DE767254C - Verfahren zur kontinuierlichen Ortsbestimmung eines Flugzeuges laengs der Anflugstrecke zu einem Landeplatz - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Ortsbestimmung eines Flugzeuges laengs der Anflugstrecke zu einem Landeplatz

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DE767254C
DE767254C DEL99366D DEL0099366D DE767254C DE 767254 C DE767254 C DE 767254C DE L99366 D DEL99366 D DE L99366D DE L0099366 D DEL0099366 D DE L0099366D DE 767254 C DE767254 C DE 767254C
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DE
Germany
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approach
landing
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aircraft
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DEL99366D
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English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Kramar
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur kontinuierlichen Ortsbestimmung eines Flugzeuges längs der Anflugstrecke zu einem Landeplatz Zur Durchführung der Landung von Flugzeugen sind die sog. Gleitweg'erfahren bekannt, gemäß denen das Flugzeug nach einer Kurve konstanter Feldstärke landet oder mehrere Feldstärkekurven nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit schneidet, Der Ansletzpunkt zur Landung wird durch einen Markierungssender angezeigt, der eine wandförmige Strahlung quer zur Landerichtung bzw. Landeebene (Leitstrahl) erzeugt. Es ist nun vielfach erwünscht, längs der gesamten Landestrecke, also vom Markierungszeichen bis zum bodenaufstzpunkt, fortlaufende Entfernungsangaben zu erhalten. Die für das Aufsetzen notwendigen Handgriffe, wie z.B. das Abfangen, lassen sich dann mit größerer Genauigkeit durchführen.
  • Die Erfindung schlägt zu diesem Zweck vor, die kontinuierliche Ortsbestimmung längs der vom Markierungszeichen bis zum Landeplatz reichenden und durch einen Leitstrahl festgelegten Anfiugstrecke mit Hilfe eines Interferenzfel'des, und zwar eines umlaufenden Interferenzfeldes, vorzunehmen. Die Basiis der beiden das Interferenzfeld erzeuwenden Antennen, deren eine mit Mitteln zur Phasenmodulation ausgerüstet ist, wird in bezug auf Lage und Richtung der Anflugbahn, ferner werden der Antennenabstand und die Grundfrequenz des Senders derart gewählt, daß die Strecke auf der Anflugbahn vom Markierungszeichen (bezeichnet als Voreinflugsignal) bis zum Aufsetzpunkt des Flugzeuges dem Abstand zweier aufeinanderfolgender Linien gleicher Phasenlage entspricht. Die Entfernungsanzeige kommt dadurch zustande, daM die wandernden Maximum- und Minimumzonen mit einer Hilfsfrquenz. die mit det Umlaufgeschwindigkeit der Interferenzzonen übereinstimmt und einer besonderen Strahlung aufmoduliert ist, ständig in ihrer Phasenlage verglichen werden.
  • Es ist bekannt. daß mit Hilfe eines Interferenzfeldes zur Fahrzeugnavigation Abstände, z. B. der von einem Ausgangsort zurückgelegte Weg, Richtungen usw, bestimmt werden können. Man verwendet zu diesem Zweck ein feststehendes oder wanderndes bzw. umlaufendes Interferenzfeld und stellt die Einhaltung einer Richtung oder den längs dieser zurückgelegten Weg durch Zählen der Maxima bzw. Minima des Interferenzfeldes bzw. durch N'ergleidi von dessen Wanderungsgeschwindigkeit mit einer im Fahrzeug erzeugten konstanten Hilfsfrequenz fest. Weiterhin ist es bekanntgeworden, zur Führung eines Fahrzeuges längs eines geradlinigen Weges die Minimumzone eines Interferenzfeldes in einem gewissen Winkel hin und her zu schwenken und bei durchgang der Minimumzone durch die Leitrichtung eine bestimmte Modulation auszustrahlen. Zur Feststellung einer et waigen Abweichung von der Leitrichtung sieht dieses letztere Verfahren eine empfangsseitige Synchronisation des Indikators mit der Schwenkgeschwindigkeit vor.
  • Die durch ein Interferenzfeld mit wandernden Zonen gegebenen Möglichkeiten für Flugzeuglandeverfahren zuszunutzen, bringt natürlich Schwierigkeiten mit sich, da sich der Landevorgang längs einer Strecke von nur wenigen Kilometern Länge abspielt. Es wird die Abstandsmessung erst dann praktisch brauchbar, wenn, wie es an anderer Stelle zu anderem Zweck schon vorgeschlagen wurde, die Hilfsirequenz für die Durchführung der Phasenmessung von einem Sender übermittelt wird. Im vorliegenden Fall wird hierzu zweckmäßig der die Anflugrichtung festlegende Leitstrahlsender herangezogen, wobei die Hilfsirequenz durch die Phasenänderungsfrequenz. des Interferenzsystems gestenert wird.
  • Der Erfindungsgedanke ist nachstehend an Hand der Abbildung näher erläutert. NIit F ist der Flugplatz und mit R die Landerichtung angedeutet: letztere wird in an sich bekannter Weise durch eine aus drei Dipolen hestehende antennenanordnung L eines Landefunkfeuers erzeugt.
  • Seitwärts au einer Ecke des Flugplatzes. vorzugsweise auf einer ungefähr senkrecht zur Landerichtung und durch das Antennensystem L yerlaufenden Linie, sind die beiden Antennen jf eines Hilfssenders zur Erzeugung der umlaufenden Interferenzlinien aufgestellt. Def Antennenabstand beträgt z. B.
