verwenden. Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil, dass der Ventilschaft an der Stelle, an der die Ventilfedern angeordnet sind, eine wesentlich schlechtere Kühlung erfährt, als an dem unmittelbar von den Ventilschaftfuhrungen umgebenen Teil. Ausserdem benötigen diese Schraubenfedern, die in einer eigenen Ventilfederkammer gelagert werden, ziemlich vxel Platz, der andererseits besser zur Anordnung von Kühleinrichtungen für die thermisch sehr hoch beanspruchten Ventile verwendet werden könnte- Ein weiterer Nachteil bei der Verwendung von Schraubenfedern für Ventilsteuerungen liegt darin, dass vor allem bei hoch belasteten Ventilen mit raschem Steuerungswechsel die Ventilfedern in Schwingungen geraten, die zu einem unbeabsichtigten, selbsttätigen Öffnen des Ventiles führen können.
Urn dies zu unterbinden, hat man auch schon vorgeschlagen, zur Betätigung eines Ventilrs in zjvei entgegengesetzten Richtungen einen von Drehstabfedern beeinflussten Kipphebel zu verwenden. Bei der bisher bekannt gewordenen ergab sich jedoch der Nachteil, dass die vorgeschlagene Anordnung des Kipphebels eine Querschnittsver-
kleinerung des Ventilschaftes zur Folge hatte, sodass dadurch die Betriebssicherheit der Anlage wesentlich gefährdet wurde.
Aufgabe der Erfindung ist nun die Schaffung einer Ventilantriebsvorrichtung für Brennkraftmaschinen, die die Nachteile der bisher verwendeten Einrichtungen wirksam vermeidet .
Das Neue der Erfindung ist darin zu erblicken, dass der zur Betätigung eines Ventiles in zwei entgegengesetzten Richtungen vorgesehene Kipphebel mit dem Ventilschaft über am Kipphebelende angeordnete Druckkörper und über einen, diesen Druckkörper umfassenden bügeiförmigen Körper in Verbindung gebracht istfund sich die in den La— gerteilen eingelegten kugeligen Druckkörper einerseits an der Innenfläche des oberen Bügelteiles und andererseits an der Stirnfläche des Ventilschaftes abstützen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der . Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
xo 3Γ&-Β-*- 1 die mit dem zu betätigenden Ventilschaft ο in Verbindung gebrachte Kippvorrichtung teilweise im Schnitt,
&%€.2 einen Schnitt II-II nach Abb. 1 und
. 3 eine weitere Ausführungsfo-rm der Vorrichtung ebenfalls im Teilschnitt.
An geeigneter Stelle des Motors 1 ist ein von einer Drehstabfeder beeinflusster Kipphebel 2 drehbar angelenkt. In dem über dem Ventilschaft 4 liegenden Kopf 3 des Kipphebels 2 sind die z.B. kugelförmigen Druckkörper 6,7 angeordnet. Der obere Druckkörper 6 ist dabei in den
Teil 13 eingebettet, der wieder seinerseits in dem durch die Keilfläche Io des Bolzens 11 der Verschraubung 12 vertikal verschiebbaren Führungsstück 14 ruht. Der Druckkörper 7 liegt in dem Teil 15, der in das Führnngsstüek i€ eingesetzt ist. Beide Druckkörper 6,7 sind an den von ihren lagerteilen 13,15 abgewandten Seiten abgeflacht und der Form der inneren Fläche des oberen Bügelteiles 5 bzw. der Stirnfläche des Ventilschaftes 4 angepasst» Der untere Druckkörper 7 wirkt also unmittelbar auf den Ventilschaft 4 ein und überträgt somit jede Abwärtsbewegung des Kipphebels 2 auf das Ventil selbst. Der Druckkörper 6. wirkt dagegen auf die Innenfläche des bügeiförmigen Körpers 5, der im wesentlichen die Zugkräfte übernimmt,und mit dessen unterem Teil der Ventilschaft 4 über ein Kugellager 9 in Verbindung gebracht ist.
