DE7636718U - Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeter naturalis - Google Patents

Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeter naturalis

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BLUMBACH . WESER · BERGEN · KRAMER ZWIRNER - HIRSCH
PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN
Postadresse Mürben: Potenlconsult 8 München 60 RadedceslraSo 43 Telefon (0R9) 8B3603/883604 Telex 05-212313 Postadresse Wiesbaden: Patentconsutt 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121) 562945/561998 Telex 04-186237 Walter Koss
Geiseiiheim
Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung
Die Erfindung betrifft einen (Iruckraittelbetätigbaren Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeteijnaturalis mit einem von einer Auflageplatte ausgehenden, in die Körperöffnung einführbaren länglichen Formteil und einer das Formteil umgebenden, über ein Ventil aufblähbaren Hülle.
Ein bekannter Verschluß der vorstehend genannten Art (DT-OS 24 31 888) stellt eine befriedigende Lösung des Problems dar, eine künstliche Körperöffnung, und zwar insbesondere einen anus praeternaturalis auf bequeme und sichere Weise sicher zu verschließen, ohne daß der Patient ständig Auffang- und Trageeinrichtungen am Körper mit sich führen muß. Für die praktische Handhabung solcher Verschlüsse auch durch den Patienten selbst, bleiben im täglichen Betrieb Wünsche offen, die daneben auch eine Verringerung der laufenden Kosten zum Ziel haben.
Die Erfindung hat sich demgemäß die Aufgabe gestellt, einen Verschluß für eine künstliche Körperöffnung zu schaffen, der
München: Kramer · Or. Weser ■ Hirsch — Wiesbaden: Blumbach · Dr. Bergen · Zwirner
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sich leicht handhaben läßt, sicher ist und keine hohen Kosten verursacht.
Zur Lösung der Aufgabe geht die Erfindung aus von einem Ver-Schluß der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeich-
j net, daß die Hülle mit einer Steckhülse auf einen Ansatz des
\ Formteils oder der Auflageplatte aufsteckbar ist. Die Hülle
. kann dann als verhältnismäßig billiges Auswechselteil ausgej bildet sein, was nur verhältnismäßig kurze Zeit getragen wird,
während die Auflageplatte mit dem Ventil zum Aufblähen und eventuellen Zusatzeinrichtungen nur eine einmalige Anschaffung darstellt. Außerdem ist durch unterschiedliche Abmessungen der Hülle und insbesondere auch der Länge der Steckhülse eine Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse beim Patienten, beispielsweise an die stark unterschiedliche Dicke der Bauchdecke möglich, ohne daß die Verscnxubeinrichtungen selosi in ciüw· zu großen Zahl von Varianten hergestellt und vorrätig gehalten werden müssen.
Die Steckhülse kann mit der Hülle verklebt oder auch einstückig mit ihr ausgebildet sein. Sie kann aus starrem oder elastischem Material hergestellt sein und zylindrische oder auch konische Form besitzen. Zusätzlich läßt sich eine Einschnapprille oder eine andere Sicherung vorsehen, die ein ungewolltes Lösen verhindert.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Formteil
als elastischer Führungsstiel, ausgebildet ist. Dadurch wird das Einführen in die Körperöffnung auch bei beispielsweise unter der Bauchdecke abknickendem Verlauf des Darmes erleichtert, ohne daß nach dem Einführen ein störender Druck auftritt. Mit dem gleichen Ziel kann auch die Hülle einen zentralen Führungsstil aufweisen, der mit der Auflageplatte verbindbar ist und das Formteil bildet. Für die Verbindung kann wiederum ein Steckverschluß mit ggf. zusätzlicher Sicherung vorgesehen sein. Wenn nach einer Weiterbildung der Erfindung dieser Führungsstil ein Rohr ist, so kann am unteren Ende des Rohres, also an seinem zum Körperinneren weiserden Ende ein gasdurchlässiges Filter angeordnet werden, das über eine oder mehrere Öffnungen in der Hülle mit der Körperöffnung in Verbindung steht. Die auf diese Weise gebildete, sogenannte Gasfistel schafft die Möglichkeit, sich ansammelnde Gase beispielsweise aus dem Darm austreten zu lassen, so daß lästige Blähungen vermieden werden. Das Filter, das am Ende des Rohres angeordnet ist, kann auf besonders einfache und billige Weise in Form eines Stückes aus sogenanntem retikuliertem Schaumstoff gebildet werden, also einem Schaumstoff, bei dem die Membranhäutchen der Blasen entfernt sind und nur noch ein Gerippe stehengeblieben ist» Es läßt sich aber ebenfalls auch ein anderer, beispielsweise faseriger Filterstoff benutzen«
