DE767086C - Eiserner Grubenstempel - Google Patents

Eiserner Grubenstempel

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Publication number
DE767086C
DE767086C DEG95487D DEG0095487D DE767086C DE 767086 C DE767086 C DE 767086C DE G95487 D DEG95487 D DE G95487D DE G0095487 D DEG0095487 D DE G0095487D DE 767086 C DE767086 C DE 767086C
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DE
Germany
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wedge
stamp
locking
coarse
punch
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Expired
Application number
DEG95487D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Bachmann
Karl Gerlach
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/285Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)

Description

  • Eiserner Grubenstempel Die Erfindung betrifft einen eisernen Grubenstempel, und zwar vorzugsweise der Art, bei dein der Innenstempel in, der Schloßtasche auf einen nicht selbsthemmenden Keil einwirkt, welcher durch enne Arretierung gehalten wird-. Bei derartigen Grubenstempeln muß durch die den Keil abstützende Arretierung die gesamte Auszugslänge des Innenstempels ausgeglichen werden, so d'aß also von der Arretierung ein verhältnismäßig großer Hub verlangt wird. Dieser läßt sich in den weitaus meisten Fällen infolge der dadurch bedingten Raumbeanspruchung konstruktiv nicht erreichen, so daß man gezwunbien ist, den Stempel in verschiedene Typen zu unterteilen, welche jeweils für einen verhältnismäßig engen Bereich wechselnder Auszugslänge bestimmt sind und jeweils eine besondere Schloßkonstruktion erfordern. Gemäß der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß die Arretierung zwei- oder mehrfach in Grob- und Feineinstellung unterteilt wird. Gemäß der Erfindung wird also der Gesamthub der Arretierung durch zwei oder mehr Anzugsmittel erreicht, welche jedes für sich keinen allzu großen Raum beanspruchen und daher die praktisch wünschenswerten Konstruktionsmaße nicht überschreiten. Die verschiedenen Stufen der Arretierung werden dabei- gemäß der Erfindung vorteilhaft an zwei oder mehr Seiten des in der Schlolltasche gelagerten Beile. angeordnet und sind derart ausgebildet. daß die eine zur Grobeinstellung und die andere zur Feineinstellung dient. In dieser Weise ist es möglich. durch die Grobeinstellung die Keil-,teigung des Innenstempels entsprechend der v e cli se Inden Auszu- s läulze auszu leich-.n. und die Feineinstellung zum eigentlichen Anzug der Stempelteile zu benutzen.
  • Konstruktiv können diese Gedanken der Erfindung in mannigfacher Weise verwirklicht werden. Beispielsweise ist es möglich, zum Zweck einer zweistufigen Ausbildung der Keilarretierung eine Schraubanspannung mit einer Keilanspannung, und. zwar vorteilhaft mit einem Horizontalkeil zu kombinieren. während auch andererseits die Anwendung von zwei Keilen möglich ist. voll denen einer als Stufenkeil ausgebildet werden kann. Selbstverständlich können hierbei die Konstruktionseleinente für den Grobhub einerseits und den Feinhub andererseits auch gegeneinand2r ausgetauscht werden, so daß also beispielsweise der Keil die Grobeinstellung und die Schraube die Feineinstellung übernimmt. Fernerhin ist es möglich, die Grobeinstellung in Verbindung mit einer beispielsweise als Keil ausgebildeten Feineinstellung durch eine stufenförmige Ausbildung des Widerlagers der Arretierung zu erreichen. Ferner sind bei der Erfindung noch die verschiedensten Ausführungsformen niöglicli, bei denen von der Arretierung ausgehend eine wahlweise nachgiebige oder starreWirkungsweise des Grubenstempels nach der Erfindung möglich ist.
  • Ausführungsformen der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich. Es zeigen Abb. i und 2 zwei Ausführungsformen der Erfindung, Abb.3 ein Ausführungsbeispiel eines zur Grobeinstellung dienenden Keiles, Abb.4 und 3 eine weitere @u,fu@rungsform der Erfindung und Abh.6 bis 1.1 einige weitere Sonderausbildungen des Grubenstempels nach der Erfindung.
