DE765554C - Federbelastetes Ausatemventil fuer Gasschutzmasken, dessen Ventilteller aus einem halbstarren Baustoff besteht - Google Patents

Federbelastetes Ausatemventil fuer Gasschutzmasken, dessen Ventilteller aus einem halbstarren Baustoff besteht

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DE765554C
DE765554C DED81960D DED0081960D DE765554C DE 765554 C DE765554 C DE 765554C DE D81960 D DED81960 D DE D81960D DE D0081960 D DED0081960 D DE D0081960D DE 765554 C DE765554 C DE 765554C
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DE
Germany
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valve
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plate
building material
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Expired
Application number
DED81960D
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English (en)
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/08Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices
    • A62B18/10Valves

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Federbelastetes Ausatemventil für Gasschutzmasken, dessen Ventilteller aus einem halbstarren Baustoff .besteht Die Erfindung betrifft ein federbelastetes Ausatemventil für Gasschutzmasken, dessen Ventilteller aus einem halbstarren Baustoff besteht.
  • Es sind bereits Ausatemventile ' für Gasschutzmasken bekannt, bei denen die nach außen abgebogenen Püßchenenden der Schließfederstütze in der zwischen Ventilkörper und dessen Ringflansch gebildeten Rille mit Spiel geführt sind und bei denen fernerhin der Ringflansch für den Durchtritt der Füßchenenden mit Ausnehmungen und dazwischen mit Rasten versehen ist, in die die aufrechten Füßchen der Federstütze eingreifen, wodurch die Federstütze an dem Ventilkörper leicht lösbar festgelegt ist.
  • Bei den bekannten Ausatemventilen stehen die Füße der Schließfederstütze senkrecht zur Ebene des Ventiltellers, dessen zylinderförmige Ventilfeder im übrigen einen größeren Durchmesser besitzt als der Ventilkrater. Diese bekannte Bauform hat Nachteile, insbesondere dann, wenn der Ventilteller aus einem halbstarren Baustoff besteht. In diesem Fall ist zunächst die Reibung zwischen dem Tellerrand urid den als Führungsstützen wirkenden Schließfederstützen des Federgehäuses größer als bei Verwendung von hartem Baustoff. Das macht sich insbesondere bemerkbar bei lotrechter Lage des Tellers, da dieser dann durch das Eigengewicht eine der Führungsstützen berührt und sich auf dieser während des Ein- und Ausatmens ständig hin und her bewegt. Beim Öffnen des Ventils, also beim Ausatmen. wird dabei die auf der Stütze reibende Tellerkante etwas nach innen, beim Schließen des Ventils, also beim Einatmen. dagegen etwas nach außen gebogen. Das kann dazu führen, daß das Ventil nicht vollständig schließt, da die Federkraft der Schließfeder nur verhältnismäßig gering ist. Wenn im übrigen das Spiel zwischen Ventilteller und Korb verhältnismäßig groß ist, oder wenn fernerhin bei außermittiger Lage des Tellers dessen eine Seite sehr nahe dem Rande des Kraters liegt. kann es vorkommen, daß der Ventilteller sich schräg abhebt und beim Niedergang sich mit seiner dem Kraterrand zunächst liegenden Kante an dem Kraterrand klemmt. so daß das Ventil überhaupt nicht mehr schließt.
  • Da die Ventilfeder einen größeren Durchinesser aufweist als der Krater, biegt sich der halbstarre Ventilteller nach längerer Zeit am Rand in mehr oder minder starkem Maße nach unten durch; dabei wölbt sich gleichzeitig der Mittelteil der Ventilplatte nach oben. Verrutscht nun die Ventilplatte etwas aus der Mittellage, so ist bei einer gewölbten Platte eine einwandfreie Dichtung des Ventils nicht möglich, da der Ventilteller nicht an allen Stellen gleichmäßig auf dem Krater ruht.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und besteht darin, daß der Durchmesser der zylinder- oder kegelförmig ausgebildeten Ventilfeder an ihrer dem Ventilteller anliegenden Seite gleich dem Durchmesser des Ventilkraters ist und die Führungsstützen des Federgehäuses derart schräg gestellt sind. daß sie am Ventilsitz «-eiter auseinander stehen als am Gehäusedeckel.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der federbelasteten Ausatemventile wird unter allen Umständen ein einwandfreies Schließen erreicht. Bei dem neuen Ventil ist außerdem der Vorteil vorhanden, daß infolge des deichen Durchmesers der Ventilfeder und des `\-etitillzraters eine Verformung des Randes der auf dem Krater ruhenden Ventilplatte nach unten vermieden wird. Wenn eine Kegelfeder verwendet wird, so soll ihr größter Druchmesser auf dem Teller über dem Krater liegen.
