DE761814C - Verstaerker mit negativer Rueckkopplung - Google Patents
Verstaerker mit negativer RueckkopplungInfo
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- DE761814C DE761814C DEJ51216D DEJ0051216D DE761814C DE 761814 C DE761814 C DE 761814C DE J51216 D DEJ51216 D DE J51216D DE J0051216 D DEJ0051216 D DE J0051216D DE 761814 C DE761814 C DE 761814C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/34—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
- H03F1/36—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers
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Description
Erteilt auf Grund der VO. vom 12. 5.1943 - RGBl. II S.
AUSGEGEBEN AM 16. MÄRZ 1953
RE ICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a2 GRUPPE 1805
/ 5121O Villa/21 a*
Nachträglich gedruckt durch das Deutsche Patentamt in München
(§ 20 des Ersten Gesetzes zur Änderung und Überleitung von Vorschriften
auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 8. Juli 1949)
Western Electric Company, Incorporated, New York (V. St. A.)
Verstärker mit negativer Rückkopplung
Patentiert im Deutschen Reich vom 14. Dezember 1934 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 14. Dezember 1944
Die Priorität der Anmeldung in den V. St. v. Amerika vom 21. Dezember 1933
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verstärker mit negativer Rückkopplung, bei dem
die Verstärkung und damit gleichzeitig die Verzerrung durch die negative Rückkopplung
in dem ganzen Arbeitsbereich vermindert wird.
Die Erfindung geht aus von einem Verstärker mit negativer Rückkopplung, der
selbst so gebaut ist, daß durch ihn bei Verstärkung ohne Rückkopplung von vornherein
die durch die Leitung hervorgerufenen linearen Verzerrungen teilweise kompensiert
werden. Bei Verstärkung mit negativer Rück
kopplung sollen bei ihm die nichtlinearen Verzerrungen bei allen Frequenzen unter
einem festgelegten Wert gehalten werden. Die nichtlinearen Verzerrungen werden erfindungsgemäß
dadurch auf den bei allen Frequenzen im wesentlichen gleich niedrigen Wert gebracht, daß der negative Rückkopp- »ο
lungsweg ein Netzwerk enthält, welches bezüglich Frequenz und Phase so gebaut ist,
daß sich die Verstärkung mit Rückkopplung in gleicher Weise in Abhängigkeit von der
Frequenz ändert wie die Verstärkung ohne Rückkopplung.
Dadurch wird gegenüber den bisher bekannten Verstärkern mit negativer Rückkopplung
der Vorteil erzielt, daß die durch die negative Rückkopplung bewirkte Verstärkungsverminderung
geringer wird, und weiterhin, daß die vor Einschaltung des Netzwerkes nur teilweise kompensierten linearen Verzerrungen
vollständig beseitigt sind.
Bei einem Verstärker mit negativer Rückkopplung bezeichnet man in bekannter Weise
die Verstärkungsziffer ohne Rückkopplung mit //, einer komplexen Größe, mit der die
Spannung an dem Gitter der ersten Röhre multipliziert werden muß, um die Phase und
iS die Amplitude der Gesamtspannung im
x\nodenkreis der letzten Röhre zu erhalten. Das Verstärkungsverhältnis ist dann gleich
dem absoluten Wert von μ. Mit β soll die komplexe Größe bezeichnet werden, mit der
die Wechselspannung in dem Anodenkreis der letzten Röhre multipliziert werden muß,
um die Spannung zu erhalten, welche die Anodenwechselspannung allein über den Rückkopplungsweg
am Gitter der ersten Röhre erzeugt. Bei einem solchen Verstärker ist bekanntlich
die Verstärkungsziffer mit Rückkopplung
Wenn die Verstärkungs-
ziffer oder der absolute Wert der Verstärkung in der Schleife groß ist, d. h. μ β S>
1,
ist die Verstärkung angenähert = ^-.
