DE764143C - Taumelscheibentriebwerk zum Antrieb von Brennstoff-einspritzpumpen fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Taumelscheibentriebwerk zum Antrieb von Brennstoff-einspritzpumpen fuer Brennkraftmaschinen

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DE764143C
DE764143C DEF87834D DEF0087834D DE764143C DE 764143 C DE764143 C DE 764143C DE F87834 D DEF87834 D DE F87834D DE F0087834 D DEF0087834 D DE F0087834D DE 764143 C DE764143 C DE 764143C
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Erich Dipl-Ing Wachsmuth
Ludwig Dipl-Ing Wagenseil
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    • F16H—GEARING
    • F16H23/00—Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings
    • F16H23/04—Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members
    • F16H23/08—Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members connected to reciprocating members by connecting-rods
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/08—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/13—Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps
    • F02M2700/1317—Fuel pumpo for internal combustion engines
    • F02M2700/1329—Controlled rotary fuel pump with parallel pistons or with a single piston in the extension of the driving shaft

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Description

  • Taumelscheibentriebwerk zum Antrieb von Brennstoffeinspritzpumpen für Brennkraftmäschinen Bei Pumpen für flüssige Brennstoffe, welche diesen Brennstoff unter hohem Druck (bis zu mehreren hundert Atmosphären) zur Einspritzstelle einer Brennkraftmaschine fördern sollen, ist es bekannt, den Pumpenkolben mittels einer durch eine umlaufende Welle angetriebenen Taumelscheibe anzutreibein. Eine solche Taumelschei,be führt keine umlaufende, sondern nur Linie eigenartig schwingende Bewegung aus, etwa vergleichbar der Bewegung einer Kreisfläche, deren Rand sich auf dem Rand einer ebenso gro,ß,ein, festliegenden Kreisfläche derart abwälzt, diaß beide Flächen immer dien gleichen spitzen Winkel miteinander einschließen. Bei diesen bekannten Pumpenantrieben erfolgt die Verbindung zwischen der Taurnelscheibe und dem Pumpenkolben meist mit Hilfe von Pleuelstangen, welche an der Taumelscheibe und am Pumpenkolben sitzende Kugelköpfe so umfassen, daß Pumpenkolben und Tawmelscheibe zwangsläufig: miteinander verbunden sind. Ein Nachteil dieser Verbindung besteht darin, daß beim Festfressen eines Pumpenkolbens in; seinem Zyl:in der irgendein Teil des: Triebwerks gewaltsam zerstört wird. Ferner ist es bekannt. zwischen der Taunielscheibe und dem Pumpenkolben eine Kraftschlußverbindung vorzus°lien, bei welcher zwischen der ebenfläcIiigen Taum:elscheilie und dem kugeligen Ende des Pumpenkolhens ein diesen beiden Flächen sich anpassender, auf der Taumelsclieilicrieb2tte verschieblicher Gleitstein angeordnet ist, während der Kraftschluß durch .eine gegen das Pumpengehäuse sich abstützQtide und auf den Pumpenkolben ein-,virlcend° Druckfeder aufrechterhalten wird. Ein -Nachteil dieser Anordnung liegt darin, daß sich der Gleitstein unter der hohen, auf den Pumpenkolben einwirkenden Eiraft relativ zur Taumelscheibe verschieben muh, wobei entsprechend hohe Reibungskräfte auftreten. Diese seitlich zur Pumpeukolbenachse gerichteten Kräfte müssen vorn Pumpenkolben aufgenommen und auf den Pumpeuzvlinder ülxertrageii werden. Auf den PumpenkollieFi wirken deshalb hohe Seitendrücke, welche eine verhältnismäßig schnelle Alinutzung desselben zur Folge haben. lach der Erfindung ist zur Kraftübertragung zwischen der Taumelscbeibe und dem Pumpenkolben ein an beiden Enden Kugelflächen aufweisender, an entsprechenden kugeligen Gegenflächen der Taumelscheibe und d°s Pumpeul:o,lbens sich abstützender Druckstab vorgesehen. der eine nur in einer Bewegungsrichtung wirkende Verbindung herstellt, während zur Aufrechterhaltung des Kraftschlusses zwischen Taumelscheibe. Druckstall und Pumpenkolben eine diese drei Teile ständig gegeneinander pressende Feder vorgesehen ist.
