DE76146C - Darre mit rohrenden kegelförmigen Trommeln - Google Patents
Darre mit rohrenden kegelförmigen TrommelnInfo
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- DE76146C DE76146C DENDAT76146D DE76146DA DE76146C DE 76146 C DE76146 C DE 76146C DE NDAT76146 D DENDAT76146 D DE NDAT76146D DE 76146D A DE76146D A DE 76146DA DE 76146 C DE76146 C DE 76146C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B11/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
- F26B11/02—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
- F26B11/04—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
- F26B11/0436—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis comprising multiple stages, e.g. multiple rotating drums subsequently receiving the material to be dried; Provisions for heat recuperation
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- F26B11/044—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis the drum or receptacle having a variable outer or inner diameter in axial direction, e.g. trunconical; the drum or receptacle having a polygonal or non-cylindrical shape
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Trommeldarre, welche vor den
bekannten Darren dieser Art den Vortheil sowohl einer rationelleren Ausnutzung der Trockenluft,
als auch den einer schnelleren Trocknung überhaupt gewährt. Die Darre ist ferner so
construirt, d'afs sie die Entnahme von Darrgut an verschiedenen Stellen gestattet, so dafs vorkommendenfalls
weniger wasserhaltiges Darrgut nicht die ganze Darre zu durchlaufen braucht. Um die Trockenluft, welche zum Zwecke des
schnellen Darrens und der stets gleichmäfsigen rationellen Ausnutzung des zu ihrer Erhitzung
dienenden Rostes mit stets gleich hoher Temperatur in die Darre eingeführt wird, trotz nur
theilweisen Durchlaufens des Darrgutes durch die Darre gut auszunutzen, kann neues Darrgut
zur Vortrocknung durch den letzten Theil der Darre gefördert werden.
Auf der Zeichnung ist ein derartiges Darrsystem in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, und
zwar zeigt Fig. 1 einen verticalen, Fig. 2 einen horizontalen Längsschnitt, während die Fig. 3
und 4 Querschnitte durch dasselbe darstellen, und zwar zeigt Fig. 3 einen solchen von
rechts nach links der Fig. 1 gesehen, während Fig. 4 einen solchen von links nach rechts der
Fig. ι gesehen veranschaulicht.
Die Darre besteht aus zwei oder mehreren Trommeln A1 A2 ABAi . . ., welche schräg gegen
einander gelagert und durch Ueberführungskanäle B1 B2 B3 derart mit einander verbunden
sind, dafs das Darrgut von Trommel zu Trommel wandern kann. Das Darrgut gelangt
durch eine beliebige Transportvorrichtung (Schnecke, Transporteur, Elevator etc.) durch
den Trichter C in die Trommel A1. Das
Darrgut selbst wird durch einen hinter der letzten Trommel angeordneten Exhaustor und
durch die an der Peripherie der Trommeln sitzenden Wurfleisten D bei einer Drehung
der Trommeln durch den ganzen Apparat gebracht und bleibt auf seinem Wege in innigster
Berührung mit den vom Rost kommenden Heizgasen und angewärmter atmosphärischer
Luft. Letztere tritt durch die seitliche ThUr E in den Verbrennungsraum hinter dem Rost
und somit in das ganze Trommelsystem ein. ...Zur Erzielung der selbstthätigen Bewegung des
Darrgutes in dem Trommelsystem sind die einzelnen Trommeln, wie die Zeichnung erkennen
läfst, in verschiedener Höhe, und zwar neben einander angeordnet. Durch diese in
verschiedener Höhenlage erfolgende Nebeneinanderanordnung wird der besondere Vortheil
erreicht, dafs das Darrgut mit Leichtigkeit von einer Trommel zur anderen übergeführt
bezw. durch den Exhaustor übergezogen wird. Auch läfst sich hinter jeder Trommel aus
diesen Uebergangskanälen B1 B2 Bs fertiges
Darrgut aus dem Apparat ziehen. Zu dem Ende befindet sich unten auf der Sohle eines
jeden der Uebergangskanäle eine Schnecke F, welche das Darrgut aus dem Apparat herausbefördert.
