DE761471C - Einrichtung zum Messen oder Regeln von physikalischen Groessen - Google Patents

Einrichtung zum Messen oder Regeln von physikalischen Groessen

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DE761471C
DE761471C DES148153D DES0148153D DE761471C DE 761471 C DE761471 C DE 761471C DE S148153 D DES148153 D DE S148153D DE S0148153 D DES0148153 D DE S0148153D DE 761471 C DE761471 C DE 761471C
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DE
Germany
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current
direct current
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magnetic amplifier
torque
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Application number
DES148153D
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English (en)
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Wilhelm Geyger
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/012Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/016Automatic controllers electric details of the transmission means using inductance means

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  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

  • Einrichtung zum Messen oder Regeln von physikalischen Größen Bei den bekannten, auf der Kompensationsmethode beruhenden Einrichtungen zum Messen oder Regeln von physikalischen Größen wird eine der zu messenden oder zu regelnden physikalischen Größe entsprechende Gleichstromgröße oder ein dieser physikalischen Größe entsprechendes Drehmoment durch eine stetig veränderbare Vergleichsgleichstromgröße bzw. durch ein stetig veränderbares Vergleichsdrehmoment kompensiert. Ein diese Vergleichsgleichstromgröße bzw. dieses Vergleichsdrehmoment hervorrufender Gleichstrom wird mittels eines ohne mechanische Richtkraft arbeitenden Drehspulrnullinstrumentes und einer von diesem Nullinstrument gesteuerten Stromregleranordnung selbsttätig so geregelt, daß der Kompensationszustand herbeigeführt oder fortlaufend aufrechterhalten wird. Die von, der Stromregleranordnung, z. B. Schleifdrahtanordnung, Bolometerbrückenschaltung, Induktionsspulen-oder Photozellenanordnung, abgegebene und für die Speisung des anzuschließenden Meßgerätes oder Bürdernwiderstandes zur Verfügung stehende Energie beträgt hierbei höchstenfalls io bis ioo mW. Diese Energie reicht zwar für die Betätigung von Meßgeräten, z. B. Tintenschreiber oder Gleichstromamperestundenzähler, und für die Speisung von anderen Bürdenwiderständen, z. B. Relaiswicklungen, mit einem entsprechend geringen Eigenverbrauch aus, ermöglicht aber nicht die Speisung der bei vielen Aufgaben der Regeltechnik in Betracht kommenden Bürdenwiderstände, beispielsweise der Erregerwicklungen von elektrischen Maschinen, die eine sehr viel größere Energie von z. B. etwa ioo bis iooo W benötigen.
  • Man hat sich in solchen Fällen bisher in der Weise geholfen, daß man die von der Stromregleranordnung abgegebene Energie mit Elektronenröhren entsprechend verstärkt hat. Eine derartige Anordnung hat aber den Nachteil, daß die zur Verstärkung dienenden Elektronenröhren, die eine begrenzte Lebensdauer besitzen, von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden müssen. Außerdem stellen Verstärkerröhren mechanisch empfindliche Teile dar, die man bei rauhen Betriebsverhältnissen, z. B. im Kesselhaus oder auf Fahrzeugen, gern. vermeiden möchte.
  • Bekanntlich hat man bisweilen auch in denjenigen Fällen, in denen die an derartige Meß-oder Regeleinrichtungen anzuschließenden Meßgeräte oder Bürdenwiderstände nur einen Eigenverbrauch von etwa io bis ioo mW haben, Verstärkerröhren vorgesehen, beispielsweise bei den sogenannten lichtelektrischen Meß- und Regeleinrichtungen. Bei diesen Einrichtungen wird im allgemeinen eine Alkali- (z. B. Cäsium-) Photozelle benutzt, die von einer Lichtquelle beleuchtet wird, wobei die jeweilige Stärke der Belichtung von der jeweiligen Einstellung des mit einem Spiegel oder mit einer Blende ausgerüsteten Drehspulnullinstrumentes abhängig ist. Diese Photozelle, die als stetig veränderbarer elektrischer Widerstand wirkt, liegt in einer Brückenschaltung oder in einer Spannungsteilerschaltung an dem Gitter einer Elektronenröhre, deren zwischen Kathode und Anode ,,wirksamer Widerstand für die Stärke des die Vergleichsgleichstromgröße bzw. das Vergleichsdrehmoment hervorrufenden, stetig veränderbaren Gleichstromes maßgebend ist.
