DE767596C - Vorrichtung zum Beheizen des nicht im Kaelteschutz des Erdbodens befindlichen Teiles eines mit fluessiger Isoliermasse gefuellten Kabels oder der zugehoerigen Garnituren - Google Patents

Vorrichtung zum Beheizen des nicht im Kaelteschutz des Erdbodens befindlichen Teiles eines mit fluessiger Isoliermasse gefuellten Kabels oder der zugehoerigen Garnituren

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DE767596C
DE767596C DES139634D DES0139634D DE767596C DE 767596 C DE767596 C DE 767596C DE S139634 D DES139634 D DE S139634D DE S0139634 D DES0139634 D DE S0139634D DE 767596 C DE767596 C DE 767596C
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DE
Germany
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cable
heating
current
ground
load current
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Expired
Application number
DES139634D
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English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Gasser
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/20Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
    • H02G15/26Expansion vessels; Locking heads; Auxiliary pipe-lines

Landscapes

  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beheizen des nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Teiles eines mit flüssiger Isoliermasse gefüllten Kabels oder der zugehörigen Garnituren Bei Freiluftstationen für Ölkabelanlagen bestehen Schwierigkeiten, die nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Kabelteile oder Garnituren, z. B. die aus dem Erdboden herausragenden Kabelenden, Endverschlüsse, 01- oder Druckausgleichbehälter usw., im Winter gegen den Einfluß großer Kälte zu schützen. Mit- dem Sinken der Temperatur, das in manchen Ländern bis zu - q.0° C erfolgen kann, wird das im Kabel befindliche 01 mehr und mehr zähflüssig, so daß es nicht mehr in einwandfreier Weise im Kabel zirkulieren kann. Infolgedessen können sich im Kabel Hohlräume bilden, in welchen Ionisierungserscheinungen auftreten, wodurch Verbrennungen und Durchschläge des Kabels verursacht werden. Außerdem können bei Stromschwankungen erhebliche dynamische Drücke im Kabel auftreten, weil die Rohrleitungen das zähflüssige 01 nicht mehr nach den Ausgleichgefäßen durchlassen. Es ist bereits bekannt, die nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Kabelteile sowie die zugehörigen Endverschlüsse und Druckausgleichgefäße mit einer elektrischen Beheizung zu versehen, bei der der Heizstrom von einer gewöhnlichen Stromquelle zugeführt wird. Es ist jedoch schwierig, mittels dieser Vorrichtung das Auftreten hoher dvnamiscller Drücke im Kabel zu verhüten, falls nicht dauernd ein sehr starker Heizstrom zugeführt wird. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, ist nach der Erfindung dem Kabel ein unmittelbar von dem Belastungsstrom des Kabels beeinflußtes Glied zugeordnet. welches die Beheizung der nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Kabelteile oder Garnituren in Abhängigkeit vom Belastungsstrom bewirkt.
  • In der Zeichnung ist eine Beheizungsvorrichtung nach der Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen schematisch dargestellt Bei der Vorrichtung nach Fig. i ist am oberen Ende des Gittermastes i einer Freiluftstation ein Endverschluß 2 für das aus dem Erdboden nach oben durch den Gittermast i hindurchgeführte Kabel 3 befestigt. Unterhalb des Gittermastes i ist im Erdboden ein Schacht .I vorgesehen. In diesem Schacht ist ein Stromwandler 5 angeordnet, durch den das Kabel 3 hindurchgeführt ist. An den Stromwandler 5 sind die Enden einer Heizwicklung 6 angeschlossen, die um den nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Teil des Kabels 3 sowie um den unteren Teil des Endverschlusses 2 herumgeführt ist.
