DE7636718U - Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeter naturalis - Google Patents
Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeter naturalisInfo
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Description
BLUMBACH . WESER · BERGEN · KRAMER ZWIRNER - HIRSCH
PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN
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Walter Koss
Geiseiiheim
Geiseiiheim
Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung
Die Erfindung betrifft einen (Iruckraittelbetätigbaren Verschluß
für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeteijnaturalis mit einem von einer Auflageplatte ausgehenden,
in die Körperöffnung einführbaren länglichen Formteil und einer das Formteil umgebenden, über ein Ventil aufblähbaren Hülle.
Ein bekannter Verschluß der vorstehend genannten Art (DT-OS 24 31 888) stellt eine befriedigende Lösung des Problems dar,
eine künstliche Körperöffnung, und zwar insbesondere einen
anus praeternaturalis auf bequeme und sichere Weise sicher zu verschließen, ohne daß der Patient ständig Auffang- und Trageeinrichtungen
am Körper mit sich führen muß. Für die praktische Handhabung solcher Verschlüsse auch durch den Patienten selbst,
bleiben im täglichen Betrieb Wünsche offen, die daneben auch eine Verringerung der laufenden Kosten zum Ziel haben.
Die Erfindung hat sich demgemäß die Aufgabe gestellt, einen Verschluß für eine künstliche Körperöffnung zu schaffen, der
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sich leicht handhaben läßt, sicher ist und keine hohen Kosten verursacht.
Zur Lösung der Aufgabe geht die Erfindung aus von einem Ver-Schluß
der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeich-
j net, daß die Hülle mit einer Steckhülse auf einen Ansatz des
\ Formteils oder der Auflageplatte aufsteckbar ist. Die Hülle
. kann dann als verhältnismäßig billiges Auswechselteil ausgej
bildet sein, was nur verhältnismäßig kurze Zeit getragen wird,
während die Auflageplatte mit dem Ventil zum Aufblähen und
eventuellen Zusatzeinrichtungen nur eine einmalige Anschaffung darstellt. Außerdem ist durch unterschiedliche Abmessungen
der Hülle und insbesondere auch der Länge der Steckhülse eine Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse beim Patienten, beispielsweise
an die stark unterschiedliche Dicke der Bauchdecke möglich, ohne daß die Verscnxubeinrichtungen selosi in ciüw·
zu großen Zahl von Varianten hergestellt und vorrätig gehalten werden müssen.
Die Steckhülse kann mit der Hülle verklebt oder auch einstückig mit ihr ausgebildet sein. Sie kann aus starrem oder elastischem
Material hergestellt sein und zylindrische oder auch konische Form besitzen. Zusätzlich läßt sich eine Einschnapprille oder
eine andere Sicherung vorsehen, die ein ungewolltes Lösen verhindert.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Formteil
als elastischer Führungsstiel, ausgebildet ist. Dadurch wird
das Einführen in die Körperöffnung auch bei beispielsweise unter der Bauchdecke abknickendem Verlauf des Darmes erleichtert,
ohne daß nach dem Einführen ein störender Druck auftritt. Mit dem gleichen Ziel kann auch die Hülle einen zentralen
Führungsstil aufweisen, der mit der Auflageplatte verbindbar
ist und das Formteil bildet. Für die Verbindung kann wiederum ein Steckverschluß mit ggf. zusätzlicher Sicherung vorgesehen
sein. Wenn nach einer Weiterbildung der Erfindung dieser Führungsstil ein Rohr ist, so kann am unteren Ende des Rohres,
also an seinem zum Körperinneren weiserden Ende ein gasdurchlässiges Filter angeordnet werden, das über eine oder mehrere
Öffnungen in der Hülle mit der Körperöffnung in Verbindung steht. Die auf diese Weise gebildete, sogenannte Gasfistel
schafft die Möglichkeit, sich ansammelnde Gase beispielsweise aus dem Darm austreten zu lassen, so daß lästige Blähungen
vermieden werden. Das Filter, das am Ende des Rohres angeordnet ist, kann auf besonders einfache und billige Weise in
