DE761906C - Vorrichtung zum Sortieren von Wendelleuchtkoerpern fuer elektrische Gluehlampen - Google Patents
Vorrichtung zum Sortieren von Wendelleuchtkoerpern fuer elektrische GluehlampenInfo
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- B65G47/02—Devices for feeding articles or materials to conveyors
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Description
- Vorrichtung zum Sortieren von Wendelleuchtkörpern für elektrische Glühlampen Bei der Herstellung von Wendelleuchtkörpern für elektrische Glühlampen geht man im allgemeinen so vor, daß der beliebig lange Leuchtdraht auf einen Kerndraht gewickelt und gegel?enenfalls zusammen mit diesem Kern nochmals auf einen zweiten Kerndraht zur Herstellung von sog. Doppelwendeln aufgewickelt wird. Dann wird diese zunächst noch beliebig lange Wendel in einzelne Stücke der benötigten Länge geschnitten und hierauf der Kerndraht durch Ausätzen oder durch Herausziehen entfernt. Bei der Entfernung des Kerndrahtes und auch bei der weiteren Glühbehandlung des Leuchtkörpers behält dieser nicht ganz genau die gewünschte Länge bei; es kommt vor, da.ß die Längen:abweichungen sogar einige Millimeter ausmachen. Obgleich ein solcher Leuchtkörper die verlangten elektrischen und lichttechnischen Werte durchaus besitzen kann, also noch keinen Ausschuß darstellt. kann er aber nicht ohne weiteres weiterverarbeitet «-erden, da die Maschinen zur Aufbringung der Leuchtkörper auf die Lampentraggestelle nur dann einwandfrei arbeiten, wenn die Leuchtkörperlänge innerhalb sehr kleiner Toleranzen von höchstens etwa o.5 mm eingehalten wird.
- Die Vorrichtung dient nun zur Sortierung einer Crrößeren Anzahl von Wendelleuchtkörpern, die in ihren Längenabmessungen einige Millimeter Unterschied aufweisen können, in Gruppen. deren Längentoleranzen so eng liegen. daß sie ohne Schwierigkeiten weiterverarbeitet werden Icöniien. :%Zechanische Sortiervorrichtungen, bei denen die zu sortierenden Gegenstände auf federnde Tastorgane einwirken, die ihrerseits die ihnen mitgeteilte Bewegung auf die die Freigabe von Sortierbehältern steuernden Organe weiterleiten. sind in verschiedener Art bekanntgeworden. Im vorliegenden Fall läßt sich jedoch eine derartige rein mechanische Messung der Wendelleuchtkörperlänge nicht durchführen, da die Wendelleuchtkörper, insliesondere dann, wenn sie als Mehrfachwendel ausgeführt sind, sich unter dem leisesten Druck beweglicher Tastorgane sofort verformen würden. Die Sortiervorrichtung nach vorliegender Erfindung benutzt daher die elektrische Abtastung und ist gekennzeichnet durch eine angetriebene endlose Kette. die eine Anzahl zur Aufnahme je einer quer zur Bewegungsrichtung der Kette gelegten Wendel eingerichtete Tragtaschen aufweist, die bei der Bewegung der Kette zwischen einer Reihe oberhalb von Sammelbehältern angeordneter elektrischer Kontaktpaare hindurchgeführt werden, deren gegenseitiger Abstand jeweils um eine Längentoleranz kleiner ist und die derart in einen elektrischen Stromkreis geschaltet sind. daß bei Überbrückung der Kontakte durch eine sie berührende Wendel die Tragtasche dieser Wendel selbsttätig geöffnet ,wird, wobei die Wendel in den unter diesem ausgelösten Kontaktpaar befindlichen Saininelhehälter fällt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Abb. i in Draufsicht dargestellt und in Abb. 2 in Ansicht. wobei einige Teile weggeschnitten sind, um die dahinterliegenden zu zeigen: Abb. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung entsprechend der Linie 3-3 in Abb. i und 2 in größerem Maßstab und zugleich ein Schaltbild der elektrischen Einrichtung.
