DE76143C - Heizkörper - Google Patents

Heizkörper

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DE76143C
DE76143C DENDAT76143D DE76143DA DE76143C DE 76143 C DE76143 C DE 76143C DE NDAT76143 D DENDAT76143 D DE NDAT76143D DE 76143D A DE76143D A DE 76143DA DE 76143 C DE76143 C DE 76143C
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DE
Germany
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air
hot air
room
heating
heated
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Application number
DENDAT76143D
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Original Assignee
P. SCHROETER in Brüssel, rue Rogier 282; Vertreterin: Fräulein K. SCHRÖTER in Berlin S.W., Wilhelmstr. 3b
Publication of DE76143C publication Critical patent/DE76143C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/008Details related to central heating radiators
    • F24D19/0085Fresh air entries for air entering the room to be heated by the radiator
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/06Casings, cover lids or ornamental panels, for radiators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
PAUL SCHROETER in BRÜSSEL. Heizkörper.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1893 ab.
Gegenstand des Patentes ist ein namentlich für Luftheizung bestimmter Heizkörper, welcher sich von den bisher gebräuchlichen Einrichtungen in Ausführung und Wirkung wesentlich unterscheidet, indem das Heizmittel zuerst zur Heizung von Ofenflächen verwendet wird, ehe es ventilirend ins Zimmer tritt.
Die Vorrichtung ist in beiliegender Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen die Construction für freistehende oder in Kaminen angeordnete Oefen. Fig. 4 zeigt dieselbe Art in. ein er Mauernische versenkt. Die Fig. 5, 6 und 7 geben eine zweite Art in Mauernische.
Der Ofen (Fig. 1, 2 und 3) besteht aus dem Heizapparat E mit Fufs F und Kopf K, sowie dem Mantel M.
Der Heizapparat E wird durch eine hohle Säule S gebildet, an welche sich eine Anzahl taschenförmiger Elemente 11 anschliefsen. Die Säule und die Taschen werden von der heifsen Luft durchstrichen, welche aus dem Heifsluftkanal L 'kommt und deren Menge durch eine Klappe r regulirt wird, welche in einem unten und hinten an der Säule befestigten Stutzen angebracht ist. Dieser Stutzen reicht in die gemauerte Wand und stellt die Verbindung mit dem Heifsluftkanal L her.
Der Fufs F ist mit der Säule S verbunden. In denselben münden von rückwärts die Kaltluftkanäle k k, einfach oder doppelt wie in der Zeichnung. Die Mündungen dieser Kanäle sind durch die Klappen 0 0 geschlossen oder mehr oder weniger geöffnet, je nach dem Bedarf an Lufterneuerung. Vorn ist der Fufs durchbrochen und gewährt der Zimmerluft Zutritt; die Klappe^ erlaubt derselben, in den hinteren Theil des Fufses zu gelangen und ebenso wie die Kaltluft von dort aufsteigend durch die Zwischenräume der Taschen zu streichen, sich an deren äufseren Wandflächen erwärmend und die Geschwindigkeit erlangend, welche für die Circulation nöthig ist. Eine dritte Klappe χ läfst die Zimmerluft vorn zwischen den Mündungen der Tasche und dem Mantel M aufsteigen.
- Wenn die drei Klappen ο, ρ, χ durch einen gemeinschaftlichen Zug h bewegt werden, so findet sich in der gezeichneten Stellung der Weg χ der Zimmerluft geöffnet, dagegen ρ geschlossen und also nur der Kaltluft durch 0 0 der Zutritt hinter die Taschen gewährt.
In der entgegengesetzten Endstellung würden- x und 00 geschlossen, ρ geöffnet sein, also die Kaltluft abgesperrt, während der.Zimmerluft allein der Zutritt hinter die Taschen gewährt ist. In der Mittelstellung sind alle Wege halb geöffnet.
Es kann also entweder frische kalte Luft allein hinter den Taschen aufsteigen, durch deren Zwischenräume streichen, sich an denselben auf ca. 40° erwärmen, dann an den Mündungen mit der auf 60 bis 500 abgekühlten Heifsluft sich mischen, wobei dann die Zimmerluft vorn zwischen Taschenmündungen und Mantel aufsteigt und ebenfalls zur Mischung gelangt; oder es kann die Kaltluft mehr, oder weniger abgesperrt werden, so dafs die Zimmerluft allein durch die Taschenzwischenräume geführt wird, oder theils Kaltluft, theils Zimmerluft nach Bedarf.

