DE7616794U - Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Heizkörpern - Google Patents

Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Heizkörpern

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DE7616794U
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DE
Germany
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fan
radiators
cladding
radiator
outlet opening
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Expired
Application number
DE19767616794
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English (en)
Original Assignee
Scholz, Hans-Guenther, 3400 Goettingen
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Application filed by Scholz, Hans-Guenther, 3400 Goettingen filed Critical Scholz, Hans-Guenther, 3400 Goettingen
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Expired legal-status Critical Current

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Description

PATENTANWÄLTE
DiPL.-iNQ. RUDOLF BlBRACH D-sioo qöttinqen, 17.05.1976
POTTERWEG 6
DiPL.-iNQ. ELMAR REHBERQ TEUFON:(0551) 578t3
"OSTSCHECKKONTO: HANNOVER 115763-301 BANKKONTO: DEUTSCHE BANK AQ
COTfINQEN NR. 1/85900 PATENTANWÄLTE BIBRACH U. REHBERQ, POSTFACH 738, 3400 QOTTINqEN
BEI ANTWORT BITTE ANGEBEN:
MtIN ZEICHEN: 9362/n6 IHR ZEICHL.
Hans-Günter Scholz, 3400 Göttingen I, Zum Ortloh 17
Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Heizkörpern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Heizkörpern, wie Radiatoren, Konvektoren von Zentralheizungsanlagen. Bekanntlich stehen derartige Heizkörper zumeist in Wandnähe der zu beheizenden Räume und sind zumeist weitgehend freistehend vor der Wand angeordnet bzw, teilweise in sogenannten Heizkörpernischen unter Fer.atern eingebaut. Radiatoren geben ihre Wärme in erster Linie als Strahlungswärme ab, während Konvektoren mit einer schachtartigen Verkleidung versehen sind, indem die in Fußbodennähe von unten durch die Heizkörperrippen eintretende Kaltluft nach oben steigt und am Oberende des Schachtes austritt. Es gibt auch kombinierte mehrschichtige Plattenheizkörper, die sowohl Wii© ein Konvektor wirken als auch wie ein Radiator. In allen drei Fällen erfolgt jedoch die Luftumwälzung durch Thermik, die von der vorhandenen Wärmequelle abhängig ist. Je größer die Temperaturdifferenz der Wärmequelle zur Temperatur der Raumluft ist, um so schneller erfolgt die Luftumwälzung. Da Zentral heizkörper üblicherweise aber nur mit einer
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Vörlauftemperatur von höchstens 85 Celsius arbeiten, reicht diese Temperatur selten aus, um die Raumluft in den von den Heizkörpern am weitesten entfernt liegenden Raumbereichen genügend zu erwärmen. Es bildet sich ein erhebliches Temperaturgefälle, wodurch für den Bewohner ein Unbehaglichkeitsgefuhl entsteht»
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln die vorhandenerWärmekapazität solcher Heizkörper schneller an die Raumluft abzugeben und auch schneller und besser an die vom Heizkörper entfernter liegenden Raumbereiche abzugeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine den Heizkörper umgebende Verkleidung mit einer ein Gebläse aufnehmenden Einlaßöffnung und einer die vom Gebläse eingeförderte Raumluft freigebenden Auslaßöffnung· Bei Radiatoren ist die Auslaßöffnung vorzugsweise über deren frontseitige Gesamthöhe angeordnet. Bei Konvektoren ist die Auslaßöffnung unterhalb der oberen Verkleidung über deren Gesamtlänge angeordnet ο
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Gebläse im hinteren Bereich der seitlichen Verkleidung in einem Freiraum zwischen der Heiz? körperrückseite und der rückwärtigen Verkleidung angeordnet.
Die gemeinsam eine Verkleidung bildenden Seitenteile sowie die obere und untere Abdeckung sind rahmenartig miteinander lösbar verbunden. Das Gebläse ist vorzugsweise durch ein Ziergitter verkleidet. Dieses und/oder die Verkleidung sind außerdem mit den Luftstrom umlenkenden Leitblechen ausgestattet.
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Vorzugsweise ist das elektrische Gebläse von einem Thermostatschalter geschaltet und weist einen verstellbaren Vorwiderstand auf.
Der Erfindungsgedanke, der die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in einem AusEuhrungsbeispiel anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen Radiator mit den einzelnen
noch nicht zusammengesetzten Teilen der Verkleidung und
Fig. 2 in schematischer Draufsicht einen im Wandbereich angeord
neten Radiator mit Verkleidung.
Der in dem gezeigten Ausfuhrungsbeispiel als Radiator ausgebildete Heizkörper 2 ist im Abstand von einer Wand 1 angeordnet, so daß zwischen der Ruckseite des Heizkörpers 2 und der Wand 1 ein Freiraum 4 gebildet ist. Über die Vor- und Rücklaufleitungen 3 wird der Heizkörper 2 versorgt.
Die Verkleidung wird gebildet durch die beiden Seitenteile 5 und 6 und die obere Abdeckung und untere Abdeckung 7. Die hintere Verkleidung wird durch die Wand 1 gebildet. Steht der Heizkörper 2 völlig frei, so muß die gezeigte Verkleidung 5, 6, 7 und 8 durch eine entsprechende Rückwand ergänzt werden. Im Bereich des Freiraumes 4 ist an einem Seitenteil 5 ein Gebläse 11 angeordnet, welches unmittelbar vor der Einlaßöffnung 12 an der seitlichen Verkleidung 5 befestigt ist. Die Einlaßöffnung des Gehäuses 10 ist durch ein Ziergitter 9 verkleidet. Zur besseren Luftumlenkung ist im Bereich der Einlaßöffnung 12 ein Leitblech 13 angeordnet.
Die Raumluft wird vom Gebläse 11 angesaugt und durch die Einlaß-
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öffnung 12 in den Freiraum 4 hinter dem Heizkörper 2 eingeblasen und tritt frontseitig durch die Heizkörperrippen hindurch als Warmluft aus und verteilt sich schnell und gleichmäßig über den ganzen Raum. Diese schnelle und zwangsweise erfolgende Luftumwälzung sorgt dafür, daß auch die vom Heizkörper 2 entfernter liegenden Raumbereiche ausreichend mit Wärme versorgt werden. Der Wirkungsgrad des Heizkörpers 2 ist damit ganz erheblich verbessert, was dazu führen kann, daß kleinere bzw. weniger Heizkörper in einem Raum zur Beheizung vorgesehen werden können. Bestehende Anlagen können mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur gefahren werden.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Gebläse 11 seitlich an der Verkleidung angeordnet. Es is· selbstverständlich auch möglich, das Gebläse unter dem Heizkörper anzuordnen, was sich besonders bei Konvektoren empfiehlt.
Das Gebläse 11 ist vorzugsweise durch einen Thermostatschalter geschaltet und weisfi einen verstellbaren Vorwiderstand auf, mit dem die Laufgeschwindigkeit des Gebläses 11 nach Bedarf reguliert werden kann. Die elektrische Energie für das Gebläse 11 erfolgt über die ohnehin vorhandene Stromversorgung,,
Wie aus Fig. 1 deutlich ersichtlich ist, sind die einzelnen Verkleidungsteile 5, 6, 7 und 8 leicht lösbar miteinander verbunden, so daß diese bei am Heizkörper 2 vorzunehmenden Reparaturen und Renovierungsarbeiten leicht abgenommen werden können. Im Bereich der Versorgungsleitungen 3 sind die Seitenverkleidungen m't entsprechenden Ausnehmungen versehen.
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Claims (1)

