DE764737C - Einrichtung an Werkzeugmaschinen zum Nachbehandeln der Flanken von Zahnraedern - Google Patents

Einrichtung an Werkzeugmaschinen zum Nachbehandeln der Flanken von Zahnraedern

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DE764737C
DE764737C DEP79283D DEP0079283D DE764737C DE 764737 C DE764737 C DE 764737C DE P79283 D DEP79283 D DE P79283D DE P0079283 D DEP0079283 D DE P0079283D DE 764737 C DE764737 C DE 764737C
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DE
Germany
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gears
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Expired
Application number
DEP79283D
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English (en)
Inventor
Georg Preis
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/02Lapping gear teeth
    • B23F19/04Lapping spur gears by making use of a correspondingly shaped counterpart
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders
    • B23F23/1281Honing, shaving or lapping tool holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Einrichtung an Werkzeugmaschinen zum Nachbehandeln der Flanken von Zahnrädern Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Werkzeugmaschinen zum Nachbehandeln der Zahnflanken von Zahnrädern.
  • Zur Verbesserung der Laufruhe bei Zähnrädern werden die Zahnflanken, wie bekannt, durch Schleifen, Lappen oder Schaben nachbearbeitet. Von diesen Nachbehandlungsverfahren kann allein das Schleifen der Zahnflanken als vollkommen bezeichnet werden, weil hierbei das Werkzeug entsprechend der mathematischen Form der Zahnflanke bewegt wird. Das Schleifen ist aber unwirtschaftlich und demzufolge nur bedingt anwendbar. Im Gegensatz hierzu steht die Leistungsfähigkeit der Nachbehandlung durch Lappen oder Schaben. Diese Verfahren haben jedoch Fehler, deren Ursache in der Arbeitsweise der Maschinen liegt. Bei beiden Maschinenarten wird das nachzubehandelnde Zahnrad nicht formschlüssig angetrieben, sondern vom Lapp- oder Schabrad mitgenommen, so däß alle Fehler des Werkstückes die Bewegungsvorgänge der Maschine beeinflussen.
  • Während beim Schaben durch die spanabhebende Arbeitsweise des als Meisterrad ausgebildeten Schabrades Flanken und Teilungsfehler beseitigt werden können, sind, wie bekannt, Fehler dieser Art durch das Läppen nicht zu berichtigen; vielmehr «-erden durch zu langes Läppen die Flankenevolventen zerstört.
  • Das Schabeverfahren hat aber den Nachteil, daß es nur angewendet werden kann bei ungehärteten Zahnrädern, so daß der eigentliche Zweck, die durch das Härten entstandenen Fehler zu beseitigen, nicht erfüllt werden kann. Auch die Vorbearbeitung der Werkstücke bis zum Schaben muß mit besonderer Genauigkeit erfolgen, da vorhandene Radialfehler nicht beseitigt werden, sondern das Rad oval wird. Wenn der Zahnlückengrund und die Verdrängerkurven nicht genügend frei gearbeitet sind, entstehen Fehler in den Flankenev olventen, weil durch das Aufsetzen der Schabzahnstirn auf den Zahngrund die durch das Verfahren bedingte Flankenberührung zwischen Werkstück- und Schabradzahnflanken v erlorengeht.
  • Besonders benachteiligt ist das Schabeverfahren, wenn Zahnräder mit geringer Zahnzahl, großem Eingriffswinkel und geraden Zähnen nachgearbeitet werden sollen, da hierbei durch die Verringerung der Zahnüberdeckung das Werkstück eine periodisch wechselnde Winkelgeschwindigkeit erhält, die zu Ungenauigkeiten in den Flankenevolventen führt. Diesen dem Schabe- und Läppverfahren anhaftenden Nachteilen soll der Erfindungsgegenstand begegnen. Bei ihm ist eine solche Einstellbarkeit der :Meisterräder gegenüber dem Werkstückzahnrad vorhanden, daß jedes Meisterrad lediglich eine Flankenart der Werkstückzähne bearbeitet und ein Ausgleichsgetriebe im Antrieb der -Meisterräder die Drehmomente an diesen gleich groß hält.