Das Rohr, an dessen Ende sich das Filter befindet und dort mit der Hülle beispielsweise durch Kleben oder auch einen Klemmring oder auf ähnliche Weise verbunden ist, wird am
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anderen Ende mit einem Rohransatz der Auflageplatte verbunden, beispielsweise durch eine Steckverbindung, einen Klemmverschluß oder mittels einer anderen lösbaren und gasdichten Verbindungβ
Damit di© durch das Filter tretenden Gase ins Freie gelangen können, steht das Rohr bzw» der Rohransatz der Auflageplatte mit der Außenluft in Verbindung. Dabei kann ein Ventil vorgesehen sein, das bei einem bestimmten Innendruck öffnet· Zweckmäßig wird aber ein dem Willen des Patienten unterworfenes Ventil vorgesehen, so daß dor Patient jeweils eine geeignete Gelegenheit abwarten kanne Eine Weiterbildung der Erfindung sieht dazu vor, daß das Entlüftungsventil in der Auflageplatte angeordnet ist und mittels eines Drahtauslösers fernbedienbar ist. Das Entlüften kann dann besonders unauffällig geschehen. Das gleiche läßt sich auf ebenso einfache Weise erreichen, wenn das Entlüftungsventil jam Ende eines Schlauches angeordnet ist, der mit dem Rohr in Verbindung steht. Dabei kann das Ent= lüftungsventil in einer am Ende des Schlauches angeordneten Kappe, z.B. Kugelschreiberkappe angeordnet sein. Die Bedienung kann dann ganz unauffällig erfolgen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, am Ausgang des Entlüftungsventils ein Geruchsfilter anzubringen. Außerdem kann im Zuge des Schlauches oder auch in dem Rohr ein Flüssigkeit aufsaugendes Filter oder Abscheider vorgesehen sein. Das ist insbesondere bei Anwendung für Dünndarmverschlüsse vorteilhaft.
Anstelle der vorstehend beschriebenen Art der Entlüftung, die mittels des Rohres und Filters durch die aufblähbare Hülle hindurch, aber gasdicht von ihr getrennt vorgenommen wird, kann ein EntlÜtftHiaeetejnal auch um die aufblähbare Hülle herum, beispielsweise utxrxÄ 'einen*κΒχαίαη. Schlauch oder auch eine
doppelte Viand geschaffen werden.
Wenn besondere Vorsorge dagegen getroffen werden muß, dab die Hülle beim Aufblähen eine zu große Dehnung beispielsweise des Darmes bewirkt oder wenn im Hinblick auf die abzudichtende Körperöffnung eine besondere Form der aufgeblähten Hülle nötig ist, so kann die aus gummislastischem Material gebildete Hülle mit einem die Ausdehnung begrenzenden und die Aufblähform bestimmenden Mantel versehen sein. Ein solcher Mantel läßt sich beispielsweise aus dünnem Gewebe oder auch aus einer zweiten» nicht notwendigerweise dichten Hülle herstellen.
Es kommt gelegentlich vor, daß der an die Körperöffnung anschließende Darmteil eine kompliziert gewundene Form hat, beispielsweise korkenzieherähnliche Windungen besitzt. Dann ist das Einführen des Verschlußes auch mittels des elastischen Führungsstiäes schwierig. Dieses Problem läßt sich in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch lösen, daß der Führungsstiel bzw. ein elastisches Rohr eine biegeweiche Einlage oder Ummantelung aufweist, derart, daß der Führungsstiel, bzw. das Rohr in jeder durch Biegen erreichten Form verharrt. Die Einlage kann beispielsweise ein weicher Draht, beispielsweise Aluminiumdraht, sein, der in den Stiel einvulkanisiert ist. Der Draht kann aber auch außen auf dem Stiel bzw. dem Rohr in Form einer Wendel angeordnet sein, wobei ggf. eine Schutzhülle nötig ist.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Verschluß nach der Erfindung mit einer
Auflageplatte und einem elastischen Führungsstiel; Fig. 2 die auf den Verschluß gemäß Fig. 1 aufste-ckbare, S aufblasbare Hülle;
Fig. 3 einen Verschluß gemäß Fig. 1 mit zusätzlicher Ent-
lüftungsmöglichkeit;
>■ Fig. 4 die auf den Verschluß gemäß Fig. 3 aufsteckbare
. Hülle.