Claims (1)

  1. Der Mantel M kann behufs Reinigung des Apparates leicht hinweggenommen werden. Seine Bestimmung ist, die Luftarten zurückzuhalten, bis innige Mischung derselben erfolgt ist, und dieselben sodann zum Kopf K zu führen. Der Mantel ist an der Stirnfläche mit einem Jalousieklappensystem i i versehen, welches bei den oben geschilderten Vorgängen geschlossen ist. In der Zeichnung ist es geöffnet dargestellt, was geschieht, wenn man bei augenblicklichem Wärmebedürfnifs sich die angenehme Wirkung eines Kaminfeuers oder heifsen Ofens beschaffen will. Die Heifsluft oder beliebig durch Kaltluft gemilderte Heifsluft strömt dann frei auf der ganzen Oberfläche aus. Sind die Jalousieklappen geschlossen, so findet lebhafte Circulation der Zimmerluft statt und die strahlende Wärme des Ofens wird ausgenutzt, um den Fufsboden und nahe Gegenstände zu erwärmen.
    Der Kopf K ist bestimmt, die drei nach Bedarf gemischten Luftarten aufzunehmen und mit einer Temperatur von 40 ° und weniger ins Zimmer zu leiten.
    Die ganze Vorrichtung ist aus leichtem Eisen- und Metallgufs und Metallblechen hergestellt.
    Die Gröfse der Heizflächen bestimmt sich aus der Annahme, dafs die für den gröfsten Ventilationsbedarf nöthige Kaltluft bei gröfstem Wärmebedarf, sowie die zur Erniedrigung der Einströmungstemperatur nöthige Zimmerluft auf ca. 40 ° an diesen Flächen erwärmt werden, und aus der Temperatur, auf welche die Heifsluft am Calorifer erhitzt werden soll, 80 bis ioo° C.
    Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine zweite, einfachere Ausführungsform des Luftheizofens. In diesem Ofen besteht der Heizapparat aus der Säule S, deren verticale Wände aus tief gewellten, dünnen Blechen gebildet sind, welche verticale Taschen bilden. Innerhalb dieser Wände steigt die Heifsluft empor, aufserhalb streicht rückwärts die Kaltluft, aus Kanälen k k kommend, und auf der Vorderseite die Zimmerluft an den Blechen vorbei, welche sich an denselben erwärmt. Die Luftmengen werden durch die Klappen r für die Heifsluft und 0 0 für die Kaltluft geregelt; die Klappen ρ und χ des ersten Apparates fallen fort. Die drei Luftarten mischen sich im Kopf der Mauernische K.
    Der Apparat kann auch aus Thonziegeln und Kacheln gebildet werden und wirkt dann wärmeaufspeichernd.
    Aus Vorstehendem folgt, dafs eine Verringerung der Wärmeentnahme durch theilweise Absperrung der Heifsluft bei diesem Apparat nicht eine gleichzeitige Verminderung von Frischluftzuführeng bedingt, sondern dafs dann in entsprechendem Mafse Kaltluft angesaugt und gewärmt wird — nicht etwa durch einfache Mischung im Kellerraum, wodurch die Heifslufttemperatur herabgezogen und der Auftrieb geschwächt wird —, sondern im zu beheizenden Räume selbst, mittelst Heizflächen der Kaltluft Geschwindigkeit gebend.
    Wenn keine starke Ventilation verlangt wird, z. B. in der Anheizperiode, wird nur die zur Wärmevertheilung nöthigste Luftmenge eingeführt — reine Heifsluft —■, dagegen kann auch zwei- bis dreifache Lufterneuerung stattfinden, ohne die Wärme zu verringern, sobald dies durch richtige Wahl der Kanalquerschnitte und Ofenabmessungen vorgesehen ist. Ein beliebiger Wechsel ist also möglich und augenblicklich wirksam zu machen.
    Paten τ-An spruch:
    Heizkörper für Centralluftheizung, gekennzeichnet durch einen hohlen Körper (S), welcher mit Hohlrippen in Gestalt von taschenartigen Kanälen (t) in der Weise besetzt ist, dafs die Heifsluft durch letztere hindurchstreicht, während sich die zugeführte Frischoder Zimmerluft an den Wandungen der Taschen (t) erwärmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76143D Heizkörper Expired - Lifetime DE76143C (de)

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