Form eines Stückes aus sogenanntem retikuliertem Schaumstoff gebildet werden, also einem Schaumstoff, bei dem die Membranhäutchen
der Blasen entfernt sind und nur noch ein Gerippe stehengeblieben ist» Es läßt sich aber ebenfalls auch ein
anderer, beispielsweise faseriger Filterstoff benutzen«
Das Rohr, an dessen Ende sich das Filter befindet und dort mit der Hülle beispielsweise durch Kleben oder auch einen
Klemmring oder auf ähnliche Weise verbunden ist, wird am
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anderen Ende mit einem Rohransatz der Auflageplatte verbunden, beispielsweise durch eine Steckverbindung, einen Klemmverschluß
oder mittels einer anderen lösbaren und gasdichten Verbindungβ
Damit di© durch das Filter tretenden Gase ins Freie gelangen
können, steht das Rohr bzw» der Rohransatz der Auflageplatte
mit der Außenluft in Verbindung. Dabei kann ein Ventil vorgesehen sein, das bei einem bestimmten Innendruck öffnet· Zweckmäßig
wird aber ein dem Willen des Patienten unterworfenes Ventil vorgesehen, so daß dor Patient jeweils eine geeignete
Gelegenheit abwarten kanne Eine Weiterbildung der Erfindung
sieht dazu vor, daß das Entlüftungsventil in der Auflageplatte angeordnet ist und mittels eines Drahtauslösers fernbedienbar
ist. Das Entlüften kann dann besonders unauffällig geschehen. Das gleiche läßt sich auf ebenso einfache Weise erreichen,
wenn das Entlüftungsventil jam Ende eines Schlauches angeordnet
ist, der mit dem Rohr in Verbindung steht. Dabei kann das Ent= lüftungsventil in einer am Ende des Schlauches angeordneten
Kappe, z.B. Kugelschreiberkappe angeordnet sein. Die Bedienung kann dann ganz unauffällig erfolgen. Zusätzlich besteht
die Möglichkeit, am Ausgang des Entlüftungsventils ein Geruchsfilter anzubringen. Außerdem kann im Zuge des Schlauches
oder auch in dem Rohr ein Flüssigkeit aufsaugendes Filter
oder Abscheider vorgesehen sein. Das ist insbesondere bei Anwendung für Dünndarmverschlüsse vorteilhaft.
Anstelle der vorstehend beschriebenen Art der Entlüftung, die mittels des Rohres und Filters durch die aufblähbare Hülle
hindurch, aber gasdicht von ihr getrennt vorgenommen wird, kann ein EntlÜtftHiaeetejnal auch um die aufblähbare Hülle herum,
beispielsweise utxrxÄ 'einen*κΒχαίαη. Schlauch oder auch eine
doppelte Viand geschaffen werden.
Wenn besondere Vorsorge dagegen getroffen werden muß, dab die
Hülle beim Aufblähen eine zu große Dehnung beispielsweise des Darmes bewirkt oder wenn im Hinblick auf die abzudichtende
Körperöffnung eine besondere Form der aufgeblähten Hülle nötig ist, so kann die aus gummislastischem Material gebildete Hülle
mit einem die Ausdehnung begrenzenden und die Aufblähform bestimmenden Mantel versehen sein. Ein solcher Mantel läßt
sich beispielsweise aus dünnem Gewebe oder auch aus einer zweiten» nicht notwendigerweise dichten Hülle herstellen.
Es kommt gelegentlich vor, daß der an die Körperöffnung anschließende
Darmteil eine kompliziert gewundene Form hat, beispielsweise korkenzieherähnliche Windungen besitzt. Dann
ist das Einführen des Verschlußes auch mittels des elastischen Führungsstiäes schwierig. Dieses Problem läßt sich in weiterer
Ausbildung der Erfindung dadurch lösen, daß der Führungsstiel bzw. ein elastisches Rohr eine biegeweiche Einlage oder Ummantelung
aufweist, derart, daß der Führungsstiel, bzw. das Rohr in jeder durch Biegen erreichten Form verharrt. Die Einlage
kann beispielsweise ein weicher Draht, beispielsweise Aluminiumdraht, sein, der in den Stiel einvulkanisiert ist.
Der Draht kann aber auch außen auf dem Stiel bzw. dem Rohr in Form einer Wendel angeordnet sein, wobei ggf. eine Schutzhülle
nötig ist.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Verschluß nach der Erfindung mit einer
Auflageplatte und einem elastischen Führungsstiel; Fig. 2 die auf den Verschluß gemäß Fig. 1 aufste-ckbare,
S aufblasbare Hülle;
Fig. 3 einen Verschluß gemäß Fig. 1 mit zusätzlicher Ent-
lüftungsmöglichkeit;
>■ Fig. 4 die auf den Verschluß gemäß Fig. 3 aufsteckbare
. Hülle.
