DE762389A - - Google Patents
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Description
rh/spe
Patentanmeldung M 155 280 V/24e
vom 11.9.42.
"Wassermantel eines Gaserzeugers"
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.G.
in Nürnberg
in Nürnberg
Gaserzeuger mit einem an der Außenseite des Vergasungsschachtes angeordneten Wassermantel.
Zusatz zu Patent 727 999.
Das Hauptpatent betrifft einen Gaserzeuger mit einem an der Außenseite des Vergasungsschachtes angeordneten
Wassermantel, wobei gemäß dem Hauptpatent an der Außenseite des Vergasungsschachtes in Höhe des
Wassermantels dachartig abfallende Leitflächen angebracht sind, durch die Yom Vergasungsschacht abspringende
Krusten nach der Außenwand des Wassermantels geleitet werden. Um ein Durchtreten von
Dampf- und Wasser zu gestatten, sind in den dachartigen Leitflächen zweckmäßiger Weise Löcher vorgesehen.
Bei Ausbildung der Leitflächen aus einem einheitlichen Stück ist das Herausschneiden eines Kegelstumpfes als Abwicklung aus einer großen Blechtafel
erforderlich, was ebenso wie die Unterteilung der Abwicklungen in einzelne Stücke die Herstellung verteuert
und umständlich gestaltet. Bei mehrteiliger Ausbildung können zwar die Ausgangstafeln kleiner
gehalten sein, jedoch sind dafür zusätzliche Schweiß, arbeiten erforderlich. Das Anpassen eines Kegel-
mantelstumpfes an die zylindrische Innenwand des G-aserzeugerkühlmantels ist ebenfalls mit gewissen
Schwierigkeiten verbunden und auch das Anbringen von Löchern bedingt zusätzliche Arbeitsgänge.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile|und zwar dadurch, daß bei der eingangs
beschriebenen Vorrichtung die dachförmigen. Leitflächen in der ETmfangsrichtung in einzelne kleine
Blechstücke, welche mit in den einzelnen Reihen versetzt zueinander vorgesehenen Zwischenräumen angeordnet
sind, unterteilt sind.und somit in verhältnismäßig einfachen Arbeitsgängen an den Vergasungsschacht angeschweißt oder anders befestigt werden
können. Die Breite der Zwischenräume, welche für den Durchtritt von Luft und Dampfblasen vorgesehen
sind, richtet sich nach der Größe der Leitflächenstücke. Es erweist sich als zweckmäßig, trapezförmige oder
ähnlich gestaltete Blechstücke zu verwenden, welche dann mit der kleineren parallelen Begrenzung an den Mantel angesetzt
werden.
Bei einer Versetzung der Zwischenräume in den einzelnen Reihen ist dafür Sorge getragen, daß alle sich ablösenden
Kesselsteinteilchen von der Innenwand des Wassermantels wirksam abgehalten werden, welche bekanntlich
von der Glutzone des Gasers besonders stark geheizt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar in
einem Teillängsschnitt (Abb.1), in einem Querschnitt
(Abb.2) und in einer Einzelheit de*s Ausgangsmaterials für die Leitblechherstellung (Abb.3).
Mit 1 ist der Vergasungsschacht des Gaserzeugers bezeichnet, der auf einen gewissen Teil seiner Lange
mit einem Wassermantel 2 versehen ist, in dem sich dachförmige Leitbleche 3a und 3b befinden. Diese
Leitbleche "n eine solche Neigung, daß die abgeblätterten Krusten 5 usw. nach außen gegen die
Außenwand 4 des Wassermantels abgeleitet werden. Nach Lösung eines Putzflansches 7 können die angesammelten
Krusten leicht beseitigt werden. Am unteren Teil des Wassermantels 2 befindet sich eine
zweckmäßiger Weise hochgezogene Zuleitung 8.
Die dachförmigen Leitflächen bestehen aus kleineren Stücken, welche mit in den einzelnen Reihen versetzten
Zwischenräumen an den Innenmantel 1 in geeigne- , ter Weise, z.B. durch Schweißen o.dgl., befestigt
sind. Es sind verschiedene Formen dieser Teilstücke möglich. Sehr vorteilhaft sind trapezförmige Stücke,
welche z.B. nach Abb.3 aus Blechstreifen herausgeschnitten werden können. Diese einzelnen Stücke 3a
und 3b werden dann entweder leicht gebogen, so daß die Schmalseite der parallelen Trapezbegrenzungen
zu der Krümmung des Innenmantels 1 paßt, oder man vermeidet das Biegen der einzelnen Stücke durch geringe
Abänderung der erwähnten schmalen Seite 3c. Von diesen einzelnen, trapezförmig oder ähnlich gestalteten
Blechstücken wird zunächst ein Satz 3a in gleicher Höhe rings um den Innenmantel 1 angeschweißt;
so daß zwischen jedem Paar noch ein genügend breiter Durchgang 3d verbleibt. In genügendem
Abstand wird unter diesem Kranz ein gleicher Kranz von Leitl&lechstücken 3b angeordnet, wobei jedoch
die einzelnen Teile jeweils um eine halbe Teilung gegen die des darüberliegenden Kranzes versetzt
sind. Anstelle dieser beiden können auch drei oder noch mehr Leitblechkränze angebracht werden,
wobei immer wieder die Versetzung-Am eine halbe Teilung
zu beachten ist. Damit wird erreicht, daß bei äußerst billiger Herstellung genügend große Öffnungen
zum Aufsteigen τοη Luft- und Dampfblasen vorhanden
sind, während gleichzeitig eine Ableitung der Kesselsteinteilchen nach außen gewährleistet ist, denn beim
Durchfallen von Krusten durch eine Lücke zwischen zwei Teilstücke erfolgt die Ableitung nach außen durch
das unter der Lücke befindliche Teilstück der nächsten Reihe.
Claims (2)
1. Gaserzeuger mit einem an der Außenseite des Vergasungsschachtes angeordneten. Wassermantel, bei dem an der
Außenseite des Vergas*»schachtaH dachartig abfallende
Leitflächen angeordnet sind, nach Patent 727 999, dadurch gekennzeichnet, daß die dachförmigen Leitflächen
in der Umfangsrichtung unterteilt sind und die Zwischenräume der Teilstücke in den einzelnen Reihen
versetzt zueinander angeordnet sind.
2. Gaserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitflächenteilstücke eine Trapez- oder ahnliehe Formgebung besitzen und jeweils mit der kleinsten,
gegebenenfalls der Krümmung des Gaserzeugermantels angepaßten Seite der parallelen Trapezbegrenzung
an dem Gaserzeugermantel angesetzt sind.
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