DE761436C - Musikinstrument nach Art einer Okarina - Google Patents
Musikinstrument nach Art einer OkarinaInfo
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- DE761436C DE761436C DEC55169D DEC0055169D DE761436C DE 761436 C DE761436 C DE 761436C DE C55169 D DEC55169 D DE C55169D DE C0055169 D DEC0055169 D DE C0055169D DE 761436 C DE761436 C DE 761436C
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- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
- G10D7/02—General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
- G10D7/04—General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge with Helmholtz resonators, e.g. ocarinas
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Description
- Musikinstrument nach Art einer Okarina Gegenstand der Erfindung ist ein Musikinstrument nach Art einer Okarina, bei welchem zwecks Veränderung der Tonlage die Größe der an einem Ende geschlossenen Tonkammer veränderlich ist.
- Es ieet bekannt, die Größe der Tonkammer bei einer Okarina dadurch zu verändern, d aß man das größere oder dickere Ende des Hohlkörpers, dessen Innenraum die Tonkammer bildet, mit einem wahlweise ausziehbaren Stimmzug versieht, der in Achsenrichtung mit dem sich verjüngenden kleineren geschlossenen Ende der Tonkammer liegt. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der gleichförmig nach dem geschlossenen Ende der Tonkammer hin sich verjüngende Körper an seinem anderen Ende, welches in Achsen.richtung mit dem geschlossenen Ende liegt, zylindrisch ausgebildet ist und ein längs verschiebbares Mundstück trägt, durch dessen Verschiebung die Größe der Tonkammer derart verändert wird, daß die Tonhöhe aller durch das Instrument erzeugbaren Töne sich verändert.
- Bei Klarinetten, die keine geschlossene Tonkammer haben, ist es bekannt, das Mund-
stück an einem atiszielibai-en Verlängerungs- rtllir anzuordnen. Di«-cityren Merkmale der _Ausgestaltung des Erfindungsg,egenstan- des sind in den Unteransprüchen angegeben. Infolge der il@uartigel2 Anordnung des Mundstückes bei einem okarinaartlgen -Iusik- instruineiit und der dadurch ermöglichten svmm2trisclieli Gestalt ist es möglich. das Instrutnent verhältnismäßig billig herzustel- 1.#i1, woll:i inan dit- Gewähr hat, wall alle Instrumente. weI111 gewünscht. gleichförmig in Tt--iIil<igü und Klang ausfallen. In der Zeichilvn- ist ein Ausfiihrungs- 11.°Isp#iel Clcs @li<:I'illaar tl°ell @IIIsIliIllstl'LIlrieIl- tcs der Erfindung dargestellt. Fig. I ist eitle Draufsicht des Musik- instruinentes der @rfinduilg: Fi`g-. ' ist e_11 scukrechter Liingsschnitt de?- Sell3eil IIIl t@-e?@IltlICheFl flach der Linie ?-= der Fig.3 ist eine Endansicht. Lind zwar auf das Mtitidstücl"nde des -#Ittikinstruinentes. und Fig.-I. ist elIl nl;ersC1112Itt II@@@ @nlie @-@. d<r hig. 2. Geinä l:, der Zeichnung hat das 1lusik- ilistrumellt @iileil länglichen Holillxiirller io. bestehend aus einem z%-liildriscliett Teil z1 und einem hoitiscliciT T:11 12, welch letzterer i11 -einem ge@t'_hlosseilcI@ Endteil 13 endigt. I)iü Innei1wand;lilg des z--itIldrlsclietl Teiles i i ist parallel zur L-iiiigsacllse des Körpers , -ilrt, um einen inneren und Ist etwas ausgebt Rand 14. zu bilden. In diese Ausbohrung wird de--" zylindrische Teil 16 des -Mund- stücks I; versclliebbai- eitigepalt, wie dies in attsgez,>>ellen und gestrichelten Linien I11 der Fig. -2 veranschaulicht ist. Die Allblas- öffnuilg 17 des Mundstückes ist rechteckig iiil Querschnitt und voll gleichförmigen Ab- Messungen auf äL-tner ganzen Lange. Die Deckwand AL:., Mundst,ickes ist (1ort. wo das Innere Ende der _@illllasoftlltiti 17 cildigt. Init einer öfnung IN# versehen, Lund der Teil Ir) der Wand. weliller sich von dieser Öffnung hach rllciiR-arts rl"slrecla. ist abgeschrägt, und die scharfe Kante liegt in derselllmi Ebene mit der Innenwandung den- Anblasöffnung I7, wodurch der T3il und die Genauigkeit der Tonflöhe des Instrumentes