DE768146C - Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Bewegungsvorgaengen nach Hoehe und Seite und eines weiteren hiervon unabhaengigen Vorganges - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Bewegungsvorgaengen nach Hoehe und Seite und eines weiteren hiervon unabhaengigen Vorganges

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DE768146C
DE768146C DES127905D DES0127905D DE768146C DE 768146 C DE768146 C DE 768146C DE S127905 D DES127905 D DE S127905D DE S0127905 D DES0127905 D DE S0127905D DE 768146 C DE768146 C DE 768146C
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DES127905D
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English (en)
Inventor
Walter Plagwitz
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J40/00Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/24Beam riding guidance systems
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Bewegungsvorgängen nach Höhe und Seite und eines weiteren hiervon unabhängigen Vorganges Es ist bereits beltannt, daß sich eineI(ristalldetektorfotozelle zur Umwandlung der Intensitätsschwankungen einer Infrarotstrahlungsquelle in proportionale Spannungsschwankungen eignet. Weiterhin ist schon bekannt, derartige Zellen mit zwei oder mehreren auf der IÇristalloberfläche verteilten Abgriftstellen auszurüsten. Eine derartige Zelle kann dann überall dort angewendet werden, wo sonst mehrere Einzelzellen verwendet werden müßten.
  • Die Erfindung betrifft nuu eine Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Bewegungsvorgängen nach Höhe und Seite und eines weiteren hiervon unabhängigen Vorganges unter Zuhilfenahme einer Kristalldetektorfotozelle mit zwei oder mehr auf der I(ristalloberfläche verteilten Abgriffstellen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zelle um eine der Abgriffstellen eine Drehbewegung ausführt. Eine solche rotierende Zelle eignet sich besonders für dieSteuerung eines bewegten Gegenstandes, z. B. eines Lufttorpedos, eines unbemannten Fahrzeuges od. dgl. Bei einer derartigen Einrichtung dient die außerhalb der Drehachse liegende Abgriffstelle zur Steuerung des Gegenstandes nach Höhe und Seite, die in der Drehachse liegende Abgriffstelle dagegen zur Auslösung der Zündung oder einer anderen Funktion.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Der Kristall 1 wird durch eine fassung 2 gehalten. die auf einer Achse 3 befestigt ist. Mit 4 und 5 sind zwei Abgriffstellen bezeichnet, von denen 4 in Richtung der Drehachse 3 angeordnet ist, die von einem Motor 6 angetrieben wird. die Achse 3 ist dabei paralle zur Längsachse des bewegten Körpers, z. B. des Lufttorpedos, angeordnet. Die den beiden Abgriffstellen 4 und 5 gemeinsame Zleitung 7 ist über einen auf der Achse 3 befestigten Schleifring 8 und einer Schleifbürste 9 mit je einer Zuleitung zu den Verstärkern 13 und 28 verbunden. Die Abgriffstelle 5 steht mit einem auf der Achse 3 befestigten Kontaktarm 11 in Verbindung, der auf einem fesstehenden Kontaktring 12 schleift.
  • An den Kontaktring 12 ist über eine Batterie 10 der eingang eines Verstärkers 13 angeschlossen, in dem die an der Berührungsstelle 5 entstehenden Wechselspannungen verstärkt werden. Die Verstärkerausgangsspannung wird über einer Schleifbürste 14. einem auf der Achse 3 befestigten Schleifring 15 und von dort einem el)enfalls auf der Achse 3 befestigten Kontaktarm 16 zugeführt. Der Kontaktarm 16 überstreicht bei einer vollen Umdrehung kreisförmig angeordnete Kontaktsegmente 17, 18, 19 und 20, an welche Übertrager 21, 22, 23 und 24 angeschlossen sind, welche über Bürste 9 und Schleifring 8 mit der Zelle 1, 5 in Verbindung stehen. Ohne die Wirksamkeit der Zelle 1, 5 zu beeinträchtigen, kann die Batterie 10 auch in Wegfall kommen.
  • Die in der Drehachse liegende Abgriffstelle 4 steht mit einem auf der Achse 3 befestigten Kontaktarm 25 in Verbindung, der auf einem festehenden Konttaktring 26 schleift. Die Abgriffstelle 4 ist über den Kontaktring 26 unter Zwischenschaltung einer Batterie 27 mit einem Verstärker 28 verbunden, der über ein Relais 29 einen nicht mitgezeichneten Zündstromkreis schließt. Parallel zu der Abgriffstelle 4 ist ein aus einem einstellbaren Widerstand 30 hestehendes Schwächungsglied geschaltet, welches aber auch aus einem Kondensator od. dgl. bestehen kann. Mit Hilfe diese Schawächungsgliedes 30 ist der Wärmeaufnahmewert der Zelle 1.4 einstellbar, so daß hierdurch der Zeitpunkt derZündung verändert werden kann. Mit 31 ist eine empfangsoptik bezeichnet, welche die ankommende 'ärmestrahlung. sofern sie parallel zur Achse des Lufttorpedos auftritt auf die im Brennpunkt der Optik angeordnete Abfriffstelle 4 konzentriert. Ohne die Wirksamkeit der zelle 1, 4 zu beeinträchtigen, kann die Batterie 27 auch in Wegfall kommen.