Solange die Verstärkung in der Schleife
groß ist, hat die Verstärkung des Verstärkers ohne Rückkopplung keinen Zusammenhang
mit der Verstärkung mit Rückkopplung, da
die Verstärkung = ^- und daher unabhängig
von μ ist. Die Verminderung der nichtlinearen
Verzerrung irgendeiner bestimmten Frequenz infolge der negativen Rückkopplung ist angenähert
gleich der Verminderung der Verstärkung mit Rückkopplung gegenüber der Verstärkung ohne Rückkopplung bei der in
Frage stehenden Frequenz. Die Verstärkung ohne Rückkopplung muß daher die Verstärkung
mit Rückkopplung bei jeder benutzten Frequenz um einen Betrag übersteigen, der wenigstens gleich der verlangten Verminderung
der Verzerrung ist. Meist ist die verlangte Verminderung der Verzerrung bei allen Frequenzen die gleiche. So sind z.B. bei
einer Trägerfrequenzanlage mit mehreren Kanälen die durch einen Verstärker erzeugten
Modulationsprodukte gleichmäßig über alle Kanäle verteilt, so daß sie gleichmäßig vermindert
werden müssen. Wenn jedoch bei einem Verstärker der oben beschriebenen Art die Verstärkung ohne Rückkopplung nicht
untersucht und berücksichtigt wird, muß man notwendigerweise die Verstärkungs- und damit
die Verzerrungsverminderung bei einigen Frequenzen höher als bei anderen machen. Um
eine genügende Verringerung der Verzerrung bei allen Frequenzen zu erhalten, muß daher
die Verstärkungsverminderung bei einigen Frequenzen unnötig groß werden.
Wenn man aber den Verstärkungsgrad des Verstärkers mit Rückkopplung innerhalb des
Arbeitsbereiches sich gemäß der Erfindung in der gleichen Weise ändern läßt wie die
Verstärkung ohne Rückkopplung, ist die Verstärkungs- und damit auch die Verzerrungsverminderung bei allen Frequenzen des
iVrbeitsbereiches gleich. Dann wird auch leicht das Pfeifen des Verstärkers außerhalb des
Arbeitsbereiches vermieden.
Der bekannteste Fall, in dem sich die Erfindung anwenden läßt, soll im folgenden erläutert
werden. Die Dämpfung einer Leitung steigt gewöhnlich mit der Frequenz an. Es ist bekannt, diese Dämpfung durch einen Verstärker
auszugleichen, dessen Verstärkung bei den höheren Frequenzen größer ist als bei den
niedrigen. Wenn nun ein solcher Verstärker, dessen Verstärkung mit der Frequenz ansteigt,
mit negativer Rückkopplung benutzt werden soll, behält man gemäß der Erfindung diese
mit der Frequenz ansteigende Charakteristik dadurch bei, daß in den Rückkopplungsweg
ein Netzwerk eingeschaltet wird, dessen Dämpfungscharakteristik die gleiche ist wie
die der Leitung. Dann ändert sich die Verstärkung mit Rückkopplung in gleicher Weise
in Abhängigkeit von der Frequenz wie die Verstärkung ohne Rückkopplung ansteigt.
Die Erfindung soll an Hand der Abbildungen erläutert werden.
Der Verstärker mit negativer Rückkopplung der Abb. 1 ist mit seinem Eingang über
den Transformator T1 mit der Leitung L1
und mit seinem iVusgang über den Transformator T 2 mit der Leitung L 2 verbunden. Der
Verstärker hat drei Stufen Si, S2 und S3
und einen Rückkopplungsweg, der sich von A nach B erstreckt. In den Rückkopplungsweg
ist ein Blockkondensator C eingeschaltet, um das Hindurchfließen von Gleichstrom zu verhindern,
und ein Dämpfungsausgleicher E finden Abgleich der Dämpfung der Leitung. Die
Stufen Si, S2, J?3 enthalten Schirmgitterröhren
21, 22 und 23, die eine große Steilheit und eine geringe Elektrodenkapazität besitzen.
Insbesondere ist die Kapazität zwischen der Anode und dem Steuergitter gering. Der Dämpfungsausgleicher E ist aus einer
Parallelschaltung einer Induktivität 14, einem Widerstand 15 und einer Kapazität 16 gebildet.
In Reihe mit diesem in den Rückkopplungsweg eingeschalteten Schwingungskreis liegt ein veränderlicher Widerstand 13. mit
dem die Verstärkung geregelt werden kann.