  • Ein solcher Druckstab ist wesentlich einfacher -staltet und deshalb auch, erheblich leichter und fülliger herst°Ilbar als eine Pleuelstange mit KugeIgelenkköpfen, des weiteren ist sein Gewicht viel geringer, seine Massenkräfte sind deshalb verhältnismäßig lchin; infolge dieser g,-ringen Massenkräfte geniigt zur Aufrechterhaltung des Kraftschlusses schon ein 2 verhältnismäßig schwache Feder. Gegenüber den zwischen, Taumelscheibe und Pumpenkolben eingeschalteten Gleitsteinen haben die Druckstäbe den Vorteil, daß sie keine unter Belastung durch die hoben Kolbenkräfte erfolgenden Verschiebungen längs der Taumelscheibe auszuführen brauchen, sie machen vielmehr nur ganz kleine räumliche Schwingbewegungen, denen nur die verhältnismäßig ganz geringen Gel.enkreibungskräfte an den als Kugelflächengelei>he wirrenden F_riden der Druckstäbe entgegenwirken. Demzufolge bleiben die Seitendrücke auf die Pumpenkolben und deren Abnutzung entsprechend gering. Da es sich, bei Brennstoffeinspritzpumpen stets um eingeschliffene Kolben handelt. die gegenüber denn Zylinder nur auf Grund ihrer genauen Einpassung abdichten. so ist es für die Aufr-#cliterlialtun- der Betriebsfähigkeit solcher Pumpen von besonderer Bedeutung. daß diese genaue Einpassung möglichst lange aufrechterhalten bleibt und nicht infolge einer durch holte Seitendrücke verursachten baldigen Ab- nutzung vorzeitig verlorengeht. Wie andere Kraftschlußverbindungen hat auch die Druckstabanordnung nach der Erfindung gegenüber einer formschliissigen Verbindung den VortLil. eiaL) die Verbindung zwischen Taumelscheihe und Pumpenkolben selbsttätig unterbrochen wird, wenn sich ein Pumpenkolben in seinem Zylinder festsetzt. so daß in diesem Falle keinerlei Zerstörung-@ri am Triebwerk eintreten.
  • Die den Kraftschluß aufrechterhaltende Feder (Rückführfeder) kann in der bei kraftschlüssigen Pumpenkolbenan trieben üblichen Art als Druckfeder ausgebildet sein. die sich einerseits gegen ein unverschiebliches Wider-Iager. andererseits gegen den Pumpenkolben abstützt, derart, daß sie letzteren ständig gegen den Druckstab und diesen gegen die Taumelscheibe andrückt. Hierbei wird diese Rückführfeder beim Drucklitil) des Pumpenkolbens zusammengedrückt, während sie sich beim Saughin> wieder ausdehnt. Eine Möglichkeit, die Rückführfeder. wach: abwechselnd gespannt wird und sich wieder entspannt, zu vermeiden, besteli,t darin. in Parallelschaltung zu dem zwischen Taum.elscheihe und Pumpenkolben eingeschalteten Druckstab eine Zugf,Aer anzuordnen. welche einerseits an der Taumelscheibe, andererseits am Pumpenkolben angreift und eine so hohe Vorspannung hat. daß sie den Kräfteschluß dauernd aufrechterhält. Diese Feder braucht nur den kleinen Seitenbewegungen des kraftübertragenden Gliedes zu folgen, während ihre Länge unverändert bleibt, so daß sie sehr weitgehenden. die Dauerfestigkeit stark herabsetzenden Belas.ttingsschwankungen nicht ausgesetzt ist. Die Betriebszuverlässigkeit einer solchen Feder ist deshalb höher als die einer Rückführfeder.
