DE7635775U - Einbaugerät, insbesondere Einbau-Kühloder Gefrierschrank - Google Patents

Einbaugerät, insbesondere Einbau-Kühloder Gefrierschrank

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Description

BOSCH-SIEMENS HAUSGERATE GMBH 7928 Giengen, den 13.10.76
Stuttgart ,"""'
Unser Zeichen: TZP 76/463 Wi/Ga
Einbaugerät, insbesondere Einbau-Kühl- oder Gefrierschrank
Die Neuerung betrifft ein Einbaugerät, insbesondere einen Einbau-Kühl- oder Gefrierschrank, mit einer Vorrichtung zum Befestigen in einem Gehäuse, beispielsweise in einer Nische eines Anbaumöbels für eine Küche oder dgl., mit wenigstens einem die Wand des Einbaugerätes durchdringenden und mit einer Spitze annähernd senkrecht in das Gehäuse eintreibbaren Schraubenbolzen, welcher in einer in einem Hohlraum der Wand sitzenden, mit einem Gewinde und Mitteln zur Begrenzung seiner axialen Vortriebskraft versehenen Buchse geführt ist.
Bei einem bekannten Einbaugerät der genannten Art ist die Vorrichtung zum Befestigen in der Nische des Anbaumöbels in Form einer metallenen Buchse ausgeführt, in deren zylindrischen Bohrung ein ebenfalls aus Metall gefertigter Schraubenbolzen mit Hilfe von Gewindebakcen geführt ist, welche entgegen einer auf diese einwirkenden Feder verschiebbar in entsprechenden Ausnehmungen der Buchse peführt sind und auf diese
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Weise das Anzugsmoment und somit die Vortriebskraft des Schraubenbolzens begrenzen.
Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie verhältnismäßig viele Einzelteile besitzt und daher einen erheblichen Montageaufwand erfordert. Die bei der bekannten Vorrichtung aus Metall bestehenden Einzelteile haben darüberhinaus den Nachteil, daß sie eine erhebliche Wärmeleitfähigkeit aufweisen und somit Wärmebrücken bilden. Dies ist insbesondere dann von Nachteil, wenn das Einbaugerät, wie es bei Kühl- oder Gefrierschränken der Fall ist, zwischen Außenwand und Nutzraum ein großes Temperaturgefälle aufweist und die Befestigungsvorrichtung in den wärmeisolierten Seitenwänden des Gerätes angeordnet ist. In diesen Fällen stellt die genau in Richtung des Temperaturgradienten liegende Buchse mit dem Gewindebolzen eine unerwünschte Wärmebrücke dar. Dies führt dazu, daß sich an den der Raumluft ausgesetzten Teilen der Vorrichtung infolge Unterschreitung des Taupunktes Schwitzwasser bildet, was in extremen Fällen zu einer Schädigung des das Einbaugerät aufnehmenden Anbaumöbels führen kann.
Als weiterer Nachteil ergibt sich bei den bekannten Vorrichtungen, daß - insbesondere bei hoher Temperaturdifferenz zwischen Außen- und .Nutzraum - die Kälteleistung des Kühloder Gefrlerschrankes infolge der über die Befestigungsvorrichtung zugeführten Wärmeenergie erheblich verschlechtert wird.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Einbaugerät der eingangs näher beschriebenen Art die Vorrichtung zum Befestigen in dem es umgebenden Gehäuse zu vereinfachen und insbesondere die bei den bekannten Vorrichtungen durch Wärmeleitung eintretenden Nachteile zu beseitigen.
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Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Neuerung dadurch gelöst, daß die aus einem elastischen Werkstoff mit niedrigem Wärmeleitwert gebildete Buchse durch wenigstens einen im Bereich ihres Gewindes angeordneten radialen Schlitz in mehrere Segmente geteilt ist.
Mit Hilfe der neuerungsgemäß mit einer Buchse aus wärmedämmendem elastischen Werkstoff ausgebildeten Befestigungsvorrichtung wird nicht nur die schädliche Wärmeleitung auf einfache Weise weitgehend unterbunden, sondern auch eine erheblich vereinfachte Vorrichtung zur Begrenzung der Vortriebskraft des in der Buchse sitzenden Schraubenbolzens geschaffen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes der Neuerung wird auch dadurch erzielt, daß die Buchse mit einer um ihre Segmente herumgelegten ringförmigen Feder ausgestattet ist, welche einem Auseinanderspreizen der Segmente einen erhöhten Widerstand entgegensetzt.
Mit Hilfe der neuerungsgemäß ausgebildeten Buchse ist es auf einfache Weise möglich, durch geeignetes Aufteilen der Segmente und entsprechende Dimensionierung der um die Segmente herumgelegten Ringfeder, das Anzugsmoment des Schraubenbolzens exakt auf einen.vorbestimmten Höchstwert zu begrenzen.
Zu einer weiteren Herabsetzung der Wärmeleitfähigkeit ist nach einer zusätzlichen Verbesserung des Gegenstandes der Neuerung vorgesehen, daß die Buchse einen Schraubenbolzen . aus einem Werkstoff mit niedrigem Wärmeleitwert aufnimmt.
Dieser Schraubenbolzen kann nach einer darüberhinausgehenden vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung an seinem dem Anbaumöbel zugeordneten Ende mit einer Spitze aus hartem Werkstoff, beispielsweise Stahl, ausgestattet sein.