Der Verschluß gemäß Fig. 1 weist eine Auflageplatte 1 mit einem rohrförmigen Ansatz 2 auf, der über einen Absatz 3 in einen elastischen Führungsstiel 4 übergeht. Auf der Oberseite der Platte 1 ist in einer zylindrischen Kuppe 5 ein Ventil 6 untergebracht, das mit einer zentralen Bohrung 7 im Ansatz 2 und im Absatz 3 in Verbindung steht. Eine kurze Querbohrung stellt den Auslaß in die Hülle 9 (Fig. 2) dar. Mittels einer Steckhülse 10 kann die Hülle 9 auf den rohrförmigen Ansatz 2 dicht und mechanisch fest aufgesteckt werden» Das Aufblähen der Hülle 9 erfolgt durch Einblasen von Luft über das Ventil 6 und die Bohrungen 7y 8e
Um trotz unterschiedlicher Körperverhältnisse beispielsweise für den Verschluß eines anus praeternaturalis mit einer oder höchstens einigen wenigen Größen auskommen zu können, wird
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sowohl der elastische Stiel 4 als auch die Steckhülse 10 mit maximal nötiger Länge hergestellt. Der Benutzer kann dann nach den jeweiligen Erfordernissen sowohl den Stiel 4 als auch die Steckhülse 10 durch Abschneiden kürzen. Ein eingeprägter Maßstab oder ähnliche Markierungen stellen sicher, daß eine einmal gewählte Anpassung immer wieder reproduziert werden kann.
Die Teile des Verschlusses gemäß Fig. 1 mit Ausnahme des Ventils 6 werden zweckmäßig einstückig aus elastischem Materiel hergestellt, beispielsweise aus Silikongummi, elastomerem Polyurethan, Polyamid oder auch Polyäthylen. Je nach den vorliegenden Verhältnissen kann aber auch die Auflageplatte 1 aus verhältnismäßig steifem Material bestehen, während die
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terial gebildet ist, das durch Kleben, Schweißen oder auf andere Weise mit der Platte 6 verbunden wird. Für das Ventil 6, das absolut dicht sein muß, stehen handelsübliche Ausführungen zur Verfügung, die zweckmäßig aus nicht rostendem Material hergestellt sind.
Die aufblähbare Hülle wird für den Verschluß eines anus praeternaturalis vorzugsweise aus Latex hergestellt. Es kommen aber auch thermoplastische Folien für die Herstellung in Frage, die durch Verschweißen einzelner Teile in die gewünschte Form gebracht werden. Die Steckhülse 10 kann mit der Hülle 9 verklebt, verschweißt oder auf andere Weise ver-
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bunden sein. Außerdem lassen sich die beiden Teile auch .einstückig herstellen.
Wie die Zeichnung zeigt, stellt die Hülle 9 mit der Steckhülse 10 ein verhältnismäßig einfaches und billiges Teil dar, das daher vom Benutzer täglich oder in Abständen von einigen Tagen gewechselt v/erden kann.
Je nach den vorliegenden Verhältnissen der zu verschließenden Körperöffnung kann.der Führungsstiel 4 auch Teil der Hülle 9 sein und beispielsweise an deren unterem Ende mit ihr auf die gleiche Weise v/ie die Steckhülse 10 verbunden werden. Gegebenenfalls läßt sich dann zwischen dem mit der Hülle verbundenen Führungsstiel und dem verbleibenden Absatz 3 eine Steckver-
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Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 3 und 4 ist wiederum eine Auflageplatte 1 mit einem rohrförmigen Ansatz 2 und einem anschließenden Absatz 3 vorgesehen. An den Absatz 3 schließt sich ein elastisches Rohr 11 an, an dessen Ende ein Verbindungsstück 12 mit Ringwülsten 13 angeordnet ist.
Die aufblasbare Hülle 9 (Fig. 4) ist wiederum mit einer Steckhülse 10 versehen, durch die ein elastisches Rohr 14 bis zum Ende der Hülle 9 führt. Die Hülle ist am Rohrende befestigt, beispielsweise durch Verkleben oder mit Hilfe eines elastischen
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Druckringes. Wie durch eine SchraffuK angedeutet, ist das Ende des Rohres 14 mit gasdurchlässigem, retikuliertem Schaumstoff 15 ausgefüllt. Eine oder mehrere feine Öffnungen (nicht gezeigt) in der Hülle 9 ermöglichen den Gaseintritt in das Filtermaterial 15. Die Befestigung der Hülle 9 am Rohrende sorgt aber weiterhin für eine Abdichtung des Hülleninneren, die für das Aufblasen erforderlich ist.
Vor dem Aufschieben der Steckhülse 10 auf den rohrförmigen Ansatz 2 wird das elastische Rohr auf die benötigte Länge gekürzt und dann auf das Verbindungsstück 12, 13 aufgeschoben. Zur Sicherung der Verbindung wird der in der Lieferstellung gezeigte Klemmring 16 über die Verbindungsstelle geschoben. Anschließend kann die Steckhülse 10, die ebenfalls auf die richtige Länge gekürzt worden ist, auf den Ansatz 2 aufgeschoben und ggf. dort noch zusätzlich gesichert werden.