  • Die bisher beschriebene. an die rotierende Kristalldetektorfotozelle sich anschließende Anordnung kann z. B. auf einem Lufttorpedo angebracht sein, der zum Schießen auf beweg liche Ziele, z. B. LUftfahrzeuge, diem. Diese Luftfahrzeuge besitzen in dem Motor eine Wärmequelle, auf die der Lufttorpedo selbsttätig hingesteuert werden soll. Gleichzeitig kann diese Wärmequelle auch zur Zündung der Sprengladung Verwendung finden.
  • Es soll nun zunächst der Fall betrachtet werden, daß sich der Lufttorpedo geraden Weges auf das zu treffende ziel bewegt. Bekanntlich stellt der Motor eines fliegenden Flugzeuges einer pulsierende Wärmequelle dar. Die von dieser Wärmequelle ausgehende Infrarotstrahlung fällt demzufolge parallel zur Achse des Torpedos auf die Empfangsoptik 31 auf und wird auf die Berührungsstelle 4 konzentriert.
  • Die hierbei auftretende Wechselspannung wird in dem Verstärker 28 verstärkt, so daß bei einer genügend großen, con der Zelle 1, 4 aufgenommenen Intensität das relais 29 anspricht und die Zündung einleitet. Die Zündung kann dabei durch das Schwächungsglied 30 so eingestellt werden, daß die Explosion des Torpedos in einem bestimmten Abstand vom Ziel. der beispielsweise 25 bis 75 m betragen kann. erfolgt. Steht als Ziel einer ruhende Wärmestrahlung zur Verfügung, so muß diese vor ihrem Auftreffen auf die Optik 31 moduliert werden. es sei nun weiterhin der Fall betrachtet, daß der Lufttorpedo sich ohne Beeinflussung seiner Steuerung an dem zu treffenden Ziel vorbeibewegen würde. Unter dieser Voraussetzung fällt die von der Wärmequelle (Flugzeugmotor) ausgehende Strahlung nicht parallel zur Achse des Torpedos, sondern unter einem gewissen Winkel auf die Optik 31. Dies hat eine derartige Verlagerung des Brennpunktes der Optik zur Folge, daß jetzt die ankommenden Wärmestrahlen bei einer Umdrehung der Zelle einmal z. B. auf die Abgriffstelle 5 konzeutriert werden, während die Abgriffstelle 4 völlig unbelichtet bleibt. Da die Abgriffstelle 3 und der elektrisch mit dieser Abgriffstelle verbundene Kontaktarm 16 gleichsinnig und gleich schnell vom Motor 6 angetrieben werden so gibt die Zelle 1, 5 beim jedesmaligen Durchgang durch den Wärmestrahl einen Impuls üger ein ganz bestimmtes Kontaktsegment. z. B. 17. auf den Übertrager 21. In nicht dargestellter Weise sind an die Übertrager z i lìis 24 Steuermotoren für die Höhen- und Seitenrichtung des Lufttorpedos angeschlossen, und zwar derart, daß je zwei übertrager einen Steuermotor beeinflussen. Der eine Übertrager bewirkt dabei eine Verstellung der Steuerorgane in der einen, der andere Übertrager eine Verstellung der Steuerorgane in der anderen Richtung. Es erfolgt also eine Art Herantasten des Lufttorpedos an das zu treffende Ziel, denn je nach der Lage der Nbgriffstelle 5 im Raum beim Durchgang durch den Wärmestrahl werden die Steuerorgane in einem ganz bestimmten Sinne beeinflußt.
  • Selbstverständlich kann hierbei auch gleichzeitig eine Beeinflussung der für Seite und Höhe vorgesehenen Steuerorgane erfolgen.
  • Bisher ist der Steuervorgang beschrieben worden unter der Voraussetzung, daß eine einzige außerhalb der Drehachse liegende Abgriffstelle vorhanden ist. Sind zwei oder mehrere außerhalb der Drehachse liegende Al)griffstellen vorhanden, so dient die am weitesten außerhalb liegende Zelle zur Grobsteuerung des zu steuernden Gegenstandes, während die weiter nach der Drehachse zu liegende bzw. liegenden Zellen die Feinsteuerung bewirken.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist auch nicht auf die Verwendung zur Steuerung eines bewegten Körpers beschränkt. Sie kann z. B. auch zur Einstellung eines mit unsichtbaren Lichtstrahlen arbeitenden Lichtsprechgerätes auf eine Gegenstation dienen, zwischen denen keine direkten Sichtmöglichkeiten bestehen. Die außerhalb der Drehachse liegenden Abgriffstellen dienen dabei zur Einstellung des Lichtsprechgerätes nach I-Iöhe und Seite, während die in der Drehachse liegende Al)griftstelle zum Sprechen dient.
  • Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, daß zwischen die \iAtärmestrahlenempfänger und die Steuermotoren elektrische Stromkreise eingeschaltet sind. Die gesamte Steuerung kann auch mit rein mechanischen Mitteln, z. B. pneumatisch oder hydraulisch, erfolgen.