  • Bei lichtelektrischen Verstärkern hat man, um die erwähnten, mit der Verwendung von Verstärkerröhren verbundenen Unannehmlichkeiten zu vermeiden, bekanntlich auch den naheliegenden Versuch gemacht, die Alkaliphotozelle durch eine Sperrschichtphotozelle zu ersetzen und den von dieser Sperrschichtphotozelle unter dem Einfluß der Belichtung erzeugten Strom unmittelbar zum Hervorrufen der Vergleichsgröße zu benutzen. Eine solche Anordnung vermeidet zwar die Verwendung einer Verstärkerröhre, hat aber den grundsätzlichen und für die Praxis sehr wesentlichen Nachteil, daß die von der Sperrschichtphotozelle gelieferte und für die Speisung des anzuschließenden Meß- oder Regelgerätes zur Verfügung stehende Energie, die bekanntlich höchstenfalls nur etwa i mW beträgt, so gering ist, daß man hier nur sehr empfindliche Meßgeräte, z. B. Millivoltmeter oder Fallbügelschreiber mit Drehspulmeßwerken hoher Empfindlichkeit, mit einem Eigenverbrauch von nur etwa o,i bis i mW anschließen kann, aber nicht die einen bedeutend größeren Eigenverbrauch von etwa io -1 bis io - 2 W aufweisenden Drehspultintenschreiber oder Gleichstromamperestundenzähler oder andere Bürdenwiderstände mit einem noch größeren Eigenverbrauch von etwa i bis io W.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine auf dem Kompensationsverfahren beruhende Meß- oder Regeleinrichtung, die einerseits die Verwendung von Verstärkerröhren grundsätzlich vermeidet und die andererseits Meß- oder Regelgeräte oder andere Bürdenwiderstände mit einem verhältnismäßig großen Verbrauch, beispielsweise etwa i bis iooo W, anzuschließen ermöglicht. Die Erfindung geht zunächst von dem naheliegenden Gedanken aus, in derartigen Meß- oder Regeleinrichtungen die bei der Speisung von Bürdenwiderständen mit größerem Verbrauch notwendige Verstärkung nicht mit Elektronenröhren, sondern mit einem mit gleichstromvormagnetisierten Drosselspulen arbeitenden sogenannten magnetischen Verstärker durchzuführen, dessen Anwendung in der Meß- und Regeltechnik bereits vorgeschlagen worden ist. Die Erfindung geht aber auch noch von der Erkenntnis aus, daß solche magnetischen Verstärker, insbesondere solche für größere Leistungen, im allgemeinen keine geradlinig verlaufende Kennlinie besitzen, d. h. der Ausgangsstrom ist dem Eingangsstrom nicht proportional, und daß weiterhin der Verstärkungsfaktor, d. h. das Verhältnis zwischen dem Ausgangsstrom und dem Eingangsstrom, nicht konstant ist, sondern vielmehr von verschiedenartigen Einflußgrößen, z. B. von Spannungs- und Frequenzänderungen der den magnetischen Verstärker speisenden WechselstromquelleundvonTemperatureinflüssen u. dgl., in mehr oder weniger starkem Maße abhängig ist.
  • Die Erfindung zeigt nun erstmalig, wie man durch eine besondere Art der Schaltungsanordnung einer derartigen in Verbindung mit einem magnetischen Verstärker arbeitenden Meß- oder Regeleinrichtung den außerordentlich großen und für die praktische Brauchbarkeit entscheidenden Vorteil erreichen kann, daß die Genauigkeit der Messung oder Regelung durch den nichtlinearen Verlauf der Kennlinie des magnetischen Verstärkers und durch die durch die erwähnten Einflußgrößen verursachten Änderungen des Verstärkungsfaktors des magnetischen Verstärkers grundsätzlich nicht beeinflußt wird.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung, bei der eine der zu messenden oder zu regelnden physikalischen Größe entsprechende Gleichstromgröße oder ein dieser physikalischen Größe entsprechendes Drehmoment kompensiert wird durch eine stetig veränderbare Vergleichsgleichstromgröße bzw. durch ein stetig veränderbares Vergleichsdrehmoment und bei der ein diese Vergleichsgleichstromgröße bzw. dieses Vergleichsdrehmoment hervorrufender Gleichstrom mittels eines ohne mechanische Richtkraft arbeitenden Drehspulnullinstrumentes und einer von diesem Nullinstrument gesteuerten Stromregleranordnung selbsttätig so geregelt wird, daß der Kompensationszustand herbeigeführt oder fortlaufend aufrechterhalten wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Nullinstrument gesteuerte Stromregleranordnung unmittelbar mit den Steuerwicklungen eines vorzugsweise mit Rückkopplung arbeitenden magnetischen Verstärkers von an sich bekannter Art verbunden ist und daß in den Ausgangsstromkreis dieses magnetischen Verstärkers sowohl das die zu kompensierende Gleichstromgröße bzw. das zu kompensierende Drehmoment erfassende Meßgerät oder der Bürdenwiderstand einer Regeleinrichtung als auch eine Widerstands-oder Drehspulanordnung eingefügt ist, die von dem die Vergleichsgleichstromgröße bzw. das Vergleichsdrehmoment hervorrufenden, durch das richtkraftlose Nullinstrument selbsttätig geregelten Gleichstrom durchflossen oder beeinflußt wird.