Der so vorbereitete Verschluß läßt sich dann ohne Schwierigkeiten in die Körperöffnung einführen. Wie bei dem Ausführungs beispiel gemäß Fig. 1 und 2 bläst man die Hülle 9 über das Ventil 6 und einen durch den Ansatz 2 führenden Kanal 17 auf. Der jeweils erforderliche Druck, der beim ersten Anpassen festgelegt wurde, ist dabei einzuhalten.
Wenn sich Gase ansammeln, so können diese durch das Filtermaterial 19, das elastische Rohr 14, einen durch die Teile 11, 3, 2 führenden Kanal 17α.^η<* ein Ventil 18 austreten.
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Dabei kann eine Fernbedienung des Ventils 18 vom Druckknöpf 19 einer Kugelschreiberkappe 20 aus über ein Auslöseorgan 21, beispielsweise in Form eines Drahtauslösers, erfolgen. Anstelle des Ventils 18 und des Auslöseorgans 21 kann ein dünner Schlauch vorgesehen sein, der auf die Kappe 1 aufgesteckt wird und eine Verlängerung des Kanals 17 darstellt. In der Kugelschreiberkappe 20 ist dann ein Ventil angeordnet, das Ober den Druckknopf 19 betätigbar ist. Auf diese Weise kann der Patient Gase unauffällig und ohne Belastung anderer bei passender Gelegenheit entweichen lassen.
Der Druckknopf 19 kann so ausgebildet sein, daß auch eine einrastende Betätigung und damit eine Dauerentlüftung möglich ist.
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Claims (1)

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    Postadresse MUndien: Patentconsult 8 München 40 RadeckestraOe 43 Telefon (0B9) 883603/883404 Telex 05-212313 Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121)562943/561998 Telex 04-186237
    Walter Koss
    Geisenheim - 11 -
    Schutzansprüche
    1. Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeternaturalis mit einem von einer Auflageplatte ausgehenden, in die Körperöffnung einführbaren länglichen Formteil und einer dan Formteil umgebenden, über ein Ventil aufblähbaren Hülle,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (9) mit einer Steckhülse (10) auf einen Ansatz (2) des Formteils oder der Auflageplatte (1) aufsteckbar ist.
    2· Verschluß nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil als elastischer Führungsstiel (4) ausgebildet ist,
    3. Verschluß nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (9) einen zentralen Führungsstiel (14) auf-
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    der mit der Auflageplatte (1) verbindbar ist und das Formteil bildet.
    4. Verschluß nach Anspruch 3»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Führungsstiel als Rohr (14) ausgebildet ist.
    5» Verschluß nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet., daß das Rohr (14) über eine Steckverbindang (12, 13f 16)
    mit einem Rohransatz (3, 11) der Auflageplatte (1) ver-
    bindbar ist.
    6. Verschluß nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet,
    daß das Rohr (14) am unteren, zum Körper inneren v/eisenden Ende ein gasdurchlässiges Filter (15) aufweist, das über eine oder mehrere Öffnungen in der Hülle (9) mit der Körperöffnung in Verbindung steht.
    7. Verschluß nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Filter (15) aus retikuliertem 3chaumstoff besteht.
    8. Verschluß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
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    daß das Rohr (14) über ein Entlüftungsventil (18) mit der | Außenluft in Verbindung steht. \
    9β Verschluß nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil (18) in der Auflageplatte (1) angeordnet ist und mittels eines Drahtauslösers (21) fernbedienbar ist.
    10« Verschluß nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil am Ende eines Schlauches (21) angeordnet ist, der mit dem Rohr (14) in Verbindung steht.
    11. Verschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil in einer am Ende des Schlauches (21) angeordnet Kappe, z.B. Kugelschreiberkappe (20) angeordnet ist.
    12. Verschluß nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des Entlüftungsventils ein Geruchsfilter angeordnet ist.
    13. Verschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
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    dadurch gekennzeichnet, daß das als elastischer Führungsstiel (4) oder als elastisches Rohr (14) ausgebildete Formteil eine biegeweiche Einlage oder Ummantelung aufweist, derart, daß es in jeder durch Biegen erzeugten Form verharrt.
    14. Verschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (9) aus gummielastischem Material besteht, und mit einem die Ausdehnung begrenzenden und die Aufblähform bestimmenden Mantel versehen ist.
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DE19767636718 1976-11-23 Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeter naturalis Expired DE7636718U (de)

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