DE768091C - Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines Gegenstandes - Google Patents

Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines Gegenstandes

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DE768091C
DE768091C DES145875D DES0145875D DE768091C DE 768091 C DE768091 C DE 768091C DE S145875 D DES145875 D DE S145875D DE S0145875 D DES0145875 D DE S0145875D DE 768091 C DE768091 C DE 768091C
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DE
Germany
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motor
armature
end position
winding
leonard
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Expired
Application number
DES145875D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl-Ing Felgentreff
Ernst Arnold Voit
Karl Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00—Automatic controllers
    • G05B11/01—Automatic controllers electric
    • G05B11/012—Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/013—Automatic controllers electric details of the transmission means using discharge tubes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines Gegenstandes Es ist bereits eine Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines vorzugsweise schweren Gegenstandes unter Zuhilfenahme einer Grob-Fein-Übertragungsanlage vorgeschlagen worden, bei der sich in dem Stromkreis eines Relais Endlagenschalter befinden, bei deren Betätigung der Einstellmotor von seiner Stromquelle unter gleichzeitiger Kurzschlußbremsung seines Ankers abschaltbar ist und bei der nach dem Ansprechen eines der beiden Endlagenschalter dieses Relais durch Unterbrechen seines. Haltestromkreises abfällt. Bei dieser Einrichtung wird der Einstellmotor durch Schließen des Haltestromkreises dieses Relais durch letzteres erst dann wieder in der für das Herauslaufen aus der Endlage erforderlichen Drehrichtung an die Stromquelle angeschaltet, nachdem ein die Synchronisierung bewirkendes Relais durch Schließen des der jeweiligen anderen Endlage zugeordneten Kontaktes des Grobsystems angesprochen und durch seinen Relaiskontakt die Endlagenschalter überbrückt hat. Diese Einrichtung verhindert zwar ein Einschalten des Einstellmotors in der falschen Drehrichtung beim Herauslaufen aus einer Endlage, es wird aber hierzu eine Relaisschaltung benötigt. die Anlaß zu Störungen geben kann. Außerdem beginnt hierbei das Herauslaufen aus der Endlage erst, nachdem das Grobkontakt-,verk angesprochen hat.
  • Es sind ferner bereits Einrichtungen bekannt, bei denen der Verstellbereich eines an ein Wechselstromnetz über zwei Gruppen von gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen in Vollwegschaltung angeschlossenen Einstellmotors dadurchbegrenzt wird, daß mittels Endlagenumschalters jeweils eine Hilfswechselspannung konstanter Größe über einen Transformator als zusätzliche Spannung den Gitterkreisen der Entladungsgefäße zugeführt ,wird. Diese Zusatzspannung bewirkt, daß erst nach dem Überschreiten der Endlage jeweils die Durchlässigkeit derjenigen Gruppen von Entladungsgefäßen mit einem festen Betrag freigegeben wird, deren Anodenstrom auf den Einstellmotor bremsend bzw. im Sinne eines Herauslaufens aus der Endlage wirkt. Es handelt sich bei diesen bekannten Einrichtungen also um Endlagenschaltungen, bei denen die elektrische Bremsung des Verstellmotors beim Erreichen der Endlage unter Zuhilfenahme von zusätzlichen Spannungsquellen und Umschaltern wirksam wird.
  • Die bekannten Einrichtungen machen für die Vollwegschaltung die Verwendung von je zwei Entladungsgefäßen für jede Durchlaßrichtung und die Verwendung von Anodentransformatoren erforderlich, was einen wesentlichen Aufwand für eine solche Endlagenschaltung bedeutet.
  • Die Erfindung hat eine erheblich vereinfachte, darüber hinaus aber in ihrer Wirksamkeit noch verbesserte Endlagenschaltung zum Gegenstand. Sie betrifft eine Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines vorzugsweise schweren Gegenstandes innerhalb eines durch Endlagenschalter begrenzten Bereiches unter Zuhilfenahme einer Feinübertragungsanlage oder einer Grob-Fein-Übertragungsanlage und zweier antiparallel geschalteter Schalteinrichtungen, z. B. gittergesteuerter Gas- oder Dampfentladungsgefäße. Bei einer solchen Einrichtung liegt erfindungsgemäß in jedem Anodenstromkreis der Entladungsgefäße ein Endlagenschalter, die beim Ansprechen eines derselben den Anker des Einstellmotors über einen Widerstand kurz schließen, der bei direkter Motorsteuerung beim Herauslaufen aus der Endlage kurzzeitig parallel zum Anker des Einstellmotors in den Anodenkreis des anderen Entladungsgefäßes geschaltet ist. Bei einer Leonardsteuerung bildet diesen Widerstand der Anker des Leonardgenerators, und seine Remanenz wird gleichzeitig durch eine besondere Wicklung vernichtet, die beim Herauslaufen aus der Endlage kurzzeitig der in dem Anodenkreis des anderen Entladungsgefäßes liegenden Erregerwicklung des Leonardgenerators entgegenarbeitet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Endlagenschaltung finden nur zwei gittergesteuerte Entladungsgefäße, d. h. je eines für jede Drehrichtung des Einstellmotors Verwendung, und es ist zur Erhöhung der Bremswirkung ein besonderer Bremsstromkreis vorgesehen. Dies ist aber für eine gute Wirksamkeit der Endlagenschaltung von großem Vorteil.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine direkte Motorsteuerung und Fig. 2 eine Leonardsteuerung.
