DE762403C - Gewindestraehlvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken - Google Patents

Gewindestraehlvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken

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DE762403C
DE762403C DEI71396D DEI0071396D DE762403C DE 762403 C DE762403 C DE 762403C DE I71396 D DEI71396 D DE I71396D DE I0071396 D DEI0071396 D DE I0071396D DE 762403 C DE762403 C DE 762403C
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DE
Germany
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guide
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Expired
Application number
DEI71396D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Tessky
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Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Original Assignee
Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Gewindestrählvorrichtung an selbsttätigen Drehbänken Die, Erfindung betrifft Gewi.ndesträhleinrichtungen an selbsttätigen Drehbänken, bei denen das Strählwerkzeug von einem Längsschlitten und zwei übereinander angeordneten Querschlitten getragen wird, von denen der eine .als Grundschlitten das Strählwerkzeug in Arbeitssitfellung und anschließend während des Strählvonganges auf die jeweilige Gewindetiefe bringt, wähnend der andere als Strählerquerschlitte!n die Zu- und Rückstellbew--gung des Strählwerkzeuges nach jedem Strähldurchgang bewirkt, und bei denen ferner innerhalb eines mit dem Grundschlitten verbundenen Gehäuses der Leitbackenträger quer beweglich und längs verschiebbar angeordnet ist.
  • Bei den bisher bekannten Gew indestr5,hlein:richtungen an selbsttätigen Drehbänken sind zur Bewegungsübertragung von dem mit dem Leitgewinde oder der Leitkurve zusammenarbeitenden Leitbackenhehel zum Strählerlängsschlitten, der das Strählwerkzeug trägt, wie auch für di:e Bewegung des Sträh.lerquers.chlittens zum Außer- und Inscbnittbringen des Stiräh.lw@erkzeuges besondere übertragungsmittel zwischengeschaltet, z. ß. Schwingwellen, welche auch gleichzeitig als Zugstangen wirken. Diese erfordern nicht nur einen verhältnismäßig großen Raum, sondern sie lassen sich auch niemals vollkommen unnachgiebig gestalten; es treten. den' jeweils auftretenden Bearipruchungen entsprechend. Dehnungen und Biegungen auf, auch die ölfilnistärken an den einzelnen Berührungs- und Lagerflächen u. dgl. ändern sich entsprechend den verschieden stark auftretenden Drücken. Diese veränderlichen 1 achgiebigkeiten, die zwischen Leitbackenliebel und Strälilerlängsschlitten auftreten, beeinträchtigen die Arbeitsgenauigkeit der damit hergestellten Gewinde in starken -Maße.
  • Diese -Mängel werden gemäß der Erfindüng in wirksamer Weise dadurch behoben. daß der Leitbackenträger als doppelarmiger Ilebel ausgebildet isst. dessen einer Arm die Leitbacke trägt und dessen anderer Hebelarm unmittelbar in den Strälilerlängssclilitteti eingreift.
  • Bei Gewindestrählbänken, die keine weiteren Arbeiten zu verrichten haben und deren Bauart ini allgemeinen derjenigen einer gewohnlichetl Drehbank entspricht. hat man schon den Leitbackenliebel und den Kurvenliebel zusammengefußt und unmittelbar an einem Schwingsupport angreifet, lassen, so daß damit eine gewisse Starrheit der Bewegungsübertragung erreicht worden ist. Allein diese recht umfangreiche Bauart ist wohl bei solch einfachen Gewindestrählbänken mit nach jeder Richtung reichlich zur Verfügung stehendem Raum anwendbar, nicht jedoch bei s s elbsttätigen Drehbänken, die eine große
  • Zahl von weiteren Arbeitsvorgängen ausführen und dementsprechend viele Werlczeuge zur Anwendung bringen müssen und bei denen deshalb der %-erfügbare Raum aut.ierordentlich beschränkt ist.
