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Nurflügelflugzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Nurflügelflugzeug.
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Es sind Flugzeuge dieser Art bekannt, bei denen der Mittelteil verstärkt
und verlängert ist und! am Ende dlas, in das Tragflächenprofil einbezoglene Höhensteuer
trägt.
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Andererseits, sind Flugzeuge mit, normalem Tragflächen bekannt, bei
denen durch. Gebläse ein Vortrieb erzeugt wird, wobei die beschleunigte Luft zwecks
Auftriebserzeugung an der Oberseite der Tragfläche entlang streicht. Die . Erfindung
bezweckt, dass aerodynamische günstige Nurflügelflugzeug hinsichtlich seiines Auftriebes
und: seines Widerstantdes zu verbessern. Dies wird gemäß der Erfin@-dung dadurch
erreicht, des, in das. Flugzeuginnere eingebaute Luftfördereinrichtungen zwecks
Erzeugung einer Vortriebs- und Au,ftriebskompone nute die Luft durch: an dler Vordierseite
des Mittelteils unter einem Winkel von etwa 3o bis, 66°' einmündende Kanäle ansaugen,
und am hinteren oberen Ende an der Oberseite dieses Teiles durch
unter
etwa gleicli@em Winkel ausmündende Kanäle austolkn.
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Die Erfindung ist in den Zeichnungen, be.ispi-lsw2ise dargestellt,
und zwar zeigt Aib. i eine Draufsicht auf eine Ausfülirung sform d:: Flugzettgsgemäß
derErfindung, Abts.. ? einen Schnitt nach der Linie II-11 in Abb. i.
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Abb. -2a ehren Schnitt nach der Linie IIa-Ha in Abh. i.
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Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-III i n Abb. i, A.bb. einen
Schnitt nach der Linie IV-IV in Abb. i, wobei nur der Prohlumriß dargestellt ist.
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Abb. 5 ein°n Schnitt nach der Linie V-V in Abh. i.
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Abb. (-i einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Abb. i mit eingebautem
Zentriftigalventilator, Abh.7 einen Schnitt nach der Litiie VII-VII in Alxb. i.
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Ab1x. 8 schematisch die Antriebsvorrichtung für die leiden in Abb.
i dargestellten Zentrifugalventilatoren, Abb. cl eine Draufsicht auf eine andere
Ausführungsfarin des Flugzeugs, Ahb. io einen Schnitt nach der Linie N-1 in A1;1>.
R.
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Ahb. i i eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Flugzeugs.
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Abb. 12 ein-en Schnitt nach derLinielIl-1II in Abb. i i.
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Wie aus den Abh. i bis ; ersichtlich ist. 11-esitzt das Flugzeug eine
in sich geschlossene Form. deren sämtliche zur Längsachse parallel gelegten Schnitte
III bis VII Tragflächenprofil aufweisen, wobei die Profildicke von der -Mittelachse
des Flugzeugs nach den b°iden Seiten zu stetig abnimmt. Das Flugzeug @estelit also
aus einer einzigen Tragfläche i. in die das Höhensteuer 2 und die beiden nicht dargestellten
Quersteuer mit sind; der mittlere hintere Teil der Tragfläche i ist verlängert und
trägt am Ende das Höliensteu:t- 2 und das nicht dargestellte Seitensteuer. Der mittlere
untere Teil der Tragfläche i besitzt eine Ausbauchung 3, die mit zur Aufnahme der
Antriebsmittel i i oder zur Aufnahme von Nutzlasten dienen kann. Diese Ausbauchung
3 kann auch weggelassen werden. vor allein bei großen Flugzeugen und Flugzeugen
mit großer Profildicke.