  • In manchen Fällen ist es zweckmäßig, die der Erfindung entsprechende Meß- oder Regeleinrichtung so auszubilden, daß sowohl das die zu kompensierende Gleichstromgröße bzw. das zu kompensierende Drehmoment erfassende Meßgerät oder der Bürdenwiderstand einer Regeleinrichtung als auch die von dem selbsttätig geregelten Gleichstrom durchflossene Widerstands- oder Drehspulanordnung gleichzeitig auch noch von einem annähernd konstanten, diesem Gleichstrom entgegenwirkenden Hilfsgleichstrom durchflossen wird, der vorzugsweise über eine Gleichrichteranordnung der den magnetischen Verstärker speisenden Wechselstromquelle entnommen wird.
  • Die Erfindung bietet weiterhin die wertvolle Möglichkeit, die durch die magnetische Trägheit der gleichstromvormagnetisierten Drosselspulen des magnetischen Verstärkers hervorgerufene verzögernde Wirkung des von der Stromregleranordnung beeinflußten magnetischen Verstärkers auf den Einstellvorgang des Nullinstrumentes und gegebenenfalls auch durch die zu regelnde Anordnung, z. B. eine elektrische Maschine, verursachten Trägheitserscheinungen in an sich bekannter Weise durch eine differenzierende Rückführung bewirkende Mittel in dem erforderlichen Maße auszugleichen. Erfindungsgemäß ist es dabei in manchen Fällen besonders zweckmäßig, diese eine differenzierende Rückführung bewirkenden Mittel in den Eingangsstromkreis des magnetischen Verstärkers einzufügen.
  • Die Erfindung betrifft außerdem die bekannten lichtelektrischen Meß- und Regeleinrichtungen und ist hier dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Photozellenanordnung in an sich bekannter Weise vorgesehene Sperrschichtphotozelle unmittelbar mit den Steuerwicklungen eines vorzugsweise mit Rückkopplung arbeitenden magnetischen Verstärkers verbunden ist und daß in den Ausgangsstromkreis sowohl das die zu kompensierende Gleichstromgröße bzw. das zu kompensierende Drehmoment erfassende Meßgerät oder der Bürdenwiderstand einer Regeleinrichtung als auch die Widerstands-oder Drehspulanordnung eingefügt ist, die von dem die Vergleichsgleichstromgröße bzw. das Vergleichsdrehmoment hervorrufenden, durch das richtkraftlose Nullinstrument selbsttätig geregelten Gleichstrom durchflossen wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von vier Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Fig. i zeigt als erstes Ausführungsbeispiel eine Einrichtung zum selbsttätigen Regeln eines den Bürdenwiderstand RB durchfließenden, z. B. zu Eichzwecken dienenden Gleichstromes I2, der einem aus den beiden rückgekoppelten Drosselspulen. Li, L2 und einer Kupferoxydul-oder Selengleichrichteranordnung G in Graetzschaltung bestehenden magnetischen Verstärker von an, sich bekannter Art entnommen wird. Die von der Lichtquelle (Glühlampe) A über den Spiegel S des Drehspulnullinstrumentes N ohne mechanische Richtkraft belichtete Sperrschichtphotozelle Ph ist unmittelbar mit den Steuerwicklungen der beiden. Drosselspulen L1, L2 verbunden. Die konstante Spannung EN des Normalelementes Y und der von dem konstant zu haltenden Strom I2 an dem Hilfswiderstand (Kompensationswiderstand) R hervorgerufene Spannungsabfall UX = I, . R sind gegeneinandergeschaltet. In den Kompensationsstromkreis ist die Drehspule D des Nullinstrumentes N eingefügt und außerdem noch die Sekundärwicklung WZ einer zur differenzierenden Rückführung dienenden Gegeninduktivität W1, W2, deren Primärwicklung W1 ebenfalls von dem Strom I2 durchflossen wird. Diese differenzierende Rückführung ermöglicht in. an sich bekannter Art, die Wirkung der magnetischen Trägheit der rückgekoppelten Drosselspulen Li, L2 in dem erforderlichen Maße auszugleichen. Die Drosselspulen L1, L2 nebst Gleichrichteranordnung G sowie die Lichtquelle A sind unter Zwischenschaltung eines zur Anpassung der gesamten Einrichtung an die Nennspannung des Wechselstromnetzes, z. B. iio oder 22o V, dienenden Isoliertransformators T an das Wechselstromnetz angeschlossen.