  • 20 m bei # = 10 m Welleniänge. Die relative Phase der Antennenschwingungen wird in bekannter Weise stetig variiert. Dadurch entstehen umlaufende Maximum- und Minimumzonen, die Hyperbeln darstellen. An den Stellen l'E und H E sind normalerweise das Voreinflugzeichen bzw. das Haupteinflugzeichen aufgestellt. Der Aufsetzpunkt für das Flugzeug ist mit A bezeichnet. Sein Abstand von dem Ort l'E entspricht einer Änderung der Phase des Interferenzfeldes von 360°.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Skala des Phasenmessers für die ganze Meßstrecke voll ausgenutzt wird, d. h. maximale Xnzeigegenauigkeit erreicht wird. Jeder Ort auf der Anflugrichtung zwischen den beiden Hyperbeln gleicher Phase kann somit durch Phasen vergleich mit der Hilfsfrequenz genzu bestimmt werden.
  • Zur Übermittlung dieser Hilfsfrequenz kann ein besonderen, ungerichteter strahlender Sender verwendet werden. Er wird dazu mit einer Frequez moduliert, die der Umlaufgeschwindigkeit der Interferenzlinien bzw. der Phasenänderungsfrequenz entspricht.
  • Die Hilfsfrequenz wird jedoch vorzugsweise durch den Leitstrahlsender, der entsprechend, z. B. unter Verwendung einer Zwischenfrquenz moduliert ist, übermittelt. Die Phasenlage dieser Modulationshilfsfrequenz wird so gewählt, daß ihr Nulldurchgang mit dem Nulldurchgang der bewegten Linien durch den Ort des voreinflugzeichensenders bzw. Aufsetzpunktes zeitlich genau übereinstimmt. Aus der jeweiligen Phasenverschiebung zwischen der Hilfsfrequenz und der gleichgerichteten Interferenzfrequenz kann dann jeder Ort zwischen V E und A bestimmt werden. Dieser z. B. niederfrequente Phasenvergleich kann durch beliebige Einrichtungen vorgenommen werden, welche gestatten. den Phasenwinkel innerhalb 360° zu messen. In der Abbildung entspricht jede auf ser Anfluglinie verzeichnete Marke einer Phasenverschiebung von 50°, Man wird zweckmäßigerweise eine gleich in Abständen geeichte Skala am Phasenmesser anbringen.
  • Mit Rücksicht auf die Annäherung des Flugzeuges zum Flughafen wird man die Drehungsrichtung des Interferenzsystems der Flugrichtung entgegenlaufen lassen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil, daß Voreinflug- und Haupteinflugzeichensender fehlen können. Es ist so möglich, auf einfache Weise die Landerichtung je nach den Witterungsverhältnissen in gewissen Grenzen zu variieren. Bei den bekaneten Anordnungen ist eine Verlagerung der Anflugrichtung dadurch sehr erschwert, daß die Einflugzeichensender, die sich in einem größeren Abtand vom Landeplatz befinden, beweglich ausgeführt werden müßten.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zur'kontinuierlichen Ortsbestimmung eines Flugzeuges längs einer von einem Markierungszeichen bis zum Landepunkt reichenden und durch einen Leitstrahl festgelegten Anflugstrecke mit Hilfe eines Interferenzfeldes, dessen Linien gleicher Phasenlage (Hyperbeln) durch stetige Änderung der relativen Phase der von zwei räumlich getrennten Antennen ausgestrahlten Hochfrequenzschwingungen eine Umlaufbewegung ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Antennenpaares in bezug auf Lage und Richtung der Anflugbahn, ferner der Antennenabstand und die Sendefrequenz derart gewäht sind, daß die Strecke auf der Anflugbahn von Markierungszeichen bis zum Landepunkt des Flugzeuges dem Abstand zweier aufeinanderfolgender Linien gleicher Phasenlage entspricht und daß die Umlaufgeschwindigkeit der Maximum- und Minimumzonen mit einer Hilfsfrequenz, die mit de@ Umlaufgeschwindigkeit übereinstimmt und einer besonderen Strahlung aufmoduliert ist, in ihrer Phasenlage verglichen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstellung des Antennenpaares für die Erzeugung des Interferenzieldes seitlich der Anflugbahn. und zwar auf einer ungefähr senkrecht dazu und durch das die Anflugrichtung festlegende Strahlungszentrum verlaufenden Linie, erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfrequenz gleichzeitig durch den Sender zur Festlegung des Leitstrahles übermittelt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Linien der Flugrichtung entgegenläuft.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 504 3I7; französische Patentschrift Nr. 787 250; britische Patentschrift Nr. 348 713.
DEL99366D 1939-11-01 1939-11-01 Verfahren zur kontinuierlichen Ortsbestimmung eines Flugzeuges laengs der Anflugstrecke zu einem Landeplatz Expired DE767254C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE504317C (de) * 1926-05-21 1930-08-04 Ondes Dirigees Sa Des Verfahren zum Erzeugen eines elektromagnetischen Interferenzfeldes
GB348713A (en) * 1929-01-21 1931-05-21 Ondes Dirigees Sa Des Improvements in processes of direction finding and guiding
FR787250A (fr) * 1934-06-15 1935-09-19 Radio Electr Soc Fr Guidage des avions, sans visibilité, par t. s. f.

Patent Citations (3)

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