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Weitere in den Ansprüchen gekennzeichnete vorteilhafte Merkmale der Neuerung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispieles einer Vorrichtung zum Befestigen eines Einbau-Gefrierschrankes erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in einem Ausschnitt eine Seitenwand eines
Anbaumöbels und eine dieser zugeordnete Seitenwand eines Einbau-Gefrierschrankes mit einer darin sitzenden, eine Buchse und einen Schraubenbolzen aufweisenden Befestigungsvorrichtung, im Schnitt und
Fig. 2 die Buchse mit dem Gewindebolzen als vergrösserte Einzelteile in auseinandergezogener Darstellung im Schnitt und
Fig. 3 die Buchse, gesehen in Einschraubrichtung des Schraubenbolzens.
In der Fig. 1 ist mit lO eine Seitenwand eines Anbaumöbels bezeichnet, das mit einer Nische 11 zur Aufnahme eines Einbbaugerätes ausgestattet ist. Das Einbaugerät weist eine Wand 12 auf, welche mit zwischen zwei diffusionsdichten Deckschichten 13 und 14 aufgeschäumter Wärmeisolation 15 aus Kunststoffhartschaum versehen ist. Von der der Wärmeisolation 15 zugekehrten Innenseite der Deckschicht 14 erstreckt sich ein rohrartiges Formstück 16 durch die Wand 12 und bilcet einen Hohlraum 17, in welchem eine Vorrichtung 18 zum Befestigen des Einbaugerätes in der Nische 11 des Anbaumöbels 12 sitzt.
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Die Vorrichtung 18 wird aus einer Buchse 19 gebildet, welche eine Gewindebohrung 20 (Fig. 2 und Fig. 3) aufweist, in welcher ein Gewindebolzen 21 geführt ist. Der Gewindebolzen 21 weist einen Kopf 22 und an seinem dem Kopf 22 abgewandten Ende eine Spitze 23 auf. Die an ihrem einen Ende mit einem Flansch 24 ausgestattete Buchse 19 weist in ihrem mit der Gewindebohrung 2o versehenen Abschnitt radiale Schlitze 25 auf, welche diesen Abschnitt der Buchse 19 in mehrere Segmente 26 aufteilen (siehe hierzu insbesondere Fig. 2 und Fig. 3).
Die Buchse 19 ist ferner mit einer um die Segmente 26 herumgelegten ringförmigen Feder 27 ausgestattet, welche einem Auseinanderspreizen der Segmente 26 einen erhöhten Widerstand entegegensetzt. An ihrem mit dem Flansch 24 ausgestatteten Ende weist die Buchse 19 einen zum Flansch geöffneten Hohlraum 28 auf, in welchem ein Ring 29 (Fig. 2) aus einen weichplastischen Werkstoff sitzt.
Der ir der Buchse 19 sitzende Gewindebolzen 21 ist ebenso wie die Buchse 19 aus einem die Wärme schlecht leitenden Werkstoff hergestellt und weist an seinem der Wand des Anbaumöbels 10 zugeordneten Ende eine Spitze 23 aus einem harten Werkstoff, wie beispielsweise Stahl, auf. Diese Spitze 23 ist, wie aus der Fig. 2 hervorgeht, in das demXopf 22 abgewandte Ende des Schraubenbolzens 21 eingelassen.
Die Buchse 19 ist in dem sie aufnehmenden Hohlraum 17 des rohrartigen Formstückes 16 verdrehsicher eingesetzt. Sie weist zu diesem Zweck eine Anschlagfläche 30 auf. Der Hohlraum 17 ist auf der der Wand d.es Anbaumöbels 10 zugekehrten Seite mit Hilfe des an der Buchse 19 sitzenden Flansches 24 verschließbar, während seine innere Öffnung mit einem von der Innenseite des Einbaugerätes her in das Formstück 16 eingesetzten Stopfen 31 verschließbar ist. Dieser Stopfen 31 ist als Hohlkörper mit einem einsetzbaren Deckel 32 ausgebildet.
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-β- TZP 76/463
Die Buchse 19 ist aus einem «unelastischen Werkstoff mit niedrigem Wärmeleitwert gebildet, wodurch sich ihre, durch die radialen Schlitze 28 voneinander getrennten Segmente 26, elastisch auseinanderspreizen lassen. Die um die Buchse 19 herumgelegte ringförmige Feder 27 setzt dem Auseinanderspreizen der Segmente 26 einen erhöhten Widerstand entgegen. Auf diese Weise wird die Vortriebskraft des Gewindebolzens 21 auf ein Maß beschränkt, welcher es zwar der Spitze 23 in die Wand des Anbaumöbels 10 einzudringen gestattet, nicht aber den Ab stand zwischen dieser Wand und der Wand 12 des Einbaugerätes merklich zu vergrößern. Auf diese Weise wird verhindert, daß beim Anziehen der auf entgegengesetzten Seiten des Einbaugerätes angeordneten Befestigungsvorrichtung insbesondere deren Schraubenbolzen die die Nische 11 begrenzenden Wände des Anbaumöbels 10 ausbauchen oder gar auseinandergesprengt werden .
Der in den außen im Flansch 24 liegenden Hohlraum 28 der Buchse 19 eingesetzte Ring 29 aus weichplastischem Werkstoff liegt bei eingeschraubtem Gewindebolzen 21 dicht an dessen Gewinde an und bildet auf diese Weise eine Diffusionssperre, welche das Eindringen von Wasserdampf aus der Raumluft in den Hohlraum verhindert.
7 Ansprüche
3 Figuren
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Claims (1)