  • Die in Fig. i dargestellte erfindungsgemäße Regeleinrichtung arbeitet folgendermaßen: Nach Fig. 2, welche den Ausgangsstrom I2 in Abhängigkeit vom Eingangsstrom Il für verschiedene Werte der Wechselstromnetzspannung U darstellt (für U = 200 V, 220 und 240 V), ist für den konstant zu haltenden Ausgangsstrom I2 = 8o m A jedem dieser Spannungswerte ein bestimmter Wert des Eingangsstromes Il zugeordnet (I." = 1,85 m A für U = Zoo V, I1 = 1,25 mA für U = 22o V und Il' = o,75 mA für U = 240 V), der von der Sperrschichtphotozelle Pla unter Einfluß der Belichtung geliefert werden muß. Beispielsweise wird bei U = 220 V das ohne mechanische Richtkraft arbeitende Nullinstrument N mit seinem Spiegel S eine solche Stellung einnehmen, daß der von der Sperrschichtphotozelle abgegebene Strom gleich 1,25 mA und demzufolge der im Ausgangsstromkreis des magnetischen `Verstärkers fließende Strom 12 gleich 8o m A ist. Wird nun, wenn die konstante Spannung Ev des Normalelementes 1' gleich i V ist, der Kompensationswiderstand R gleich 12,5 Ohm gewählt, so ist U, = 12- R = o,oS 12,5 = E4: = i V, und der im Kompensationsstromkreis, d. h. in der Drehspule D des Nullinstrumentes N fließende Strom I,; ist dann gleich Null. Wenn nun die Wechselstromnetzspannung U beispielsweise auf Zoo V sinkt, dann tritt in dem Kompensationsstromkreis ein Ausgleichstrom I _v auf, der die Drehspule D des Nullinstrumentes N und damit den Spiegels in solcher Weise verstellt, daß die Photozelle Pla etwas mehr belichtet wird, und zwar in solchem Maße, daß der von der Photozelle Pia abgegebene Strom Il gleich 1,85 mA und demzufolge der im Ausgangsstromkreis des magnetischen Verstärkers fließende Strom I2 wieder gleich 8o m A ist. Umgekehrt wird, wenn die Wechselstromnetzspannung U beispielsweise auf 240 V ansteigt, in dem Kompensationsstromkreis ein Ausgleichstrom Iv auftreten, der die Drehspule D des Nullinstrumentes N und damit den Spiegel S in solcher Weise verstellt, daß die Photozelle Pia etwas weniger belichtet wird, und zwar in solchem Maße, daß der von der Photozelle Pia abgegebene Strom I, gleich o,75 mA und demzufolge der im Ausgangsstromkreis des magnetischen Verstärkers fließende Strom I2 wieder gleich 8o m A ist. Das Drehspulnullinstrument N stellt also fortlaufend seinen Spiegel S und damit die Belichtung der Photozelle Pla so ein, daß die am konstanten Kompensationswiderstand R wirksame Spannung Ur und somit der diesen Widerstand R durchfließende AusgangsstromI2, der dem Bürdenwiderstand Rn zugeführt wird, konstant bleibt. Dabei kann die bei sehr schnellen Spannungsänderungen sich in manchen Fällen störend bemerkbar machende Wirkung der magnetischen Trägheit der Drosselspulen Li, L2 durch die Wirkung der in an sich bekannter Weise eine differenzierende Rückführung ergebenden Gegeninduktivität 11'11I'2 in dem erforderlichen Maße ausgeglichen «-erden, wobei die in der Sekundärwicklung 1I'2 jeweils induzierte und in den Kompensationsstromkreis eingeführte Hilfsspannung dem Differentialquotienten des die Primärwicklung i1'1 durchfließenden Stromes I2 entspricht.
  • Fig.3 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel eine Einrichtung zum Messen des von einem Wattmeter IV U IVI RL jeweils erzeugten Drehmomentes, das als Zeigerausschlag eines Strommessers j41, z. B. eines Drehspultintenschreibers, linear abgebildet werden soll. Die aus zwei hintereinandergeschalteten Teilen bestehende feste Wicklung 1-17I des Wattmeters wird von dem Wechselstrom Iw durchflossen, während die bewegliche Wicklung (Drehspule) IVU des Wattmeters in der üblichen Weise über einen konstanten Vorwzderstand Ru an die Wechselspannung Uw angeschlossen ist. Die Drehspule 117a des Wattmeters T', WL Ri, die Drehspule D des Nullinstrumentes N und die Abdeckfahne F einer von der Batterie B gespeisten Bolometerbrückenschaltung (r1 und r2 = Bolometerwiderstände, r3 und r, = feste Widerstände) sitzen auf einer gemeinsamen, beispielsweise in Spitzen gelagerten Achse, auf die praktisch keine mechanische Richtkraft einwirkt, weil die zu den beiden Drehspulen IVi und D führenden Stromzuführungsbändchen so dünn gewählt sind, daß das von denselben ausgeübte, sehr schwache Drehmoment gegenüber dem zu messenden Drehmoment des @#@'attmeters vernachlässigt werden darf.
