DE7622443U - Kettenglied aus Kunststoff - Google Patents

Kettenglied aus Kunststoff

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DE7622443U
DE7622443U DE19767622443 DE7622443U DE7622443U DE 7622443 U DE7622443 U DE 7622443U DE 19767622443 DE19767622443 DE 19767622443 DE 7622443 U DE7622443 U DE 7622443U DE 7622443 U DE7622443 U DE 7622443U
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RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
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Description

"Kettenglied aus Kunststoff"
Die Erfindung betrifft ein Kettenglied aus Kunststoff, dessen Querschnitt im Bereich der Gliedbuge größer als im Bereich der Gliedschenkel ist.
Bekannt sind Kettenglieder der vorstehenden Art, bei denen die Gliedbuge einen ovalen oder elliptischen Querschnitt besitzen, während die Gliedschenkel einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt haben. Bei den bekannten Kettengliedern besitzen die Gliedbuge eine kreisförmige Innenwölbung und eine kreisförmige Außen1.,olbung, d.h. sie haben eine Form, wie sie auch von Rundstahlgliedern her bekannt, ist. Die bekannte Kettenglied-
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form, die bei Rundstahlgliedern aus herstellungstechnischen Gründen !weitgehend vorgegeben ist, vermag bei Kunststoffgliedern hinsichtlich der erzielbaren Gliedfestigkeit nicht voll zu befriedigen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kettenglied der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, das sich gegenüber bekannten Kunststoffkettengliedern durch eine erhöhte Festigkeit auszeichnet. Diese Aufgabe wiru erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gliedbuge eine Innenwölbung aufweisen, die von ineinander übergehenden Bogenabschnitten unterschiedlicher Krümmungsradien gebildet wird, wobei der Krümmungsradius der Bogenabschnitte am Fuß der Innenwölbung größer als der Krümmungsradius des Bogenabschnittes am Scheitel der Wölbung ist.
Das erfindungsgemässe Kettenglied bietet den Vorteil, daß seine Festigkeit insbesondere im Bereich der Gliedbuge höher ist als die Festigkeit der bisher verwendeten Kettenglieder.
Eine weitere Steigerung der Festigkeit läßt sich dadurch erzielen, daß man den Gliedbugen eine Außenwölbung gibt, die aus ineinander übergehenden Bogenabschnitten gebildet wird, wobei der Krümmungsradius der Bogenabschnitte am Scheitel des Buges größer ist als der Krümmungsradius der Bogenabschnitte an den die Scheitel der Gliedbuge mit den Gliedschenkeln verbindenden BugteOs). Man erhält auf diese Weise jochartige Gliedbuge, die die Gefahr von Scherbrüchen im Bugbereich spürbar reduzieren.
Schließlich kann es vorteilhaft sein, die Gliedschenkel des Kettengliedes an der Außenseite gerade, an der Innenseite dagegen zur Gliedmitte gewölbt zu gestalten. Eine derartige Gestaltung trägt dem Umstand Rechnung, daß an der Innenseite eines Kettengliedes im Betrieb vergleichsweise starke Zugkräfte auftreten.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf ein erstes Kettenglied;
Fig. 2 die Draufsicht auf ein Kettenglied abgewandelter Bauform und
Fig. 3 die Draufsicht auf ein drittes Kettenglied.
Bei dem Kettenglied gemäß Fig. 1 sind die Gliedschenkel 11 über zwei Gliedbuge 12 miteinander verbunden, welch letztere eine Innenwölbung 13 aufweisen, die von ineinander übergehenden Bogenabschnitten gebildet wird, von denen der erste einen großen Krümmungsradius R^ und der zweite einen kleinsren Krümmungsradius R2 besitzt. Durch die gewählte Ausbildung erhält man nicht wie bei "bekannten Kettenschlössern eine kreisförmige Innenwölbung, sondern eine Innenwölbung nach Art eines Daches mit einem abgerundeten First. Der Krümmungsradius R2 ist dabei an den Krümmungsradius r des Querschnittes der Buge im Scheitelbereich der Buge angepaßt. Durch die geschilderte Ausbildung wird nicht nur die Festigkeit des Kettengliedes erhöht, sondern es findet auch eine bessere Zentrierung der Kettenglieder im Zugverband statt. Zugleich wird die Flächenpressung im Bereich der Gelenke zwischen den aufeinanderfolgenden Kettengliedern abgebaut.
Das Kettenglied gemäß Fig. 2 besitzt Gliedschenkel 14, die durch Gliedbuge 15 miteinander verbunden sind. Die Inraiwölbung der Gliedbuge 15 entspricht der Innenwölbung 13 des Kettengliedes gemäß Fig. 1. Zu ihrar Kennzeichnung dient daher das gleiche Bezugszeichen wie im ersten Fall. Anders ist beim zweiten Ausführungsbeispiel die Außenwölbung 16 gestaltet. Sie besteht aus ineinanderUbergehenden Bogenabschnitten, wobei der Krümmungsradius R, der Bogenabschnitte
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• PATENTANWÄLTE
am Scheitel des Buges größer ist als der Krümmungsradius R^ der Bogenabschnitte an den die Scheitel der Gliedbuge 15 mit den Gliedschenkeln 14 verbindenden Bugteilen. Man erhält auf diese Weise jochartige Gliedbuge mit verstärkten Schultern. Diese jochartigen Gliedbuge bewirken, daß. auf die Gliedschenkel 14 bei Zugbeanspruchungen kleinere Biegemomente ausgeübt werden als dies bei bekannten Kettengliedern der Fall ist.
Das Kettenglied gemäß Fig. 3 besitzt Gliedschenkel 17, die durch Gliedbuge miteinander verbunden werden, die den Gliedbugen 15 des Kettengliedes gemäß Fig. 2 entsprechen und das gleiche Bezugszeichen tragen. Die Abweichung des Kettengliedes gemäß Fig. 3 vom Kettenglied gemäß Fig. 2 besteht darin, daß die Gliedschenkel 17 an der Innenseite zur Gliedmitte hin gewölbt sind. Der Krümmungsradius der Wölbung beträgt Rc. Durch die gewählte Form der Gliedschenkel 17 wird eine weitere Festigkeitserhöhung des Kettengliedes erzielt, die bei Kunststoffkettengliedern von besonderer Bedeutung ist.
Die Zuspitzung des Querschnittes der Gliedschenkel 17 zur Gliedmitte hin hat fertigungstechnische Gründe. Sie ist funktionsmässig nicht zwingend erforderlich.
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Claims (3)

