DE763194C - Anordnung zum Anschluss von zu- und abschaltbaren Kondensatorbatterien an ein Wechselstromnetz - Google Patents

Anordnung zum Anschluss von zu- und abschaltbaren Kondensatorbatterien an ein Wechselstromnetz

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DE763194C
DE763194C DES124619D DES0124619D DE763194C DE 763194 C DE763194 C DE 763194C DE S124619 D DES124619 D DE S124619D DE S0124619 D DES0124619 D DE S0124619D DE 763194 C DE763194 C DE 763194C
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DE
Germany
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switched
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alternating current
current network
connection
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Expired
Application number
DES124619D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl-Ing Rambold
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/14Protection against electric or thermal overload

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Anordnung zum Anschlüß von zu- und abschaltbaren Kondensatorbatterien an ein Wechselstromnetz Gegenstand des Hauptpatentes 702 054 ist eine Schaltung, die dazu bestimmt ist, eine Kondensatorbatterie größerer Leistung, die aus einer mehr oder weniger großen Anzahl von einzelnen zu- und abschaltbaren Kondensatoreinheiten besteht, an ein Wechselstromnetz so anzuschließen, daß je nach dem Blindleistungsbedarf des Netzes die Kondensatoreinheiten der Batterie wahlweise zu- und abgeschaltet werden können. Nach dem Hauptpatent ist jede Kondensatoreinheit über je einen Trennschalter an zwei Hilfssarnmelschienen angeschlbssen, von denen die eine über einen Leistungsschalter unmittelbar, die andere dagegen über einen zweiten Leistungsschalter sowie eine Reihendrosselspule an das Netz angeschlossen ist. An Stelle der Drosselspule können auch Ohmsche Widerstände oder kapazitive Widerstände oder Vereinigungen verschiedener Widerstände verwendet werden. Wesentlich ist nur, daß diese Widerstände als Dämpfungseinrichtung wirken.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der Schaltung gemäß dem Hauptpatent und besteht darin, daß die beiden Hilfssammelschienen, an die die Kondensatoren angeschlossen sind, durch einen Kuppelschalter miteinander verbunden sind.
  • Die Anordnung dieses Kuppelschalters hat den Vorteil, daß bei Störungen die Gesamtzeit der dann notwendig werdenden Schalthandlungen wesentlich herabgesetzt werden kann. Bei der Schaltung nach dem Hauptpatent werden beim Auftreten von Überströmen durch Oberwellen oder Überspannungen der zwischen der Dämpfungseinrichtung und der einen Hilfssammelschiene liegende Schalter ein-, daraufhin der die Kondensatoren unmittelbar mit dem Netz verbindende Leistungsschalter ausgeschaltet und schließlich die Kondensatorbatterie über die Dämpfungseinrichtung abgeschaltet. Dazu ist es notwendig, sämtliche Trennschalter, die zwischen den Kondensatoren und derjenigen Hilfssammelschiene, die über die Dämpfungseinrichtung mit dem Netz verbunden wird, durch Schutzrelais einzuschalten und anschließend die Hilfssammelschiene über den zugeordneten Leistungsschalter und die Dämpfungseinrichtung an das Netz anzuschließen. Die zur Trennschalterbetätigung benötigte Zeit kann mehrere Sekunden betragen. Eine Verzögerungszeit, die insbesondere dann unerwünscht ist, wenn Spannungserhöhungen im Netz auftreten, die beispielsweise bei plötzlichem Ausfall größerer Verbrauchergruppen (Kurzschlüsse in einzelnen Netzteilen) gerade durch die Kondensatorbatterie hervorgerufen werden. In solchen Fällen ist es wünschenswert, die Kondensatorbatterie in möglichst kurzer Zeit vom Netz zu trennen. Diese Forderung wird durch die Schaltung nach der Erfindung erfüllt, und