Der Verschluß gemäß Fig. 1 weist eine Auflageplatte 1 mit einem rohrförmigen Ansatz 2 auf, der über einen Absatz 3 in einen
elastischen Führungsstiel 4 übergeht. Auf der Oberseite der Platte 1 ist in einer zylindrischen Kuppe 5 ein Ventil 6
untergebracht, das mit einer zentralen Bohrung 7 im Ansatz 2 und im Absatz 3 in Verbindung steht. Eine kurze Querbohrung
stellt den Auslaß in die Hülle 9 (Fig. 2) dar. Mittels einer Steckhülse 10 kann die Hülle 9 auf den rohrförmigen Ansatz
2 dicht und mechanisch fest aufgesteckt werden» Das Aufblähen der Hülle 9 erfolgt durch Einblasen von Luft über das Ventil
6 und die Bohrungen 7y 8e
Um trotz unterschiedlicher Körperverhältnisse beispielsweise für den Verschluß eines anus praeternaturalis mit einer oder
höchstens einigen wenigen Größen auskommen zu können, wird
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sowohl der elastische Stiel 4 als auch die Steckhülse 10 mit maximal nötiger Länge hergestellt. Der Benutzer kann dann
nach den jeweiligen Erfordernissen sowohl den Stiel 4 als auch die Steckhülse 10 durch Abschneiden kürzen. Ein eingeprägter
Maßstab oder ähnliche Markierungen stellen sicher, daß eine einmal gewählte Anpassung immer wieder reproduziert
werden kann.
Die Teile des Verschlusses gemäß Fig. 1 mit Ausnahme des Ventils 6 werden zweckmäßig einstückig aus elastischem Materiel
hergestellt, beispielsweise aus Silikongummi, elastomerem Polyurethan, Polyamid oder auch Polyäthylen. Je nach den vorliegenden
Verhältnissen kann aber auch die Auflageplatte 1 aus verhältnismäßig steifem Material bestehen, während die
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terial gebildet ist, das durch Kleben, Schweißen oder auf andere Weise mit der Platte 6 verbunden wird. Für das Ventil 6,
das absolut dicht sein muß, stehen handelsübliche Ausführungen zur Verfügung, die zweckmäßig aus nicht rostendem Material
hergestellt sind.
Die aufblähbare Hülle wird für den Verschluß eines anus praeternaturalis vorzugsweise aus Latex hergestellt. Es kommen
aber auch thermoplastische Folien für die Herstellung in Frage, die durch Verschweißen einzelner Teile in die gewünschte
Form gebracht werden. Die Steckhülse 10 kann mit der Hülle 9 verklebt, verschweißt oder auf andere Weise ver-
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bunden sein. Außerdem lassen sich die beiden Teile auch .einstückig
herstellen.
Wie die Zeichnung zeigt, stellt die Hülle 9 mit der Steckhülse 10 ein verhältnismäßig einfaches und billiges Teil dar, das
daher vom Benutzer täglich oder in Abständen von einigen Tagen gewechselt v/erden kann.
Je nach den vorliegenden Verhältnissen der zu verschließenden Körperöffnung kann.der Führungsstiel 4 auch Teil der Hülle 9
sein und beispielsweise an deren unterem Ende mit ihr auf die gleiche Weise v/ie die Steckhülse 10 verbunden werden. Gegebenenfalls
läßt sich dann zwischen dem mit der Hülle verbundenen Führungsstiel und dem verbleibenden Absatz 3 eine Steckver-
V. J--3..
Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 3 und 4 ist wiederum eine Auflageplatte 1 mit einem rohrförmigen
Ansatz 2 und einem anschließenden Absatz 3 vorgesehen. An den Absatz 3 schließt sich ein elastisches Rohr 11 an, an dessen
Ende ein Verbindungsstück 12 mit Ringwülsten 13 angeordnet ist.
Die aufblasbare Hülle 9 (Fig. 4) ist wiederum mit einer Steckhülse
10 versehen, durch die ein elastisches Rohr 14 bis zum Ende der Hülle 9 führt. Die Hülle ist am Rohrende befestigt,
beispielsweise durch Verkleben oder mit Hilfe eines elastischen
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Druckringes. Wie durch eine SchraffuK angedeutet, ist das
Ende des Rohres 14 mit gasdurchlässigem, retikuliertem Schaumstoff 15 ausgefüllt. Eine oder mehrere feine Öffnungen (nicht
gezeigt) in der Hülle 9 ermöglichen den Gaseintritt in das Filtermaterial 15. Die Befestigung der Hülle 9 am Rohrende
sorgt aber weiterhin für eine Abdichtung des Hülleninneren, die für das Aufblasen erforderlich ist.
Vor dem Aufschieben der Steckhülse 10 auf den rohrförmigen Ansatz 2 wird das elastische Rohr auf die benötigte Länge gekürzt
und dann auf das Verbindungsstück 12, 13 aufgeschoben. Zur Sicherung der Verbindung wird der in der Lieferstellung
gezeigte Klemmring 16 über die Verbindungsstelle geschoben.
Anschließend kann die Steckhülse 10, die ebenfalls auf die richtige Länge gekürzt worden ist, auf den Ansatz 2 aufgeschoben
und ggf. dort noch zusätzlich gesichert werden.
