DE766064C - Elektrischer Geber fuer Beschleunigungsmesser - Google Patents

Elektrischer Geber fuer Beschleunigungsmesser

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Publication number
DE766064C
DE766064C DES130828D DES0130828D DE766064C DE 766064 C DE766064 C DE 766064C DE S130828 D DES130828 D DE S130828D DE S0130828 D DES0130828 D DE S0130828D DE 766064 C DE766064 C DE 766064C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon pressure
inertial mass
housing
damping
damping fluid
Prior art date
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Expired
Application number
DES130828D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr-Ing Haertel
Ludwig Dr-Ing Merz
Hans Niepel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES130828D priority Critical patent/DE766064C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE766064C publication Critical patent/DE766064C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
    • G01P15/02Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses
    • G01P15/08Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values
    • G01P15/12Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values by alteration of electrical resistance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Elektrischer Geber für Beschleunigungsmesser B eschleunigungstnesser, bei denen eine schwingfähig aufgehängte träge Masse eine mechanische oder elektrische Einrichtung in Abhängigkeit von den Beschleunigungswerten verstellt, sind zum Unterdrücken von Eigenschwingungen häufig mit einer Flüssigkeitsdämpfung versehen. Dabei kann die träge Masse in einem ölgefüllten Gehäuse angeordnet sein, so daß die Dämpfungsflüssigkeit die träge Masse unmittelbar berührt und umgibt. Bei elektrischen Gebern für Beschleunigungsmesser mit einer trägen, auf Kohledruckwiderstände wirkenden Masse hat man aber bisher eine andere Ausführung der Flüssigkeitsdämpfung gewählt, bei der die träge Masse unter Zuhilfenahme von Stopfbuchsdurchführungen mit einer besonderen Flüssigkeitsdämpfungsvorrichtung verbunden ist. Es ist nämlich nicht möglich, Kohledruckwiderstände unmittelbar in der Dämpfungsflüssigkeit anzuordnen. da dies zwischen die einzelnen Elemente dringt und die widerstandswerte verändert.
  • Nun sind einerseits die Kohledruckwiderstände gerade für Beschleunigungsmesser außerordentlich geeignet, andererseits haben aber die mit Durchführungen und besonderen Flüssigkeitsdämpfern ausgerüsteten schwingfähigen Systeme eine Reihe von nachteilen.
  • Man hat daher bei Gebern für Beschleunigungsmesser mit Kohledruckwiderständen auf die Verwendung einer Flüssigkeitsdämpfung verzichtet.
  • Die Erfindung hat nun einen elektrischen Geber für Beschleunigungsmesser mit einer trägen, auf Kohledruckwiderstände wirkenden Nasse und mit Flüssigkeitsdämpfung zum Gegenstand und besteht darin, daß die Dämpfungsflüssigkeit die träge masse unmittelbar berührt und umgibt. Dabei befinden sich die träge Masse. die Dämpfungsflüssigkeit und die gegenüber dieser nachgiebig abgedichteten kohledruckwiderstände vorzugsweise in einem gemeinsame Gehäuse.
  • In der Zeichnung sind zwei Nusführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. 1 ist das Gehäuse I mit einem aufschraubbaren Deckel 2 und einem Boden 3 versehen. Im Innern des Gehäuses ist ein als träge Masse wirkender Köprer 4 schwingfähig aufgehängt.
  • Als Aufhängung dient eine Membran 5, die entweder als gewellte oder, nach Art de rvon Lautsprechersystemen her bekannten sogenannten Spinnen, als geschlitzte Platte ausgebildet ist. Wichtig ist hierbei, daß die Membran nur Ausschläge senkrecht zur membranfläche zuläßt, so daß der Körper gegen seitliche Beschleunigungen unempfindlich ist. NIan kann auch, um eine einlvandfreie Parallelführung zu erreichen. zwei membranen verwenden. Der ganze Innenraum 6 des Gehäusesw um den Körper herum ist mit einer Flüssigkeit, beispielsweise Öl. gefüllt. Der Körper 4 steht nun mit zwei säulenförmig ausgebildeten, aus einzelnen Platten bestehenden Kohledruckwiderständen 7 in Verbindung. Die Widerstände sind mit einer Mittelbohrung versehen, durch die Stifte 8 gesteckt sind, die in die mittelbohrungg des Körpers hineinragen. Die Stifte und der Widerstand sind mit wenig Spiel gearbeitet, während die Bohrung 9 etwas größer ist als der Durchmesser der Stifte.
  • An dem oberen Ende der Stifte 8 ist je eine Platte 10 vorgesehen, die einen Kontaktkörper @@ trägt. Platte und Kontaktkörper sind metallisch ausgebildet und stehen mit der obersten Platte des Kohledruckwiderstandes in leitender Verbindung. Hierzu ist die Kohleplatte ienseitig entweder metallisiert oder metallarmiert, wodurch unerwünschte Verbrennungen der Kontaktfläche vermieden werden. Die Stifte 8 können entweder aus dem gleichen metallischen Werkstoff wie die Teile 11 und 12 hergestellt sein oder aber auch aus Isolierstoff bestehen. Im ersteren Fall müssen sie gegen die Kohlesäulen durch Oberflächenbehandlung oder Lackschichten isoliert sein. Die Kohlewiderstände sind nun gegen die Fl2ssigkeit in dem Hohlraum durch nachgiebige Hülsen 12 abgedichtet, die als Schläuche, Wellrohre oder membranen ausgebildet sind und praktisch keine mechanische Vorspannung für dens chwingenden Körper bieten. Die Hülsen sind einerseits flüssigkeitsdicht mit dem Körper 4 verbunden und andererseits an einem Isolierkörper 13 hefestigt, der seinerseits auf das Kontaktstück 1 1 aufgeschoben ist und durch Lack od. dgl. abgedichtet werden kann. Zur Stromzuführung dienen Anschlußplatten 14. die mit den Teilen II leitend verbunden und gegen das Gehäuse durch isolierplatten 15 isoliert sind.