- Die Sortiervorrichtung ist mit einem Tisch io verbunden. der in Abb. i und 2 nur teilweise sichtbar ist und der zur Aufnahme der ungeordneten Leuchtkörlier i i dient. Ein vor diesem Tisch in sitzender Arbeiter löst mit Hilfe einer Pinzette die Leuchtkörper auseinander. «-elche Arbeit durch eine gleichzeitig von unten und von oben beleuchtete Opalglasscheibe 1a des Tisches erleichtert wird. Hinter dem Tisch io wird eine endlose Kette 1.4 gleichmäßig von links nach rechts vorbeibewegt. Die Kette 14 läuft über die beiden Kettenräder 15 und ih. von denen eines einen gleichmäßigen Antrieb durch einen nicht dargestellten Elektromotor und ein Zwischengetriebe erhält. An der Kette 14 sind in regelmäßigen Abständen Tragtaschen 13 befestigt. in die die Leuchtkörper von Hand einzeln und quer zur Bewegungsrichtung der Kette gelegt «-erden. jede Tasche 13 besteht aus einer festen Wand 17 und einer beweglichen Klappe 18. Die feste Wand 17 sitzt unmittelbar an dein Bloch ig, der an einem besonderen Glied 2o der Kette 14 befestigt ist. Die bewegliche Klappe 18 ist an einer am Block ig sitzenden Schraube 2i derart exzentrisch gelagert, daß sie normalerweise unter ihrem eigenen Gewicht gegen die feste Wand 17 gedrückt wird und so eine geschlossene Tragtasche 13 gebildet wird. In der Querrichtung sind die Taschen 13 kürzer als die kürzesten zu -sortierenden Leuchtkörper i i, so daß diese mit ihren gewöhnlich gestreckten Enden immer etwas über die Tragtasche hinausragen. Ortsfeste Führungsschienen 22 und 23 richten die Leuchtkörper i i in der Ouerrichtung aus, während die Tragtaschen 13 zwischen ihnen entlang wandern. Zwischen den beiden Kettenrädern 15 und 1ö ist die Kette 1q. durch die an der Rückwand 5o sitzenden Führungsschienen 3o und 31 abgestützt, so daß sie nicht durchhängen und auch keine Ouerbewegungeli machen kann. Von der unteren Führungsschiene 3 i erstreckt sich eine Stütze 3a nach vorn. auf der der Block ig jeder Tragtasche gleitet, so daß für diese eine wackelfreie Führung gewährleistet ist.
- Bei vorliegendem Beispiel werden die Leuchtkörper in fünf Gruppen sortiert, deren Länge jeweils o.5 nim kürzer als die der vorliergehenden ist. Zu diesem Zweck werden die Leuchtkörper i i innerhalb der Tragtaschen 13 an elektrischen Kontakten 34. 35. 36. 37, 38 vorbeigeführt, und zwar besteht hier der Kontakt 34 aus einer am isolierenden Block 24 sitzenden durchgehenden Kontaktschiene, während die Kontakte 35. 36, 37, 38 einzeln dieser gegenüber, wie aus Abb. 3 zu erkennen, von verstellbaren Schrauben gehalten werden. Der isolierende Block 24 ist an der Rückwand 5o befestigt. Der Kontakt 35 hat von der Kontaktschiene 34 den größten Abstand, d. h. denjenigen, den der längste von den auszusortierenden Leuchtkörpern Nahen kann. Der nächste Kontakt 36 ist der Kontaktschiene 34 um o,5 mm nähergerückt, der Kontakt 37 um weitere 0,5 mm und der Kontakt 38 nochmals um o,5 mm. Unterhalb dieser Kontakte sind Sammelbehälter 39, 40, 41, 42 angeordnet, und schließlich ist noch ein fünfter Sammelbehälter 54 zur Aufnahme kürzerer Leuchtkörper vorgesehen, als dem Abstand zwischen dem Kontakt 38 und der Kontaktschiene 34 entspricht. Wird ein Leuchtkörper i i von einer Tragtasche 13 zwischen diesen Kontakten vorbeigeführt, so wird er, früher oder später, eine. elektrische Verbindung zwischen der Kontaktschiene 34 und einem der Kontakte 35, 36, 37, 38 herstellen. Der hierdurch geschlossene Stromkreis enthält außer einem Schutzwiderstand 26 ein Relais 25, das bei Stromschluß die Elektromagnetspule 28 an Spannung legt. Diese zielfit dann ihren Eisenkern 29 an, der den um die Welle 48 drehbaren Hebel 47 mitnimmt. Hiermit wird die am Hebel 47 mittels der Schrauben 45 befestigte Schiene 43 abgesenkt, so da,ß sie gegen den. Finger 44 an der Klappe, 18 stößt und hierdurch die Klappe 18 seitwärts schwenkt. Ist die Magnetspule 28 spannungslos, so, zieht die Feder 49 den Hebel 47 mit der Schiene 43 wieder zurück. Ist der durch den Leuchtkörper i i fließende Strom zu klein zur unmittelbaren Betätigung des Relais 25, so kann man noch einen geeigneten Röhrenverstärker dazwischen schalten. ' Wird auf diese Weise die Klappe 18 an einer Tragtasche 13 geöffnet, so fällt der Leuchtkörper i i in den unter dem entsprechenden Kontakt befindlichen Sammelbehälter 39= 40, 41 oder 42, Innerhalb jedes dieser Behälter finden sich dann, also nur Leuchtkörper, die sich höchstens: durch die für die Weiterverarbeitung zulässige Längentoleranz von 0,5 mm unterscheiden. Naturgemäß könnte die Zahl der