DE7635165U - Stangen- bzw. Zylinderdichtung - Google Patents
Stangen- bzw. ZylinderdichtungInfo
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Description
Die Neuerung betrifft eine Stangen- bzw. Zylinderdichtung
mit einer aus Gummi geformten, bei. stangenseitiger Abdichtung innendichtenden bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung aussendichtenden Manschette.
mit einer aus Gummi geformten, bei. stangenseitiger Abdichtung innendichtenden bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung aussendichtenden Manschette.
Aus einem Elastomer geformte Manschetten sind in vielen Ausführungsformen
bekannt und werden in vielen Gebieten als
Stangen- bzw. Zylinderdichtung verwendet. Trotz ihrer weiten Verbreitung weisen sie einige Nachteile auf. Der eine Nachteil liegt darin, dass je nach dem verwendeten Elastomer an der
Dichtlippe sowohl für die Haftreibung als auch für die gleitende Reibung verhältnismässig hohe Reibungswerte auftreten. Dies
wirkt sich insbesondere bei sehr niedrigen als auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten nachteilig aus. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die Manschetten so zu formen, dass sie an der von der Dichtungslippe abgewandten Seite so stabil sind, dass sie vom auftretenden Druck nicht gegen die zu dichtende Gleitfläche gedrückt werden und so das erforderliche Spiel aufheben, was sich ebenfalls nachteilig auswirkt.
Stangen- bzw. Zylinderdichtung verwendet. Trotz ihrer weiten Verbreitung weisen sie einige Nachteile auf. Der eine Nachteil liegt darin, dass je nach dem verwendeten Elastomer an der
Dichtlippe sowohl für die Haftreibung als auch für die gleitende Reibung verhältnismässig hohe Reibungswerte auftreten. Dies
wirkt sich insbesondere bei sehr niedrigen als auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten nachteilig aus. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die Manschetten so zu formen, dass sie an der von der Dichtungslippe abgewandten Seite so stabil sind, dass sie vom auftretenden Druck nicht gegen die zu dichtende Gleitfläche gedrückt werden und so das erforderliche Spiel aufheben, was sich ebenfalls nachteilig auswirkt.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, eine Stangen- bzw. Zylinderdichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden,
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dass die Mängel der bekannten Manschetten vermieden werden, indem einerseits das Spiel der Manschette gegenüber der gleitenden
Fläche zuverlässig eingehalten und andererseits eine einwandfreie Abdichtungswirkung bei niedrigen Reibungswerten für die Haftreibung
und für die gleitende Reibung erreicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass die Manschette
zwei aneinanderliegende Ringe aus Kunststoff aufweist, von welcher der eine Ring als Stützring einen stirnseitigen,
flanschartigen Abschluss bildet, an welchen der andere Ring als hülsenförmiger Gleitring anschliesst, der am freien Ende bei
stangenseitiger Abdichtung einen kleineren bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung einen grösseren Durchmesser als der Stützring
aufweist. Dadurch wird erreicht, dass der hochgestellte, flanschartige Stützring eine Schrumpfung des Elastomers praktisch
verhindert, während der hülsenförmige Gleitring aus einem Material hergestellt werden kann, das geringe Reibung gegenüber dem gleitenden
Teil aufweist.
Die Neuerung ist in der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen
dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Radialschnitt eines Dichtungsrings in vergrösser-
ter Darstellung,
Fig. 2 eine Ansicht des Dichtungsrings nach Fig. 1 aus der
Fig. 2 eine Ansicht des Dichtungsrings nach Fig. 1 aus der
Richtung II,
Fig. 3 einen Radialschnitt einer zweiten Ausführungsform eines Dichtungsrings in vergrösserter Darstellung und
Fig. 3 einen Radialschnitt einer zweiten Ausführungsform eines Dichtungsrings in vergrösserter Darstellung und
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Pig. 4 eine Ansicht des Dichtungsrings nach Fig. 3 aus der Richtung IV.
Bei der Herstellung von Dichtungsringen in Manschettenform besteht
die Schwierigkeit, die bei der Vulkanisation eines Elastomers, z.B. Gummi, auftretende Schrumpfung zu beherrschen. Beim
Dichtungsring nach Fig. 1 und 2 für stangenseitige Abdichtung wird die Schrumpfung eines Elastomerteils 1, die eine Verringerung
des Innendurchmessers 2 bewirkt, dadurch vermieden, dass stangenseitig zwei Ringe 3, 4 aus Kunststoff angeordnet werden, die das
Manschettenprofil stangenseitig begrenzen. Als Kunststoff eignet sich modifiziertes PTFE. Der Ring 3 stellt hierbei einen stirnseitigen,
flanschartigen Abschluss dar und wirkt durch seine hochgestellte Lage als Stützring, welcher die Schrumpfspannungen
des Elastomerteils 1 aufnimmt, ohne eine wesentliche Verminderung des Innendurchmessers 2 zu erleiden.