  1. • · · · · S ■ -7- TZP 76/463
    Ansprüche ·
    1. Einbaugerät, Insbesondere Einbau-Kühl- oder Gefrierschrank, mit einer Vorrichtung zu dessen Befestigung in einem Gehäuse, beispielsweise in einer Nische eines Anbaumöbels für eine Küche oder dgl.,, mit wenigstens einem die Wand des Einbaugerätes durchdringenden und mit einer Spitze annähernd senkrecht in das Gehäuse eintreibbaren Schraubenbolzen, welcher in einer in einem Hohlraum der Wand , sitzenden, mit einem Gewinde und Mitteln zur Begrenzung seiner axialen Vortriebskraft versehenen Buchse geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem elastischen Werkstoff mit niedrigem Wärmeleitwert gebildete Buchse (19)» durch wenigstens einen im Bereich ihres Gewindes (21) angeordneten radialen Schlitz (25) in mehrere Segmente (26) geteilt ist.
    2. Einbaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse mit einer um ihre Segmente (26) herumgelegten ringförmigen Feder (27) ausgestattet ist, welche einem Auseinanderspreizen der Segmente (26) einen erhöhten Widerstand entgegensetzt.
    3. Einbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (19) einen Gewindebolzen (21) aus einem Werkstoff mit niedrigem Wärmeleitwert aufnimmt.
    4„ Einbaugerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Bu hse sitzende Gewindebolzen (21) an seinem dem Anbaumöbel (10) zugeordneten Ende mit einer Spitze (23) aus hartem Werkstoff, beispielsweise Stahl, ausgestattet ist.
    -8-
    7635775 04.08.77
    -8- TZP 7β/4β3
    5. Einbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Buchse (19) aufnehmende Hohlraum (17) in der Wand des Einbaugerätes von einem rohrartigen Formstück (16) gebildet 1st, in dessen äußere Öffnung die Buchse (19) verdrehsicher eingesetzt und deren innere öffnung mit einem von der Innenseite des Einbaugerätes her in das Formstück einsetzbaren Stopfen (30) verschließbar ist.
    6. Einbaugerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (30) als Hohlkörper mit einsetzbarem Deckel (31) ausgebildet ist.
    7. Einbaugerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (19) an ihrer innenliegenden Seite mit einem Hohlraum (28) ausgestattet ist, in welchem eine als Diffusionssperre dienende ringförmige Dichtung (29) eingesetzt ist.
    4r
    7635775 04.08.77
DE19767635775 1976-11-12 1976-11-12 Einbaugerät, insbesondere Einbau-Kühloder Gefrierschrank Expired DE7635775U (de)

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AT701277A AT350080B (de) 1976-11-12 1977-10-03 Einbaugeraet, insbesondere einbau-kuehlschrank oder-gefrierschrank
SE7711672A SE7711672L (sv) 1976-11-12 1977-10-17 Anordning, foretredesvis vid kyl- eller frysfack
FR7733059A FR2370883A1 (fr) 1976-11-12 1977-11-03 Dispositif de fixation pour un appareil a encastrer, en particulier un refrigerateur ou congelateur a encastrer
IT2946977A IT1087296B (it) 1976-11-12 1977-11-09 Apparecchio da incasso,specialmente armadio frigorifero o congelatore da incasso

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020119747A1 (de) 2020-07-27 2022-01-27 Miele & Cie. Kg Verfahren zur lösbaren Verbindung eines Einbaugeräts mit einem Möbelteil und System zur Durchführung eines solchen Verfahrens
DE102020105158B4 (de) 2020-02-27 2026-01-22 Miele & Cie. Kg System, umfassend eine Möbeltüreinheit und ein in eine Einbaunische einer Möbelumgebung einbaubares Haushaltsgerät

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