zwar durch den die beiden Hilfssammelschienen miteinander verbindenden Kuppelschalter, der dementsprechend von dem Wechselstromnetz aus gesehen hinter dem Leistungsschalter und der Dämpfungseinrichtung liegt. Der Kuppelschalter ist während des normalen Betriebes dauernd eingeschaltet, stellt also dauernd eine Verbindung zwischen den beiden Hilfssammelschienen her. Soll nun die Kondensatorbatterie abgeschaltet werden, so braucht nur die Dämpfungseinrichtung über den zugehörigen Leistungsschalter mit der zugehörigen Hilfssammelschiene verbunden zu werden. Darauf kann die unmittelbare Verbindung der Kondensatoren mit dem Netz getrennt werden und die Abschaltung über die Dämpfungseinrichtung erfolgen. Eine weitere Beschleunigung dieses Abschaltverfahrens bei Störungen kann noch dadurch erreicht werden, daß auch die der Dämpfungseinrichtung zugeordnete Hilfssammelschiene über diese dauernd mit dem '-\7etz verbunden ist. Bei Störungen braucht dann nur diejenige Hilfssammelschiene, die unmittelbar, d. lt. ohne Zwischenschaltung einer Dämpfung seinrichtung, am Netz liegt, abgeschaltet zu werden, und darauf kann schon die Trennung der ganzen Kondensatorbatterie vom Netz erfolgen.
  • Wenn eine Kondensatoreinheit zu- oder abgeschaltet werden soll, wird der Kuppelschalter und der zwischen der Dämpfungseinrichtung und der ihr zugeordneten Hilfssammelschiene liegende Leistungsschalter geöffnet, und die Schaltbefehle wickeln sich in der im Hauptpatent beschriebenen Reihenfolge ab. Die Betätigungseinrichtungen für das Zu- und Abschalten der Kondensatoreinheiten müssen dementsprechend mit dem Kuppelschalter und dem zwischen der Dämpfungseinrichtung und der ihr zugeordneten Hilfssammelschiene liegenden Schalter so verriegelt werden, daß ein Schaltbefehl für das Zu- oder Abschalten einzelner Kondensatoreinheiten nicht ausgeführt werden kann, bevor nicht diese beiden Schalter geöffnet sind. Es sei dabei bemerkt, daß der Kuppelschalter als Leistungsschalter oder als Leistungstrennschalter oder auch als normaler Trennschalter ausgebildet sein kann.
  • Der zwischen der Dämpfungseinrichtung und der ihr zugeordneten Hilfssammelschiene liegende Schalter kann auch zur KurzschluB-abschaltung herangezogen werden, wenn die für diesen Schaltvorgang erforderliche Zeit sich nicht störend auf das übrige Netz, insbesondere hinsichtlich der Selektivität der davor liegenden Schutzeinrichtungen, auswirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Anschluß von zu-und abschaltbaren Kondensatorbatterien an ein Wechselstromnetz nach Patent 702 o5-., dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfssammelschienen durch einen Kuppelschalter überbrückt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelschalter im Dauerbetrieb eingeschaltet ist, vor dem Zu- oder Abschalten einzelner Kondensatoreinheiten dagegen ausgeschaltet wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch der zwischen der Dämpfungseinrichtung und der ihr zugeordneten Hilfssammelschiene liegende Leistungsschalter während des Dauerbetriebes eingeschaltet ist und nur vor dem Zu- und Abschalten von Kondensatoreinheiten ausgeschaltet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 95 355, 133 860, 141962, 430 400, 467 56o, 486 436, 582 439, 598 245; AEG.-Mitteilungen, 1926, Heft 1o, S.373/374; Kyser, »Elektrische Kraftübertragung«, Bd. 3, 2. Aufl., 1923, S. 683; Weihmann, »Der elektrische Zugbetrieb der Deutschen Reichsbahn«, 1924, S.196/197
DES124619D 1936-10-21 1936-10-21 Anordnung zum Anschluss von zu- und abschaltbaren Kondensatorbatterien an ein Wechselstromnetz Expired DE763194C (de)

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Citations (8)

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