DE767694C - Zeigermessvorrichtung - Google Patents

Zeigermessvorrichtung

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Publication number
DE767694C
DE767694C DES135928D DES0135928D DE767694C DE 767694 C DE767694 C DE 767694C DE S135928 D DES135928 D DE S135928D DE S0135928 D DES0135928 D DE S0135928D DE 767694 C DE767694 C DE 767694C
Authority
DE
Germany
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pointer
maximum
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counter
timer
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Expired
Application number
DES135928D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Phil Habil Edler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES135928D priority Critical patent/DE767694C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE767694C publication Critical patent/DE767694C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D4/00Tariff metering apparatus
    • G01D4/10Maximum indicating or recording apparatus, i.e. where the tariff for a period is based on a maximum demand within that period
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/64Maximum meters, e.g. tariff for a period is based on maximum demand within that period

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Zeigermeßvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeigermeßvorrichtung mit einem Schleppz.eiger. In bekannter Weise bleibt der Schleppzeiger, der beispielsweise bei jeder Ablesung in eine bestimmte Ausgangslage von Hand zurückgebracht wird, in der Stellung größten Ausschlages des Mitnehmers stehen, während der Mitnehmer periodisch von seinem Antrieb abgekuppelt und in die Nullage zurückgebracht wird. Man kann also z. B. an der Stellung des Zeigers erkennen, wie groß maximal der Verbrauch einer Anlage innerhalb einer Meßperiode war. Die Angaben des Schleppzeigers können in bekannter Weise für statistische oder tarifliche Zwecke ausgenutzt werden.
  • Nun ist es aber dem Eiekfrizitätswerk unter Umständen erwüns.ch, daß der Verbraucher zu bestimmten Tageszeiten oder an bestimmten Tagen, z. B. an Sonne und Feiertagen, viel Strom entnimmt, während zu anderen Tageszeiten und Tagen, z. B. in der Zeit der Spitzenbelastung, eine übermäßige Stromentnahme durch den Verbraucher unerwünscht ist. Wollte man nun auf Grund der Schleppzeigerangaben schlechthin den Stromverbraucher bei erhöhter Stromentnahme zu entsprechender Kostendeckung heranziehen, dann würde dies unnötige Härten mit sich bringen und gar nicht immer den Wünsche des Lieferwerkes entsprechen, denn das Maximum kann genau so gut in den Zeiten geringer wie erhöhter Werksbelastungen aufgetreten sein.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe den Zeitpunkt für das Auftreten des Maximums zu registrieren. Man könnte zwar hierfür ohne weiteres einen sogenannten schreibenden oder druckenden Maximumzähler verwenden, doch sind die Anschaffungskosten und der Betrieb solcher Zähler für mittlere und kleinere Betriebe zu hoch. Das Zählergehäuse wird durch die Zusatzeinrichtungen größer. Weiter sind die Einrichtungen für die graphische Ermittlung der Zählerangaben wie Schreibscheibe oder -rolle mit Schreibgerät, deren Antrieb usw., sehr empfindlich gegen robuste Behandlung. Auch entstehen dem Elektrizizätswerk zusätzliche Kosen durch die Wartung dieser Schreibvorrichtungen, insbesondere beim Auswechseln und Neueinsetzen der Registrierstreifen, Instandsetzen des Schreibstiftes od. dgl. Dabei muß das Zählergehäuse jeweils geöffnet und nach Aufsetzen wieder plombiert werden. Die Auswertung der Registrierstreifen solcher Apparate macht viel Arbeit.
  • Ein Elektrizitätswerk wäre gar nicht in der Lage, die Registrierstreifen der kleineren und mittleren Abnehmer auszuwerten. Durch die Erfindung wird es nun möglich, mit einem einfachen und verhältnismäßig billigen Gerät auch die kleineren und mittleren Abnehmer tariflich genau zu erfassen. Erfindungsgemäß ist das Zeitwerk, vorzugsweise das Zeitwerk des Maximumwerkes, zu einem bekannten Zeitpunkt ingangsetzbar. Ferner hält ein beim Auftreffen des Meßwertzeigers auf den Schleppzeiger z. B. durch elektrische Kontaktgabe eingeschaltetes Laufwerk, dessen Zeiger dem Zeiger des Zeitwerkes nacheilt, beim Einholen des Zeitwerkzeigers z. B. ebenfalls durch elektrische Kontaktgabe das Laufwerk an, wobei dessen Nachlaufweg durch ein Zählwerk gemessen wird.
  • Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Beispiels näher erläutert werden.
  • 1 ist ein Maximumwerk, das in bekannter Weise von einem Zähler 2 und einem Zeitwerksmotor 3 betätigt wird, 4 ist der Mitnehmer, 5 der Schleppzeiger des Maximumwerkes.
  • Das Zeitwefl 3 treibt über ein Vorgelege 6 und eine nicht näher dargestellte Rutschkupplung den Arm 7 an. Das Übersetzungsgetriebe des Vorgeleges 6 ist so gewählt, daß innerhalb einer Ableseperiode der Arm 7 höchstens einen vollen Umlauf macht. 8 ist ein aus dem Gehäuse des MAximumwerkes herausgeführter plombierter oder sonstwie für den Verbraucher unzuganglich gemachter Rückstellknopf, durch den von dem Werksbeamten der Arm 7 bis in die durch den Anschlag 9 bestimmte Anfangsstellung zurückgebracht werden kann.