  • Bei dieser .-Antriebsart ist auch die Einregelung der Pumpen auf eine bestimmte Fördermenge. bzw. auf unter sich gleiche Förderm:ngen bei mehreren von einer Taumelscheibe angetriebenen Einzelpumpen. leicht möglich. Zu diesem Zweck kann entwed-r der Druckstab so gestaltet :ein. daß seine Länge veränderbar ist, oder es kann seine Angriffsstelle an der Taumelscheibe oder am Kolben relativ zu einem dieser Teile verschiebbar sein. Vorteilhaft ist es. im letzteren Falle die Angriffsstelle an der Taumelscheibe verschiebbar zu machen, weil diese am leichtesten zugänglich gemacht werden kann, so daß ein Nachstellen möglich isst, ohne daß die eigentliche Pumpe auseinandergenommen oder von ihrem Antrieb getrennt werden muß. ' Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt ein eine Pumpe antreibendes Taumelscheibentriebwerk im Mitteillängss:chnitt; Abib.2 und 3 zeigen im Längsschnitt und in Ansucht einen in seiner Länge veränderlichen Druckstab; Abb. q. zeigt im. Mittellängsschnitt die Taumelscheibe und einen Teil der Pumpe sowie eine besondere Ausigestaltung der den Kraftschluß herbeiführenden Feder.
  • Übereinstimmende Teile sind in den verschiedenen Abbildungen gleich bezeichnet. Gemäß Abb. i ist die Pumpenantriebswelle i in den. Lagern 2 und 3 gelagert,, von denen das eine im Boden q., das andere im Deckel $ eines Gehäuses 6 angeordnet isst. Innerhalb des Gehäuses ist mit der Welle ein Schrägzapfen 8 fest verbunden, auf dem mittels des Kugellagers io; das sowohl Querals auch Längskräfte aufnehmen kann, eine Taumelscheibe ii gel,aigert isst. Die Taurrielscheibe trägt einen Kegelradkranz 12, der mit einem gleichen, am Gehäuse 6 festliegenden Radkranz 13 im Eingriff steht und die Taumelscheibe i i an der eigenen Drehung verhindert. Auf dem. Deckel 5 des Gehäuses. 6 sind im Kreise um die Pumpenantriebswelle i mehrere Brennstoff:einspr itzpumpen 15 so angeordnet, daß die Achsen der Pumpenkolben parallel zur Achse .der Antriebswelle liegen. Die Einspritzpumpe - besteht in an sich bekannter Weise im wesentlichen aus dem eigentlichen Pumpenzylinder 16 mit Ansaugöffnung 17 und Rückströmö@ffnung 18, aus dem Pumpenkolben 2o mit einer in seiner Seitenfläche-liegenden Einri.efung 2i, deren eine Kante 22 den Beginn der Förderung und deren andere Kante 23 das Ende der Förderung steuert, aus dem Saugraum 25; dem der Brennstoff durch den Anschlußstutzen 26 zugeführt wird, und aus dem Druckventil 27, an welches sich weiterhin die zur Einspritzstelle führende Hochdruckleitung 28 anschließt. Die Veränderung der Fördermenge erfolgt- in bekannter Weise durch Drehen des Pumpenkolbens 2o. Zu dem Zweck trägt der Kolben an seinem äußeren Ende einem radial vorspringenden Arm 3o, der in den Schlitz 31 einer Bü.chs,e 32 eingreift, die im Pumpengehäuse 15 drehbar gelagert ist und einen Zahnkranz 33 aufweist, so, daß beim Drehen dieses Zahnkranzes der Pumpenkolben die Drehung mitmacht. Zwischen jedem Pumpen-Kolben 2o und der Taumelscheibe ii ist je ein stiftartiges Glied (Druckstab) 35 eingeschaltet, das mit kugeligen Enden sich geigen entsprechend hohlkugelige Aussparungen einer Verbreiterung 36 des Pumpenkolbens bzw. eiines in der T aumelscheibe