  • Das Verbiegen des Ventiltellerrandes kann noch dadurch eingeschränkt «-erden. daß zur Verringerung der Reibung zwischen dem Ventiltellerrand und den Führungsstützen tun den Ventiltellerrand 'Metallringe gelegt sind oder auf den Tellerrand eine Lackschicht aufgetragen ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausfübrungsforin des neuen Ausatemventils dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Ausateinventil im Querschnitt.
  • Auf dem Ventilsitz a ruht der Ventilteller b. der aus Halbstarrem Baustoff, z. B. aus bestimmten Naturkautschukarten, Kunstgummi oder anderen Kunststoffen, hergestellt ist, also Stoffe zur Verwendung kommen, die nicht so weich sind. daß sich der Ventilkrater unter dem Einfluß des Federdruckes stark in den Ventilteller b eindrückt. Die Ventilfeder ist mit c, die Führungsstützen sind mit (1 und der Gehäusedeckel mit e bezeichnet.
  • Abb. 2 veranschaulicht eine Draufsicht auf das Ventil.
  • Die Abb. 3 bis 5 zeigen den Ventilteller b im Schnitt mit verschiedenen -Metallringen f, fi. f., bewehrt. und -zwar zeigt die Abb.3 einen Ventilteller b. dessen Rand von einem dünnen. leichten, im Ouerschnitt U-förmigen Metallring f umgriffen wird. Es kann aber auch ein Metallring f1. wie Abb.4 veranschaulicht, beispielsweise ein im Querschnitt winkelförmiger Ring, durch Kitt oder Leini oder auch, wie der Abb. 5 zu entnehmen ist. ein schmaler Metallring f.", der etwas Tiber den Rand des Tellers hinausragt, durch Vulkanisation mit dem Ventilteller b verbunden «erden. An Stelle der Metallringe können auch Ringe aus Kunststoff verwendet «-erden.
  • Die Abb.6 bis S zeigen die verschiedenen Lagen des Ventiltellers b beim öffnen i Ausatmen) und Schließen (Einatmen) des \-eritils.
  • Der Üffnungs- und Schließvorgang des neuen Ventils geschieht folgendermaßen: Beim Ausatmen gleitet der Ventilteller b während des Öffnungsvorganges an den Führungsstützen d entlang. Dabei wird der Ventilteller am Rand etwas nach unten gebogen (s. Abb. 6). Bei dem beginnenden Schließvorgang des Ventils federt der gebogene Rand der Ventilplatte b wieder in die waagerechte Lage zurück, gegebenenfalls biegt sich derselbe etwas nach der entgegengesetzten Richtung um (s. Ahb. 7). Sobald der Ventilteller b die höchste Üffnungsstellung verläßt. löst sich die Ventilplatte mehr und mehr von den Führungsstützen d und fällt schließlich plan auf den Ventilkrater zurück (s. AM). N). Unterstützt wird der Vorgang durch die im Durchmesser verhältnismäßig große Feder.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federbelastetes Ausateniventil für Gasschutzmasken. dessen '%:entilteller aus einem halbstarren Baustoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dal3 @ler Durchmesser der zylinder- oderkegelförmig ausgebildeten Ventilfeder (c) an ihrer dem Ventilteller (b) anliegenden Seite gleich dem Durchmesser des Ventilkraters ist und die Führungsstützen (d) des Federgehäuses derart schräg gestellt sind, daB sie am Ventilsitz (a) weiter auseinander stehen als am Gehäusedeckel (e). z. Ausatemventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB° zwecks Verringerung der Reibung zwischen dem Ventiltellerrand und den Führungsstützen (d) um den . Ventiltellerrand Metallringe (f, f1, f2) gelegt sind oder auf den Tellerrand eine Lackschicht aufgetragen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Österreichische Patentschrift Nr. 155 i65.
DED81960D 1940-01-27 1940-01-27 Federbelastetes Ausatemventil fuer Gasschutzmasken, dessen Ventilteller aus einem halbstarren Baustoff besteht Expired DE765554C (de)

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DE (1) DE765554C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10028334C1 (de) * 2000-06-08 2001-12-13 Draeger Medical Ag Rückschlagventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT155165B (de) * 1937-03-03 1938-12-10 Bernhard Draeger Ausatemventil für Gasschutzmasken.

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