  1. SchutzansprUchet
    (l.) Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Heizkörpern, wie Radiatoren, Konvektoren von Zentralheizungsanlagen, gekennzeichnet durch eine den Heizkörper (2) umgebende Verkleidung $5 bis 8) mit einer ein Geblöse (1 1) aufnehmenden Einlaßöffnung ((12) und einer die eingeförderte Raumluft freigebenden Auslaßöffnung,
    M I I ;
    v 2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
    Auslaßöffnung bei Radiatoren über deren frontseitige Gesamthöhe an* geordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung bei Konvektoren unterhalb der oberen Verkleidung über deren Gesamtlänge angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse im hinteren Bereich der seitlichen Verkleidung (5) in einem Freiraum ,(4) zwischen der Heizkörperrückseite und der rückwärtigen Verkleidung angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (11) in einem Freiraum unterhalb des Heizkörpers (2) angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsam eine Verkleidung bildenden Seitenteile (5, 6) sowie die obere und untere Abdeckung {8, 7) rahmenartig miteinander lösbar verbunden sind.
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    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (11) durch ein Ziergitter (9) verkleidet ist,,
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse |(11) und/oder die Verkleidung ,(5) mit den Luftstrom umlenkenden Leitblechen ,(13); ausgestattet ist«
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
    .t.isiekfrjsiche^l^bl^iejliii^ vönlei nim:· InQiimösfiafeHäiterigeschä I fet
    ist.
    10. Vorrichtung ,nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Gebläse ;(l I)'einen verstellbaren Vorwiderstand aufweisto
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DE19767616794 1976-05-26 Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Heizkörpern Expired DE7616794U (de)

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DE7616794U true DE7616794U (de) 1976-12-16

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019117873A1 (de) 2019-07-02 2021-01-07 Tobias Obert Belüftungsvorrichtung und Verwendung einer Belüftungsvorrichtung zur Belüftung eines Spaltes

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