  • Eine aus Geber und Empfänger bestehende, nicht mitdargestellte Grob-Fein-Übertragungsanlage dient zum Vergleich der Sollstellung mit der Iststellung. Ist der Stellungsunterschied nur klein, so liegt eine diesem Stellungsunterschied entsprechende Spannung des Feinsystems als Fehlerspannung an den Gittern der antiparallel geschalteten Gas- oder Dampfentladungsgefäße i bzw. z. Bei einem größeren Stellungsunterschied spricht das Grobsystem an, schaltet die Fehlerspannung des Feinsystems ab und legt eine feste Svnchronisierspannung an die Gitter dieser Entladungsgefäße. Die Entladungsgefäße i und sind an eine Wechselspannungsquelle 3 angeschlossen und speisen den Anker eines Einstellmotors q., der eine feste Gleichstromerregung besitzt. Der Motor.I stellt einen nicht mitdargestellten Gegenstand innerhalb eines durch zwei Endlagen begrenzten Bereiches ein. Der einen Endlage ist ein Endlagenschalter 5, der anderen ein Endlagenschalter 6 zugeordnet.
  • Es sei nun angenommen, daß der einzustellende Gegenstand seine eine Endlage erreicht und dabei den Endlagenschalter ; umgelegt hat. Hierbei wird ein Widerstand 7 in den Ankerkreis des Einstellmotors .1. eingeschaltet, der dessen Iiurzschlußbremsung bewirkt. Durch das Umlegen des Schalters 5 ist zugleich der Anodenstromkreis des Entladungsgefäßes i unterbrochen worden, und der Einstellmotor .4 kann unter Vermittlung des Entladungsgefäßes 2 nur in der umgekehrten Drehrichtung wieder aus der Endlage herauslaufen. Sobald am Gitter des Entladungsgefäßes 2 eine Fehlerspannung auftritt, wird derAnker des Einstellmotors 4 und der parallel zu ihm liegende Widerstand 7 vom Anodenstrom des Entladungsgefäßes 2 durchflossen. Damit der Einstellmotor 4 mit Sicherheit anläuft, ist es zweckmäßig, den Widerstandswert des Widerstandes 7 gleich oder größer zu machen als den des Ankers des Einstellmotors 4. Es kann z. B. der Widerstand 7 einen Widerstandswert vön 7 Ohm und der Anker des Einstellmotors 4 einen solchen von 3 Ohm besitzen. Die Parallelschaltung des Einstellmotors 4 mit dem Widerstand 7 bleibt nur kurzzeitig bestehen und wird nach dem Freidrehen des Endlagenschalters 5 durch dessen Umlegen in die gezeichnete Stellung wieder unterbrochen. Das Freidrehen des Endlagenschalters 5 geschieht bereits nach einigen wenigen Umdrehungen des Einstellmotors 4.