festsitzenden Einsatzkörpers 37 anlegt. Zur Herbeiführung eines ständigen Kraftschlusses zwischen Taumelscheibe und Pumpenkolben wirkt auf die Verbreiterung 36 des Pumpenkolbens eine geben die Büchse 32 sich abstützende Druckfeder 38 im Sinn der Auswärtsbewegung des Pumpenkolbens, so daß der Druckstab 35 ständig mit, Vorspannunig an seinen Widerlagern 36 und 37 anliegt und die Taumelscheibenbewegung spielfrei auf den Pumpenkolben übertragen wird. Die Eintiefungen in den Widerlagern 36 und 37 sind zweckmäßig so tief, daß der Druckstab mit seinen Enden auch dann noch ständig in diese Eintiefunigen hineinragt, wenn der Pumpenkolben sich einmal im Zylinder festgesetzt haben sollte, wobeii er dann immer die innere Totpunktlage einnimmt. Es ist dann nicht möglich, daß der Druckstab aus den Widerlagern herausfällt und an anderer Stelle der Maschine Schaden anstiftet. Die bei der Förderung des Brennstoffes auf den Pumpenkolben 20 dusgeübten hohen Kräfte werden durch die Druckstäbe 35 auf die Taumelschei.be i i, von dort über das Lager i o auf den Schrägzapfen 8 und über ein Längskräfte übertragendes Wälzlager 4.o, welches sich gegen das Lager 2 abstützt, auf das Gehäuse 6 ' und weiter auf dessen Träger (Maschinengehäuse od. dgl.) 4.1 übertragen. Der Antrieb der Pumpenantriebswelle i erfolgt beispielsweise über ein Zahnrad 4.2; es können jedoch auch beliebige andere Antriebselemente vo@rgeseh,en sein, auch kann (bei Zweitaktmotoren j- die Pumpenantriebswelle unmittelbar von -einer Verlängerung der Kurbelwelle gebildet sein.
  • Bei Bneininstofbeinspriltzpumpen ist es häufig erwünscht, die Pumpe so einstellen zu können, d;aß einer bestimmten Winkelstellung des Pümpgenlco-lbgens eine bestimmte Fördermesnge entspricht; bzw. so, däß bei mehreren Einzelpumpen diese Pumpen unter sich, genau gleichiviel fördern.- Eine solche Einsstellung der Pumpenförderung kann beim Erfindungsgegenstand durch Änderung der Länge des Druckstabes erfolgen.
  • Ein "#-usfiihrungsbeis.piel für diesle Möglichkeit zeigen die Abb. 2 und 3. Hierbei ist der Druckstab in zwei Teile 35' und 35" unterteilt, weiche ineinander versch:raubbar sind; außerdem isst eine Gegenmutter q.5 vorgesehen, welche die gegenseitige Lage der beiden Druckstabteile sichert. Einer dieser Teile und die Gegenmutter können mit mikro meterartigen Teilungen versehen sein, derart. daß die jeweilige Längeneinstellung oder die vorgenommene Längenänderung leicht ablesbar sind.
  • Eine derartige Einstellung macht ein _@usbaue:n der einzustellenden Einzelpumpe erforderlich. Dieses Ausbauen wird erspart, wenn das an der Taumelsche.ibe sitzende Widerlager des Druckstabes in Richtung der T aumelscheibenachse verstellbar angeordnet ist. Eine solche Ausgestaltung zeigt die rechte Hälfte der Abb. i. Das Widerlager 37 trägt einen Gewindefortsatz 4.7, der in einem entsprechenden Muttergewinde der Taumelscheibe i i schraubbar ist und dessen jeweilige Einstellung mittels einer Gegenmutter d.8 ge- sichert werden kann. Um diese Verstellung ohne Ausbau der Taumelscheibe vornehmen zu können, sind in der Umschließungswand des Gehäuses sechs Öffnungen 50 vorgesehen, die im allgemeinen durch Deckel 51 abgeschlossen sind.