Kontakte 35, 36, 37, 38 und der entsprechenden Sammelbehälter 39, 40,' 41, 42 vermehrt werden, wenn die auszusortierenden Leuchtkörper sich um größere Längen unterscheiden; oder wenn noch engere Toleranzen gefordert werden. Die Sammelbehälter 39, 40, 41, 42 und 54 sind lose zwischen Führungswinkel 56 an der Grundplatte 55 eingeschoben, so daß sie leicht ausgewechselt werden können. Über dem letzten Sammelbehälter 54 werden alle Tragtäschen 13 geöffnet, um sicherheitshalber auch noch solche Leuchtkörper abzulegen, die kürzer sind als der Abstand des letzten Kontaktes 38 von der Kontaktschiene 34. Dieses öffnen der Tragtaschen geschieht dadurch, daß die Klappen 18 mit ihrem Finger 44 gegen den festen Anschlag 51 stoßen, der mit Hilfe einer Stellschraube 52 an dem an der Rückwand 50 sitzenden Arm 53 befestigt ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Sortieren von Wendelleuchtkörpern für elektrische Glühlampen, gekennzeichnet durch eine angetriebene endlose Kette, die eine Anzahl zur Aufnahme je einer quer zur Bewegungsrichtung der Kette gelegten. Wendel eingerichtete Tragtaschen aufweist, die bei der Bewegung der Kette zwischen einer Reihe oberhalb von Sammelbehältern angeordneter elektrischer Kontaktpaare hindurchgeführt werden, deren gegenseitiger Abstand jeweils um eine Längentoleranz kleiner ist und die derart in einen elektrischen Stromkreis geschaltet sind, daß bei Überbrückung der Kontakte durch eine sie berührende Wendel die Tragtasche dieser Wendel selbsttätig geöffnet wird, wobei die Wendel in den, unter diesem ausgelösten Kontaktpaar befindlichen Sammelbehälter fällt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedeT'ragtasche aus einer an einem Gliede- der endlosen Kette fest angebrachten Wand und einer an dem gleichen Glied derart exzentrisch gelagerten Klappe besteht, daß sie die Tasche unter ihrem Eigengewicht schließt.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Kontakte eine mittels Elektro,-magneten auf und ab bewegbare- Schiene gelagert ist, die bei ihrem Absenken durch Druck auf an den Klappen der Tragtaschen sitzende Finger die Taschen öffnet.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsrichtung der Kette vor den Kontakten zwei ortsfeste, die Tragtasche zwischen sich einschließende. Führungsschienen zur Zurechtrückung der eingelegten. Wendeln vorgesehen sind.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daS in der Bewegungsrichtung der Kette hinter den Kontakten ein fester Anschlag zum öffnen sämtlicher vorbeibewegter Tragtaschen vorgesehen ist, unter dem ebenfalls ein Sammelbehälter steht. Zur Abgrenzung des: Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 45o 558, 464874, 500838, 512417.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US761906XA | 1940-09-26 | 1940-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE761906C true DE761906C (de) | 1953-02-16 |
Family
ID=22130487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP83058D Expired DE761906C (de) | 1940-09-26 | 1941-09-26 | Vorrichtung zum Sortieren von Wendelleuchtkoerpern fuer elektrische Gluehlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE761906C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE450558C (de) * | 1926-01-19 | 1927-10-12 | Patra Patent Treuhand | Rundlaufmaschine zur Herstellung von Traggestellen elektrischer Gluehlampen |
| DE464874C (de) * | 1927-01-19 | 1928-09-01 | Patra Patent Treuhand | Haltereinsetzmaschine fuer die Traggestelle elektrischer Gluehlampen |
| DE500838C (de) * | 1927-01-19 | 1930-06-28 | Patra Patent Treuhand | Haltereinsetzmaschine fuer die Traggestelle elektrischer Gluehlampen |
| DE512417C (de) * | 1929-08-03 | 1930-11-12 | Patra Patent Treuhand | Vorrichtung zum selbsttaetigen Heranfuehren von Wendelleuchtkoerpern elektrischer Gluehlampen an eine Verarbeitungsstaette |
-
1941
- 1941-09-26 DE DEP83058D patent/DE761906C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE450558C (de) * | 1926-01-19 | 1927-10-12 | Patra Patent Treuhand | Rundlaufmaschine zur Herstellung von Traggestellen elektrischer Gluehlampen |
| DE464874C (de) * | 1927-01-19 | 1928-09-01 | Patra Patent Treuhand | Haltereinsetzmaschine fuer die Traggestelle elektrischer Gluehlampen |
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| DE512417C (de) * | 1929-08-03 | 1930-11-12 | Patra Patent Treuhand | Vorrichtung zum selbsttaetigen Heranfuehren von Wendelleuchtkoerpern elektrischer Gluehlampen an eine Verarbeitungsstaette |
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