Der Rückkopplungsweg und der Stromkreis L ι werden durch das Eingangsnetzwerk B ι
des Verstärkers und der Rückkopplungsweg und der Stromkreis L 2 durch das Ausgangsnetzwerk
Bz zu konjugierten Stromkreisen gemacht. Die Zweige der Brücke B 2. werden
von den Widerständen Ro (Anodenwiderstand der Röhre 23), 17, 1 und 2 gebildet.
Ebenso ist die Brücke B1 aus den Widerständen
R1, 18, 19 und 20 zusammengeschaltet.
Die Schleifenverstärkung des Verstärkers in dem ganzen benutzten Frequenzbereich ist
viel größer als 1. Die Wechselströme werden so rückgekoppelt, daß die Verstärkungsziffer
unter den Wert gedruckt wird, den man ohne Rückkopplung erhält. Auf diese Weise wird
die Verzerrung vermindert und der Verstärker stabiler gemacht als es ohne Rückkopplung
der Fall sein würde.
Die Batterie P liefert die Spannung für die Anoden der Röhren. Die Widerstände 31, 32
und 33 mit den zugehörigen Kondensatoren 31', 32' und 33' dienen zur Entkopplung der
Röhren.
Über dem Widerstand 11, zu dem ein Kondensator
11' parallel liegt, wird die negative Gitterspannung abgenommen. Die Kopplung
zwischen den Röhren 21 und 22 erfolgt über den Widerstand 3, die Induktivität 4, den
Gitterableitwiderstand 5 und Blockkondensator 6. Dieselbe Kopplungsart wird zwischen
den Röhren 22 und 23 angewendet (Widerstand 7, Induktivität 8, Gitterableitwiderstand
9 und Blockkondensator 10).
Um eine hohe Verstärkung mit Rückkopplung über einen weiten Frequenzbereich, z. B.
über einen Bereich von 50 bis 500 kHz zu erzielen, müssen Röhren mit großer Steilheit
verwendet werden. Die Kopplungskreise zwischen den Röhren müssen auf die höchste
Frequenz des Arbeitsbereichs, bei der die Dämpfung der Leitung am höchsten ist, abgestimmt werden. Diese Kopplungsmittel
werden so eingestellt, daß eine Frequenzkurve für den Verstärker ohne Rückkopplung erzielt
wird, die im wesentlichen parallel zu der Frequenzkurve der Leitung verläuft. Die Abhängigkeit
der Verstärkung von der Frequenz ohne Rückkopplung und mit Rückkopplung
ist durch die Kurven A und B der Abb. 2 veranschaulicht.
Der Rückkopplungsweg hat eine geringe Impedanz. Der Dämpfungsausgleicher hat auch eine geringe Impedanz und eine
solche Charakteristik, daß die Dämpfungsfrequenzkurve des1 Rückkopplungskreises
parallel mit der Dämpfungsfrequenzkurve der Leitung verläuft. Da die Verstärkung des
Verstärkerkreises in erster Linie abhängig ist von der Dämpfung des Rückkopplungskreises
und den Eingangs- und Ausgangstransformato>ren, kann die Verstärkung durch den im
Rückkopplungskreis liegenden Dämpfungsausgleicher allein eingestellt werden,
Die Rückkopplungsverbindung zwischen g5
den Widerständen 1 und 2 greift einen gewissen Teil der Ausgangsspannung der Stufe
S3 entsprechend der Einstellung der Widerstände
der Brücke B 2 ab und führt sie über den Dämpfungsausgleicher E zur Eingangs- ^0
brücke, wo· die Rückkopplungsspannung und die ankommenden Zeichen miteinander vereinigt
werden. In dem vollständigen Stromkreis, der sich von A über B nach A erstreckt,
müssen folgende Bedingungen möglichst eingehalten werden: 1. Die Kopplungen zwischen
den Röhren müssen so eingestellt sein, daß die höchste Verstärkung des Verstärkers ohne
Rückkopplung bei der Frequenz auftritt, bei welcher die Leitung die größte Dämpfung
zeigt. 2. Die Charakteristik des Dämpfungsausgleichers E muß so beschaffen sein, daß die
Verstärkungsfrequenzcharakteristik für den Verstärker mit Rückkopplung parallel liegt
zu der Verstärkungsfrequenzcharakteristik des Verstärkers ohne Rückkopplung. 3. Die
Gesamtphasenverschiebung in den Elementen mit Ausnahme der in den Röhren erfolgenden
Phasenverschiebung von i8o° muß weniger sein als i8o° über den gesamten Frequenz- go
bereich der Schleifenverstärkung, d. h. über den gesamten Frequenzbereich, an welchem
die Aufwärtstransformierung der Spannung in dem sich von A über B nach A erstreckenden
Stromkreis größer als 1 ist.