  • Aus diesem Grunde braucht man bei selbsttätigen Drehbänken, auf denen außer einer großen Anzahl von Bearbeitungsvorgängen an den leerzustellenden Werkstücken auch noch Gewinde gestrählt werden sollen, einen durch entsprechende Einrichtungen bewegten Kreuzschlitten mit zwei übereinander angeordneten Ouerschlitten. Der eine desselben bringt das Strähliverkzeug in Arbeitsstellung und anschließend während des Strählvorganges auf diejeweiligeGewindetiefe, der andere bewirkt die Zu- und Rückstellbewegung des Strä hl,tverkzeuges nach jedem Strälildurchgang, während die Längsbewegung des Strählerlängsschlittens der Gewindesteigung entsprechend von der Leitpatrone abgeleitet wird.
  • Dadurch nun, da,ß statt der bisher bei selbsttätigen Drehbänken angewandten, mehr oder weniger nachgiebigen, gleichzeitig auch als Zugstangen wirl>enden Sehwin,-wellen mit ihrem erheblichen Raumbedarf ein Leitbackenliebel verwendet wird, der unmittelbar zur -Mitnahme des Strählerlängsschlittens 1rciiutzt wird und auch die An- und Rückstellbewegung des Querschlittens bewirkt, wercjen bei diesen selbsttätigen Drehbänken finit c3ewindesträhleinrichtungen alle die bisher die Arbeitsgenauigkeit beeinträchtigenden \achgiebigkeiten und die dadurch bedingten -Mängel vermieden und eine außerordentlich einfache und gedrängte Bauart erzielt, die es erlaubt, die gesamte Einrichtung ohne Behinderung der großen Zahl von weiteren noch zur Arbeit gelangenden Werkzeugen und deren Halter in einem verhältnismäßig kleinen Geliiiuse auf dem Grundschliffen unterzubringen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Einrichtung teilweise im Schnitt senkrecht zur Arbeitsspindel:
  • Fig. : stellt eine Seitenansicht nach Schnitt A-B dar:
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht nach Fig. r. Das Strählwerkzeug i ist am StrählerlängSschlitten 2 befestigt, welcher auf dein Strälilerduerschlitteil3 angeordnet ist, der seinerseits auf dem Grund- oder Seitenschlitten d. geführt ist und mit denn Rollenhebel 3 durch die Seitenschlittenkurve 6 senkrecht zur Arbeitsspindelachse bewegt wird. In eine Aussparung ; des Strählerlängsschlittens 2 greift, mittels des Gegenstücks 5 spielfrei ;-itistellbar, ein llittielimerarm g des um die Achse io schwingbaren und außerdem auf ihr längs verschieblichen Leitbackenliebels i i ein. Die am L eitbackenliebel " angebrachte Leitbacke 12 arbeitet finit der Leitpatrone 13 zusanimen.
  • Beim Inschnittbringen des Strählwerkzeuges r kommt die Leitbacke 12 in Eingriff mit der unilaufenden Leitpatrone 13, und letztere erteilt dem Leitl>ackenllebel i i sowie dein Strählerlängsschlitten 2 und dein Gewindesträhler , eine der Gewindesteigung entsprechende Längsbewegung. Auf der Leitpatronenwelle 14. die in bekannter Weise durch Zwischenräder von der Arbeitsspindel angetrieben wird, sind auch noch die beiden Steuerkurven i ,# und i6 angeordnet, die das Ausheben und Einfallen des Leitbackenhebels , i in- die Leitpatrone 13 bewirken.
  • Sobald die -Nase 17 am Leitbackenhebel i i nach einer bestimmten Länge des gestrählten Gewindes in den Wirkungsbereich der ständig umlaufen den Steuerkurve i3 kommt, wird der Leitbackenliebel i i angehoben und die Leitbacke 12 dadurch außer Eingriff mit der Leitpatrone 13 gebracht. Durch diese Schwingbewegurig des Leitbackenhebels kommt gleich: zeitig das Str ählw erkzeug i außer Schnitt, da der Mitnahmehehe :l 9 einen Gleitstein 18 trägt, der in die Aussparung 7 des Strählerlängsschlittens 2 eingreift und durch seine Schwingbewegung denselben mit dem Strählerquerschlitten. 3 nach links bewegt.