Der so vorbereitete Verschluß läßt sich dann ohne Schwierigkeiten in die Körperöffnung einführen. Wie bei dem Ausführungs
beispiel gemäß Fig. 1 und 2 bläst man die Hülle 9 über das Ventil 6 und einen durch den Ansatz 2 führenden Kanal 17
auf. Der jeweils erforderliche Druck, der beim ersten Anpassen festgelegt wurde, ist dabei einzuhalten.
Wenn sich Gase ansammeln, so können diese durch das Filtermaterial
19, das elastische Rohr 14, einen durch die Teile 11, 3, 2 führenden Kanal 17α.^η<* ein Ventil 18 austreten.
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Dabei kann eine Fernbedienung des Ventils 18 vom Druckknöpf
19 einer Kugelschreiberkappe 20 aus über ein Auslöseorgan 21, beispielsweise in Form eines Drahtauslösers, erfolgen.
Anstelle des Ventils 18 und des Auslöseorgans 21 kann ein dünner Schlauch vorgesehen sein, der auf die Kappe 1 aufgesteckt
wird und eine Verlängerung des Kanals 17 darstellt. In der Kugelschreiberkappe 20 ist dann ein Ventil angeordnet,
das Ober den Druckknopf 19 betätigbar ist. Auf diese Weise kann der Patient Gase unauffällig und ohne Belastung anderer
bei passender Gelegenheit entweichen lassen.
Der Druckknopf 19 kann so ausgebildet sein, daß auch eine einrastende
Betätigung und damit eine Dauerentlüftung möglich ist.
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Claims (1)
- Il (II II I 1 Iti IiI I 1BLUMBACH · W£SEft · BERGEN · KRAMER ZWIRNER - HIRSCHPATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADENPostadresse MUndien: Patentconsult 8 München 40 RadeckestraOe 43 Telefon (0B9) 883603/883404 Telex 05-212313 Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121)562943/561998 Telex 04-186237Walter KossGeisenheim - 11 -Schutzansprüche1. Druckmittelbetätigbarer Verschluß für eine künstliche Körperöffnung, insbesondere einen anus praeternaturalis mit einem von einer Auflageplatte ausgehenden, in die Körperöffnung einführbaren länglichen Formteil und einer dan Formteil umgebenden, über ein Ventil aufblähbaren Hülle,dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (9) mit einer Steckhülse (10) auf einen Ansatz (2) des Formteils oder der Auflageplatte (1) aufsteckbar ist.2· Verschluß nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil als elastischer Führungsstiel (4) ausgebildet ist,3. Verschluß nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (9) einen zentralen Führungsstiel (14) auf-MUndien: Kramer · Dr. Weser · Hirsen — Wiesbaden: Blumbach · Dr. Bergen · Zwirner7636711 24.ML77till ftr ** Γ ι- 12 -der mit der Auflageplatte (1) verbindbar ist und das Formteil bildet.4. Verschluß nach Anspruch 3»dadurch gekennzeichnet,daß der Führungsstiel als Rohr (14) ausgebildet ist.5» Verschluß nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet., daß das Rohr (14) über eine Steckverbindang (12, 13f 16)mit einem Rohransatz (3, 11) der Auflageplatte (1) ver-bindbar ist.6. Verschluß nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet,daß das Rohr (14) am unteren, zum Körper inneren v/eisenden Ende ein gasdurchlässiges Filter (15) aufweist, das über eine oder mehrere Öffnungen in der Hülle (9) mit der Körperöffnung in Verbindung steht.7. Verschluß nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,daß das Filter (15) aus retikuliertem 3chaumstoff besteht.8. Verschluß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,7636718 24.0177- 13 -daß das Rohr (14) über ein Entlüftungsventil (18) mit der | Außenluft in Verbindung steht. \9β Verschluß nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil (18) in der Auflageplatte (1) angeordnet ist und mittels eines Drahtauslösers (21) fernbedienbar ist.10« Verschluß nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil am Ende eines Schlauches (21) angeordnet ist, der mit dem Rohr (14) in Verbindung steht.11. Verschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil in einer am Ende des Schlauches (21) angeordnet Kappe, z.B. Kugelschreiberkappe (20) angeordnet ist.12. Verschluß nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des Entlüftungsventils ein Geruchsfilter angeordnet ist.13. Verschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,7636711 24.0177ι ι ■ < IiI »Jdadurch gekennzeichnet, daß das als elastischer Führungsstiel (4) oder als elastisches Rohr (14) ausgebildete Formteil eine biegeweiche Einlage oder Ummantelung aufweist, derart, daß es in jeder durch Biegen erzeugten Form verharrt.14. Verschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (9) aus gummielastischem Material besteht, und mit einem die Ausdehnung begrenzenden und die Aufblähform bestimmenden Mantel versehen ist.7636711 2iML77
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