  • Bei der Einrichtung nach Abb. .1 ist zwischen dem Pumpenkolben ?o und der Taumelscheibe ii der gleiche Druckstab 35 wie im Beispiel nach Abb. i eingeschaltet. Zur -'#,ufrechterhaltung des Berührungsschlusses zwischen Taumelscheibe, Druckstab und Pumpenkolben ist hierbei zwischen dem Pumpenkolben und der Taumelscheibe eine dem Druckstab parallel geschaltete Zugfeder 63 angeordnet. Zu dem Zeck ist die Verbreiterung 64 des Pumpenkolbens mit einem Geieinde versehen, auf das das eine Federende aufgeschraubt ist, das in seiner Lage durch eine Gegenmutter 65 gesichert wird. Das andere Federende übergreift die etwa kugelig gestaltete Rückfläche des an der Taumelscheibe sitzenden Widerlagers 65 und ist durch ein Druckstück 68, das von einer auf dem Gewindezapfen d.7 sitzenden '-#lutter 69 gegen die Feder angepreßt -wird, in seiner Lag, gesichert. Die Feder 63 wird mit einer so starken Vorspannung eingebaut, daß die normalerweise beim Auswärtshub des Pumpenkolbens wirksamen Massenkräfte und Reibungen die Kraftschlüssigkeit des Pumpenantriebes nicht aufheben können. Bei dieser Anordnung besteht der Vorteil, daß die Feder keine Längenänderung erfährt, sondern lediglich den in der Regel nur verhältnismäßig geringem Winkelbewegungen der Taumelscheibe zu folgen braucht. Die B-e-ansprttcllung der Feder ist also im Gegensatz zur Beanspruchung einer üblichen Rückführfeder (Feder 38 in Abb. i) ganz gering; die Betriebssicherheit der Feder wird dadurch wesentlich erhöht.
  • Der Antrieb der Pumpenkolben mittels beiderseits kugelige Enden aufweisender Druckstäbe gestattest ohne weiteres jede heliebige Drehung der Pumpenkolben um ihre Längsachse. Dieser Umstand b:günstigt die Anwendung der an sich bekannten Fördertnengenregelung durch Drehen des Pumpenkolbens. Abb. i zeigt hierfür ein Ausführungsbeispiel. Das freie Ende der Putnpenantriebswelle i trägt einen als Wälzkugelregler ausgebildeten Fliehkraftregler. "Mit der Welle i ist ein die Wälzkugelfliellgewichte ; o antreibender -'#1=itnehtner 7 i dr.lifest verbunden. Die Kugeln 7o laufen zwischen zwei entgegengeset7t kegelig gestalteten Wälzflächen 72 und 73 um, von denen die eine. 73, an eitlen vom Lager 3 ausgehenden Fortsatz 74 feist angeschlossen ist, während die andere, 72, in Richtung der Achse der Antriebswelle i verschiebbar. jedoch gegen Drehen gesichert ist. Zwischen den Teilen 7 2 und 73 ist eine der Fliehkraft der Kugeln 7o das Gleichgewicht haltende Reglerfeder 7.3 allgeordnet. Das zur Führung des Teiles 7 2 gegenüber dem Teil 73 dienende Führungsrohr 76 trägt ein Steilgewinde 77. «-elches in ein entsprechendes Muttergewinde 78 eines rohrförmigen Ansatzes 79 eingreift. der tnit einem Zahnrad 8o fest verbunden ist. Dieses Zahnrad ist in axialer Richtung unverschieblich auf einem zur Antriebswelle i gleichmittig angeordneten Lagerzapfen 8i drehbar gelagert und greift mit seiner Verzahnung in die Zahnkränze 33 der zum Hinundherdrehetl der Pumpenkolben dienenden drehbaren Hülsen 3-2 ein. Bei Änderungen der Drehgeschwindigkeit der Welle i erfährt die Kegelfläche 72 samt ihrem Führungsrohr 76 und dem Gewinde 77 eine axiale Verschiebung im einen oder anderen Sinn. Diese Verschiebung wird durch das Steilgewinde 77# 78 in eine Drehung des Zahnrades 8o verwandelt, die sich auf die Zahnkränze 35 und damit auf die einzelnen Pumpenkolben -2o überträgt. wodurch die Brennstoffzufuhr zur Maschine entsprechend geregelt wird.