  • Abb. i zeigt die schematische, zum Teil im Schnitt gezeichnete Darstellung der Einrichtung nach der Erfindung; Abb. 2 und 3 zeigen das Werkstückzahnrad im betriebsmäßigen Zahneingriff mit zwei Meisterrädern; Abb. 4 zeigt schematisch eine Einzelheit des Getriebes.
  • Das Werkstückzahnrad i ist auf eine Aufnahmespindel 2 gespannt, die über ein Schnekkengetriebe 3, q. von der Antriebswelle 5 zwangläufig angetrieben wird. Durch die Antriebscvelle 5 werden über Kegelräder 6, 7, Wechselräder 8, 9, io, i i, Schneckenwelle 12, Schnecken 13, 1d., Schneckenräder 15, 16, Wellen 17, 18, Zahnräder i9, 2o, 21, 22 die Aufnahmespindeln 23.24 für die :Meisterräder 25.26 angetrieben.
  • Zur Nachbehandlung wird das Werkstückzahnrad i mit den 1leisterrädern 25, 26 zum Zahneingriff gebracht, wobei die Zahneingriffstiefe dem Betriebszustand entspricht und während des Betriebes nicht verändert wird. Durch die Anordnung des Werkstückzahnrades i zwischen den Meisterrädern 25, :,,6 wird eine geschlossene Getriebekette gebildet, die aus den Gliedern i, 25. 2i, 19. 1,3, 13- i-.. 16, 20, 22 und 26 besteht.
  • Die in axialer Richtung frei lagernden AntriebsschneckengehäuSe 27, 28 sind voneinander getrennt und werden durch ein Spann-29 zusammengehalten, das durch ein von Hand zu drehendes Zahnrad 30 verstellbar ist. Dadurch werden die Gehäuse 27, 28 in axialer Richtung während des Betriebes zusammen- oder auseinandergeschraubt. wodurch sich die Meisterräder 25. 26 im entgegengesetzten Sinne zueinander verdrehen, so daß die rechten Zahnflanken der Meisterradzähne -26 mit den rechten Flanken und die linken Zahnflanken der IIeisterradzähne 25 mit den linken Flanken der Werkstückradzähne i zur Anlage kommen. Durch die Bewegungsfreiheit der Antriebsschnecken 13. 1-1 mit ihren Gehäusen 27, 28 und deren Spannschloß 29 stützen sich die von den Meisterrädern auf die Flanken der Werkstückradzähne wirkenden Anpreßdrücke aufeinander ab, so daß beide Zahnflanken der Radzähne i unter gleichem Druck nachbearbeitet werden-Um das Läppen der Zahnflanken wirkungsvoller durchzuführen, kann in bekannter Weise der Werkstückaufnahmespindel 2 eine zusätzliche hin und her gehende Bewegung in Achsrichtung gegeben werden.
  • Angewendet werden kann diese Einrichtung zum Verdichten oder Glätten der Zahnflanken sowie des Zahnlückengrundes bei ungehärteten Rädern und zum Läppen der Zahnflanken bei gehärteten Rädern.
  • Zum Verdichten oder Glätten der Zahnflanken werden als Meisterräder in der üblichen Weise verzahnte, gehärtete und in den Zahnflanken geschliffene Meisterräder verwendet. Zum Läppen gehärteter Zahnflanken dienen Meisterräder aus Grauguß oder dergleichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Werkzeugmaschinen zum Nachbehandeln der Flanken von Zahnrädern, bei denen die Aufnahmewellen für das Werkstückzahnrad und die Meisterräder angetrieben sind, gekennzeichnet durch eine solche Einstellbarkeit der :Meisterräder gegenüber dem Werkstückzahnrad, daß jedes Meisterrad lediglich eine Flankenart der Zähne des Werkstückzahnrades bearbeitet und ein Ausgleichsgetriebe im Antrieb der Meisterräder die Drehmomente an diesen gleich groß - hält.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei Meisterrädern im Antrieb jedes Meisterrades eine Schnecke vorgesehen ist, die auf gemeinsamer Welle ündrehbar angeordnet sind, zum Gleichhalten des Flankendruckes der Meisterräder axial frei einstellbar sind und deren gegenseitiger Abstand durch ein nach Art eines Spannschlosses verstellbares Gehäuse bestimmt ist.
DEP79283D 1939-06-16 1939-06-16 Einrichtung an Werkzeugmaschinen zum Nachbehandeln der Flanken von Zahnraedern Expired DE764737C (de)

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