  • Die in der Fig. i dargestellte unmittelbare Motorsteuerung ist besonders für kleinere Leistungen geeignet, während man sich für größere Leistungen der in der Fig. 2 dargestellten Leonardsteuerung bedient. Die ebenfalls wieder antiparallel geschalteten gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäße 8 und 9 sind an eine Wechselspannungsquelle io angeschlossen und speisen die beiden Erregerwicklungen ii bzw. 12 eines Leonardgenerators 13. Die Erregerwicklung II möge den Generator 13 so tasten, daß ein Motor 14 Links läuft, und diie Erregeirw@iöklung r2 so, daß der Motor 14 rechts läuft. Der Generator 13 arbeitet in an sich bekannter Weise mit dem als Einstellmotor dienenden Leonardmotor 14 zusammen. Letzterer stellt einen nicht dargestellten Gegenstand innerhalb eines durch zwei Endlagen begrenzten Bereiches ein. Der einen Endlage sind die beiden Endlagenschalter 15 und 16, der anderen die Endlagenschalter 17 und 18 zugeordnet. Der Generator 13 besitzt außerdem noch eine Wicklung zg. Es sei- wieder angenommen, daß der einzustellende Gegenstand seine eine Endlage erreicht und dabei den Endlagenschalter 15 geöffnet und den Endlagenschalter 16 geschlossen hat. Durch das Öffnen des Endlagenschalters 15 werden das Entladungsgefäß 8 und die Erregerwicklung i i stromlos, und der Anker des Einstellmotors 14 wird über den Anker des Generators 13 als Widerstand abgebremst. Die vom Generator 13 gelieferte Spannung sinkt bis auf einen durch die - Remanenz aufrechterhaltenen kleinen Betrag ab. Diese Spannung reicht aber unter Umständen gerade noch aus, um den Motor 14 zum Anrucken zu bringen. Es ist daher noch die Wicklung i9 vorhanden, die beim Schließen des Endlagenschalters 16 wirksam wird und derart geschaltet ist, daß die Remanenz des Generators 13 vernichtet wird. Der Einstellmotor 14 wird also auf schnellstem Wege stillgesetzt und kann unter Vermittlung des Entladungsgefäßes g nur in der umgekehrten Drehrichtung wieder aus der Endlage herauslaufen. Sobald am Gitter des Entladungsgefäßes 9 eine Fehlerspannung auftritt und demzufolge die Erregerwicklung I2 stromdurchflossen ist, gibt der Generator 13 wieder eine Spannung ab. Die Wicklung ig versucht auch in diesem Falle die Generatorspannung zu vernichten. Damit der Einstellmotor 14 anläuft, ist es erforderlich, die Amperewindungszahlen der Erregerwicklungen i i bzw. 12 größer zu machen als die Amperewindungszahlen der Wicklung i g. Das Entgegenarbeiten der Wicklung i9 erfolgt nur kurzzeitig und wird sofort aufgehoben, wenn ein Freidrehen aus der Endlage erfolgt ist und sich demzufolge der Endlagenschalter 16 wieder geöffnet hat. Das Öffnen des Endlagenschalters 16 erfolgt auch hierbei bereits nach einigen wenigen Umdrehungen des Einstellmotors 14.
  • In beiden Ausführungsbeispielen ist die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung nur für das Erreichen der einen Endlage näher beschrieben worden. Erreicht der einzustellende Gegenstand seine andere Endlage, so werden die dieser anderen Endlage zugeordneten Teile wirksam. Die einzelnen Vorgänge spielen sich dabei in entsprechender Weise ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines vorzugsweise schweren Gegenstandes innerhalb eines durch Endlagenschalter begrenzten Bereiches unter Zuhilfenahme einer Feinübertragungsanlage oder einer Grob-Fein-Übertragungsanlage und zweier antiparallel geschalteter, gittergesteuerter Gas- oder Dampfentladungsgefäße oder ähnlicher Schalteinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem der beiden Anodenstromkreise der Entladungsgefäße ein Endlagenschalter liegt, der beim Ansprechen den Anker des Einstellmotors über einen Widerstand kurz schließt, der bei unmittelbarer Motorsteuerung beim Herauslaufen aus der Endlage kurzzeitig parallel zum Anker des Einstellmotors in den Anodenstromkreis des anderen Entladungsgefäßes geschaltet ist, während diesen Widerstand bei Leonardsteuerung der Anker des Leonardgenerators bildet, dessen Remanenz gleichzeitig durch eine besondere Wicklung vernichtet wird, die beim Herauslaufen aus der Endlage kurzzeitig der in dem Anodenstromkreis des anderen Entladungsgefäßes liegenden Erregerwicklung des Leonardgenerators entgegenarbeitet. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Amperewindungszahlen der beiden Erregerwicklungen (i i, 12) des Leonardgenerators (13) größer sind als die Amperewindungszahl der dessen Remanenz vernichtenden Wicklung (i9). Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschriften Nr. 1 958 243. 1982350.
DES145875D 1941-06-27 1941-06-27 Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines Gegenstandes Expired DE768091C (de)

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DE (1) DE768091C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1958245A (en) * 1932-12-29 1934-05-08 Gen Electric Control system
US1982350A (en) * 1933-08-25 1934-11-27 Gen Electric Control system

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1958245A (en) * 1932-12-29 1934-05-08 Gen Electric Control system
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