Claims (1)

  1. PATEXTANSPRCCIIr: i. Taumelscheibentriebwerk zum Antrieb von Brennstoffeinspritzpumpen für Brennkraftmaschinen, bei dem die Kraftschlußverbindung zwischenTautnelscheibe und Pumpenkolben durch je eine am Pumpenkolben angreifende Feder aufrechterhalten wird. dadurch gekennzeichnet, daß z-,sischen.Taumelscheibe (i i) und je einem Pumpenkolben. (20) ein nur Druck übertragender, an beiden Endet kugelige Flächen aufweisender -und an kugeligen Gegenflächen der Taumelseheibe und des Pumpenkolbens sich abstützender Druckstab (35) angeordnet ist. a. Triebwerk nach Anspruch i, dadurch ge@lcennzeichnet, dal) die den Kraftschluß zwischen Taumelscheibe (i i), Druckstab (35) und Pumpenkolben. (2o) herbeiführende Feder eine in Parallelschaltung zum Druckstab (35) angeordnete Zugfeder (63) ist, die einerseits am Pumpenkoilben, (2o), andererseits an der Taumelscheibe (i i) angreift und die eine, zur ständigen Aufrechterhaltung des -Kraftschlusses ausreichende Vorspannung hat (Ab,b. 4). 3. Triebwerk nach Anspru@h i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die kugeligen Gegenflächen an der Taumelscheibe (i i) und am Pumpenkolben, (2o) enthaltenden Widerlager (36, 37, 64, 67) für den Druckstab (35) so tief ausgehöhlt sind, daß die Enden des Druckstabes auch dann innerhalb der Höhlungen verbleiben, wenn der Pumpenkolben in seiner inneren Tatlage festsitzt, aber die Taumelscheibe sich weiterbewegt (Abb, i und 4). 4. Triebwerk - nach einem der Ansprüche i blis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Widerlager (36, 37, 64, 67) gegenüber dem Pumpenkolben (2o) bz.w. der Taumelscheibe (ii) in Richtung der Achse dieses Teiles verstellbar ist. 5. Triebwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Taumelscheibe (1 i) sitzende Widerlager (37, 67) gegenüber dieser in Richtung ihrer Achse verschraubbar und mittels Gegenmutter (48) öd. dgl. feststellbar ist (Abb. i und 4). Triebwerk nach einem der Ansprüche i bis. 5, dadurch gekennzeichnet, daß das am Pumpenkolben (2o) sitzende Widerlager (36, 64) mit einer am Pumpengehäuse (15) gelagerten, , hin und her drehbaaren Hülse (32) drehfest, aber längs verschieblich verbunden isst, so daß eine Drehung dieser Hülse über das Wi.derlager auf den. Pumpenkolben übertragen wird (Abb. i und 4). 7. Triebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucksbab aus mehreren, gegeneinander verstellbaren Teilen (35', 35") derart zusammengesetzt ist, daß seine Länge veränderbar ist (Abb.2 und 3). Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 4o8 146, 441 952, 496 o65, 53-1753, 534 598; schweizerische Patentschrift Nr. 118 o65; französische Patentschriften Nr. 529 886, 703 390; USA.-Patentschriften Nr. 1 555 165, 2 093 477, 2 142 o86, 2 160 735.
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