verbessert wird. Der @ohlhörh@r 10 ist illit einer Anzahl von LOcheril vers:heii. die mit 20 bis 27 be- zeiclitiet sind. Diese Löcher erstrecken sich durch die Wandung des Körpers und sind voll erllölltell tt-ülstt1125 umgeben, die sielt voll der Außenfläche der Gehäusewandung er- lieben. Diese R_IlgWüIste -2S erleichtern das Auffinde@i der Löcher durch die Finger. «-elche zum Abdecken der Löcllei- benutzt werden. Die relative Lage der Löcher in dein Ki?i-per io und ihre Größe bestimmt die Hölle Art der Erfindung die Töne der Noten proportional über den ganzen Bereich des Instrumentes verändert werden können, wobei die Veränderungen derartig sind daß die wahren Töne der Tonleiter im richtigen Verhältnis zueinander bleiben, ganz gleichgültig, ob sie erhöht oder erniedrigt werden.der Tüne. Die Ucher 20 111s 23 sind derartig angeordnet. daß sie bequem voll den Fingern der rechten Hand abgedeckt werden können, und die Löcher 24 bis 2; :i11(1 so angeordnet, dali sie bequem voll den Fingern (Inlt Aus- nahnie des kleinen Fingerst und dem Daumen @_i"r linken Hand des Spielers allgedeckt «-erden können. Ein Instrument dieser Art. «-elches acht Löcher hat, erzeugt eine Ton- l,citer von neun Tönen. und dies ist voll- kommen ausr.ichend, um einem Schiller das Spielen des Instrumentes beizubringen. Um den Tonbereich des Instrumentes zu vergrößern, nachdem der Spieler sich eine genügende Geschicklichkeit angeeignet hat, das Instrument finit den anfangs vorgesehenen acht Löchern ztf spielen, ist der Körper io mit zwei dünnen Wandteilen 2o und 30 ver- sehen, die all der Außenfläche des Gehäuses \-on Ringwülsten umgeben sind, ähnlich den Wülsten 28. Diese dünnen Wandteile 29 u11(1 3o können herausgebrochen werden, so dal.l zwei zusätzliche I_Ocher in (1e111 Iristru- Illellt entstehen. von dellen das eine durch den kleinen Finger der linken Hand und .das andere durch den Daumen der rechten Hand t-crsclilossen werden kann. Diese Höchstzahl von zehn Löchern erzeugt eine Tonleiter voll eineinhalb Oktaven. und die Allstimmung des Instrumente; durch @-trälidertiiig der Länge der Kammer Im Innern des Instrumentes. indem das verschiebbare -Mundstück ver- schoben wird, erniedrigt die Tonlage und ermöglicht dem Spieler, das Instrument auf ein anderes Instrument abzustimmen. Die Abstimmvorrichtung der Erfindung ermiiglicht dein Spieler die Tonhöhe des ge- samten Instrumentes zu regulieren, so daß die Hölle der Tonleiter erhöht oder erniedrigt «erden kann, u111 es finit der Tonleiter eines anderen Instrumente. wie z. 13. eines Klaviers, 11I Übereinstimmung zu bringen. Musikinstrumente finit geschlossenem Hohl- ralllll nach Art ekler Okarina waren bisher in Ihrer sehr begrenzt, «"eil sie nicht in ihrer Tonlage mit einem anderen Instrument in Cbereinsthllinung zu bringen waren. Es ist zwar vorgeschlagen worden, okariilaartige Instrunlente mit Alastimm- mitteln zu versehen, jedoch sind die Ab- stimillittel nicht wirksam genug. um die Abstimmhöhe proportional über den ganzen L3ereich des Instrumente: zu verändern. In einem Instrument gemäß der Erfindung wer- den durch das verschiebbare Mundstück die Töne, «-elche dichter an dem Mundstück liegen, in einem größeren Grade verändert als die Töne, welche in einem voll dem Mund- stück «-eiter entfernt gelegenen Teil liegen. Es hat sich herausgestellt. daß durch Anord- ritiiig eines verschiebbaren Mundstückes nach - Die Abmessungen können innerhalb gewisser Grenzen verändert werden, jedoch ist es zu verstehen, daß die Sitze und Größe der Löcher und die Proportionen der Luftkammer des Instrumentes sorgfältig in Übereinstimmung miteinander gebracht werden müssen, um richtig abgestimmte Töne zu erzeugen. Ein Instrument nach Art der Erfindung hat beispielsweise folgende Abmessungein: Wenn der Körper io im Innern 136 mm lang isst und einen Durchmesser von 22 mm in der Nähe der Schnittlinie 4-4 hat, dann sollte der Innendurchmesser