  • In allen Fallen ist mit i der durchlaufend Ironische Innenstempel und mit 2 der AußenstemPel, mit 3 das Stempelschloß und mit .l das die Stempelteile zusammenhaltende nicht selbsthemmende Keilstück bezeichnet.
  • Bei der Ausfü llrungsforin nach Abb. i liegt das Keilstück .l am Stempelschloß 3 auf der dein Innenstempel i abgewandten Seite. mit mehr als einer, beispielsweise zwei Keilflächen an. Das Keilstück d. wird durch eine Arretierung gehalten. welche aus einem der Grobeinstellung dienenden, mit Kordelgewinde im Stempelschloli liegenden Bolzen ; lind einem Horizontalkeil 6 besteht. Dttrcli ein mehr oder weniger tiefes Einschrauben des l,'olzeils 5. welcher der Grobeinstellung dient. wird hierbei die Keilforin des Innenstempels in den verschiedenen Auszugslängen grob ausgeglichen. während der Horizontalkeil 6 nur zum Setzen und Rauben benutzt wird. Er kann daher verhältni,mälnig I:urz bemessen sein.
  • Bei der Ausführttngsfortn nach Abb. 2 ist das Beispiel nach Abh. i insofern abgeändert, als zur Grobeinstellung ein Horizontalkeil ; dient, welcher, wie au, Abb. 3 ersichtlich, als Stufenkeil ausgebildet ist oder auch aus einem einfachen heil mit starker Steigölig bestehen kann. dessen IseiIfläclie etwa nach der Linie i i verläuft.
  • Bei der Ausführungsform nach Abli. .l und ; ist der Bolzen unten mit einem Kopf versehen, der sich alt den Sttifenansclilägen d oder j abstützt. und zwar durch je«-eilige Drehung um einen bestimmten Winkel. Die Stufenanschläge g. cj können auch all einem beweglichenKeilstück angeordnet,ein, welche: -in Stelle der oberen festen Keilfläche für den Keil .l im Stenipel,cliloß tritt. Bei dieser Ausfüliretngsforin kann auch der Bolzen 3 mit dem beweglichen Keilstück mit Gewinde (AN). i) oder durch ein Otterkeil ; (Abh. 2) verbunden sein.
  • Bei der Atisfüliruirgsforni nach Abb. 6 und ; sind die Stufen 9 und 9' als Sehrä gflächen und der Kopf des B@>lzens ; mit ent-,prechenden Schrägflächen. 9 und j' ausgebildet, wodurch eine Horizontalkraft entstellt. welche in der Richtung zum Innenstempel hin wirkt. Diese kann auf eine Verformetngseinlage io einwirken wodurch eine nachgiebige Wir l.un gssveise de: Stempels erzielt wird. Wird die Einlage io aus utiiiachgiebigem Stoff gebildet, so besitzt der Stempel eine starre Wirkungsweise.
  • Die Ausführungsform nach Abh. S etitspricht ini wesentlichen derjenigen nach Abb. ?, nur daP, hierbei das Keilstück .l finit einer einzigen Keilfläche am Stenipelscliloß 3 anliegt.
  • Die Abb. 9 zeigt eine Abwandlung der Abb. i in vergrößertem 1Iatlstah, Hierbei ist zwischen dem Horizontalkeil 6 und dem Keilstück .l eine Klemmplatte 12 eingeschaltet. «-elche eine gewisse -Nachgiebigkeit des Stempels ermöglicht. Die Kleinniplatte 12 kann selbstverständlich zur Umstellung der Wirkungsweise des Stempels auch durch ein beliebiges starres Stück ersetzt werden.
  • Zach Alib. io «-erden zwei Horizolitalkeile i.1 und 1.3 zur Anwendung gebracht. «-elche eine Ouetscheinlage 10 zwischen sich einschließell. Der heil i 3 illit Abstilfilligen nach 7 in Abb.3 dient als Grobeinstellung und der Keil 14 als Feineinstellung, jedoch ist es auch möglich, die Funktion der Keile 15 und 14 miteinander zu vertauschen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i i finden zwei Stützkeile 16 mit dazwischenliegenden Horizontalkeilen 17 und 18 Anwendung, von denen ein Keil der Feineinstellung und der andere der Grobeinstellung dient.
  • In Abb. 12 ist ein Ausführungsbeispiel zurr Darstellung gebracht, bei welchem einte ähnliche Anordnung wie bei der Ausführungsform nach Abb. i i vorhanden ist. Hierbei sind jedoch die Keile 17 und 18 in der vertikalen Ebene statt in einer schrägen Ebene geteilt, wobei auch hier wiederum unter gewissen Bedingungen die Einschaltung von Quetschmaterial von Vorteil sein kann.