Wesentlich ist, dass der Stützring 3 stangenseitig einen Bund aufweist, an dem sich der Ring 4 aussenseitig mit einem Bund 6
abstützt.
Der Ring 4 bildet einen hülsenförmigen Gleitring, dessen freies Ende die Dichtlippe bildet und zu diesem Zweck die in Fig. 1
eingezeichnete strichpunktierte Lage einnehmen muss. Dies wird erreicht durch die bei der Vulkanisation entstehende Schrumpfung
des Elastomerteils 1. Weiter ist es möglich, den Gleitring 4 vorzuspannen. Durch die Schrumpfung des Elastomerteils 1 wird das
freie Ende des Gleitrings 4 in die strichpunktierte Lage gedrückt, während an der Stossstelle mit dem Stützring 3 eine radiale Verkleinerung
des Durchmessers nicht möglich ist, da der Stützring praktisch nicht nachgibt. Mit dieser Ausführung erreicht man eine
praktisch ideale Abdichtung, indem die innere Kante des freien Endes des Gleitrings die entsprechende Stange in einer Linie
berührt und dichtet.
• · · I
Mit der Ausführung nach Fig. 3 und 4 wird das gleiche beabsichtigt
wie bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2. Auch hier handelt es sich um eine stangenseitige Abdichtung, und es werden
zwei Ringe 31 und 4' aus Kunststoff, z.B. aus modifiziertem PTFE,
auf der Innenseite des Dichtungsrings angeordnet. Hierbei ist der stirnseitig angeordnete flanschartige Abschluss der Stützring 3,
an den ein hülsenförmiger Gleitring 41 anstösst. Nach der Vulkanisation
des Elastomerteils 1 soll einerseits der Stützring 31
seinen Innendurchmesser 2 praktisch unverändert beibehalten, ' während andererseits der Gleitring 4' an der Stossstelle mit dem
Stützring 3' denselben Innendurchmesser 2 wie der Stützring 31
aufweisen soll, jedoch an seinem freien Ende sich entsprechend der strichpunktierten Linie verformen soll, um eine Dichtlinie zu
bilden.
Wesentlich ist, dass die beiden Ringe 3', 41 geätzt werden, damit
einerseits der Elastomerteil 1 nach der Vulkanisation mit den Ringen 3', 41 festhaftend verbunden ist und andererseits die
beiden Ringe 31, 41 an der Stossstelle eine festhaftende Verbin-"
dung bilden, so dass an dieser Stelle der Gleitring 41 denselben
Innendurchmesser 2 einhält wie der Stützring 31. Auch bei dieser
Ausführungsform kann der Gleitring 4' vorgespannt, d.h. aufgeweitet
werden, um eine Faltenbildung am freien Ende des Gleitrings 4' durch die Schrumpfspannung des Elastomerteils 1 zu vermeiden.
Aus den Fig. 2 und 4 ist ersichtlich, dass auf der dem Stützring bzw. 31 entgegengesetzten Stirnseite nierenförmige Auflageflächen
10 vorgesehen sind, zwischen denen eine Vertiefung 11 liegt.
Bei einem aussendichtenden Dichtungsring liegen die beiden Ringe
3, 4 bzw. 3', 4' an der Aussenseite des Dichtungsrings. In diesem Fall wird jedoch der Gleitring 4 bzw. 41 vor der Vulkani
sation des Elastomerteils 1 im Sinne einer Stauchung vorgespannt·
Das freie Ende des Gleitrings 4 bzw. 4' weist dann beim fertigen
Dichtungsring einen grösseren Durchmesser auf als der Aussendurchmesser des Stützrings 3 bzw. 3".
Dichtungsring einen grösseren Durchmesser auf als der Aussendurchmesser des Stützrings 3 bzw. 3".
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Claims (4)
1. Stangen- bzw. Zylinderdichtung mit einer aus Gummi geformten, bei stangenseitiger Abdichtung innendichtenden bzw. bei zyllnderseitiger
Abdichtung aussendichtenden Manschette, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette zwei aneinanderliegende
Ringe aus Kunststoff aufweist, von welchen der eine Ring als Stützring (3; 3') einen stirnseitigen, flanschartigen Abschluss
bildet, an welchen der andere Ring als hülsenförmiger Gleitring
(4; 41) anschliesst, der am freien Ende bei stangenseitiger Abdichtung
einen kleineren bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung
einen grösseren Durchmesser als der Stützring aufweist.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringe sich an ihrer Stoßstelle (5, 6) überlappen.
3. Dichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringe (3, 4; 31, 41) stumpf anexnanderstossen und
elastomerseitig geätzt sind, um eine festhaftende Verbindung mit dem Elastomerteil (1) zu bilden.
4. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff modifiziertes PTFE zur Anwendung kommt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1609575 | 1975-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7635165U true DE7635165U (de) | 1977-07-28 |
Family
ID=
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