  • Der Strommesser 11, der von einem dem zu messenden Drehmoment des Wattmeters 11'L 1I ,Ra proportionalen Strom durchflossen werden soll, und die Drehspule D des Nullinstrumentes N sind hintereinandergeschaltet und werden von einem Differenzstrom I31 = 12-13 durchflossen, der in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise von dem von der Bolometerbrückenschaltung B, r1 r2 r3 r.4 abgegebenen Strom I1 abhängig ist. Der annähernd konstante Hilfsstrom 13, der über eine Gleichrichteranordnung G$ und über die Vor«-iderstände RV', RF" und über einen Isoliertransformator TH der Wechselstromquelle entnommen wird, wird nun so (gleich 5o mA) gewählt, daß 13I = I2-13 = o ist, wenn die Bolometerbrückenschaltung nur den Strom 1i = o,5 m A abgibt. Dies entspricht dem Fall, daß das zu messende Drehmoment des Wattmeters gleich Null ist. Steigt nun das zu messende Drehmoment auf seinen Höchstwert an, dann dreht sich die Abdeckfahne F und beeinflußt die Bolometerbrückenschaltung bedeutend stärker, und zwar in solchem Maße, daß der von der Bolometerbrückenschaltung abgegebene Strom I1 gleich 3 mA und der Differenzstrom lir = I.-I, = ioo-5o = 5o mA ist. Das Nullinstrument N stellt also fortlaufend die Abdeckfahne F und damit die Stromabgabe der Bolometerbrückenschaltung so ein, daß in dem Strombereich Im = o bis 5o mA der dem Strommesser M jeweils zugeführte StromI2 dem zu messenden. Drehmoment des Wattmeters proportional ist.
  • Fig.5 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel eine Einrichtung zum Messen eines schwachen Gleichstromes Ix, der seine Richtung ändern kann und der als Zeigerausschlag eines Strommessers M, z. B. eines Drehspultintenschreibers, linear abgebildet und gleichzeitig auch noch. durch einen Gleichstromamperestundenzähler Z integriert werden soll. Der zu messende StromIg und der dem Strom Im= I, -I, proportionale Vergleichsstrom Ia = IM # R/ (R + Re) werden in der Drehspule D des ohne mechanische Richtkraft arbeitenden Nullinstrumentes N unmittelbar überlagert. Durch Verändern. der Widerstände R und Re, die während der Messung konstant bleiben, kann der Meßbereich der Einrichtung geändert werden. Der dem Vorwiderstand Re parallel geschaltete Kondensator C bewirkt in an sich bekannter Weise eine differenzierende Rückführung, durchwelche die bei sehr schnellen Änderungen des zu messenden Stromes Ix sich. in manchen Fällen störend bemerkbar machende Wirkung der magnetischen Trägheit der rückgekoppelten Drosselspulen L1, L2 auf dein Einstellvorgang des Nullinstrumentes N in dem erforderlichen Maße ausgeglichen werden kann. In den Meßgeräten M, Z und in der Widerstandskombination R, Re fließt ein Differenzstrom Im = I2-,3, der in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise von dem von der Schleifdrahtanordnung B, RS K über den Vorwiderstand Ry abgegebenen Strom Il abhängig ist. Der annähernd konstante Hilfsstrom I3, der über eine Gleichrichteranordnung G$ und über die Vorwiderstände Ry', RF" und über einen Isoliertransformator Tg der Wechselstromquelle entnommen wird, wird nun, so (gleich 7o mA) gewählt, daß Im = I2-13 = o ist, wenn der Schleifkontakt K des Schleifdrahtes Rs so eingestellt wird, daß der von der Schleifdrahtanordnung B, Rs K abgegebene Strom 111,5 mA beträgt. Dies entspricht dem Fall, _daß der zu messende Strom Ix gleich Null ist. Steigt nun Ix auf seinen positiven Höchstwert, dann dreht sich der Schleifkontakt K in einer solchen Richtung (nach oben) und in. solchem Maße, daß der von der Schleifdrahtanordnung B, RS K abgegebene Ström Il gleich 3 mA und der Differenzstrom IM = I2 -I3 = roo -7o = +3o mA ist: Steigt jedoch Ix auf seinen negativen Höchstwert, dann dreht sich der Schleifkontakt K in entgegengesetzter Richtung (nach unten) und in solchem Maße, daß der von der Schleifdrahtanordnung B, Rs K ab- gegebene Strom Il gleich Null und der Differenzstrom Zu = I2-13 = 40-70 = -3o mA ist. Das Nullinstrument N stellt also fortlaufend den Schleifkontakt K so ein, daß in dem Strombereich Im = o bis ± 30 mA der den Meßgeräten M und Z jeweils zugeführte Strom Im dem zu messenden Strom IX proportional ist. Dabei wird die bei sehr schnellen Änderungen des Stromes Ix sich in manchen Fällen störend bemerkbar machende Wirkung der magnetischen Trägheit der rückgekoppelten Drosselspulen L1, L2 in an sich bekannter Weise durch die Wirkung des eine differenzierende Rückführung ergebenden Kondensators C, der dem Nullinstrument N einen zusätzlichen, dem Differentialquotienten des Stromes Im entsprechenden Strom zuführt, in dem erforderlichen Maße ausgeglichen.