Wenn die Frequenz von einem weit unterhalb des Arbeitsbereiches liegendem Wert auf
einen weit oberhalb dieses Bereiches liegenden Wert erhöht wird, ändert sich die Phasenverschiebung
der Kopplungsmittel von + 900 nach —90 ° und geht durch den Wert ο bei
einer Frequenz, die abhängig ist von der Dimensionierung der Elemente 3, 4, 5, 6, 7,
8, 9 und 10. Die Wirkungsweise der Kopplungsmittel zwischen den Röhren hängt davon
ab, an welchen Enden durch das Zusammenwirken der Induktivitäten 4 und 8 mit den
vorhandenen Kapazitäten Resonanz eintritt. Die Justierung geschieht in der Weise, daß
der maximale Wert der Kopplungsimpedanz" und die Phasenverschiebung 0 im wesentlichen
bei der Frequenz auftreten, bei welcher die Leitung die größte Dämpfung hat. In der
Abb. 3 stellen die Kurve B die Verstärkungsfrequenzcharakteristik des Verstärkers mit
Rückkopplung und die Kurve P die Phasenverschiebungsfrequenzcharakteristik des Verstärkers,
der aus den Stufen 5" 1, S2 und 6*3
besteht, · dar. Um zu verhindern, daß die Kurve P oberhalb oder unterhalb der Frequenz
der maximalen Verstärkung den Wert ο oder 3600 zu schnell erreicht, sind die Gitter-
ableitwiderstände 5 und 9 so klein wie möglich gemacht, ohne daß dadurch die Verstärkung
wesentlich beeinflußt wird. Auch die Widerstände 3 und 7 sind so gewählt, daß die
richtige Form der Kurve A der Abb. 2 und der richtige Frequenzwert der Spitze der
Kurvet erreicht wird. Die kleinen Kapazitäten
11', welche parallel zu den Widerständen 11 geschaltet sind, rufen eine kleine
" 10 Phasenverschiebung bei hohen Frequenzen hervor, wie es bei α in der Kurve P der
Abb. 3 angedeutet ist, ohne daß die Verstärkung dadurch nennenswert beeinträchtigt
wird.
Der Verstärker ohne Rückkopplungskreis liefert eine Verstärkung entsprechend der
Kurve A der Abb. 2 und hat eine Phasenverschiebung, die größer als iSo° unterhalb der
Frequenz f 2 und kleiner als i8o° oberhalb der Frequenz/2 ist. Die Dämpfung des sich
von A nach B erstreckenden Rückkopplungskreises ist ein Maximum bei /2. Diesen Wert
kann man dadurch erhalten, daß man den Resonanzkreis, der aus den Elementen 14.