  • Zweckmäßig ist es, die Wärmestrahlenempfänger oder die an sie angeschlossenen Steuergeräte auf die Pulsationsfrequenz oder den Pulsationsfrequenzbereicb der Wärmeenergie abzustimmen. Hierdurch kann erreicht werden, daß das zu steuernde Fahrzeug sich z. B. nur auf Flugmotoren, die ja eine bestimmte Auspuffrequenz aufweisen, richtet, nicht aber durch andere, in anderem Rhythmus pulsierende Wärmequellen, z. B. Blinkfeuer, Lokomotivschornsteine od. dgl., abgelenkt wird. Die Abstimmung kann so vorgenommen werden, daß die Steuerung nur auf eine Einzelfrequenz, bei Flugmotoren z. B. go Hertz, anspricht oder aber, daß sie für ein bestimmtes Frequenzband empfindlich ist. Dies letztere empfiehlt sich dann, wenn damit zu rechnen ist. daß die anzusteuernde Wärmequelle während des Steuervorganges ihre Pulsationsfrequenz ändert. Diese Möglichkeit besteht ja durchaus bei Flugmotoren, insbesondere bei dem schnellen Geschwindigkeits- und Lagenwechsel. der in Kampfhandlungen und bei dem Versuche, dem verfolgenden Torpedo zu entgehen, vorkommt.
  • Die Abstimmung kann mit elektrischen. akustischen oder mechanischen Mitteln erfolgen. Es können einfache Sehwingungskreise £Sperrkreise, Resonatoren, Resonanzrelais) verwendet werden oder aber Siebketten, die einen definierten Durchlaßbereich besitzen. Die Abstimmittel können einstellbar sein, so daß man sie vor oder durch Ferneinstellung auch nach dem Start des Fahrzeuges den Pulsationen der anzusteuernden Wärmequelle anpassen kann.
  • Der Wärmestrahlenempfänger kann auch so ausgebildet werden, daß er vorzugsweise auf Wärmestrahlen eines bestimmten Spektralbereiches anspricht. Hierdurch wird die Selektivität weiterhin wesentlich erhöht und das Ansteuern falscher Wärmequellen vermieden.
  • Dieser Teil der Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die verschiedenen Wärmequellen, z. B. der Auspuff eines Flugmotors und der einer Lokomotive, Wärmestrahlen verschiedenen Spektralsbereiches aussenden, da die Auspuffgase verschiedene chemische Zusammensetzungen aufweisen. Die Abstimmung der Wärmestrahlenempfänger auf bestimmte Speltralbereiche kann mit an sich bekannten Mitteln (Aufbau der Zellen. Vorsatzfilter) erfolgen. die im Ausführungsbeispiel nicht dargestellt sind.
  • PATENTANSPROCHE I. Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Bewegungsvorgängen nach Höhe und Seite und eines weiteren hiervon unabhängigen Vorganges unter Zuhilfenahme einer Kristalldetektorfotozelle mit zwei oder mehr auf der Kristalloberfläche verteilten Abgriffstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle um eine der Abgriffstellen eine Drehbewegung ausführt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 (zur Verwendung für die Steuerung eines Lufttorpedos, eines unbemannten Fahrzeuges od. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb der Drehachse liegenden Abgriffstellen zur Steuerung des Gegenstandes nach Höhe und Seite, die in der Drehachse liegende Abgriffstelle dagegen zur Auslösung der Zündung oder einer anderen Funktion dienen.
    3. Einrichtung nach Anspruch I zur Verwendung für die Einstellung eines mit unsichtbaren Lichtstrahlen arbeitenden Lichtsprechgerätes auf eine Gegenstation. dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb der Drehachse liegende Abgriffstelle zur Einstellung des Lichtsprechgerätes nach Höhe und Seite dient. die in der Drehachse liegende Abgriffstelle dagegen zum Sprechen Verwendung findet.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 3 unter Zuhilfenahme einer Kristall detektorfotozelle mit zwei oder mehr aulerhalb der Drehachse liegenden Abgriffstel len, dadurch gekennezeichnet, daß die am weitesten aul?edialb liegende Abgriffstelle zur Grobsteuerung, die weiter nach der Drehachse zu liegende bzw. liegenden Abgriffstellen dagegen zur Feinsteuermig des zu steuernden Bewegungsvorganges dienen.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 336 183; österreichische Patentschrift Nr. 91 603; britische Patentschrift Nr. 210 490; USA.-Patentschrift Nr. 1 251 378.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1251378A (en) * 1917-04-12 1917-12-25 Horace Hurm Crystalline or like detector for electric waves.
DE336183C (de) * 1919-12-10 1921-04-28 Adolf Schlegel Dipl Ing Lichtelektrisch wirksame Kamera zur Steuerung von Apparaten
AT91603B (de) * 1918-09-04 1923-03-10 Gotthold Ing Dr Stern Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Torpedos.
GB210490A (en) * 1923-07-17 1924-02-07 Leslie Bradley Miller Improvements in crystal rectifiers for wireless telegraphy

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