  • Fig. 7 zeigt als viertes Ausführungsbeispiel eine Einrichtung zum selbsttätigen Regeln einer beispielsweise einem zu eichenden Wechselstrommotorzähler Zw zugeführten Wechselspannung Uyy, deren jeweils einzustellender Wert an dem Präzisionsspannungsmesser MU direkt abgelesen werden kann. Der den Wechselstromkreis des Zählers Zw speisende Generator H hat hier zwei Erregerwicklungen WE und WE", von denen die erste, WE', von einem annähernd konstanten Erregerstrom IE in der üblichen Weise erregt wird, während die zweite, WE ', von dem Differenzstrom Im = I2-I3 durchflossen wird, der hier als zusätzlicher Erregerstrom wirkt und die von dem Haupterregerstrom IE hervorgerufene Erregung des Gernerators H verstärkt oder vermindert. Der dem magnetischen: Verstärkermit den rückgekoppelten Drosselspulen L1, L2 und dem Gleichrichter G entnommene Gleichstrom I2 ist abhängig von der jeweiligen Stärke des der Stromregleranordnung SR entnommenen Steuerstromes Il, wobei die Stromregleranordnung wiederum in der in. den drei ersten Ausführungsbeispielen erläuterten Weise von dem ohne mechanische Richtkraft arbeitenden Drehspulnullinstrument N gesteuert wird, dessen Drehspule D von dem Differenzstrom IN = Is -Iu durchflossen wird und die Steuerfahne F im Sinne der Herbeiführung oder Aufrechterhaltung des Kompensationszustandes selbsttätig steuert. Die Stärke des der Drehspule zugeführten Hilfsstromes Is, der dem Sollwert der konstant zu haltenden Spannung Uw entspricht, kann von Hand mittels der Spannungsteilerschaltung Bs ys Ks yy stetig verändert und so eingestellt werden, daß sie gleich demjenigen Wert des Gleichstromes ist, welcher dem Sollwert der jeweils konstant zu haltenden Wechselspannung Uw entspricht, wobei der Gleichstrom IU', weil er über eine Gleichrichteranordnung GM nebst Vorwiderstand RM' und RM ' von der Wechselspannung Uyy abgenommen wird, dieser Wechselspannung proportional ist. Hat die Wechselspannung Uw ihren Sollwert, dann hat der der Erregerwicklung W_ J' zugeleitete Erregerstrom Im einen bestimmten Wert, der gleich Null sein kann, wobei dann die Erregung des Generators H nur durch den der Erregerwicklung tI'E zugeführtenHaupterregerstrom I_, erfolgt. Steigt nun die Wechselspannung Uw aus irgendeinem Grunde, beispielsweise infolge einer Erhöhung des Erregerstromes I_, an, dann dreht sich die Steuerfahne F der Stromregleranordnung SR in solcher Richtung und in einem solchen Maße, daß der von der Stromregleranordnung SR abgegebene Steuerstrom Il für die Steuerwicklungen des magnetischen Verstärkers und der diesem Verstärker entnommene Differenzstrom 1.31 = I. -I3 sich in solcher Weise ändern, daß die Erregung des Generators H so weit vermindert wird, daß die Wechselspannung Uw wieder ihren Sollwert annimmt. Umgekehrt wird sich, wenn diese Spannung Uwa aus irgendeinem Grunde, beispielsweise infolge einer Verminderung des Erregerstromes I_r, abnimmt, die Steuerfahne F der Stromregleranordnung SR in entgegengesetzter Richtung und in einem solchen Maße drehen, daß der Steuerstrom Il und der Differenzstrom Iu = I.-I3 sich in solchem Maße ändern, daß die Erregung des GeneratorsH so weit verstärkt wird, daß die Wechselspannung Uw wieder ihren Sollwert annimmt. Hierbei ist der der Drehspule D des Nullinstrumentes A' zugeleitete Hilfsstrom IS dem einzustellenden und selbsttätig konstant zu haltenden Spannungswert Uw streng verhältnisgleich, und es kann daher der jeweils eingestellte Spannungswert L'ji- auch an einem mit der Drehspule D in Reihe geschalteten Strommesser As unmittelbar abgelesen werden, dessen Skala dann in Spannungseinheiten zu teilen ist. Man kann jedoch unter 'Weglassung des Strommessers As auch einfach so vorgehen, daß man den Hilfsstrom IS durch Betätigen des Schleifkontaktes his von Hand so lange verändert, bis der Präzisionsspannungsmesser Mu auf den dem Sollwert der Wechselspannung Uu- entsprechenden Teilstrich einspielt.