  • Die Leitungen sind mittels Durchführungen 16 flüssigkeitsdicht durch die Gehäusewandung hitldurchgeführt und mit Anschlußmitteln verbunden.
  • Bei dieser Ausführungs wäre es auch möglich, durch geeignete Faltenrohre oder -membranen 12 den Körper 4 unmittelbar schwingfähig aufzuhängen. In diesem Fall könnte man dann auf die NIembran 5 verzichten. Jedoch ist eine derartige Anordnung nur in besonderen Fällen zu verwenden, da sie auch für Querbeschleunigung empfindlich ist.
  • In Fig.2 ist ein anderes Beispiel dargestellt, bei dem die Abdichtung der Kohledruckwiderstände gegen die Dämpfungsflüssigkeit zugleich die elastische Richtkraft für die träge masse ausübt. Es ist wieder ein als träge Klasse wirkender schwingender Körper 17 in einem Gehäuse 18 angeordnet, der auf symmetrisch angeordnete Kohledruckwiderstände I9 wirkt. Der Körper 17 ist mittels zweier membranen 20 und 21 in dem Gehäuse schwingfähig befestigt. Die beiden Membranen sind ringförmig ausgeführt und flüssigkeitsdicht mit dem Körper sowie mit dem Gehäuse verbunden. Der dadurch von dem Gehäuse abgeteilte Raum 22 ist mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllt. Um die dämpfende Wirkung noch besonders zu erhöhen, ist der Körper 17 so bemessen, daß er nur einen geringen Zwischenraum bis zur Gehäusewand senkrecht zu seiner Langsrichtung übrig läßt, wodurch eine Art von Flächendämpfung durch die Flüssigkeit entsteht.
  • Der übrige Teil des Gehäuses außerhalb des Raumes 22 sit von Flüssigkeit frei, und die Kohledruckwiderstände sind innerhalb dieses Gehauseteiles mit dem Körper 17 verbunden.
  • Zur führung der beiden aus einzelnen Platten bestehenden Kohlesäulen dient ein gemeinsamer Stab 23, der, wie bei dem Beispiel nach Fig. I, gegen die Kohlesäulen elektrisch isoliert ist. Der Stab kann von oben her leingeführt werden, und zu seiner Befestigung dient eine Schraube 24, zwischen der und dem Stab noch ein elastischer Körper 25 vorgesehen ist. Zum Einstellen der auf die Kohlesäule wirkenden mechanischen Vorspannung dienen Schrauben 26 und 27. Zur elektrischen Verbindung mit den Kohiedruckwiderständen sind Anschlußplatten 28, 29 vorgesehen, die durch isolierstücke 30,31 gegen de Körper 17 isoliert sind und deren Zuführungen durch Bohrungen 32 und 33 des Körpers I7 geführt sind. Diese sind mit Anschlußstücken 34, 35 verbunXden, die in einer Platte 36 befestigt sind, die ihrerseits durch eine Ringmutter 37 mit dem Gehäuse I8 fest verbunden ist. Zum Füllen des Raumes 22 mit Dämpfungsflüssigkeit sind durch Schrauben 38 verschließbare öffnungen vorgesehen.
  • Durch die neue Ausführungsart werden also die Vorteile der Kohledruckwiderstände und die der unmittelbar flüssigkeitsgedämpften schwingenden Körper vereinigt, so daß ein Gerät vorliegt, das betriebssicher ist und sich wegen seiner gedrängten Bauart für eine große Anzahl von Anwendungsmöglichkeiten eigne,t Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß sämtliche Teile drehrund ausgebildet werden können und die ganze Anordnuiig symmetrisch ist, so daß bei der doppelseitigen Ausführung die gleichen Teile verwendbar sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrischer Geber für Beschleunigungsmesser mit einer trägen, auf Kohledruckwiderstände wirkenden Masse und mit Flüssigkeitsdämpfung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsflüssigkeit die träge Masse unmittelbar berührt und umgibt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein gemeinsames Gehäuse für die träge Masse, die Dämpfungsflüssigkeit und die gegenüber dieser nachgiebig abgedichteten Kohledruckwiderstände, Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in BEtracht gezogen worden : Deutsche Patentschrift Nr. 6I8 994 ; britische Patentschrift Nr. 315 392; Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft 1936; Hochseemeßfahrt, S. 157 bis I67; Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, Bd. 76, Nr. 44, v. 29. 10. 1932.
    S. 1067.
DES130828D 1938-02-08 1938-02-08 Elektrischer Geber fuer Beschleunigungsmesser Expired DE766064C (de)

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DE (1) DE766064C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097727B (de) * 1958-07-14 1961-01-19 Vyzk A Zkusebni Letecky Ustav Beschleunigungsmesser fuer das Messen mechanischer Schwingungen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB315392A (de) * 1928-07-14 1930-08-25 Georg Heinrich Schieferstein
DE618994C (de) * 1935-09-19 Georg Reutlinger Dr Schwingungs- oder Beschleunigungsmesser

Patent Citations (2)

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