DE761027C - Verfahren zur Entwicklung von Tonnegativen - Google Patents
Verfahren zur Entwicklung von TonnegativenInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
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- G03C7/22—Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials
- G03C7/24—Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials combined with sound-recording
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- G—PHYSICS
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Description
- Verfahren zur Entwicklung von Tonnegativen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entwicklung von Tonnegativen, das den Vorteil hat, daß die erfindungsgemäß entwickelten Tonnegative ohne Anwendung von Ausgleichsmaßnahmen beim Kopieren gleichwertige Tonpositive in bezug auf Donnerfreiheit ergeben.
- Die Eigenschaft eines Tonnegativs ist im wesentlichen von folgenden Faktoren abhängig: der Aufnahmeoptik, demAufnahmelicht, der durch die Entwicklung erzielten Schwärzung und der Steilheit. Durch die bekannten Methoden, z. B. auf konstante Schwärzung oder mit konstantem Gamma zu entwickeln, hat man versucht, durch möglichst genaue Einhaltung der Einzelfaktoren auch die übrigen Eigenschaften des Negativs möglichst konstant zu halten. In der Praxis gelingt dies nur recht unvollkommen, so daß man genötigt ist, auf dem Negativ die durch die Entwicklung erzielten Eigenschaften zu registrieren, was im allgemeinen durch Angaben der Schwärzung erfolgt. Auch ist bekannt, das Negativ durch Angaben des Betrages anderer charakteristischer Eigenschaften, z..B. Gleichrichteffekt oder Donnereffekt, zu kennzeichnen. Bei der Kopie solcher Negative müssen dann jeweils die verschiedenen Eigenschaften durch entsprechende Wahl des Kopierlichtes berücksichtigt werden.
- Es ist jedoch erwünscht, den Kopiervorgang so zu leiten, daß ohne Rücksicht auf die anfallenden Negative die Kopierbedingungen ohne Änderung gleichartig beibehalten werden können. Es ist nämlich zu bedenken, daß in der Praxis zu einem Tonfilm Tonnegative aus verschiedenen Zeiten, verschiedenen Geräten und unter den verschiedensten Bedingungen entwickelt vereinigt werden müssen.
- Da die endgültige Vorführkopie gleichmäßig ausfallen muß, müssen demgemäß auch die einzelnen Teile des Negativs einander angepaßt werden, was bisher nur beim Kopiervorgang erfolgen konnte. Wenn dagegen das Negativ aus gleichartigen Einzelteilen bestehen würde, würde der Kopierprozeß außerordentlich erleichtert werden. Besonders wichtig ist dies in bezug auf den Donnereffekt. Der als Donnereffekt bezeichnete Gleichrichtungseffekt bei Zackentonschriften ist unter anderem abhängig von der jeweiligen - Maximalschwärzung und dem Gammawert. Selbst wenn auf gleichen Gammawert entwickelt wird, ist noch keine Gewähr dafür gegeben, daß der Donnereffekt ebenfalls gleichbleibt. Es müßte daher beim Kopieren auf die verschiedenen Zierte des Donnereffektes Rücksicht genommen werden. Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses 'Mangels und gibt einen Weg an, wie gleichartige Negative mit gleichen Werten für den Donnereffekt gewonnen werden können, die beim folgenden Kopierprozeß unter gleichbleibenden Bedingungen kopiert werden können.
- Die Erfindung geht von folgendem Gedanken aus: Trägt man die Schwärzung des Negativs in Abhängigkeit von der Belichtung durch die Tonlampe in der üblichen Form einer Kurve auf, so erhält man bei Variationen der Entwicklungszeit eine Kurvenschar, die in bekannter Weise über die Zusammenhänge von Schwärzungsverlauf, Steilheit, Empfindlichkeit, Aufnahmelicht und Entwicklungszeit Aufschluß gibt.
- In Abb. i entsprechen die einzelnen Schwärzungskurven i. -2, 3, d., 5 den verschiedenen Entwicklungszeiten von beispielsweise i bis 5 Minuten. Wenn nun in diese Schwärzungskurven die Werte für gleiche Donnereffekte eingetragen werden. so erhält man für die einzelnen Werte Kurven a, &, c. d. e. Es ist daraus ersichtlich, daß der gleiche Donnereffektwert bei den verschiedensten Schwärzungen erhalten werden kann, wenn die Entwicklungszeit entsprechend geregelt wird.
- Liegt demnach für eine gegebene Emulsion bei im übrigen konstant gehaltenen Entwicklungsdaten (Konzentration, Temperatur usw.) eine solche Kurvenschar für die gleichen Donnereffektwerte vor, so läßt sich der Entwicklungsvorgang jeweils so leiten, daß die entwickelten Negative auch bei verschiedenen Aufnahmebedingungen den gleichen Donnereffekt aufweisen. In der Praxis wird man sich natürlich auf einen günstigen Donnereffektwert festlegen.
- Um das erfindungsgemäße Verfahren durchführen zu können, ist es eine Voraussetzung. daß von jedem Tonnegativ, das zur Entwicklung angeliefert wird, die entsprechenden Zusammenhänge des Donnereffektes und der Schwärzungskennlinien bekannt sind. Es wird daher von jedem angelieferten Tonnegativ eine Probe entwickelt, die nur kurz zu sein braucht. An Hand dieser Probe wird in an sich bekannter Weise der Donnereffekt ermittelt, was z. B. durch direkte :Messung der mittleren Schwärzung oder durch indirekte Berechnung des Donnereffektes aus der 1laximalschwärzung erfolgen kann. Das erfindungsgemäße - Verfahren spielt sich daher so ab, daß zunächst kurze Proben der verschiedenen Tonnegative entwickelt und ausgewertet werden und daß auf Grund der Ergebnisse dieser Proben lediglich die Entwicklungszeit der einzelnen Negativstreifen so bemessen wird, daß für alle Teile der gleiche Wert des Donnereffektes resultiert. Die sich hierbei ergebenden geringen Schwärzungsdifferenzen der einzelnen Teilnegative machen sich bei der Wiedergabe der Kopie als Lautstärkendifferenzen nicht störend bemerkbar, da sie im flachen Durchhang der Kopiegradationskurve liegen, wo sie praktisch nicht zu hören sind. Das Ergebnis ist somit ein Positiv mit gleichbleibender Güte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Gewinnen gleichmäßiger Tonfilmkopien von aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Negativen, dadurch gekennzeichnet, daß Teilnegative verwendet werden, die alle zum gleichen Donnerwert entwickelt worden sind (nachdem dieser für jedes Teilnegativ durch eine Entwicklungsprobe für verschiedene Schwärzungskurven festgestellt worden ist) und daß alle Teilnegative mit dein gleichen Kopierlicht kopiert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET56695D DE761027C (de) | 1941-12-22 | 1941-12-23 | Verfahren zur Entwicklung von Tonnegativen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0056695 | 1941-12-22 | ||
| DET56695D DE761027C (de) | 1941-12-22 | 1941-12-23 | Verfahren zur Entwicklung von Tonnegativen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE761027C true DE761027C (de) | 1954-05-24 |
Family
ID=26000760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET56695D Expired DE761027C (de) | 1941-12-22 | 1941-12-23 | Verfahren zur Entwicklung von Tonnegativen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE761027C (de) |
-
1941
- 1941-12-23 DE DET56695D patent/DE761027C/de not_active Expired
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