  • Das Ausführungsbeispiel in Fig. 7 zeigt auch noch die bereits erwähnte, durch die Erfindung gegebene wertvolle Möglichkeit, die durch die zu regelnde Anordnung verursachten Trägheitserscheinungen, und zwar im vorliegenden Falle beispielsweise die Verzögerungswirkung, die durch das Nachhinken des für die Stärke der Erregung maßgebenden magnetischen Flusses gegenüber dem Erregerstrom bzw. den Erregeramperewindungen verursacht wird, durch An-Ev endung eines elektrischen Differenzierungsgliedes in dem erforderlichen Maße auszugleichen, vorzugsweise durch die Anwendung eines in dem Steuerstromkreis des magnetischen Verstärkers liegenden Kondensators CD, der dem hochohmigen Widerstand RD parallel geschaltet ist und der den Steuerwicklungen der rückgekoppelten Drosselspulen L1, L.., einen zusätzlichen Strom zuführt, der von der Geschwindigkeit abhängt, mit der sich die Steuerfahne F der Stromregleranordnung SR beim Auftreten einer Abweichung vom Kompensationszustand bewegt.
  • Der Anwendungsbereich der Erfindung kann dadurch bedeutend erweitert und beispielsweise auf das Gebiet der selbsttätigen Spannungsregelung von elektrischen Maschinen von sehr großer Leistung ausgedehnt werden, daß man den von der Stromregleranordnung unmittelbar beeinflußten magnetischen Verstärker als mehrstufigen Verstärker ausbildet, wobei z. B. der Ausgangsstufe eines zweistufigen magnetischen Verstärkers eine für die Speisung der Erregerwicklung eines größeren Generators zur Verfügung stehende Energie von etwa ioo bis iooo W entnommen werden kann. In allen Fällen, so auch bei den in den vier Ausführungsbeispielen der Fig. i, 3, j und 7 dargestellten erfindungsgemäßen Meß- bzw. Regeleinrichtungen, haben Abweichungen der Kennlinie des magnetischen Verstärkers von der Linearität, Änderungen des Verstärkungsfaktors des magnetischen Verstärkers sowie auch die betriebsmäßig auftretenden Spannungs- und Frequenzänderungen des den magnetischen Verstärker speisenden Wechselstromnetzes oder einer anderen zur Speisung des magnetischen Verstärkers dienenden Wechselstromquelle grundsätzlich keinen Einfluß auf die Genauigkeit der mit der Erfindung durchgeführten Messung oder Regelung, weil die durch alle diese Änderungen hervorgerufenen Einwirkungen infolge der besonderen erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung des magnetischen Verstärkers in der Meß- oder Regeleinrichtung von dem Nullinstrument selbst durch entsprechende Änderung der Einstellung der Steuerfahne der Stromregleranordnung selbsttätig und vollständig ausgeglichen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Messen oder Regeln von physikalischen Größen, bei der eine der zu messenden oder zu regelnden physikalischen Größe entsprechende Gleichstromgröße oder ein dieser physikalischen Größe entsprechendes Drehmoment kompensiert wird durch eine stetig veränderbare Vergleichsgleichstromgröße bzw. durch ein stetig veränderbares Vergleichsdrehmoment und bei der ein diese Vergleichsgleichstromgröße bzw. dieses Vergleichsdrehmoment hervorrufender Gleichstrom mittels eines ohne mechanische Richtkraft arbeitenden Drehspulnullinstrumentes und einer von diesem Nullinstrument gesteuerten Stromregleranordnung selbsttätig so geregelt wird, daß der Kompensationszustand herbeigeführt oder fortlaufend aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Nullinstrument (N) gesteuerte Stromregleranordnung (A, S, Ph bzw. B, YI Y2 Y3 Y4, F bzw. B, Rs K bzw. SR) unmittelbar mit den Steuerwicklungen eines vorzugsweise mit Rückkopplung arbeitenden magnetischen Verstärkers (Li, L2, G) von an sich bekannter Art verbunden ist und