  • Die Beheizung des oberhalb des Erdbodens befindlichen Teiles des Kabels 3 und des Endverschlusses 2 erfolgt unter Vermittlung der von dem Stromwandler 5 gespeisten Heizwicklung 6 durch den Belastungsstrom des Kabels 3 selbst. Große Ölbewegungen treten nur bei erheblichen Belastungsschwankungen auf und setzen daher das Entstehen oder Verschwinden eines großen Belastungsstromes voraus. Die Geschwindigkeit der Ölausdehnung hängt somit indirekt von der Stärke des Belastungsstromes ab. und es ist auch bei großer Kälte durch Beheizung der oberhalb des Erdbodens befindlicheil Teile der Ölkabelanlage entsprechend der jeweiligen Stromstärke eine genügende Ölzirkulation gesichert. Infolgedessen ist das Auftreten schädlicher dynamischer Drücke im Kabel bz-w. ein Versagen der Ausgleichgefäße, wodurch ein Aufplatzen der Metallmäntel des Kabels verursacht werden könnte, verhütet.
  • Erforderlichenfalls kann außer der in Abhängigkeit vom Belastungsstrom des Kabels betriebenen Heizwicklung 6 um die oberhalb des Erdbodens befindlichen Teile der Kabelanlage noch eine zweite Heizwicklung herumgeführt sein, die dauernd von einer beliebigen Stromquelle mit verhältnismäßig schwachem Strom versorgt und mit deren Hilfe dauernc das Auftreten von Hohlräumen im Kabe' unterdrückt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist der Stromwandler 5 durch eine Leitung ; mit der Spule eines am Gittermast i angeordneten Solenoids 8 verbunden. Der Solenoidkern ist an den Kontakthebel 9 einer als Relais wirkenden Stromschließvorrichtung io an sich bekannter Art angelenkt, die an einer von dem Gittermast i getragenen Isolierplatte i i angeordnet ist. Der Kontakthebel 9 ist an einem am Gittermast i befestigten Lager 12 drehbar und steht unter dein Einfluß einer Feder 13, die den Kern aus der Spule des Solenoids 8 herauszuziehen sucht. Mit Hilfe der Stromschließvorrichtung io kann die Heizwicklung 6, die um die oberhalb des Erdbodens befindlichen Teile der -Kabelanlage leerumgeführt ist, an Klemmen 14 angeschaltet «-erden, die mit einer gewöhnlichen elektrisehen Stromquelle verbunden sind.
  • Bei dem Auftreten eines starken Belastungsstromes wird mit Hilfe des Stromwandlers 5 das Salenoid 5 erregt, so daß die Stromschließvorrichtung io geschlossen wird. Infolgedessen wird die Heizwicklung 6 in Betrieb gesetzt. Die Wirkung der Heizwicklung 6 in Fig. 2 entspricht der Wirkung der Heizwicklung 6 in Fig. i.
  • Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 2 kann außer der Heizwicklung 6 um die oberhalb des Erdbodens befindlichen Teile der Kabelanlage noch eine weitere Heizwicklung herumgeführt sein, die dauernd von einer beliebigen Stromquelle mit verhältnismäßig schwachem Strom versorgt wird. Die Heizwicklung 6 wird in diesem Fall nur beim Auftreten eines starken Belastungsstromes mit Hilfe des Relais io zusätzlich in Betrieb gesetzt.
  • Die Beheizung durch die Heizwicklung 6 (Fig. 2) kann zusätzlich von der Außentemperatur abhängig gemacht werden. Beispielsweise kann in die Leitung ; (Fig. 2) eine Stromschließvorrichtung eingeschaltet sein, die von einem Thermometer gesteuert wird. Sinkt die Außentemperatur unter ein vorher bestimmtes Maß, so wird die in die Leitung 7 eingeschaltete Stromschließvorrichtung geschlossen, so daß nunmehr die Heizwicklung 6 in Abhängigkeit vom Belastungsstrom in Betrieb gesetzt werden kann. Entsprechend kann die Beheizung in Abhängigkeit von der Außentemperatur auch bei der Ausführungsform nach Fig. i erfolgen, und zwar kann in diesem Fall die von einem Thermometer gesteuerte Stromschließvorrichtung unmittelbar in die Heizwicklung 6 eingeschaltet sein.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 können die nicht im Kälteschutz des Erd- Bodens befindlichen Teile der Kabelanlage statt durch elektrische Beheizung auch durch eine andere Beheizung, z. B. durch eine Heißluftbeheizung, erwärmt werden.
  • Es ist ein Verfahren zum Schutz elektrischer Starkstromkabel mit Ölisolierung gegen die schädlichen Ölzusammenziehungen bei schwacher oder fehlender Betriebslast bekannt, bei welchem die Hohlraumbildung dadurch vermieden wird, daß die Erwärmung des Kabels auf der ganzen Kabelstrecke möglichst gleichmäßig gehalten wird. Dies kann bei dem bekannten Verfahren durch eine besondere bauliche Ausgestaltung der Kabelleiter in solcher Weise herbeigeführt werden,, daß der vom Strom durchflossene Leiterquerschnitt der jeweiligen Kabelbelastung angepaßt wird. Bei dem bekannten Verfahren können auch durch zusätzliche, auf Grund der Beobachtung von Anzeigegeräten einschaltbare Heizströme die Kabelleiter oder eine Heizwicklung des Kabels so belastet werden, daß die gesamte erzeugte Stromwärme und damit die Kabeltemperatur stets auf gleicher Höhe bleiben. Die Konstanthaltung der Kabeltemperatur erfolgt in diesen Fällen mit Hilfe von mit Thermo- oder Widerstandselementen versehenen Steuervorrichtungen, die von der Kabeltemperatur beeinflußt werden. Es muß auch bei dem bekannten Verfahren zur Erzielung einer Konstanthaltung der Kabeltemperatur stets ungefähr die gleiche Stromwärme aufgebracht werden, so daß auch beim Leerlauf der Kabelanlage nahezu die vollen Lastverluste auftreten.