Zum Fangen und zur Ableitung des Darrgutes durch diese Schnecke ist an der hinteren
Wand des Gehäuses der Schnecke F ein drehbares gelochtes Eisenblech G1 G2 angeordnet,
welches von aufsen senkrecht oder geneigt gestellt werden kann. Wird das Blech in die
geneigte Stellung G1 gebracht, so rutscht
bezw. fliegt das Darrgut von Trommel zu Trommel und füllt die Schnecke nicht an.
Stellt man dagegen das Blech senkrecht, wie bei G2, so wird das Darrgut aufgefangen und
in die Schnecke geleitet, während der Luftstrom nach dem Exhaustor durch das Siebblech
treten kann und den Gang des ganzen Darrsystems nicht stören wird. Durch mit Schieber versehene Trichter H1 H2 H3 kann
frisches Darrgut in jede einzelne Trommel gegeben werden und es reifst der Luftstrom
nach dem Exhaustor das Darrgut bei geöffnetem Schieber jedesmal in die Trommel hinein, benutzt
also den Luftstrom gleichzeitig zum Einsaugen des Darrgutes. Die Trommeln sind jede einzelne konisch, und zwar so, dafs sich
der Querschnitt der Trommeln bis zur Mitte des ganzen Trommelsystems (also im vorliegenden
Falle bis zum Ende der zweiten Trommel) verengt und von hier wieder weiter wird.
Die heifsesten Heizgase nehmen den gröfsten Raum ein, und um deren Geschwindigkeit
möglichst klein zu machen, ist die erste Trommel vorn beim Eintritt der Gase und des
Darrgutes am gröfsten, damit das feuchteste Darrgut möglichst langsam vorwärts gezogen
wird und möglichst lange mit den heifsesten Gasen in Berührung bleiben kann. Je trockener
das Darrgut im Laufe seines Weges wird, desto schneller soll es vorwärts getrieben werden
und desto schneller sollen auch die Heizgase vorwärts durch den Exhaustor getrieben werden.
Aus diesem Grande ist der Querschnitt der Darrtrommeln . bis zur1 Hälfte des ganzen-Systems
immer kleiner gemacht worden. In der zweiten Hälfte der Trommeln, da, wo die Heizgase kälter werden, mufs das Darrgut
länger mit den Heizgasen in Berührung bleiben. Aus diesem Grunde ist der zweite Theil der
Trommel stetig erweitert worden, so dafs das ganze Trommelsystem an den beiden Enden
gleichen Durchmesser hat. Denn es ist für die Haltbarkeit des gedarrten Materials entschieden
von erheblichem Vortheil, · wenn dasselbe möglichst abgekühlt mit der atmosphärischen
Luft nach dem Verlassen des Trockenapparates in Berührung kommt, um die Aufnahme von Feuchtigkeit zu verhindern.
Die Bewegung der Einzelntrommeln geschieht durch Zahnrädervorgelege und Zahnkranz und
wird die Lagerung der Trommeln durch Laufkranz und Laufrollen ausgeführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Darre mit kegelförmigen Trommeln von anfangs abnehmendem, nachher zunehmendem Querschnitt, bei welcher Darrgut und Heizgase den gleichen Weg machen, dadurch gekennzeichnet,, dafs jeder der Verbindungskanäle (B1 B2 B3J zwischen den in verschiedenen Höhen neben einander angeordneten Trommeln mit Einrichtungen versehen ist, welche die Entnahme bereits gedörrten und die Einführung des zu dörrenden Materials gestatten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76146C true DE76146C (de) |
Family
ID=349056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76146D Expired - Lifetime DE76146C (de) | Darre mit rohrenden kegelförmigen Trommeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76146C (de) |
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0
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