Brfindungsgemäss können die Druckkörper 6,7 sowohl im Kopf 3 des Kipphebels 2 (s.Abb. 1,2) als auch im bügeiförmigen Körper 5 (s.Abb.3) angeordnet sein. Erfolgt ihre Anordnung nach Abb. 3 im Bügel 5, so müssen die Berühungsflächen des Kipphebels 2 und des Druckkörpers 6 entsprechend gewölbt ausgebildet sein, sodass auch bei dieser Ausführungsform bei der Bewegung des Kipphebels eine dauernde Auflage der Druckkörper auf die Kipphebeloberfläche bzw. die Stirnfläche des Ventilschaftes 4 gewährleistet ist. Um den Ventilkörper zwecks gleichmässiger Ab-
nr
nützung und besserer Abdichtung am Sitz Verdrehen zu können, erfolgt die Halterung des Ventilschaftes 4 erfindungsgemäss
durch die in der Schaftrille angeordneten und vom unteren Bügelteil 5 gehaltenen Eugelkörper 9. TTm Brehimpulse zur Bewegung des Venxilkörpers einzuleiten, sind, wie Abb. 2 zeigt, die Druckkörper 6,7 sowohl zueinander als auch zu dem Ventilschaft 4 aussermittig angeordnet. Zur Einstellung des Ventilspieles und zum Ausgleich der durch die Druckkörper 6,7 hervorgerufenen Abnutzung der Druckflächen kann einer der beiden Druckkörper, z.B. 6,in der flöhe verschiebbar angeordnet und beispielsweise durch die Keilfläche Io eines Bolzens 11 ein- und feststellbar sein. Bei der in der AbT). 3 dargestellten Ausführungsfοrm kann die zu dem genannten Zweck erforderliche Vertikalverstellung des Druckkörpers β mittels einer über dem Führungsstück 17 angeordneten Verschraubung 18 erfolgen.
Patentansprüche;

Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    1.) Ventilantriebsvorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere Flugmotoren, bei welcher zum zwangläufigen Antrieb eines Ventiles in zwei entgegengesetzten Richtungen ein von Drehstabfedern beeinflusster Kipphebel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (2) mit dem ¥entilschaft (4) über am Kipphebelende angeordnete Druckkörper (6,7) und über eirien^. diesen Druckkörper umfassenden, bügelförmigen B'örper (5) in Verbindung gebracht ist.und sich die in den Lagerteilen (1^,15) eingelegten kugeligen Druckkörper (6,7) einerseits an der Innenfläche des oberen Bügelteiles (5) und andererseits an der Stirnfläche des Ventil schaftes (4) abstützen.
    2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (6,7) an den ihren Lagerteilen (13,15) abgewandten Seiten gewölbt bzw. abgeflacht und so der Form der inneren Fläche des oberen B'ugelteiles (5) bzw. der Stirnfläche des Ventilschaftes (4) angepasst sind.
    3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der sich am oberen Bügelteil (5) abstützende Druckkörper (5) in der Höhe, d.h. in der Richtung der Achse des Ventilschaftes£4/^erschiebbar ist.
    <$.) Vorrichtung naßn Anspruch 1 t>±s 3, dadurch, &e-
    (δ)
    kennzeichnet, dass der den Bruckkörρer/aufnehmende Lagerteil (13).* in dem einerseits keilförmigen. Führungsstück (14) angeordnet ist, welches von der Keilfläche (lo) de* verschraubbaren Bolzens (11) in der Höhe verschoben und festgestellt «/erden kann.
    5.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis A1 dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (6,7) sowohl zueinander als such zu dem Ventilschaft (4) aussermittig angeordnet
    6«J Vorrichtung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung des Ventilschaftes (4) durch die in der Schaftrille (8) angeordneten Kugelkörper (9) erfolgt, die ihrerseits vom unteren Teil des Bügels (5) abgestützt werden.
    7·) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (6,7) und die sie aufnehmenden !Lagerteile (15,16,17) in dem den Kipphebel (2) umgreifenden, bügelförinigen Teil (5) gelagert sind.
    8.) Vorrichtung nach Ans-pruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechte Verstellung des Druckkörpers mittels einer aber dem ItLhrungsstück (17) angeordneten Verschraubung (13) erfolgt.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Tedinik sind im Erteilungsverfahren
    folgende Druckschriften*)
    in Betracht gezogen worden.

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