in der Zone zwischen den Löchern 22 und 23 auf 18 .mm herabgehen, wobei der kleinste Innendurchmesser am äußeren Ende 8,5 mm beträgt. Die Löcher 2o bis 27 erzeugen eine Tonleiter, wenn man sie nacheinander freigibt, und die Löcher, die durch Entfernung der dünnen Wandteile 29 und 30 entstehen, erzeugen die nächst höheren Töne der Tonleiter, die dem Ton folgen, der durch die Öffnung 27 erzeugt wird. Obgleich die Löcher, die durch Entfernung der dünnen Wandteile 29 und 30 entstehen, sich in der Nähe oder gegenüber der Öffnung 23 befinden, so erzeugen diese Löcher trotzdem die nächst höheren Töne in der Tonleiter, die durch die öffnung 23 erzeugt wird, und zwar . ist dies auf den Unterschied in der Größe der Öffnungen. und der relativen Lage zurückzuführen. Die Lage der Öffnungen kann verändert werden, und die Höhe der Töne kann durch einen Musiker abgestimmt werden, um eine richtige Tonleiter zu erhalten, und zwar durch Verände'-rungen in der Größe der Öffnungen.
- Der Körper io und das Mundstück 15 werden vorzugsweise aus geformtem Material hergestellt, wodurch die Herstellung erleichtert wird, zumal geformte Gegenstände mit größerer Genauigkeit hergestellt werden können. Man kann aber auch Holz oder ein anderes Material zur Herstellung des Musikinstrumentes verwenden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Musikinstrument nach Art einer Okarina, bei welchem zwecks Veränderung der Tonlage die Größe der an einem Ende geschlossenen Tonkammer veiränderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der gleichförmig nach dem geschlossenen Ende der Tonkammer hin sich verjüngende Körper (i o) an seinem anderen Ende (i i), welches in Achserrichtung mit dem geschlossenen Ende (13) liegt, zylindrisch ausgebildet ist und ein längs verschiebbares Mundstück (15) trägt, durch dessen Verschiebung die Größe der Tonkammer derart verändert wird, daß die Tonhöhe aller durch das Instrument erzeigbaren Töne sich verändert.
- 2. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (io) im Zusatz zu den üblichen eine Tonleiter erzeugenden Löchern (2o und 27), die wahlweise von den Fingern des Spielers verschließbar sind, einige verdünnte Wandstellen (29, 3o) hat, die leicht herausgebrochen «"erden können, um so einige zusätzliche Löcher zur Erzeugung zusätzlicher Töne zu bilden.
- 3. Musikinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenfläche des Hohlkörpers (i o) ringförmige Erhöhungen (28) angeordnet sind, welche die herausbrechbaren Wandteile (29, 30) auffindbar machen. Zur Abgrenzung des Erfindiungsgegen.stands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 16668, 145 133, 3o5 816; USA.-Patentschriften Nr. i io6 2.I9, 1 788 6i3.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US761436XA | 1938-09-26 | 1938-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE761436C true DE761436C (de) | 1952-08-04 |
Family
ID=22130179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC55169D Expired DE761436C (de) | 1938-09-26 | 1939-06-20 | Musikinstrument nach Art einer Okarina |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE761436C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE305816C (de) * | ||||
| DE16668C (de) * | H. FlEHN in Wien | Musikinstitut | ||
| DE145133C (de) * | ||||
| US1106249A (en) * | 1912-08-21 | 1914-08-04 | Frederick D Smenner | Pitch-regulating device for ocarinas. |
| US1788613A (en) * | 1923-06-26 | 1931-01-13 | Bernard Harry | Wind instrument |
-
1939
- 1939-06-20 DE DEC55169D patent/DE761436C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE305816C (de) * | ||||
| DE16668C (de) * | H. FlEHN in Wien | Musikinstitut | ||
| DE145133C (de) * | ||||
| US1106249A (en) * | 1912-08-21 | 1914-08-04 | Frederick D Smenner | Pitch-regulating device for ocarinas. |
| US1788613A (en) * | 1923-06-26 | 1931-01-13 | Bernard Harry | Wind instrument |
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