Schutzanaprüche:
1. Kettenglied aus Kunststoff, dessen Querschnitt im Bereich der Gliedbuge größer als im Bereich der Gliedschenkel 1st, dadurch gekennzeichnet , daß die Gliedbuge (12,15) eine Innenwölbung (13) aufweisen, die von ineinander übergehenden Bogenabschnitten unterschiedlicher Krümmungsradien gebildet wird, wobei der Krümmungsradius (R1) der Bogenabschnitte am Fuß der Innenwölbung größer als der Krümmungsradius (R2) des Bogenabschnittes am Scheitel der Wölbung ist.
2. Kettenglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Gliedbuge (15) eine Außenwölbung (16) aufweisen, die aus ineinander übergehenden Bogenabschnitten gebildet wird, wobei der Krümmungsradius (R,) der Bogenabschnitte am Scheitel des Buges größer ist als der Krümmungsradius (R^) der Bogenabschnitte an den die Scheitel der Gliedbuge (15) mit den Gliedschenkeln (14) verbindenden Bugteilen.
3. Kettenglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Gliedschenkel (17) an der Außenseite gerade, an der Innenseite dagegen zur Gliedmitte hin gewölbt sind.
MB: BL
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DE19767622443 1976-07-13 1976-07-13 Kettenglied aus Kunststoff Expired DE7622443U (de)

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ITTO1977U53329U IT7753329U1 (it) 1976-07-13 1977-07-12 Maglia di catena di materia plastica
FR7721523A FR2358812A7 (fr) 1976-07-13 1977-07-12 Maillon de chaine en matiere plastique

Publications (1)

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DE7622443U true DE7622443U (de) 1976-11-18

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