daß in den Ausgangsstromkreis dieses magnetischen Verstärkers (Li, L2, G) sowohl das die zu kompensierende Gleichstromgröße (EN bzw. Ix bzw. Is) bzw. das zu kompensierende Drehmoment (des Wattmeters WU, WI, Ra) erfassende Meßgerät (M bzw. M und Z) oder der Bürdenwiderstand (RB bzw. WB'') einer Regeleinrichtung als auch eine Widerstands-oder Drehspulanordnung (R bzw. R, Re bzw. D) eingefügt ist, die von dem die Vergleichsgleichstromgröße (UK bzw. ID bzw. IU) bzw. das Vergleichsdrehmoment hervorrufenden, durch das richtkraftfreie Nullinstrument (N) selbsttätig geregelten Gleichstrom (I2) durchflossen oder beeinflußt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das die . zu kompensierendeGleichstromgröße (INbzw.Is) bzw. das zu kompensierende Drehmoment (des Wattmeters WU, Wz, RU) erfassende Meßgerät (M bzw. M und Z) oder der Bürdenwiderstand (RB bzw. WB") einer Regeleinrichtung als auch die von dem selbsttätig geregelten Gleichstrom (I2) durchflossene Widerstands- oder Drehspulanordnung (R bzw. R, R6, bzw. D) gleichzeitig auch noch von einem annähernd konstanten, diesem Gleichstrom (I2) entgegenwirkenden Hilfsgleichstrom (I3) durchflossen wird, der vorzugsweise über eine Gleichrichteranordnung (G$) der den magnetischen Verstärker (L1, L2, G) speisenden Wechselstromquelle (U) entnommen wird.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die magnetische Trägheit der gleichstromvormagnetisierten, vorzugsweise rückgekoppelten Drosselspulen (L1, L2) hervorgerufene verzögernde Wirkung des von der Stromregleranordnung (A, S, Ph bzw. B, r, Y, Y3 Y
  4. 4, F bzw. B, Rs, K bzw. SR) beeinflußten magnetischen Verstärkers (L1, L2, G) auf den Einstellvorgang des Nullinstrumentes (N) und gegebenenfalls auch durch die zu regelnde Anordnung, z. B. eine elektrische Maschine, verursachten Trägheitserscheinungen in an sich bekannter Weise durch eine differenzierende Rückführung bewirkende Mittel (W1, W2 bzw. C bzw. CD) in dem erforderlichen Maße ausgeglichen werden. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die differenzierende Rückführung bewirkenden Mittel (CD) in dem Steuerstromkreis des magnetischen Verstärkers (L1, L2, G) liegen.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß eine als Stromregleranordnung wirkende Photozellenanordnung in an sich bekannter Weise eine Sperrschichtphotozelle (Ph) hat, die unmittelbar mit den Steuerwicklungen eines vorzugsweise mit Rückkopplung arbeitenden magnetischen Verstärkers (L1, L2, G) verbunden ist, und daß in den Ausgangsstromkreis dieses magnetischen Verstärkers (Ll, L2, G) sowohl das die zu kompensierende Gleichstromgröße (EN) bzw. das zu kompensierende Drehmoment erfassende Meßgerät oder der Bürdenwiderstand (RB) einer Regeleinrichtung als auch eine Widerstands-oder Drehspulanordnung (R) eingefügt ist, die von dem die Vergleichsgleichstromgröße (UB) bzw. das Vergleichsdrehmoment hervorrufenden, durch das richtkraftfreie Nullinstrument (N) selbsttätig geregelten Gleichstrom (I2) durchflossen wird.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Verstärker als mehrstufiger, vorzugsweise als zweistufiger magnetischer Verstärker von an sich bekannter Art ausgebildet ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098573B (de) * 1956-08-22 1961-02-02 Lothar Franke Daemmerungsschalter
DE1148309B (de) * 1957-07-31 1963-05-09 Siemens Ag Einstellen der Ein- bzw. Ausschalthelligkeit eines lichtgesteuerten Schalters, insbesondere Daemmerungsschalters
DE1227673B (de) * 1956-06-27 1966-10-27 Licentia Gmbh Nichtlinearer elektrischer Messwertwandler

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