15 und 16 aufgebaut ist, auf die gewünschte Frequenz abstimmt. Die Höhe und Form der
Kurve B der Abb. 2 kann innerhalb gewisser Frequenzen durch die Widerstände 13 und 15
festgelegt werden. Der Kreis E hat die weitere Eigenschaft, daß er eine negative Phasenverschiebung
unterhalb und eine positive Phasenverschiebung oberhalb der Resonanzfrequenz erzeugt und auf diese Weise den
Einfluß der Kopplungselemente korrigiert. Die Phasenverschiebungsfrequenzcharakteristik
des Kreises E ist durch die Kurve D der Abb. 3 gekennzeichnet. Die Widerstände 1,
17, 18 und 19 haben so niedrige Werte wie
möglich, um weiter die Wirkung von Parallelkapazitäten in dem Rückkopplungskreis,
welche störende Phasenverschiebungen hervorrufen, zu vermindern. Der Widerstand 13
. muß also so niedrig wie möglich sein. Wenn die kritische Frequenz des Dämpfungsausgleichers
von der Frequenz /2 auf die Frequenz f 4 (s. Abb. 3) erhöht wird, wie es durch
die punktierte Kurve D' veranschaulicht ist, erreicht die nicht dargestellte Resultierende der
,Kurven P und D' den Wert ο bei einer Frequenz in der Nähe der Frequenz /3. Wenn dann eine
Schleifenverstärkung bei der der Phasenverschiebung ο entsprechenden Frequenz vorhanden
ist, pfeift der Verstärker. Diese Pfeif- ; gefahr wird vermieden, wenn die kritische
Frequenz des Dämpfungsausgleichers mit der höchsten Frequenz des Arbeitsbereichs des
Verstärkers zusammenfällt, wie es durch die Kurve D dargestellt ist.
Die negative Rückkopplung vermindert die Phasenverzerrung dadurch, daß die gesamte
Phasenverschiebung" über dem Arbeitsbereich so lange vermindert wird, wie der Wert der
Rückkopplung noch nennenswert ist. Dies ist von besonderer Wichtigkeit für Verstärker,
die in Fernsehanlagen benutzt werden.
Claims (3)
1. Verstärker mit negativer Rückkopplung, der selbst so gebaut ist, daß durch
ihn bei Verstärkung ohne Rückkopplung die durch die Leitung hervorgerufenen linearen Verzerrungen teilweise kompensiert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtlinearen Verzerrungen bei allen Frequenzen dadurch auf einen festgelegten,
im wesentlichen gleich niedrigen Wert gebracht werden, daß der negative Rückkopplungsweg
ein Netzwerk enthält, welches bezüglich Frequenz und Phase so gebaut ist, daß sich die Verstärkung mit
Rückkopplung in gleicher Weise in Abhängigkeit von der Frequenz ändert wie
die Verstärkung ohne Rückkopplung.
2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk aus
einer Parallelschaltung einer Induktivität, einer Kapazität und eines Widerstandes
besteht, dessen Resonanzfrequenz wenigstens so hoch ist wie die obere Grenze des
Arbeitsbereiches.
3. Verstärker nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die
__ Verstärkerröhren miteinander durch Selbstinduktionsspulen enthaltende Stromkreise
gekoppelt sind, deren Resonanzfrequenz mit der höchsten Frequenz des Arbeitsbereichs zusammenfällt.
Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren
folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
Französische Zusatz-Patentschrift Nr. 39849:
französische Patentschrift Xr. 754021.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5776 3.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US441626XA | 1933-12-21 | 1933-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE761814C true DE761814C (de) | 1953-03-16 |
Family
ID=21930844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ51216D Expired DE761814C (de) | 1933-12-21 | 1934-12-14 | Verstaerker mit negativer Rueckkopplung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE761814C (de) |
| FR (1) | FR786308A (de) |
| GB (1) | GB441626A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857400C (de) * | 1942-06-18 | 1952-11-27 | Siemens Ag | Verstaerker mit Streuresonanz und Gegenkopplung |
| NL59734C (de) * | 1943-03-04 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR39849E (fr) * | 1928-08-08 | 1932-03-18 | Materiel Telephonique | Systèmes translateurs et amplificateurs d'ondes électriques de signalisation |
| FR754021A (de) * | 1933-10-27 |
-
1934
- 1934-07-23 GB GB21484/34A patent/GB441626A/en not_active Expired
- 1934-12-14 DE DEJ51216D patent/DE761814C/de not_active Expired
- 1934-12-15 FR FR786308D patent/FR786308A/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR754021A (de) * | 1933-10-27 | |||
| FR39849E (fr) * | 1928-08-08 | 1932-03-18 | Materiel Telephonique | Systèmes translateurs et amplificateurs d'ondes électriques de signalisation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB441626A (en) | 1936-01-23 |
| FR786308A (fr) | 1935-08-31 |
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