  • Ein Laufwerk 10 triebt über eine Rutschkupplung ein Zeit- oder Datumzählwerk 11 an, das durch einen ebenfalls für den Verbraucher unzugänglich gemachten oder plombierbaren Handgriff 12 entweder auf Xull oder auf die Ablesezeit und auf den Ablese tag eingestellt werden kann. Ferner treibt es über eine weitere Rutschkupplung den Arm 13 an, der gemeinsam mit dem Arm 7 durch den Knopf 8 zurückgestellt werden kann. Bei dem in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die Teile 4 und 5 und 7 und 13 je die beiden Kontakte eines Schalters; der Teil 4 ist leitend mit der Klemme a, der Teil 5 mit der Klemme b, der Teil 7 mit der Klemme c und der Teil 13 mit der Klemme d verbunden. Für den Schleppzeiger 5 ist der Einfachheit halber die übliche Rückstellvorrichtung weggelassen. Das Laufwerk 10, beispielsweise ein elektrischer Kleinmotor, ist über den Schalter 14. der voll dem Relais 24 gesteuert wird, an die Klemmen e, f angeschlossen, die an der Netzspannung liegen. Das Relais steuert einen weiteren Schalter 34, der mit dem Schalter 35 in Reihe liegt, der durch das Relais 25 betätigt wird.
  • Bei der in der Zeichnung vorausgesetzten Arbeitsstromschaltung entsprechen die Schalterstellungen dem stromlosen Zustand der Relais. Selbstverständlich kann auch mit Ruhestromschaltung gearbeitet werden.
  • Die NTorrichtung arbeitet folgendermaßen Angenommen der Arm I3 befinde sich in seiner Ausgangsstellung, also gegenüber dem Anschlag 9 und in der gegenwärtig laufenden Registrierperiode erreiche der Mitnehmer 4 den Schleppzeiger 5, dann wird das Relais 24 eingeschaltet und schließt die Schalter 14 und 34. Durch 14 wird das Laufwerk 10 eingeschaltet. durch 34 wird eine Selbsthaltung für das Laufwerk hergestellt. Das Laufwerk treibt dann den Arm 13 so lange an und nimmt dabei das Zählwerk 11 mit, bis er auf den Arm 7 trifft. In diesem Augenblick wird das Relais 25 eingeschaltet, und dadurch die Selbsthaltung durch öffnen des Schalters 35 unterbrochen. Inzwischen wurde der Mitnehmer 4 in bekannter Weise vom Zählerantrieb abgekuppelt und in die Ausgangslage zurückgebracht. Für den Fall, daß beim Nachdrehen des Armes I3 der Kontakt bei 4, 5 noch nicht unterbrochen sein sollte, gleicht man die Zugkraft des Motors 10 bzw. die zwischen dem Motor 10 und dem Arm 13 liegende Rutschkupplung so ab daß der Arm I3 den Arm 7 nicht vor sich herschieben kann.
  • Man kann aber statt dessen auch durch das Relais 25 noch einen weiteren, mit dem Schalter 14 in Reihe liegenden Unterbrechungsschalter betätigen lassen, der auch bei bestehendem Kontakt zwischen den Teilen 4, 5 ein Abschalten des Zeitwerkes 10 bewirkt.
  • Erreicht bis zur nächsten Ableseperiode der Zeiger 4 nicht mehr den Zeiger 5, dann gibt bei der Ablesung die Stellung des Zeigers 5 das erreichte Maximum an und das Zählwerk II die Zeit, in der dieses Maximum erreicht wurde. Wird aber vor der Ablesung das bisher erreichte Maximum überschritten, dann wird nochmals der Kontakt bei 4, 5 geschlossen, und, wie oben beschrieben, der Arm 13 und das Zählwerk II SO lange nachgestellt, bis ein Kontaktschluß bei 7 und I3 zustande kommt. Auch dann gibt wieder der Zeiger 5 das erreichte Maximum und das Zählwerk II die Zeit an, in der dieses Maximum erreicht wurde. Nach der Ablesung werden die Arme 7 und I3 in ihre Ausgangslage gebracht, ebenso wird der Schleppzeiger 5 auf Null oder auf eine bestimmte Freigrenze zurückgestellt, das Zählwerk 11 wird auf Null gestellt oder auf die Ablesezeit.
  • Im Ausführungsbeispiel wird das Laufwerk 10 elektrisch gesteuert; man kann aber statt dessen auch mechanische Steuerungen verwenden, indem man z. B. zwischen die Teile 4, 5 und 7, I3 Differentialgetriebe einschaltet, die je, wenn der eine Teil den anderen eingeholt hat, mechanisch das Laufwerk ein- oder ausrücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeigermeßvorrichtung mit Schleppzeiger und einem den Zeitpunkt der Einstellung des maximalen Meßwertes anzeigenden Zeitwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitwerk (6), vorzugsweise das Zeitwerk des Maximumwerkes, zu einem bekannten Zeitpunkt in Gang setzbar ist und daß ein beim Auftreffen des Meßwertzeigers (4) auf den Schleppzeiger (5) z. B. durch elektrische Kontaktgabe eingeschaltetes Laufwerk (Io), dessen Zeiger (I3) dem Zeiger (7) des Zeitwerkes (6) nacheilt, beim Einholen des Zeitwerkzeigers (7) z. B. ebenfalls durch elektrische Kontaktgabe das Laufwerk anhält und dessen Nachlaufweg durch ein Zählwerk (11) gemessen wird ~~~~~~~~ Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Schweizerische Patentschrift Nr. I89 327; Die Meßtechnik, 19,36, Heft 4, S 66; Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, I935, 5. I46.
DES135928D 1939-02-11 1939-02-11 Zeigermessvorrichtung Expired DE767694C (de)

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DE767694C true DE767694C (de) 1953-03-30

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DE (1) DE767694C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH189327A (de) * 1934-06-15 1937-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung zeitlich mit veränderlicher Intensität verlaufender Vorgänge.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH189327A (de) * 1934-06-15 1937-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung zeitlich mit veränderlicher Intensität verlaufender Vorgänge.

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