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An der Ci1:erseite des Flugzeugs ist vorn svminetrisch zu Leiden Seiten
der Längsachse des Flugzeugs je eine Ciffnung .I, bzw. 5 vorg.`s.ehen (Abb. i. ('#).
durch die mittels je eines Zentrifugalventilators 6 Luft angesaugt wird. Die angesaugt:
Luft wird durch die Umdreliungen der Sciiatifelriirler 7 bzw. 8 kompriiniert und
durch die Öffnungen 9 bzw. io an der Oberseite des mittleren hinteren Teils
der Tragfläche i ausgestoßen. Das Schaufelrad ; dreht sich entgegen dein Uhrzeigersinn,
das Schaufelrad 8 dagegen im Uhrzeigersinn. Die Anorduting ist dabei so getrotten,
daß die Zentrifugalventilatoren 6 mit ihren Gehäusespiralen vollständig innerhalb
des Profils der Tragfläche i liegen (Abb. 6 und 7), wodurch dzr Profilwiderstand
der Tragfläche i nicht erhöht wird.
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Der Antrieb der Ventilatoren erfolgt durch einen lIotor ii (Abb. `).
der mittels eines auf seiner Antriebswelle 12 1-)efestigten Zahnrades
13 und eines Zahnrades i I eine mit diesem Zahnrad i1 fest verbundene Welle
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dreht, an deren beiden Enden Kegelräder 16 hzw. 17 angeordnet sind.
Mit diesen Keg:lrädern stehen Kegelräder i8 bzw. i9 im Eingriff. die auf d-eti Z_entriftigalventilatorwellen
7't befestigt sind. Wird der Motor i i in Betrieb gesetzt, dann erfolgt. wie oben
bereits erwähnt ist, eine Drehung des Ventilatorscha.ufelrads 7 entgegen dein Uhrzeigersinn
und eine Drehung des Ventilatorschaufelrads 8 im L:hrzeigersinn. Die von den beiden
Zentrifugalventilatoren 6 komprimierte Luft wird durch die Meiden Windkanäle 611
geführt und. da die Windkanäle 6'1 gemäß Abb. 7 entsprechend ausgebildet sind, annähernd
parallel zur Oberfläche des Flugzeugprofils ausgestoßen.
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Während innerhalb der Tragfläche i nach Abb. i zwei svmmetrisch zu
beiden Seiten der Längsachse des Flugzeugs liegende Zentrifugalventilatoren angeordnet
sind, zeigt Abb. 9 dieselbe Flugzeugform. in die nur ein Zentrifugalventilator,
und zwar ein zweiseitig saugender Zentrifugalventilator 20. eingebaut ist. Der Zentrifugalventilator
20 ist hierbei in der Mitte des Flugzeugs derart angeordnet, daß seine Achse 2o11
parallel zur Querachse des Flugzeugs liegt. Die Luft wird hierbei durch zwei Saugöffntillgell
21 und 22 vorn an der Oberseite des Flugzeugs angesaugt und durch eine Öffnung 23
an der Oberseite ausgeblasen. Die Oftnungen 21 und 22 liegen in bezug auf Abb. io
seitlich des Zentrifugalventilators nicht in Richtung des 'Ventilatorschaufelrades,
sondern sind in bezug auf Abb. p etwas nach links verschoben, so daß die beiden
Saugkanäle schräg zur Grundfläche des Flugzeugs geneigt sind.
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Wie Abb. i i zeigt, können statt Zentrifugalventilatoren auch Propeller
verwendet werden, die symmetrisch zur Längsachse innerhalb der Flugzeugform und
zur Grundlinie des Flugzeugprofils geneigt angeordnet sind. Die Ansaugöffnungen
-26 und 27 liegen vorn an der Oberseite. Die angesaugte Luft wird durch die Luftkanäle
geführt und durch die Üitnungen 28 und 29 ausgeblasen. Zum
Antrieb
der Propeller 2.4 und 25 sind auf den Propellerachsen Kegelräder' 3 r befestigt
(Abb. r2), die in Kegelräder r$ und i9 eingreifen, die von der in Abb. 8 dargestellten
Antriebsvorrichtung z z bis 17 betätigt werden.
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Die in den Abbildungen dargestedlte Flugzeugform kann; noch. dahingehend
verändert werden, daß durch Verkürzung der seitlichen Teile der Tragfläche z im
wesentlichen nur der Ianggestreckte Mittelteil übrigbleib:t, in den das oder die
Gebläse eingebaut sind.