  • Nachdem die Leitbacke 12 außer Eingriff mit der Leitpatrone 13 gebracht wurde, kommt die, Druckfeder i9 zur Wirkung und bringe den Leitbackenhebel il und damit auch den Strählerlängsschlitten 2 wieder in ihre Anfangsstellung, die durch die Stellmuttern 20 begrenzt, wird. Wenn dies erreicht ist, wirkt die ständig umlaufende Steuerkurve 16 auf die Nase 21 des besonderen Hebelarmes 22 des Leitbackenhebels i i und bringt auf diese Weise die Leitbacke i2 wieder in Eingriff mit der Während dieser Schwingbewegung des Leitbackenhebels i i wurden der Strählerquerschlitten 3, Strählerlängsschlitten 2 und Strählwerkzeug i nach rechts bewegt und wiederum in Schnittstelluing gebracht, die durch die Anschlagschraube 23 gesichert wird.
  • Durch dien spielfreien Eingriff dies Mitnahmehebels 9 in die Aussparung 7 wird erreicht, daß der Strählerlängsschlittein 2 und damit das Strähierwerkzeug i mit unbedingter Genauigkeit der durch die Leitpatrone 13 erzeugten Längsbewegung folgen muß. Diese unbedingte Genauigkeit, mit welcher das Strählwerkzeug der durch die Leitpatrone, erzeugten Längsbewegung folgt, ist insbesondere durch den unmittelbaren Eingriff des Mitnahmehebels in den Strählerlängsschlitten bedingt, Während nach beendetem Strähld.urchgang, veranlaßt durch die Schwingbewegung des Leitb,aclcenhebel:s zum Ausheben der Leitbacke aus der Leitpatrone, der Rückzug des Strählerquerschlittens auch über ein auf denselben untni:ttelbar wir12endes Zwischenglied erfolgen kann, wobei die genaue Schnittstellung dies CTewind@estrählers und damit die Genauigkeit des erzeugten Gewindes durch die in der vorderen Arbeitsstellung des Strählerquerschlittens stets wirksame Anschlags,chra:ube 23 gesichert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gew indesträh:lvorr ichtung an selbsttätigen Drehbänken, bei der das Strählwerkzeug von einem Längsschlitten und zwei übereinander angeordneten Querschlitten getragen wird, von denen der eine der Grundschlitten das Strählwerkzeug in Arbeitsstellung und anschließend wäh rend des Strählvorganges auf die jeweilige Gewindetiefe bringt, während der andere die Zu- und Rückstellbewegung des Strählwerkzeuges nach jedem Strähldurchgang bewirkt, und bei der innerhalb eines mit dem Grundschlitten verbundenen Gehäuses der Leitbäckenträger quer beweglich und längs verschieblich angeordriet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitbackenträger als doppelarmiger Hebel (9, 11) ausgebildet ist, dessen einer Arm (i i) die Leitbacke (12) trägt und dessen anderer Hebelarm (9) unmittelbar in den Strählerlärigsschlitten eingreift. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 627 497; österreichische Patentschrift Nr. 97 882; britische Patentschriften Nr. 471 931, 48o563.
DEI71396D 1942-01-24 1942-01-24 Gewindestraehlvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken Expired DE762403C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT97882B (de) * 1923-02-06 1924-09-25 Willibald Gatter Vorrichtung zum Schneiden ein- und mehrgängiger Gewinde auf Drehbänken od. dgl.
DE627497C (de) * 1934-08-24 1936-03-17 Carl Hasse & Wrede G M B H Gewindestrehlvorrichtung fuer Ein- und Mehrspindelautomaten
GB471951A (en) * 1936-06-13 1937-09-14 Bsa Tools Ltd Improvements in or relating to thread-cutting devices for lathes
GB480563A (en) * 1936-06-08 1938-02-24 Ltd Co Formerly Skoda Works Improvements in and relating to thread copying devices for automatic lathes

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