  • Bei denn Ausführungsbeiispiel nach. Abb. 13 ist zwischen den Keilen 4 und 16 ein weiterer Keil 21 eingeschaltet, welcher durch einen Bolzen 5 gehalten wird, der mit dem KeilstÜck 4. fest oder lösbar verbunden ist und von einem Ouerkeil6 durchdrungen wird. Durch die Betätigung des Querkeiles 6 wird das Keilstück 21 im Sinn einer Grobeinstellung mehr oder weniger nach unten verschoben., während die Feineinstellung des Stempels durch den Querkeil 17 erfolgt. Mit io ist ein Quetschholz bezeichnet, welches im Wirkungsbereich des Querkeiles 17 angeordnet ist.
  • Die Abb. 14 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der zwei Keile 16 zwischen Innenstempel und Schloß angeordnet sind, welche durch den Bolzen 5 und den Horizontalkeil 6 zusammengehalten sind. Mit 22 ist eine Mutter bezeichnet, welche mit Gewinde am Bolzen 5 angreift und der Grobeinstellung dient. Diese Ausführungsform der Erfindung kann jedoch auch dadurch abge= wandelt werden, daß die Mutter 22 bei,spielsweise durch einen Stufenkeil ? nach Abb. 3 oder durch ein anderes Einstellmittel ersetzt wird. Ferner können zwischen dem Innenstempel i und den Keilen 16 auch beliebige Einlageei angeordnet sein oder gegebenenfalls auch ein nachgiebiges Element in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Abb. 9 Anwendung finden. Die Erfindung ist jedoch mit den dargestellten Ausführungsbeispielen keineswegs erschöpft, vielmehr können die ihr zugrunde liegenden Gedanken beispielsweise durch die Kombination der verschiedenen zur Darstellung gebrachten "lu,sführungsformen verwirklicht werden. Fernerhin ist es für die Erfindung gleichgültig, ob das Keilstück 4., wie- bei den dargestellten Ausführungsformen, unmitteilbar am Innenstempel anliegt oder hierbei noch ein oder mehrere Zwischenstücke- zwischengeschaltet sind. Fernerhin ist die Erfindung auch. nicht an ein gleichlaufend zur Keilneigung des konischen Innenstempels ange--or dnetes Keilstück gebunden, vielmehr können ihre Vorschläge auch bei Grubenstempeln verwirklicht werden, bei denen das Keilstück mit dem Innenstempel eine gegenläufige Keilpaarung- bildet. Schließlich können bei allen dargestellten Ausführungsformen der Erfindung die Funktionen der Grob- und Feineinstellung gegeneinander vertauscht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eiserner Grubenstempel, bei dem der keilförmige Innenstempel durch einen durch eine Arretierung abgestützten nicht selbsthemmenden Keil gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung zwei- oder mehrfach in Grob- und Feineinstellung unterteilt ist.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Stufen der Arretierung auf zwei oder mehr verschiedenen Seiten des Keiles angeordnet sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Französische Patentschrift Nr. 792 321 und Zusatzpatentschrift hr. 47 149; britische Patentschrift Nur. 135:290; Zeitschrift »Glückauf«, 1937, S. 194 ff. und S. 1621 ff,
DEG95487D 1937-05-25 1937-05-25 Eiserner Grubenstempel Expired DE767086C (de)

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DEG95487D DE767086C (de) 1937-05-25 1937-05-25 Eiserner Grubenstempel

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DEG95487D DE767086C (de) 1937-05-25 1937-05-25 Eiserner Grubenstempel

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DE767086C true DE767086C (de) 1952-07-03

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB135290A (de) * 1900-01-01
FR792321A (fr) * 1935-07-08 1935-12-28 étancon extensible avec poincon et fût fermés
FR47149E (fr) * 1936-02-26 1937-01-18 étançon extensible avec poinçon et fût fermés pour travaux de soutènement

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB135290A (de) * 1900-01-01
FR792321A (fr) * 1935-07-08 1935-12-28 étancon extensible avec poincon et fût fermés
FR47149E (fr) * 1936-02-26 1937-01-18 étançon extensible avec poinçon et fût fermés pour travaux de soutènement

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