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird demgegenüber das beispielsweise als Transformator ausgebildete Glied 5 unmittelbar vom Belastungsstrom des Kabels, also nicht unter Vermittlung von auf Wärme ansprechenden Steuergeräten beeinflußt. Dieses Glied dient auch nicht dazu, die ganze Kabelstrecke auf einer stets gleichbleibenden Temperatur zu halten, sondern bewirkt nur die Beheizung der nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Kabelteile oder der Garnituren. Es ist dadurch eine ungehinderte Strömung des Isoliermittels in diesen Kabelteilen, in den Garnituren oder in den zugehörigen Rohrleitungen auch dann gewährleistet, wenn bei großer Kälte ein beispielsweise bei Lastverringerung eintretender niedriger Druck auf die Isolierflüssigkeit einwirkt, da das Zähwerden dieser Flüssigkeit durch die Beheizung verhindert wird. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß diese Vorrichtung leicht und rasch an vorhandene Kabelanlagen angebaut werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Beheizen des nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Teiles eines mit flüssiger Isoliermasse gefüllten Kabels oder der zugehörigen Garnituren, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kabel ein unmittelbar vom Belastungsstrom des kabels beeinflußtes Glied zugeordnet ist, welches "die Beheizung- der nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Kabelteile oder der Garnituren in Abhängigkeit vom Belastungsstrom bewirkt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Belastungsstrom des Kabels (3) beeinflußte Glied ein Stromwandler (5) ist, durch den das Kabel (3) hindurchgeführt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromwandler (5), durch den das Kabel (3) hindurchgeführt ist, unmittelbar eine elektrische Heizwicklung (6) speist, die um den nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Teil des Kabels (3) bzw. um die zugehörige Kabelgarnitur (a) herumgeführt ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom-Wandler (5), durch den das Kabel (3) hindurchgeführt ist, ein Relais (io) beeinflußt, "welches beim Auftreten eines starken Belastungsstromes eine Heizvorrichtung (6) für den nicht im Kälteschutz des Erdbodens befindlichen Teil des Kabels bzw. für die zugehörige Kabelgarnitur einschaltet. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche; dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizung durch die Heizwicklung (6) außer in Abhängigkeit von dem Belastungsstrom auch in Abhängigkeit von der Außentemperatur mit Hilfe einer von einem Thermometer beeinflußbaren Stromschließvorrichtung erfolgt. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 559 344 610 419-
DES139634D 1939-12-23 1939-12-23 Vorrichtung zum Beheizen des nicht im Kaelteschutz des Erdbodens befindlichen Teiles eines mit fluessiger Isoliermasse gefuellten Kabels oder der zugehoerigen Garnituren Expired DE767596C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE559344C (de) * 1930-02-16 1932-09-19 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schutzvorrichtung fuer mit fluessiger Isoliermasse, insbesondere mit OEl gefuellte Kabel
DE610419C (de) * 1929-10-16 1935-03-09 Ericsson Telefon Ab L M Verfahren zum Schutz von elektrischen Starkstromkabeln mit OElisolierung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE610419C (de) * 1929-10-16 1935-03-09 Ericsson Telefon Ab L M Verfahren zum Schutz von elektrischen Starkstromkabeln mit OElisolierung
DE559344C (de) * 1930-02-16 1932-09-19 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schutzvorrichtung fuer mit fluessiger Isoliermasse, insbesondere mit OEl gefuellte Kabel

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